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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1894-02-09 · 6 (9.2.1894) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
11 (1894)
Issue
6 (9.2.1894)
Date
1894-02-09
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Oesterreichifche Wochenfchrifl Nr. 6 Seite 118 Briefkasten. M. in G.: Abonnementsbetrag bis 30 April l. I. erhalten. An mehrere Einsender: Jellinek-Artikel und Reminiscenzen, Jellinek-Berichte haben wir bereits in solcher Fülle publicirt, daß wir bis auf Weiteres nichts mehr aufnehmen. I. Käs, Wien, IX: Daß der betreffende Advocat von Geschäftsrücksichten sich leiten läßt, dürste wahr sein. . „Wißbegieriger", Bielitz: Senden Sie uns den Katalog. Bernhard Mandl, Budapest: Wir bestätigen Ihnen, daß der Nekrolog aus Dr, Israel Bat nicht von Ihnen versaßt ist. Concuvs. Iu der israelitischen Cnltusgemeinde Uelpnik in Mähren ist die Stelle eines Hebräischen Lehrers vom 1. Mai 1894 mit einem Jahresgel)alte von 5',0 fl. provisorisch zu besetzen. Diejenigen, die auch die versehen können, haben den Vorzug. Zeugnisse und Gesuche sind bis 15 März d. J. an den Cultusvorstand der israelitischen Gemeinde Leipnik zu richten. Probe-Unterricht unerlässlich. Reisespesen werden blos dem Acceptirten vergütet. Leipnik. am 1. Februar 1834. Der CULTUSVORSTAND. Nannette Edle von Wertheimstein’sclie Heirats- Ausstattangs - Stiftang. Aus der von Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein zum bleibenden Andenken an seine Gattin Frau Nannette Edle von Wertheimstein begründeten Heirats-Ausstattung^-Stiftung für arme israelitische Mädchen ist für das laufende Jahr ein Zinsenbetrag von 130 fl. zu verleihen. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen aus der Verwandtschaft der [Frau Nannette Edlen von Wertheimstein, bei deren Abgang: Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters, endlich in Ermanglung auch dieser: Mädchen aus der israelitischen Cultusgemeinde in Wien, berufen. Die Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, dem Sitten- und Armuths - Zeugnisse, dem Nachweise, dass Petentin sich im Brautstande befinde und wenn das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend gemacht wird, auch mit dem diese Verwandtschaft nachweisenden, mit den Geburts- und Trauungsscheinen belegten Stammbaume bis 28. Februar 1894 in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, (II. Stock) zu überreichen. Wien, 1. Februar 1894. Der VORSTAND der israelitischen Cultusgemeinde. Gesuchsblanquette sind in der Kanzlei I., Seitenstettengasse Nr. 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Josef and Cecilie Adler Stiftung für Arme. Am 28. April 1894gelangen bei der hiesigen israel.Cultusgemeinde die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung in Beträgen von 20 bis 30 Gulden an arme Personen israelitischer Confession behufs Bezahlung der Wohnungsmiethe zur Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 28. Februar 1894 in der Kauzlei der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) von 9 bis 12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auf später einlangende Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Aime Verwandte der Stifterin, Frau Cecilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache ungehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Aufruf zur Betheiligung behufs Versorgung armerj Schüler der Talmud- Thora-Schule mit Winter Kleidern und Speisemarken der israelitischen Volksküche. Seit circa 18 Jahren betheilen wir arme Zöglinge unserer Schule mit Winterkleidern und Winterschuhen und sorgen nach Kräften auch für deren gesunde Verköstigung iu der isr. Volksküche II-, Krummbaumgasse, welche in Anbetracht des humanen Zweckes und unserer unzulänglichen Mittel, uns eine ganz ausserordentliche Preisermässigung zugestanden hat. Da der grösste Theil der unsere Schule besuchenden Kinder sehr arm ist und deren Eltern ihre Kinder weder mit warmen Speisen noch mit warmenKleidem zu versehen imStande sind, unsere Mittel aber zurGähze von den Kosten der Schulerhaltung erschöpft werden, so müssen wir auch heuer an unsere wobithätigen Glaubeusbrüder mit der Bitte um geneigte Beiträge für diese Zweke herantreten. Wir sind der sicheren Ueberzeugung, dass diese Bitte nicht ungestört verhallen wird, umsomehr, als unserem Gesuche um Beiträge zur Ausspeisung unserer Schüler seitens des betreffenden Vereines nicht stattgegeben wurde. Der Vorstand des Wiener Talmud Thora-Vereines. Geneigte Spenden nehmen entgegen die Herren Heinrich Berger, I., Gonzagagasse 5, Marcus Bondi, II., .Untere Augartenstrasse 17, Dr. Max Steiner, I.. Graben 16. CONOURS. In der Cultusgemeinde Horn, Nied.-Oest., ist die Stelle eines Religionslehrers der zugleich Schächter und Vorbeter ist, mit dem Sitze in Retz vom 1. April 1894, mit einem Jahresgehalte von ö. W. fl. 550 — und Nebeneinkommen zu besetzen. Beansprucht wird die Ertheilung des Religions.Unterrichtes an der Volks- und Bürgerschule in Retz und an der Volksschule in Watzelsdorf. Bewerber haben ihre Gesuche mit den gesetzlich erforderlichen Nachweisen bis 15. März 1. J. an den gefertigten Vorstand zu richten. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Horn, im Februar 1894. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde HORN. Ignaz n. Rosalia Wolfscie Krankennnterstütznngs- Stiftnng. Am 8. Mai d. J. gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde zur Vertheilung. Die Bewerber haben ihre mit dem Armuths- und Krankheits- Zeugnisse belegten Gesuche in der Centralstelle für das Armenwesen der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, bis längstens 28. Februar 1894 zu überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der La ge sind, gemessen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Wien, 1. Februar 1894. Das CUR ATORIUM der Ignaz und Rosalia Wolf'schen Krankenunterstützungs-Stiftung. Auf zum Glück! Vollkommen wasserdichte Russisch - Juchten - Röhrenstiefel und Stiefletten, Gummi-Ueberschnlie, Tarnscimhe " Filz- und alle anderen Arten Schuhwaaren in grösster Answahl und zu-billigsten Preisen. 2ss£. <3-H/Cra:KI Wien, I., Teinfaltstrasse 1 und , Rothenthurmstrasse nur Nr. 2t.

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