Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 10 (1893)
- Issue
- 42 (20.10.1893)
- Date
- 1893-10-20
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 42 Oesterreich; fchr Wschenfchrifl Seite 335 Lina" ’ "iClie StiftüDi für arme Wöchnerimieü. Vom Vorstände der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde wird hiemit zur Kenntniss gebracht, dass die Zinsen der obigen Stiftung für vier arme Wöchnerinnen der Wiener israelitischen Cultusgemeinde im Betrage von je 17 fl. zur Verleihung kommen. Bedingungen: 1. Das Kind muss ein ehelich erzeugtes, lebensfähiges Mädchen sein. 2. Die Eltern desselben sind verpflichtet, dem Kinde nach der bei dem sogenannten „Vorgänge“ der Wöchnerinnen üblichen Weise, an einem Sabbattage im Bethause der Cultusgemeinde den Namen „Lina“ unter Hinzufügung der Worte ,Znm Andenken an die verewigte Frau Lina Mosenthal“ ertheilen zu lassen. Die Bewerber haben ihre Gesuche in der Gemeindekanzlei (I., Seitenstettengasse 4. 2. Stock) einzureichen, und zwar bis 31. October 1893. Stiftung der aufgelösten Abendbörse för Lehramts-Candidaten. Der Vorstand der hiesigen israel. Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniss, dass die Zinsen aus der vom Comite der aufgelösten Abendbörse begründeten Lehramtscandidaten-Stiftung im Betrage von 46 fl. ö. W. an einen Lehramts-Candidaten israelitischer Confession zu verleihen sind. Die Bewerber haben ihre mit einem Geburts-, Moralitäts¬ und Armuthszeugnisse, ferners mit Sehulzeugnissen versehenen Gesuche in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde (Stadt, Seitenstettengasse 4, 2. Stock) bis 31. October 1893 zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Jonas Freih. v. Königswarter’sctlE Stipendien für Theologen. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntniss, dass zwei Jonas Freiherr von Königswarter'sche Stipendien ä 467 fl. für Hörer jüdischer Theologie, welche österr.-nngar. Staatsangehörige sind, für das Schuljahr 1893—1894 zur Verleihung kommen. Die diesfälligen Gesuche sarnmt nachstehenden Beilagen: 1. Geburtsschein, 2. Maturitätszeugniss, 3. ImmatriculationsscheiD, 4. Colloqnienzeugnisse und 5. Zeugnisse über den dermaligen Betrieb theologischer Studien sind in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde (Stadt, Seitenstettengasse 4, 2. Stock) von 9—12 Uhr bis 31. October d. J. zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Rosalie Mintz’sche Witwen-Stiftnng. Bei der hiesigen israel. Cultusgemeinde werden die jährlichen Zinsen der obigen Stiftung an vier arme Witwen jüdischer Religion zur Verkeilung gelangen. Die Bewerberinnen haben ihre diesiälligen, mit dem Nachweise ihrer Armuth und des Witwenstandes versehenen Gesuche bis 31. October 1893 im Secretariate der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock) zu überreichen. Dr. Max FrMländer’stIie Heiratsaisstattnngs-Stiftang für ein armes Waisenmädchen. Der Vorstand der hiesigen israel. Cultusgemeinde bringt zur Kenntniss, dass die Zinsen der genannten Stiftung ä 59 fl. an ein armes, verwaistes Mädchen jüdischer Confession, das sich zu verehlichen im Begriffe ist, als Ausstattungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, einem Armuths- und einem Sittenzeugnisse, ferner dem Nachweise, dass sie verwaist sind und sich im Brautstände befinden versehenen Gesuche bis 31. October 1893 in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock) zu überreichen. Dr. Ignaz Lemberger’30*10 Heiratsausstattungs-Stiftung für ein armes verwaistes Mädchen. Der Vorstand der hiesigen israel. Cultusgemeinde bringt zur Kenntniss, dass die Zinsen der genannten Stiftung ä 150 fl. an ein armes verwaistes Mädchen der Wiener israel. Cultusgemeinde, das sich zu verehlichen im Begriffe ist, als Ausstattungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, einem Armuths- und einem Sittenzeugnisse, dem Nachweise ihrer Zuständigkeit nach Wien und dass sie sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31. October 1893 in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock) einzureichen. Diejenigen Bewerberinnen, welche eine Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem seligen Herrn Dr. Ignaz Lemberger nachzuvveisen im Stande sind, gemessen den Vorzug. Dr. Jacob Goidentharsche Stiftung. Der Vorstand der hiesigen isr. Cultusgemeinde bringt znr Kenntniss, dass das Dr. Jacob Goldentharsehe Stipendium ä 42 fl. für einen Studirenden isr. Confession, der die k. k. philosophische Facultät in Wien besucht und sich dem Rabbinats- oder Lehrfaehe widmet, für das laufende Schuljahr zu verleihen ist. Bedingungen: 1. Der Candidat. muss österr.-nngar. Staatsangehöriger sein; 2. Zeugnisse beilegen über: a) Moralität, b) Mittellosigkeit, c) seine Immatriculation an der k. k. Universität in Wien, d) seinen fleissigen von drei Herren Professoren bestätigten Besuch der Vorlesungen, e) Kenntnisse über hebräische und rabbinische Literatur. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, event. in welchem Betrage. Die diesfälligen Gesuche sind in der Kanzlei (I. Bez. Seitenstetteugasse 4, II. Stock) von 9 bis 12 Uhr bis 31 October 1893 zu überreichen Wien, 1. October 1893. Der Vorstand der isr. Cultusgemeinde. Gesuehsblanquette sind im Seeretariate I., Seitenstettengasse 4, 2. Stoek, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlieh zu beheben. @ Bedeutsame Erscheinung! Hielte des Teiles Israel ® von Ernst Renan- Deutsche antorlsirte TTebersetznng. — Band I: fl. 3*72 Mit Spannung erwartete man die deutsche Uebersetznng dieses hochinteressanten Werkes, von dem im Original 4 Bände vollendet sind. Band II—IV werden deutsch sehr bald nachfolgen. Bestellungen erbittet: R. 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