Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 10 (1893)
- Issue
- Heft 19 (12.5.1893)
- Date
- 1893-05-12
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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Nr. 19 Oesterrrichischr WvchrnfchrM Seite 371 Briefkasten. J.L. Kraus,Prag. Während jungczechische Abgeordnete gegen die Juden Hetzen und deutsche Abgeordnete im Landtage für die Juden eintreten, ist der Zeitpunkt schlecht gewählt, die böhmischen Juden zu ermahnen, sich immer mehr und mehr zu czechisiren. Einige Leser in S. G. Es ist so, wie in diesem Blatte gemeldet war. Herrn H. P.... k, Jungbnnzlau. Ihre Mittheilung hat uns lebhaft interessirt und wird gelegentlich verwerthet werden. E. S. in I. Die Regelung soll bald erfolgen. Louis Müller, Berlin. Besten Dank für die prächtigen Watschen, welche der wackre Conti dem lieben Ahlwardt applizirte. Teschen, Lvietla. Für diese Woche zu spät. Zahlreiche Einsendungen mußten zurückgelegt werden. Herrn G. R .... d), Wie», lieber die außerordentliche industriöse Geschäftspraxis des Pfarrers Deckerl in seiner Eigenschaft als Obmann des Weinhauser Kirchenbau-Vereines, behalten wir uns noch ausführliche Mittheilnngen vor, Herrn S. M .... k, Wien. Der Brief Stöcker's über Paulus Meier ist uns bekannt und wird zur geeigneten Zeit publicirt werden. empfiehlt sich die Möbelfabrik ränte! Als leistungsfähigste, altrenommirte, anerkannt solideste Firma für MÖBEL I Sr* Heinrich Bäck vormals A. BREZINA’S Nachfolger Wien, VII. Bezirk, Mariahilferstrasse Nr. 74a vis-ä-vis Hotel Kummer und englischer Hof. Erlaube mir auf meine zur Besichtigung aufgestellten, praktisch neugerichteten Zimmer-Interieurs welche stets das Neueste im Barock- und Renaissancestyl enthalten, besonders aufmerksam zu machen. " Uebemahme sämmtlicher Tapezierer- und Decorationsarbeiten, sowie Vorzimmer- und Küchenmöbel. Kostenvoranschläge gratis, Prima-Referenzen über bereits gelieierte Ausstattungen nach allen Theilender Monarchie stehen zur Verfügung. PQblicationen der Israel, CnltnsgemeMe in Wien. Benedict Karplus’sche Gewerbeschul-Stipendien. Am 20. Juli - 1693 gelangen zwei Benedict Karplus’sch Stipendien per je ö. W. fl. 25.— an zwei junge Leute, mosaischer Confession, mit Vorzugsclassen die Gewerbeschule besuchten, zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, dass sie mosaischer Religion und mittellos sind, ferner dass sie die Gewerbeschule mit vorzüglichem Erfolge besucht haben, bis längstens 31. Mai 1893, in der Kanzlei der Israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock) einzubringen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums, steht eventuell in welchem Betrage. Wien, am 1. Mai 1893. L. 6. Goldstein’sche Heirats-Ausstattungs-Stiftung. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde in Wien, bringt hiemit zur Kenntniss, dass die Zinsen der L. G. Goldstein’schen Stiftung zur Ausstattung armer israelitischer Mädchen, im Betrage von ö. W. fl. 140.— zu verleihen kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, dass sie 1) arme Waisen (vater- oder mutterlos) 2) streng sittlich sind und 3) sich im Brautstande befinden. Verwandte des seligen Stifters, des Herrn L. G. Goldstein, geboren zu Altstadt in Böhmen (ehemaligen Taborer Kreises) oder seiner Gattin Katharina, geborene LandaueT, bis zum 3. Grade, erhalten den Vorzug und muss der diesfäliige Nachweis dem Gesuche beiliegen. Bewerberinnen, die vor dem 4. August 1893 sich verehelichen, haben auf die Stiftung keinen Anspruch. Die Gesuche werden in der Kanzlei der Israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, in den Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittag bis 31. Mai d. J. entgegengenommen. Wien, am 1. M i 1893. Milde Stiftung des Herrn Michael Cohen da Silva. Der Vorstand der hiesigen israel. Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniss, dass aus den Zinsen der oben genannten Stiftung für israel. Handwerker zu ihrer Etablirung in Niederösterreich ein Stiftplatz ä ö. W. fl. 400 pro 1893 zur Verleihung kommt. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburtsscheine, dem Moralitätszeugnisse, dem Heimatsscheine und dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit (Wanderjahre) und der entsprochenen Wehrpflicht versehenen Gesuche bis 31. Mai 1893 in der Kanzlei der Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock) einzureichen. Wien, 1. Mai 1893. ABEL RAPPAPORT’sche Stiftung für Studirende. Der Vorstand der hiesigen israel. Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniss, dass zwei Stiftplätze der obigen Stiftung, im Betrage von je ö. W. fl. 500 jährlich, für Studirende jüdischer Confession aus Galatz, auf die Dauer der Studienzeit zu verleihen sind. Competenzfähig sind Studirende an einem Obergymnasium oder einer Oberrealschule, an der technischen Hochschule, an der k. k. Universität oder an der Handelshochschule. In Ermanglung von aus Galatz geborenen Studierenden, wird derselbe einem Studierenden der k. k. Wiener Universität verliehen, welcher seine Bedürftigkeit, sittliche Unbescholtenheit und wissenschaftliche Verwendung nachzuweisen hat. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Die Gesuche sind in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock) von 9—12 Uhr, bis 31. Mai 1893 zu überreichen. Wien, am 1. Mai 1893. Gesuchsblanquette sind im Secretariate I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, während der Amtstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. An Vormünder und Waisenväter. Ein staatlich angestellter Oberlehrer, kinderlos, Israelit, nimmt ein gänzlich verwaistes, gesundes, israel. Mädchen im Alter von 4—6 Jahren, aus guter Familie gegen sehr mässige Pension auf, zusagenden Falles Adoption in Aussicht. Zuschriften unter Chiffre „Menschenliebe“ an die Redaction dieses Blattes Dr. Josef Sternberg ordiniit in Karlsbad, Sprudelgasse, Schwedisches Haus. Chicago - Reisen. Internationales Reise-Bureau SelM&lBez1 stz Öi©. Wien, i. Bez., Schottenring Nr. 3.