Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 9 (1892)
- Issue
- 29 (15.7.1892)
- Date
- 1892-07-15
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. ss OrKrrrrichllchr WochrnfchrW. Seite 507 Wochrnkalrndrr. Wochen- Juli 1892 Tamus 5652 Kalender Freitag 15 20 Samstag 16 21 av'z Sonntag 17 22 Montag 18 23 Dienstag 19 . 34 Mittwoch 20 25 Donnerstag 21 26 Freitag 22 27 Briefkasten. Koufm. Verein „Mercur" Renbidschow: Ihr Abonnement war am 30. April l. I. zu Ende. Pädagoge in L. Wir bedauern lebhaft auf die Veröffentlichung Ihres Artikels verzichten zu muffen; constatiren aber aus dem sachlich gehaltenen Theile desselben, daß Sie mit Jubel die Mittheilnng ans dem letzten Jahresbericht der „Israel. Allianz" in Wien begrüßt haben: Diese habe „für die Herstellung brauchbarer Schulbücher" für Galizien v o r g e s o r g t, weil es in der Thal an solchen dort sehr fehle und daß Sie sich, nachdem sie mit großer Befriedigung von dieser Miltheilung Kenntniß genommen, sofort hintereinander an die verschiedenen von der Allianz gegründeten Schulen mit dem Ersuchen gewendet haben, Ihnen diese Schulbücher und deren ^Verlag namhaft zu machen, daß man aber nirgends von solchen etwas wisse. Indem wir dieses aus Ihrem Aufsatze cvnMtiren, möchten wir meinen, daß es angezeigter wäre, sich mit Ihren Bemerkungen an die „Allianz", als an die Zeitung zu wenden. A. D. Prag: Sie haben leider in Allem Recht. Nur vermeiden wir gern jede 'derartige Polemik. Alois Freund, Klagcnfurt: Die Eröffnung des Rabbinerseminars wird unbedingt vor Jänner 1893 nicht stattsinden. Cafetier Fritz: Wir sind leider nicht in der Lage die Auskunft zu ertheilen. ConcuPSi Vom Vorstände des israel. Tempel-Vei eines für den VI und VII. Bezirk in Wien wird hiemit znr gefälligen Kenntniss gebracht, dass die Stelle eines Vereinspredigers znr Wiederbesetzung kommt. Mit dieser Stelle ist ein jährliches Fixum von fl. 1500.— verbunden. (Emolumente separat). Die Bewerber um diese Stelle müssen das österr. Staatsbürgerrecht besitzen und wollen über ihre Befähigung den Nachweis erbringen. Die Anstellung kann nur auf Grund der bestehenden Dienst- Pragmatik für die Angestellten des Vereines erfolgen und ist für das erste Jahr provisorisch. Nur dem Acceptirten werden die Reisespesen rückvergütet. Die gehörig instrnirten Offerte (insb. cnrriculnm vitae) wollen bis spätestens Ende August 1892 an den Vorstand des Vereines, VI., Schmalzhotgasse Nr. 3 eingesendet werden. Wien, im Juli 1892. Der Vorstand des isr. Tempel-Vereines für den VI. u. VII. Bez. in Wien. Lehrer-Concurs* An der israel. deutschen vereinigten Knaben- und Mädchenschule (je 4-klassig) in der Landeshauptstadt Czemowitz (Bukowina) ist die Stelle eines Lehrers zu besetzen. Mit dieser Lehrerstelle. ist ein Jahresgehalt pr. 600 fl. und das Recht zum Bezüge von im betreffenden Lehrer-Regulative systemisirten Pensionsbezügen und Quinqueunal-Zulagen verbunden. Im klebrigen werden die Lehrer an dieser confessionellen Volksschule in Gemässheit der bestehenden Erections-Urkunde nach dem die Rechtsverhältnisse der öffentlichen Volksschullehrer in der Bukowina feststellenden Landesgesetze und den sonstigen Vorschriften für Volksschulen behandelt. Bewerber um diese eventuell auch nur provisorisch zu besetzende Lehrerstelle haben in ihren gehörig adjustirten Gesuchen nebst der allgemeinen Lehrbefähigung für öffentliche Volksschulen in Oesterreich in deutscher Unterrichtssprache auch noch den Nachweis der Befähigung zur Ertheilung des Unterrichtes in der Bibel wie in der hebräischen Sprache zu erbringen. Diesbezügliche Competenz- Gesuche sind bis spätestens 10 August 1. J. beim Vorstand.; der Czernowitzer israelitischen Cultusgemeinde zu überreichen. Der Antritt dieser Lehrstelle hat mit Beginn des nächsten Schuljahres (1892/93) d. i. mit 1. September d. J. zu erfolgen. Sollte ein auswärtiger Competent auf die anmit ausgeschriebene Stelle berufen werden, so werden demselben die Reisekosten nach Czemowitz vergütet werden. Czemowitz, am 3. Juli 1892. Der Präses: Naftali Tittinger. CONCURS. In der Cultusgemeinde Böhm. Leipa ist die Stelle eines Rabbiners und Religionslebrers zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von fl. 1040.— nebst den üblichen Emolumenten und den Einkünften aus dem Religionsunterrichte an den Mittel- und Volksschulen verbunden. Bewerber wollen ihren Gesuchen ihre Befahignngs-Docnmente mit Angabe des Alters beisehliessen und an den Vorstand der isr. Cultusgemeinde in Böhm. Leipa bis 5. August 1892 einsenden. Nur dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. Böhm. Leipa, den 6. Juli 1892. Für den Cultusgemeinde-Vorstand der Vorsteher Dp. Josef Altschul. 3m »erlaflc non Alfred Holder, k. u. t. Hof. und NniverfitätS Buchhandlung in Wien. Rothonthurmstraßo 15. ist soeben erschienen und durch jede Buchhandlung zu beziehen: für die isr. Jugend in den Volksschulen von Dr. E. HOFF, Bezirksrabbiner und Biblische Geschichte... ... „ . _ ' *• t & & üstentUcherReNgwnslehrer m Prossnitz I. Theil, Sechste Austage. — Preis 50 kr. Bon demselben Verfasser find ferner erschienen: Biblische Geschichte. Handbuch zur biblischen Geschichte. Preis 30 kr. Hebräisch^ Lese- und Sprach-Fibrl. Preis 20 kr. Die oben bezeichneten Schulbücher wurden vom hohen k. k. Ministerium für Cultus und Unterricht approbiert. Joseph und die Makkabäer. Gedächtnisrede für den verewigten Ober" radbiner L. V. Rapaport. — Dir Empörung Larach«. — Der Jarnitientzest tag für bas grsammte Vaterland. Festrede ,ur silbernen Hochzeit Ihrer Majestäten*) — Das fünfzigste Jahr. Festrede zum SO. Geburtsfeste Sr. Majestät des glvrr. Kaisers Franz Josef I. — Aranz mrd Nrone. Festrede gewidmet Sr. Ehrw- Herr» Dr. Ad. Iellinek zum 70. Geburtstage. — U 20 kr. *} Diese Sr. Majestät in einer Audienz untcrthänigst überreichte HuldiguugSrcde wurde huldvollst entgegengenommen und mit Allerhöchster Genehmigung der k. u. k. Famien-FideicvmmiS Bibliothek einverleibt. Jahrzeit-Gedenktafeln Lampen für ewiges Licht, Opferbüchsen, Schiwisi- und Zehngebote-Tafeln, alle Gattungen von Aufschriften und Schildern erzeugen MICH. WINKLER & SOHN Wien XV., Michaelergasse 17. Auf zum Glück! 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