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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1893-08-04 · 31 (4.8.1893) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
10 (1893)
Issue
31 (4.8.1893)
Date
1893-08-04
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seite 592 Vesterreichifche Wochrnfchrtst Nr. 31 läufig verschweigen, daß Sie Eva Leidensdorf lieben und deßhalb keine andere Gätün wählen können und wollen". „Herr Oberhoffactor, ich habe Ihnen ja schon am Beginn unserer Privatbesprechung mitgetheilt, mein Vater beabsichtigt, mich mit Lea Arnstein zu vermählen, ich werde daher schon in den nächsten Tagen gezwungen sein „Sie werden diesmal der Nothwendigkeit, Ihrem Vater Ihr Geheimniß zu enthüllen, enthoben werden. Sie haben mir versichert, daß ich auf Ihren Vater großen Einfluß besitze. Ich werde ihm noch heute eigenhändig schreiben, daß Sie mir seine Absicht, Sie mit Lea Arnstein zu vermählen, mitgetheilt, ich aber Ihnen als Freund Ihres Hauses und als Lea's Großohm mitgetheilt, daß diese schon unabänderlich selbst gewählt". „Ich danke Ihnen herzlichst und ergebenst in meiner Mutter und meinem eigenen Namen, so können wir wenigstens der nächsten Zukunft ruhig entgegensehen" — Markbreiter seufzte tief auf — „aber, Herr Oberhoffactor, auch darin theilen Sie wohl die Ansicht meiner Mutter, daß ich nicht hoffen kann, je Eva Leidensdorf als meine Gattin heimzuführen?" „Ich theile in Allem die Ansicht Ihrer klugen Mutter, unwahrscheinlich ist's, aber nicht unmöglich. Ich erinnere Sie an den Mbelvers: Ist Gott etwas zu wunderbar?" _ (Fortsetzung folgt.) WochenKfllender. Ab 5653. — August 1893. Freitag I 221 . 4 E. d. N. 8>> 9'7m Samstag 23 3p V 5 Sonntag 24 6 Montag 25 7 Dienstag 26 8 . Mittwoch 27 9 Donnerstag 28 j 10 Freitag 29 j! . 11 Briefkasten. Schmul Leb Kohn: Daß der Abiturient Richard Groß, Sohn des gewesenen Juden Dr. Groß, Wien I., Dorotheergasse 1, an dem antisemitischen Abiturienten-Commers durch seinen Eifer sich hervorragend betheiligte, sollte Sie doch nicht ärgern, der Sie mit Schönerer so nahe verwandt sind. R. in W.: Zur Anfertigung von Goldstickereien aller Art empfehlen wir Ihnen die renommirte Firma M. Straßer's Wwe., Wien, VII. Bezirk, Mariahilserstraße Nr. 44. CONCURS. In der Cultusgemeinde Mähr.-Aussee ist die Stelle eines Rabbiners zu besetzen. Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt Ton 1000 fl. nebst freier Wohnung, üblichen Emolumenten und Stiftungserträgnissen verbunden. Bewerber wollen unter Nachweis des österreichischen Staatsbürgerrechtes und der erforderlichen Qualification, wie dieselbe in der hohen Verordnung des Ministers für Cultus und Unterricht vom 30. Juni 1891, Z. 21707 angedeutet ist, ihre gehörig documentirten Gesuche bis Ende August 1. J. bei'dem Cultusvorstande einbringen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Mähr.-Aussee, am 19. Juli 1893 S>« A. Pollak, Vorsteher. CONCURS. In der israelitischen Cultusgemeinde Ung.-Hradisch (Mähren), ist die Stelle eines zweiten Cantors, der guter Koreh, Schoehet, Bodek und Sehames sein muss, zu besetzen. Gehalt 600 Kronen, Einnahmen aus der kleinen Schechita circa 600 Kronen und übliche Nebenemolumente. Praktisch erprobte Bewerber, österreichische Staatsbürger, welche im Besitze von „Kabbalot“ anerkannter rabb. Autoritäten sind, wollen ihre mit Verwendungszeugnissen versehenen Gesuche unter Bekanntgabe des Alters und Familienstandes an den hiesigen israelitischen Cultusgemeinde-Vorstand bis längstens den 25. August 1893 gelangen lassen. Bevorzugt werden solche Bewerber, die befähigt sind, event. den hebräischen Lehrer zu suppliren. