Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 11 (1894)
- Issue
- 14 (6.4.1894)
- Date
- 1894-04-06
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 286 Oestrrreichische Wochenschrift Nr. 14 »eil. Dr. Adolf und Emanuel Stern. Stiftung für Rigorosanten der Mediciii und Chirurgie. Bei der israelitischen Cultusgemeinde gelangen sechs Plätze der oben genannten Stiftung ä 100 Gulden ö. W. zur Bestreitung der Bigorosentaxen zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, dass sie mosaischer Religion und unbemittelt sind und ihren medicimsch>- chirurgischen Studien an der Wiener medicinischen Facultät als ordentlicher Hörer obliegen, bis längstens 30. April d. J. in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde (I, Seitenstettengasse 4, II. Stock) einzubringen. In dem Gesuche sind die Familienverbältnisse des Bewerbers anzugeben, ferner ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Isak Kuffler’sche Mädchen-Stiftung. Es wird hiemit zur Kenntniss gebracht, dass die Zinsen der oben genannten Stiftung zur Ausheiratung eines armen, würdigen Mädchens in Wien, Israel. Confession, im Betrage von 215 Gulden ö. W. zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, das sie: 1. Der Israel. Confession angehören. 2. Streng sittlich und arm sind. 3. Sich im Brautstande befinden. Verwandte des seligen Stifters, unter diesen aber insbesondere die Kinder seiner Nichte Begine Wichs verehelichte Dr. Kohn erhalten den Vorzug und muss der diesfäliige Nachweis dem Gesuche beiliegen, Bewerberinnen, die sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 30. April 1894 im Secretariate der Israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, II. St.) einzureichen. Marie Daffinger’sche Armen-Stiftung. Die Zinsen aus der Marie Daffinger’schen Stiftung für vier arme Familien der hiesigen israel. Cultusgemeinde, für jede im Betrage von 20 Gulden, kommen am Sterbetage des seligen Herrn Sigmund Edlen v. Wertheimstein, am 23. Siwan, d. i. am 27. Juni d. J., zur Verkeilung. Die diesfälligen Gesuche sind bis 30. April 1894 in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde (Stadt, Seitenstettengasse 4, II. Stock) in den Amtsstunden von 9—2 Uhr zu überreichen. Wien, am 1. April 1894. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. Gesuctasblanquefte sind im Secretariate I., Seitenstettengasse Nr. 4, EL Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Vom Vorstände der israel. Cultusgemeinde. Mazzot-Preise pro 1894. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde gibt h'emit den geehrten Gemeindemitgliedern bekannt, dass mit der Bereitung und dem Verkaufe des Osterbrotes die Witwe des Herrn Gabriel Friedmann betraut worden ist und stellt an jene P. T. Parteien, welche ihren Osterbrotbedarf noch nicht angemeldet haben, das Ansuchen, dieselben wollen ihre Bestellung baldmöglichst, längstens aber bis 10. April d. J. entweder 1) I., Gonzagagasse Nr. 2 (Hotel Metropole). 2) II, Grosse Schiffgasse Nr. 8 oder 3) II., Brigittenau, Dammstrasse Nr. 22 im Backhause machen, da spätere Anmeldung kaum nach Wunsch berücksichtigt werden könnten. Die vom Vorstande genehmigten Preise sind Für Mazzot I. Sorte per Kilo 76 kr. . - - II. * . m. Mehl, Gries I. „ » II. 40 30 85 46 Zur Verhütung von Missbräuchen ist jedes Paquet mit den Siegel der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde versehen. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien, 20. März 1894. Conclirs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Teplitz in Böhmen ist mit 1. Juli 1894 die Stelle eines Obercantors mit dem Gehalte von 1300 fl. ö. W. nebst den üblichen Emolu-, meuten zu besetzen. Bewerber um diesen Posten, welche das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Offerten (unter Beischluss der Photographie) mit Nachweis über Staatsangehörigkeit, Alter, Familienstand, und musikalische Bildung, sowie dem Nachweis über die bisherige Thätigkeit bis längstens 20. April 1894 bei dem Gefertigten einbringen. Beisespesen werden blos dem Acceptirten vergütet. Teplitz, im März 1894. Der Cultusgemeinde -Vorsteher: Dr. Oskar Willner. Israel. Tochter-Pensionat I. Ranges Breslau, Palmstrasse 33*- Gediegene häusliche, wissenschaftliche, musikalische und gesellschaftliche Ausbildung, ff. Referenzen. Näheres durch Prospeete. Geräumige Wohnung mit grossem Gerten. Frau Lina P eis er. tob b» Milch tob be> wird in versiegelten Flaschen franco ins Haus gestellt. Samuel Schlesinger ‘V\7“ien, I. Bez., Ssolcstlj.oxg-a.sse £Tx. 5. verlässlich Liptauer-Frühj ahrs-Scliafkäse mild und fett pr. 47z Kilo Netto Posicolli fl. 3.15 versendet franco jeder Poststation, in feinster und haltbarster Qualität, bei grösserer Abnahme entsprechend billiger. Ferdinand Graus, Hunfalu bei Kesmark, Ob.-Ungarn. Gebetstunden in den Bethäusern der Cultusgemeinde. Freitag den 6. April 1894 Abends 6 V2 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. — Samstag Minolta 33/4 Uhr. Von Sonntag den 8. April 1894 bis Freitag den 13. April 1894 Morgengottesdienst 67<* Uhr. — Abendgottesdienst 6 72 Uhr. I Weiss. Tischwein ä 48 kr. ♦ I ♦ „ Tafelwein ä54 „ „ Dessertwein ä 66 „ Roth er, herb . ä 42 kr. I mild . ä 55 „ jj süsslich ä 74 ■ per Liter in Fässern von circa 50, 100, 300 und 600 Liter. — Versandt nur gegen Nachnahme. Gebinde wird zu Selbst- I kosten berechnet und franco um denselben innerhalb sechs ♦ _| | Wochen retourgenommen. g ♦ Ignaz Frankl, Weingärtenbesitzer L ■ Oedenburg, Ungarn. ■ | Telegramm-Adresse: rWeingut Oedenburg“. £ TOB bV Wachholder- und Sliwowitz-Brennerei des JOSEF Ob.-Lhotta, Post Wisowitz, Mähren offerirt seinen selbsterzeugten anerkannt vorzüglichen Sliwowitz und Wachholder per Liter L I fl. Verantwort!. Redacteur: Albert Kohn. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VIII., Lerchenfelderstraße 46. (Telephon 3288.)