Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1894-01-05 · 1 (5.1.1894) · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
11 (1894)
Issue
1 (5.1.1894)
Date
1894-01-05
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3020846-3021007-3021009--03109-3027230
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 8 Orsterreichische Wochenschrift Nr. 1 II^. Die Wissenschaft des Judenthums. Deren hervorragende Vertreter. Refornibestrebungen. Die Zeit des Verfalls des religiösen Denkens. Die wissenschaftliche Beurtheilung des jüdischen religiösen Lebens. V. Das Judenthum in der Gegenwart. Das . culturelle Lebendes ungarischen Judenthums vor und nach 1867. * * Achte Mittelschul cl ass e. A) Systematische jüdische Religionslehre Einleitung: Definition der systematischen Religionslehre. Deren Geschichte und die Quelle ihrer. Lehren. Geschichte der systematischen jüdischen Religionslehren. Hellenismus, arabischjüdische Philosophie, die religiöse Speculation der Juden im 19. Jahrhundert. Bon den Religionen im Allgemeinen. I. Das Wesen der Religion. Definitionen. Eintheilung der Religionen. Religion mit und ohne heilige Bücher. Animismus, Fetischismus, Polytheismus, Monotheismus. IL Bon der Entwicklung der Religion. Deren Factoren: Fortschritt der Wissenschaft. Die Vervollkommnung der moralischen Auffassung, die Religionsgründer, geschichtlicher Ereignisse. Abstufungen der Rel'gionsentwicklung. Zeitalter der Entstehung der heiligen Schriften. Zeitalter der Reflexion. Zeitalter der bewußten Feststellung der Religionslehren und -Gesetze. HI. D ie Quellen der religiösen Erkenntniß: Die Vernunft, Institution und religiöse Documente. Einseitige religiöse Richtungen. Nationalismus. Mysticismus, Festhalten an dem Buchstaben der heiligen Bücher. IV. Der Zweck des religiösen Lebens: Selbstzweck der religiösen Idee und der lubjectiven Wirkung. Befestigung des sittlichen Lebens. Antigonus, Spinoza, Kant. Erhaltung des Judenthums zu seinem Berufe. DasJudenthum und die daraus hervorgegangenen monotheistischen Religionen. I. Ursprung des Judenthums. Dessen Wesen und Erscheinungsformen. Seine Offenbarungen in der Geschichte, in der Literatur und in Institutionen. H. Die Wahrheit der Religionen. Der Universalismus ist kein Kriterium. Der Borwurf des Legalismus dem Judenthume gegenüber. Bestimmung des Judenthums zur Entwicklung. HI. Das Judenthum und das Christenthum. Antheil des Judenthums an der Entstehung des Christenthums. Absonderung des Christenthums vom Judenthum. IV. Das Judenthum und der Islam. Muhammed. Religiöse Lehren des Judenthums, l. Der Monotheismus^ Sein Ursprung im Judenthum. Skizzirung seiner Geschichte. Die Existenz Gottes, seine Einheit, seine Eigenschaften.. Gott und die Welt. Pantheismus. Deismus, Theismus. Jüdisch-religiöse Auffaffung hinsichtlich dieser Ideen. II. Gottes Weltherrschaft, ncn und npix in den Berkündigungen der Propheten, vom göttlichen Willen. Die . Willensfteiheit. Unsterblichkeit der Seele. Das sittliche Urtheil der Menschheit, die sittliche Weltordnung. III. Die Idee der Offenbarung. Gegenstand der Offenbarung sind die religiösen und sittlichen Lehren. Tugend und Sünde. Die schriftliche und mündliche Lehre Gottes. Gottes Geist. Mittelbare und unmittelbare, äußere und innere Offenbarung. IV. Idee der Heiligkeit. Heiligkeit Gottes, der Thora des jüdischen Volkes und des einzelnen Menschen. V. Die Auserwählung Israels. Die Heilige Schrift. Ansichten der Schriftgelehrten und Philosophen. Geschichtliches Factum. Die durch jede Generation zu verwirklichende Idee, Israels Beruf. IV. Die H eiligkeit d er Thora. Ihre Wahrheit, Vollkommenheit und Unvergänglichkeit. V1L Die messianisch e Lehre, ihre Geschichte. Der Optimismus des Judenthums. Die religiösen Lehren des Judenthums zur Zeit der Entwicklung der schriftlichen und mündlichen Lehre. Resumes der Religionsphilosophen. Die 13 Glaubensartikel Maimunis. Die dreierlei Elemente der