Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 12 (1895)
- Issue
- 51 (20.12.1895)
- Date
- 1895-12-20
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 51 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 955 gottselig entschlafene Mutter den Sabbath gesegnet — sie durften nicht in unwürdige Hände gelangen. Und ich schrieb sorgfältig alle Gegenstände auf, die Malchen so theuer waren und dankerfüllten Herzens drückte sie mir gerührt die Hand. Kein Krösus konnte stolzeren Blickes seine Schätze überschauen, als das alte, arme Mädchen, die mir versicherte, jetzt ruhig sterben zu können in dem Bewußtsein, ihr Hab und Gut braven Menschen zu hinterlassen. Und wenn einst Malchen's Stunde schlägt, die Du Allgütiger der lebensfrohen, rüstigen Greisin noch lange fernehalten mögest, so sei auch ihr Lieblings wünsch erfüllt, sie an einem Sabbath Heimzurusen, da ihre Stube frisch gescheuert, das Bett sauber überzogen ist, daß sie selbst in strahlender Reinheit vor Dich hintreten und für den Reichthum an Liebe und Güte danken möge, mit dem Du ihre Armulh geschmückt! _ Briefkasten. PH. Grünspan, London. Herzlichen Dankfür die Mittheilung. Die Verse ungeeignet. David W....sch, Budapest. Der Artikel: „Ist kein Bloch da", ist wohl interessant doch sür unser Btatt ungeeignet. L. Pohorilles, Sniatyn. Die Rede ist sehr schön, doch wir dürfen das Btatt nicht mit der Blochwaht süllei'.. Rabb Dr. Friedmann in Straßnitz. Herzlichen Dank für die Worte der Theitnahme. Heinrich Polacek, Kolin. In seinem Buche „Deutsche Literatur" spricht Goethe, indem er Lessing'2 „Nathan" einer Kritik unterzieht, wörtlich: „Möge doch die bekannte Erzählung, glücklich oargestellt, das deutsche Publicum auf ewige Zeiten erinn.rn, daß es nicht berufen wird, um zu schauen, sondern auch um zu hören und zu vernehmen. Möge zugleich das dar in ^ausgesprochene g ö t t l i ch e D u l d u n g su n d S ch o n u n g s g e f ü h l der Natiou heilig und werth bleiben. Dr. L. Brünn. Das Gedicht haben wir Ihnen gesendet. Tendlau, jüdische Sprichworte. I. Wolf, Wien. Herzlichen Dank und Gruß. S., Wien. Der betreffende Berichterstatter ist gut informirt und stellen Sie ja die Thatsachen gar nicht in Abrede. Es handelte sich in diesem Falle um eine Collaborator-Srelle, auf welche das Obersthofmeisteramt keine Jngerenz hat. Mau verlangte — die Taufe. Versicherung gegen Verlosungsverlust. Die Central-Depositencasse und Wechselstube des Wiener Bankvereins, Wien, I., Herrengasse 8, hat den Prämientarif sür die Versicherung von Werthpapieren gegen Verlosungsverlust für das ganze Jahr 1896 veröffentlicht. Auch im ablaufenden Jahre hat sich die von derselben eingeführle Festsetzung des Tarifes sür den Zeitraum eines ganzen Jahres als wichtige Neuerung sehr bewährt. Die Besitzer verlosungsbedürftiger Werthpapiere haben von derselben in umfassender Weise Gebrauch gemacht, weil ihnen durch die Versicherung sür ern ganzes Jahr eine bedeutende Ersparniß an Mühe, Zeit, Porto und Stempel ermöglicht wurde. Der sür die Ziehungen am 2. Jänner giltige Abschnitt dieses Tarifes ist im „Inserate" unseres Blattes enthalten. Wien. Eine gute Buchhaltung ist die Seele eines jeden kaufmännischen Unternehmens und dazu gehören in erster Linie gute Geschäftsbücher. Die Bücher mit der veralteten Heftung bieten bei der Benützung so mannigfache Schwierigkeiten, daß die Neuerung, welche die bestbekannte und rührige Fabriksfitma I a cq u e s Fischer, II. Obere D o n a u st r a ß e 85 (früher I. Börsegasse 3) eingeführt hat, alle bisherigen Uebelstände mit einem Schlage behob und allgemeine Anerkennung fand. Diese Geschäftsbücher nach amerikanischem System mit Patent- Zwirnheftung gebunden, legen sich an jeder Stelle vollkommen flach auf, sind unverwüstlich im Gebrauche und im Preise nicht höher, als die mit der mangelhaften Heftung und können wir selbe nur auf das Beste empfehlen. Koste!. (An alle Edelgesinnten!) Ein hier allseits geachteter, kaum SOjähriger Lehrer, der nahezu 20 Jahre an der hiesigen israelitischen Volksschule ehrenvoll wirkte, ist leider seit drei Jahren in Folge eines heftigen Lungenleidens berufsunfähig geworden. Nur der aufopferndsten Pflege seiner Angehörigen verdankt er seine Errettung aus einem dreimaligen lebensgefährlichen Blutsturz. . Allein der Winter ist da; Noth und Entbehrung herrschen in der armen Familie; die kummervolle Frau hat keine Hoffnung auf Brod und Kleidung für die kleinen darbenden Kinder, denn die kleine Pension beträgt blos 18 Gulden monatlich. Die Unterzeichneten appelliren daher an die Mil'vthätigkeil aller Gutherzigen. Mögen dieselben unserer dringenden Bitte Gehör verleihen und nach Kräften dazu helfen, das Elend einer verzweifelten Familie zu lindern und ihren Vater und Ernährer am Leben zu erhalten. Milde Gaben werden die Unterzeichneten bereitwilligst entgegennehmen, ihrem edlen Zwecke zuführen und zur Zeit veröffentlichen. Kostet, Mähren, den 16. December 1895. JosefRosenzweig, Dr. S. Mandl, Bürgermeister. Rabbiner. ml s W SCHILDER 1 %ICH.WINKLER&SOHN^ Wien, XV., Löhrgasse (Michaelergasse) Nr. 17. Telephon 4669. Auch hebräische Buchstaben und Tafeln aus Guss oder Blech, Holz und dergi. (|| mit hebräischen Inschriften. (|| M WAPPEN MEDAILLEN In allen Grossen h fl. 3>/-, 4>/„ 5>/, Mit Ledertuch tapezirt fl. 24.— untapeziert fl. 16.— rn it'WMnw—— Zur Erhaltung der Gesundheit, sowie unentbehrlich für die Krankenpflege Guttmann’s vollkomm, geruchlose hygien. Patent-Zimmer-Oloaets, sowie Pots de ohambre, ferner Olosetsitze, auf jedes Closet passend. Illustr. Preis- Courante gratis nnd tranco. L. Guttmann, Wien, Niederlage:!., Graben Dorotheergassc 6, „zam rothen Kreuz". Fabrik:!., Bäckerstrasse 1, nur 3. Stock. Nur echt mit Schutzmarke. Telephon 3424. Filialen: Karlsbad, SZarienbad. k! i\\\\V\\V\\\\V\\\\\\\W\\\\W.\W\W Spiritus-Glühlicht! Complete Lampen in prachtvoller Ausführung fl. 10—14. 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