Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 9 (1892)
- Issue
- 40 (30.9.1892)
- Date
- 1892-09-30
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 40 -rsterrrichifttzr Wochenschrift. Seite 731 lisirt oder carrikirt haben, was bei dem Umstande begreiflich ist, da sie dem Leben, das sie zeichnen, ferner stehen, als Samuely, und aus eigenem hinzuthaten, wo ihnen das Modell fehlte. Das jüdische Leben ist jedoch so reich an Geist und Gemüth, die eingewurzelten Vorurtheile leider so zahlreich und der Kampf gegen dieselben so mächtig, daß man zu solchen Bildern aus dem Bollen schöpfen kann, ohne die Phantasie zu Hilfe nehmen zu müssen. Von den fünfundzwanzig Bildern dieser neuen Folge sind: Das Rösele, das Bußgebet, Sünder und Sünden, die Weltbrille, die Goethetorte und Verstellt wahre Cabinetstücke und so treu nach dem Leben gezeichnet, daß der Leser, der die galizischen Zustände kennt, glauben muß, diese Bilder schon einmal lebend gesehen zu haben. Wir empfehlen dieses Buch unseren Leser-nnen als eine der interessantesten neuen Erscheinungen auf schöngeistigem Gebiete. Zoholo werinnoh. Eine Sammlung von Synagogengesängen für den jüdischen Gottesdienst von Aron Ackermann. Im Commissions-Berlage von H. Engel in Berlin erschien dies Heftchen Gesänge und können wir es nicht begreifen, wie dasselbe nach Oesterreich sich verirrte. — In derselben Weise wie der Synagogengesang nach polnischem Miubag von der Aschkenasim belächelt wird, ebenso steht der österr.- ung. Cantor diesen askenasifchen Gesängen geradezu fragend gegenüber und weiß nicht, was er mit denselben zu beginnen habe. Die Rheinprovinz und der Elsaß, zum Theile auch Süd- Deutschland haben ein eigenes, von dem unsrigen vollständig abweichendes Chosonus und die Fixirnng dieser Melodien hat Herr Ackermann trefflich durchgeführt. Auch als Beitrag zur Geschichte des Synagogengesanges kann dem vorliegenden Heftchen gewissermaßen Anerkennung gezollt werden. 8. CONCURS. In der israel. Cultusgemeinde ZWITTAU in Mähren ist die Stelle eines Rabbiners der anch den Religionsunterricht an den öffentlichen Volksnnd Bürgerschulen zu ertheilen hat, sofort zu besetzen. Jahresgehalt 750 fl. nebst 150 fl. Quartiergeld und üblichen Emolumenten. Bewerber um diese Stelle wollen ihre Gesuche unter Beischluss der Photographie, versehen mit ihrem Geburtsscheine und den nach dem Gesetze vom 31. März 189u R. G. 1. Nr. 57 §. 10 und 11 erforderlichen Zeugnissen bis längstens 15. October an den gefertigten Cultusvorstand einsenden. Nur dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. ZWITTAU, 13. September 1893 Für die israel. Cultusgemeinde. Der Vorsteher _Jo sei Stein. Als Kindergärtnerin oder Bonne suche ich bei bescheidenen Gehaltsansprüchen für meine lreien Nachmittage eine Stellung. Ich ertheile auch französischen und Handarbeits-Unterricht. Näheres bei Schwarz, II., Grosse Schiflgasse 17. Pension. Ein Mädchen, welches das hiesige Mädchengymnasinm zu besuchen wünscht, findet vorzügliche Pension bei einer kinderlosen Doctorfamilie. „E. F."_ Junger Mann wird von sehr achtbarer, jüdischer Familie in Pension genommen. Unter „Wien, II.,“ an die Expedition. Wochenkalendeo. Tischri 5653. — October 1892 9 Freitag 30 Vbd.d.Fom-Kip. 1D2 DY» DTP October 10 Samstag 1 Jom-Kippur DT» Seelen feier Eintritt d. Nacht um 6" 13T" 11 Sonntag 2 12 Montag 3 13 Dienstag 4 14 Mittwoch 5 Vorab. Succ. 15 Donnerstag 6 1. Tag Succoth Thek. Sam. um 9St QOli um 7 h 17'" Früh. 16 Freitag 7 2. Tag Succoth 17 Samstag 8 S. Chol. Ham. Nacht um 5'' 50'" ’ygrw INSERATE Z für die „Orsterrrichische Wochenschrift" ♦ werden Übernommen nnd billigst berechnet bei W L. Beck sc Sohn, VIII. Lrrchrnfrldrrstraßr 46 £ Telephon 3288. Israel. Töchterpensionat höhere Lehranstalt v. Frau L. Wallerstein Dr< sdeo, Rücknitzstrasse 3 Familienheim. — Langjähriges Institut. Aufnahme der Zöglinge, beschränkte Zahl. Referenzen im Innnd Auslande. Prospect auf Wunsch. >- Grosse 50 kr. Lotterie. etzter Haupttreffer Lose ä 50 ki empfehlen: Richard Wagner, Wechselstube, Augustinerstrasse 3. Maxim. Wormser, Wechselstube, Kärntnerstrasse 31. a r c <o 9 £ li b B c ia r w* t\ r o 2L n o ä ir 'S a 2=- H jr - - w _rr q “x o a r -r p o i- __ _ c r * ' a o a r» t. n - f“ Xa * f» n ° fr £ is 3 2L D O R j1z> a rz r Sa LL D girr ©L * *£ Zk r» a o p t C * h r X rir 35 z x Q f* ro x> ü JN X s Id X- %■ r» o >o u A _ u r?•