Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 10 (1893)
- Issue
- 6 (10.2.1893)
- Date
- 1893-02-10
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite ll2 OefterreichLfche Wochenschrift Nr. 6 ein lioivorragouüos Vorüloust eiwoibeu. Wir glauben die Hoffnung aussprechen zu dürfen, dass Dank der in unseren Glaubensgenossen lebenden Opferwilligkeit für das allgemeine Interesse des Judentliums und mit Rücksicht darauf, dass zahlreiche derartige Bücherschätze in vielen Gemeinden Oesterreichs unbenützt sich vorfinden, die von uns ergriffene Initiative vom besten Erfolge begleitet sein wird. Es wird gebeten,. Spenden an das Vereinsbureau der „Oesterr. isr. Union“, I., Schottenring 23, zu senden und werden die Namen der Spender und der gespendeten Bücher zur Veröffentlichung gelangen. Wien, 5. Februar 1893. Der Vorstand der öst. isr. Union. In der israel. Cultusgemeinde Nachod in Böhmen gelangt vom i. April d. J. die Stelle eines geschulten Cantors, Koreh und Schochet mit dem Jahresgehalte von 800 fl. ö. W. und i5o fl. für die Schechitah nebst freier Wohnung und sonstigen üblichen Emoluir.enten zur Besetzung. Nur tüchtige, religiöse und in ihrem Fache geübte Männer, die das fünfundvierzigste Lebensjahr noch nicht überschritten haben, mögen ihre gehörig belegten Gesuche sammt Geburtsschein an den Gultusvorstand einsenden. Musikahsch Gebildete erhalten den Vorzug. Nur dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. ' NACHOD, den 30. Jänner 1893. Der Cultusvorsteher Isaak Mautner. Israelitische Cultus-Gemeinde M.-Kromau. Für Bräute! Als leistungsfähigste, altrenommirte. anerkannt solideste Firma für MÖBEL und Wohnungs-Einrichtungen empfiehlt sich die Möbelfabrik Heinpich Bäck vormals A. BREZINA’S Nachfolger Wien, VII. Bezirk, Mariahilferstrasse Nr. 74a vis-ä-vis Hotel Kummer und englischer Huf. Erlaube mir auf meine zur Besichtigung aufgestellten, praktisch eingerichteten Zimmer-flntepieui*s welche stets das Neueste im Barock- und Renaissancestyl enthalten besonders aufmerksam zu machen. Uebemahme sämmtlicher Tapezierer- und Decorationsarbeiten, sowie Vorzimmer und Küchenmöbel. Kostenvoranschläge gratis. Prima Referenzen über bereits gelieferte Ausstattungen nach allen Theilen der Monarchie stehen zur Verfügung. Yom ftntaie der israel. LiltWWM« in Wien. eSHFIGMANDEN-DNTERRICHT Im Interesse der religiösen Erziehung der weiblichen Jugend unserer Gemeinde wurde die Confirmation der israelit. Mädchen eingeführt. v Der Confirmation selbst geht ein Confirmanden-Unte^richt voraus, an welchem Mädchen freiwillig theilnebmen können, die das 14. Lebensjahr bereits erreicht haben. Die P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäss höfl. eingeladen, die bezeichnten Töchter, bezw. Mündel, zu veranlassen, sieh bei ihrem betreffenden Religiunslehrer wegen Theilnahme am Confirmanden-Unterricht zu meld< n. Mädchen, die keinen öffentlichen Unterricht gemessen, und Ober Wunsch der Eitern oder Vormünder confirmirt werden sollen, können diesfalls direct bei den Harren Predigern der israel. Cultusgemeinrfe oder bei dem gefertigten Vorstande bis 2. März d. J. angemeldet werden. Wien, 1. Februar 1899. Der Vorstand der israelitischen Gultusgemeinde. CONCUHS. In der israel. Cnltusgemeinde M.-Kromau gelangt die Stelle eines Rabbiners mit dem Jahiesgehalte von 800 fl., freier Wohnung und sonstigen üblichen Nebenemolumentra zur Besetzung Derselbe hat auch den Religionsunterricht an der öffentlichen Volks- und Bürgerschule za ertheilen. Bewerber um diese Stelle müssen österreichische Staatsbürger sein und haben ihre mit dem Nachweise ihrer theologischen Bildung und akademischen Grades belegten Gesuche bis Ende April a. c. an den gefertigten CultusVorstand einzusenden. Beisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. M.-Kromau, im Februar 1893. Der Cultus-Vorsteher: Leopold Kaufmann. In meinem Verlage erschien soeben: Ms reine MenEekenMmn im Lichte drs Indenttzmns von Dr. AI. Hirsch Direktor der Nealschule der israelitischen Religions-Gesellschaft ut Frankfurt am Main. Preis Mk. — 60 Pfg. Diese Broschüre wird vielfach zur Aufklärung über das Wesen des Judenthums. das so sehr verkannt wird, beitragen. In formvollendeter Weise wird aus Bibel und Gebetstellen bewiesen, daß das Judenthnm keineswegs eine exlusive Stellung der Menschheit gegenüber einnehmen will, sondern daß es gerade seine Aufgabe ist, bei seinen Bekennern die Idee des reinen Menschenthums zu pflegen und sie für dieselbe zu erziehen, da es in jedem Menschen den Mitbruder erkennt. Auch in nichtjüdischen Keisen wird diese Broschüre, die ausfklärend und versöhnend wirken soll, Aufsehen erregen. Frankfurt a. M. I. Kanffmann. Schildermalerei JOKL prämiirt mit goldener Medaille Wien, YII., Mariahilferstr. 42 lietert billigst und geschmakvoll alle Arten Aufschriften auf Glas, Holz, Blech und Leinwand. Hofwappen, Adler und Buchstaben in Email, Glas __und Holz._ Grosse Restaurations - Localitäten in KARLSBAD. Die in der frenquentesten Strasse Karlsbad’s vis-ä-vis dem Sprudel im Hause »Kronprinz« befindlichen Restaurationslocalitätcn (früher Glattauer’s und nachher durch eine lange Reihe von Jahren Reichl’s israel. Restaurant) sind sofort zu vermiethen und per 15. März 1. J. zu beziehen. Anfragen sind zu richten an OTTO MOSER, KARLSBAD. jmi