religiösen Ideen. Die jüdisch-religiösen Institutionen. I. V o n den religiösen Institutionen im Allgemeinen. Entstehung der Gebräuche. Sie kommen nicht durch allaemeines Uebereinkommen rcontrat social) zu Stande, sondern sind Resultate eines physischen Lebensprocesses. Die religiösen Institutionen als nothwendiqe Aeußerunqen der religiösenJdeen. Spracheund Vernunft. Rechtsbewußtsein—Idee und — Gesetz. Die Institutionen regeln die menschlichen Handlungen. Freiheit im Gehorsam gegen das Gesetz. Originalität der jüdischen Institutionen. Symbol und Ritus. II. Der jüdische Gottesdienst. Sein Zweck. Befestigung des Bewußtseins der religiösen Lehren und Aufrechterhaltunq der religiösen und moralischen Triebkraft, sowie der religiösen Mission der Synagoge. Die hebräische Sprache im Gottesdienst. Sie hält im jüdischen Volke aufrecht: Die Gemeinsamkeit des religiösen Denkens, den Zusammenhang mit der Vergangenheit und das historische Bewußtsein. Der synagogale Gottesdienst gibt den Empfindungen der Gemeinschaft Ausdruck. Der Opsercultus. Die Synagoge. Thoravorlesen und Gebet. Bitt-, Lob- und Dankgebete. Schema und Tefilla. Psalmen, Kaddisch. Kiddusch und Kedduscha. Svnagogale Poesie. Musik und Gesang. Predigt. Ihre Geschichte^ Rabbi. Symbolische Handlungen und Gegenstände. III. Feiertage. Ihre Geschichte und ihr Jdeenkreis. Zeugenschaft und Erinnerung. Sabbath. pJtPp TIB3 dv Die Ideen der Erlösung und der sittlichen Wiedergeburt. Fasttage. Der 9. Ab. Die Idee des Märtyrerthums. Der ethische Optimismus. Chanucka und Purim. IV. Die Institution der Ebe. Die Gebote der Heiligkeit. V. Die Institution der Reinigung und Heiligung. Speisegesetze. Ihre Geschichte. VI. Die Circumcision. Die Trauer-Ceremonien. b. Systematische jüdische Sittenlehre. Einleitung: Religion und Sittlichkeit. Die sittlichen Urtheile. Die sittlichen Ideen. Die Offenbarung und die sittlichen Ideen. Das Gewissen. Das sittliche Ideal des Judenthums. Die Lehren der heiligen Schrift. Die Literatur der „Weisheit" zur Zeit des zweiten Tempels. Die mündliche Tbora. Pirkö Aboth. Einfluß der griechischen und arabischen Philisophie auf die jüdische Ethik. Das Judenthum bereichert und läutert das sittliche Denken der Menschheit. Sittliche Lehren. I. Die Idee der sittlichen Person. Der Charakter (nas). II. D i e Liebe, (ivn) Fehlt in der Ethik der heidnischen Philosophen. Handlungen der Liebe. III. Die Rechtlichkeit (nrm). Das Recht bei den alten heidnischen Völkern und bei den Juden. Postulate der Rechtlichkeit. IV. D i e V o l l k o m m e n h e i t. Vollkommenheit und Heiligkeit ip). AÄußerungen der sittli chen Lehren. I. Die Familie. II. Die durch die sittlichen Lehren aufrecht erhaltene Gesammtheit oder Gesellschaft ist Beschützerin der Rechte des einzelnen Menschen, Förderin der Wissenschaft und Künste. Geistige Einheit der ethischen Gemeinschaft. Staat und Nation. Schädigung des religiösen Geistes ist zugleich Schädigung des nationalen Geistes. Schädigung der jüdischen religiösen Wahrheit ist auch eine Versündigung gegen die sittlichen Güter der Menschheit. Das Reich Gottes. Religionsunterricht an Bürgerschulen.*) Allgemeiner Theil. Da die Bürgerschule sich schon vermöge ihrer Bestimmung von der Mittelschule völlig unterscheidet, so verfolgt sie sowohl in der Auswahl des Lehrstoffes als auch in der Eintheilung *) Zum besseren Verständniß und richtigeren Beurtheilen dieses Theiles des Lehrplanes muß vorausgeschickt werden, daß die Organisation der Bürgerschulen in Ungarn von den gleichnamigen österreichischen Anstalten wesentlich verschieden ist. Gesetzlich hat die vollkommene Bürgerschule in Ungarn aus sechs Classen zu bestehen, doch gibt es fast überall im Lande nur vierclassige Knaben- und Mädchen-Bürgerschulen. In die erste Classe der Bürgerschule werden nur solche Schüler ausgenommen, dis die vierte Bolksschulclaste absolvirt haben. Der Uebersetzer.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.