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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1895-05-31 · 22 (31.5.1895) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
12 (1895)
Issue
22 (31.5.1895)
Date
1895-05-31
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 416 Ar. 22 Br. Bloch's Wochenschrift. st. 62 per Acüc Verth eilt. Die Reserven sind um st. 1,077.208 gestiegen und belaufen sich aus mehr als 21 Millionen Gulden, wovon st. 17,819.656 Prämienreserven «und zwar netto, d. i. nach Abzug des Antheiles der Rückversicherungen», sl. 2,491.592 Gewinnreserven und sl. 723.988 Reserven sür Coursschwankungen. Durch die Expedition dieses Blattes erhält man gegen baar: Aus der Vergangenheit für die Gegenwart Socialu. literarhistorische Vorträge und Essays von Dr. I. S. Bloch, Abgeordneter des österr. Reichsrathes. Inhalt: Der Arbeiter bei den alten Völkern. Vortrag, gehalten am 12. August 1882 vor den Arbeitern der Locomotivsabriken in Floridsdorf und am 28. August 1882 vor den Eisen-, Metall- und Hilfsarbeitern Wiens und Niederösterrcichs im Saale „zum grünen Jäger", V., in Wien. — Ueber Heimats- und Armcurccht. — Elementarschule bei den alten Völkern. — Vortrag, gehalten am 10. März 1885 im Saale „zum Erzherzog Johann" in Floridsdorf. — Das Recht ans Arbeit. - Corruption und Faulnist in unserer modernen Gesellschaft. — Geistliche Talmndisten im ungarischen Abgeordne» teuhanse. — Lessing's „Nathan". Vortrag, gehalten am öl. Jänner 1880 im Saale der Handelsakademie zu Prag. — Jean Bodin, ein französischer Staatsmann und Rechtslehrer, ein Vorläufer Lessing's aus demlö.Jahrhuudert. Vortrag, gehalten am 29. Jänner 1881 im Saale der Handelsakademie zu Prag, zur Gedächtnißfeier des hundertsten Sterbetages von Gotthold Ephraim Lessing. Preis fl. 1.20. der nationaleIimstuiid dieZuden in Oesterreich. Preis 50 Kr. Die Juden in Spanien. (Vorträge, gehalten an der Münchener Universität.) SO'kr. CONCTJRS. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Butschowitz in Mähren gelangt mit 1. Juli 1895 die Stelle eines Cantoi«^ zur Besetzung. Derselbe muss Sehocliet, Kore und Bodek sein und den Nachweis der Qualifieation zur Ertheilung des hebräischen und Religionsunterrichtes liefern. Der Jahresgehalt beträgt inclusive Schechita 1600 Kronen nebst freier Wohnung und üblichen N cben-Emolumenten. Der Bewerber muss unbedingt Österreich!- seher Staatsbürger sein und hat das Offert mit abschriftlichen Beilagen bis längstens 10. Juni 1895 an den gefertigten Oultusvorstand einzusenden. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und die Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Butschowitz, im Mai 1895. Der Cultusvorsteher: Moritz 2Towatsch.ek. Concuis. Mit Beginn des Schuljahres 1895/96 kommen in der israelitischen Cultusgemeinde Wien a) 4 Exhortantenstellen für den Jugendgottesdiepst der Mittelschulschüler, b) 12 Exhortantenstellen für den Jugendgottesdienst der Volks- und Bürgerschulschüler zur Besetzung. Die Exhorte für die Mittelschulschüler wird mit je fl. 10, die für Volks- und Bürgerschulschüler mit je fl. 5 honorirt werden. Die näheren Bedingungen werden im Secretariate während der Amtsstunden für den Parteienverkehr von 9 bis 12 Uhr Vormittags I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, ertheilt werden, woselbst Gesuche bis 30. Juni 1895 entgegengenommen werden. Wien, im Mai 1895. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. OonoMis. Vom 15. August 1. J. kommen in der israelitischen Cultusgemeinde. Floridsdorf bei Wien folgende drei Stellen zur Besetzung: 1. Die Stelle eines Obercantors, der zugleich Kore ist und das Secretariat versehen kann. Gefordert wird musikalische Bildung, sowie der Nachweis, dass der Bewerber das Secretariat in einer grösseren Gemeinde bereits geleitet hat. Ferner muss derselbe österreichischer Staatsbürger sein. Hiemit ist ein Jahresgehalt von 2000 Kronen nebst sonstigen Emolumenten verbunden. 2. Die Stelle eines zweiten Cantors, der Kore, Schochet und Bodek ist und die Befähigung nachweisen kann, an den öffentlichen Schulen den Religionsunterricht leiten zu können. Hiemit ist ein Jahresgehalt von 1600 Kronen verbunden. Der Bewerber muss österreichischer Staatsbürger sein. 3. Die Stelle eines Tempeldieners (Schames), der Kore, Schochet und Bodek ist, mit einem Jahresgehalt von 1200 Kronen. Bewerber, welche das vierzigste Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen, sowie den Nachweis über ihren religiös-sittlichen Lebenswandel bis zum 15. Juli 1. J. an die Cultusvorstehung Floridsdorf richten. Nur vom Cultusvorstande Berufene werden zu Probevorträgen zugelassen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Abschriften von Zeugnissen, welche nicht mehr retournirt werden, sind erwünscht. Floridsdorf bei Wien, am 24. Mai 1895. Der Oultusvorstand. ConcvLis. Für die neu constituirte israelitische Cultüsgemeinde des politischen Bezirkes Mistelbach,Niederösterreich, wird ein Secretär, der befähigt ist, den Religionsunterricht zu ertheilen und als Vorbeter zu fungiren, mit dem Sitz in Mistelbach an der Staatsbahn vorläufig provisorisch aufgenommen. Diese Stelle, welche im Herbste 1895 angetreten werden kann, wird von der Cultusgemeinde mit jährlich 1200 Kronen dotirt. Bewerber, welche das vierzigste Lebensjahr noch nicht überschritten haben dürfen (Ledige werden bevorzugt), wollen ihre mit Zeugnisabschriften belegten (besuche bis 15. Juli 1895 bei dem Cultusvorstande einbringen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Mistelbach, im Mai 1895. Der Oultusvorstand. Concuxs. In der israelitischen Cultusgemeinde zu Agram ist die Stelle des Obercantors zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von fl. 1200 und fl. 3( 0 jährlichem Wohnungsbeitrag nebst den fixirten Functionsgebühren und sonstigen Emolumenten verbunden. Bewerber, welche musikalisch gebildet sind, die Eignung besitzen, die Tempelgesänge mit Orgel und Chor zu executiren und das Chorpersonal zu instruiren, wollen ihre mit den Abschriften ihrer Documente belegten Offerte, unter Nachweis des Alters, des Familienstandes und der Staatsbürgerschaft, längstens bis Ende Juni 1895 an den gefertigten Vorstand einsenden. Agram, den 22. Mai 1895. Siebenschein m. p. Druck von L. Bergmann & Comp, in Wien. Herausgeber u. verantw. Redaeteur: Weichsrathsavgeordneter Ir. Zofef S. ZZloch. —

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