Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1893-08-11 · 32 (11.8.1893) · page 18

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
10 (1893)
Issue
32 (11.8.1893)
Date
1893-08-11
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3020846-3020954-3020986--02663-3026763
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 612 Vesterrektzifche Wochenschrift Nr. 32 ^08bf und OsoiliS Adlsi--8tii1ung für Arme. Am 26- October 1893 gelangen bei der hiesigen israelitischen Cultnsgemeinde die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung in Beträgen von 20 bis 30 Gulden an arme Personen israelitischer Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiethe zur Verkeilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armnth versehenen Gesuche bis 30. August 1893 in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auf später einlangende Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Arme Verwandte der Stifterin, Frau Cecilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache ungehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Gesuchsblanquette sind in der Kanzlei I., Seitenstettengasse Nr. 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Wien, am 1. August 1893. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. Moriz GoIdberger’sche Stiftung für einen zur Anstellung als Rabbiner vollkommen befähigten Rabbinats-Candidaten. Bei der israelitischen Cnltusgemeinde Wien gelangt die oben genannte Stiftung per fl. 260.— ö. W. auf ein, eventuell zwei Jahre zur Verleihung. Bewerber, welche die Quaüfication zum Rabbiner besitzen, aber noch nicht in amtlicher Stellung sind, haben ihre entsprechend instruirten Gesuche bis 30. August d. J. in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, einzubringen. In dem Gesuche ist nebst den Familienverhältnissen des Bewerbers anzugeben, ob derselbe in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Gesuchsblanquette sind im Secretariate I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Wien, am 1. August 1893. Der Vorstand der israel. Caltusgemeinde. CONCURS. In der israelitischen Cultnsgemeinde Uog.-Hradisch (Mähren), ist die Stelle eines zweiten Cantors, der guter Koreh, Sehoehet, Bodek und Schames sein muss, zu besetzen. Gehalt 600 Kronen, Einnahmen aus der kleinen Schechita circa 600 Kronen und übliche Nebenemolumente. Praktisch erprobte Bewerber, österreichische Staatsbürger, welche im Besitze von „Kabbalot“ anerkannter rabb. Autoritäten sind, wollen ihre mit Verwendungszeugnissen versehenen Gesuche unter Bekanntgabe des Alters und Familienstandes an den hiesigen israelitischen Cultusgemeinde-Vorstand bis längstens den 25. August 1893 gelangen lassen. Bevorzugt werden solche Bewerber, die befähigt sind, event. den hebräischen Lehrer zu suppliren. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und die Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Ungar.-Hradiscb im Juli 1893. Der Cultusgemeinde-Vorstand. Coneurs. In der israel. Cultusgemeinde Prerau ist die Stelle eines Hebräischen Lehrers vom 1. October 1893 mit einem Jahresgehalte von 1000 Kronen provisorisch zu besetzen. Derselbe muss geprüfter Lehrer, musikalisch gebild. u. vollkomm, geeignet sein, den hehr. Unterricht an der Volksschule zu ertheilen und das Secretariat in der Gemeinde zu versehen. Bei Convenirung sind noch andere Einnahmsquellen in Aussicht. Gesuche und diesbezügliche Documente sind bis längstens 8. September d. J. an den gefertigten Vorstand zu richten. Probe-Unterricht unerlässlich. Prerau, am 7. August 1893. Der Culcusvorsteher Julius Beer. Rauhwaaren. sucht ein junger Mann, Israelit, aus genannter Bi anclie, mit guten Kenntnissen fremder Sprachen und besten Empfehlungen. Ansprüche bescheiden — aber Samstag frei. Wer darauf reflectirt, kann unter 0. 8 367 durch die Ann.-Exp. v. G. L. Daube & Co. in Frankfurt am Main das Nähere ei fahren. Ein bewährter, langjähriger Vorbeter, Koreh, Seho- Chet, Ubodek, wie auch Religionslehrer mit guten Zeugnissen und kleiner Familie sucht einen Posten. Gefällige Zuschriften unter Adresse: Franz Teltseb, Religionslehrer in Stockerau. jl|( M. Strasser’s Wwq.| jljl Kunst-Goldstickerei eigener Erzeugung 'll |L| (etablirt 1817) |li j||| WIEN, VII., Mariahilferstrasse 44, 2. Stock, jlj| jj'i empfiehlt ihr Atelier zur Anfertigung von Ornamenten für |,!| Synasrogen, als: Vorhänge vor die heil. Lade, Altar- ' |M u. Kanzeldeeken, Thoramäntel und Wickeln, (1 Trauhimmel u. Bedecktücher etc. Alle Stickereien W Ijl werden auf das Feinste, Gescümackhafteste und nur in voll- 11 jlij kommen echtem Materiale ausgeführt, demzufolge viele Ani|j |y e^pnungsehreiben des Inu. Auslandes zur gefälligen Ansicht jjj| Goncurs. Beim Minjan-Vereiu in Stockerau ist die Stelle eines Vorbeters, der zugleich Schächter und Religionslehrer ist und die Eincassierung im Vereine zu besorgen hat mit 1. November 1. J. zu besetzen. Bewerber müssen österreichische Staatsbürger und geprüfte Religionslehrer sein. Ledige junge Männer mit guten Zeugnissen über ihre Qualifikation werden bevorzugt. Jahresgehalt 400 fl. nebst freier Wohnung u. üblichen Neben- Emolumenten, zu welch letzteren auch die kleine Schechita zählt. Zum Probevortrag werden nur Berufene zugelassen und Reisespesen, eventuell Uebersiedlungskosten, nur dem Acceptirten ersetzt. Zeugnisse und Gesuche sind bis 15. September zu richten an den Vorstmud des Minjan-Verein Alois Fleischmann. CONCURS. Kore, Vorbeter, Schochet und Bodek, welcher gleichzeitig deutschen und hebräischen Unterricht zu ertheilen befähigt ist, wird sofort aufgenoinmeü. Fixer Gehalt 330 fl., garautirtes Schechita Einkommen, 170 fl. per Jahr, nebst freier Wohnung. Offerte mit Zeugnisse unter Bekanntgabe des Alters und Familienstandes zu richten an Herrn Bernard Schröder, in Wissowitz, Mähren. Belxörcll. concess. Privat-Anstalt, Ungar.-Brotl, Mähren. Gründlicher Unterricht in allen Gymnasial-Gegenständen und Fächern des jüdischen Wissens. Die Zöglinge werden in sittlich-religiöser Beziehung strenge überwacht und erhalten nach abgelegter Prüfung über die einzelnen Gymnasialclassen staatsgiltige Zeugnisse. Nähere Auskunft ertheilt die Direction: Rabb. Dr. M. Jung. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Leitomischl gelangt die Stelle eines Rabbiners mit einem Jahresgehalte von 2400 Kr. mit 1. September l. I. zur Besetzung. Der Bewerber muß der deutschen und böhmischen Sprache in Wort und Schrift vollkommen mächtig sein, akademische Bildung, Befähigung, den Religions-Unterricht an den Staats-Mittelschulen zu ertheilen,. besitzen, ferner außer dem während des Schuljahres an den Volksschulen zu leistenden Religionsunterricht auch die Function des Vorbeters in hiesiger Gemeinde versehen können. Offerten, mit curriculum vitae und den bezüglichen Zeugnissen versehen, sind bis 15. August a. c. anher einzureichen. Leitomischl, Juli 1893. M. Thein, dz. Vorsteher.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.