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und die Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Ungar.-Hradiseh im Juli 1893. Der Cultusgemeinde-Vorstand. Auf zum Glück! Als beste und billigste Einkaufsquelle von nur aus dem besten Material selbsterzeugten Schuhwaaren für Damen, Herren und Kinder empfehlen wir die schon seit Jahren als gut und billig rühmlichft bekannten Schuhwaaren-Niederlagen von M. Glück Wien, I., Teinfaltstrasse Nr. I *u.aa.d. ZE5.otli.exitli-a.ina.- stra-sse nur 23.. Bestellungen nach Maß und Reparaturen, sowie Provinzaufträge pronipt. Lawn-Tennis-Scimhe und Pürsch-Jagd-Schnürstiefel mit massiven Kantschuksohlen in grösster Auswahl vorräthig. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Leitomischl gelangt die Stelle eines Rabbiners mit einem Jahresgehalte von 2400 Kr. mit 1. September l. I. zur Besetzung. Der Bewerber muß der deutschen und böhmischen Sprache in Wort und Schrift vollkommen mächtig sein, akademische Bildung, Befähigung, den Religions-Unterricht au den Staats-Mittelschulen zu ertheilen, besitzen, ferner außer dem während des Schuljahres an den Volksschulen zu leistenden Religionsunterricht auch die Function des Vorbeters in hiesiger Gemeinde versehen können. Offerten, mit curriculum vitae und den bezüglichen Zeugnissen versehen, sind dis 15. August a. c. anher einzureichen. Leitomischl, Juli 1893. M. Thein, dz. Vorsteher. 2 „TIlli: GrJMD S JEL-A-ÜM“ * s ■ s s Lebens-Versicherupgs-Gesellsehaft in London. Filiale für Ungarn: Budapest, Franz Josefspi. 5 & 6 Filiale für Oesterreiro: Wien, I., Giselastrasse Nr. I m ♦ M ♦ M ♦ im Hause der Gesellschaft. Acüva der Gesellschaft am 31. December 1892 .... Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen am 31. December 1982 .-. Auszahlungen für Versicherüngs- und Benten-Verträge und für Rückkäufe etcseit Bestehen der Gesellschaft (1848).. In der letzten achtzehnmonatlichen Geschäftsperiode wurden bei der Gesellschaft lür .. neue Anträge eingereicht, wodurch der Gesammtbetrag der seit Bestehen der Gesellschaft eingereichten Anträge sich auf . .. stellt. — Prospecte and Tarife, auf Grund welcher die Gesellschaft Polizzen ansstellt, sowie Antrags-Formulare werden unentgeltlich ausgefolgt durch die Herren Agenten in allen grösseren Städten der österreichisch-ungarischen Monarchie und durch die Filialen, fax* Oesterreich, und. Ungarn. im Hause der Gesellschaft. Frcs. 125,305.151*— 22,840.056*— 271,905.620*— 125,732.050*— 1.853,916.605*— Ein bewährter, langjähriger Vorbeter, Koreh, SehOebet, Ubodek, wie auch Religionslehrer mit guten Zeugnissen und kleiner Familie sucht einen Posten. Gefällige Zuschriften unter Adresse: Franz Teltseb, Religionslehrer in Stockerau. Concurs. Bei dem gefertigten Cultus - vereine gelangt die Stelle eines Religionslehpeps, welcher zugleich Vorbeter, Koreh, Schächter und Bodek sein muss, zur Besetzung. Competenten mögen sofort an den gefertigten Vorsteher ihre Gesuche, belegt mit den erforderlichen Zeugnissen, einsenden, und wird jener Herr, dessen Qualification entsprechend befanden wird,. zur persönlichen Vorstellung und Vereinbarung bezüglich seines Gehaltes eingeladen. Ledige Bewerber werden bevorzugt. W s e t i n, 28. Juli 1893. Vorsteher des Cultusvereines Adolf Schönbeck.

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