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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1892-07-01 · 27 (1.7.1892) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
9 (1892)
Issue
27 (1.7.1892)
Date
1892-07-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 27 Orstrrrrichischr Wochenschrift. Sette 475 Concurs. In der israel. Cultusgemeinde Jaroslaa ist die Stelle eines Synagogen-Vorbeters NN zu besetzen. Derselbe muss sowohl im hebräischen, als auch im musikalischen Fache tüchtige Kenntnisse besitzen, und hat die Verpflichtung, einen entsprechenden Chor auf eigene Kosten zu erhalten. Jahresgehalt: 1000 fl. ö. W. nebst üblichen Emolumenten. Auf diesen F osten können auch Vorbeter ohne Chor competiren, ein solcher würde jedoch nur einen Jahresgehalt von 600 fl. ö. W. zu beziehen haben. Bewerber wollen ihre gehörig instruirten Gesuche an den gefertigten Vorstand spätestens bis zum 15.. August 1. J. einsenden und während dieses Zeitraumes zu einer Probeandacht erscheinen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Jaroslau, den 7. Juni 1892. DER VORSTAND der israel. Cultusgemeinde Heinrich Strisower _Präaea._ CONCURS. Bei der gefertigten israelitischen Cultusgemeinde, ist die Stelle eines I. Cantors, der zugleich diplomirter Lehrer sein muss, am 1. September 1. J. mit einem Gehalte von fl. 700 pro anno nebst den üblichen Emolumenten za besetzen. Gefordert wird: a) die genaue Kenntniss der Lithurgie, b) Gründliche musikalische Bildung zur Leitung und Heranbildung des Tempelchores, c) Vortrag mit Orgelbegleitung, d) Bevorzugt werden jene Bewerber die onph ola VN121 BW and mp qualifizirt sind, nm im Nothfalie als solche zn fnngiren. Ferner ist am I. Octobor i. J. die Stelle eines diplomirten Lehrers mit dem Jahresgehalte von fl 600 zu besetzen. Bewerber um diese Stelle haben ihre Gesuche, worin Alter und Familienstand genau angegeben sind, nebst den Origiualzeugnissen über erlangte Qnalification, dem sittlich moralischen Lebenswandel und der bisherigen Berufstätigkeit bis 15- Juli I. J. an das gefertigte Präsidium einzusenden und wird zugleich bemerkt, dass Probe-Funktionen nur nach erfolgter Einladung von Seite des Vorstandes zulässig sind und blos dem Acceptirten vergütet werden. Für die israelitische Cultusgemeinde Kopreinitz (Kroatien), am 8. März 1893. Der Secretär: Der Präses : SPIEGLE R. HIRSCHLER. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in T&US kommt mit 1. November 1892 die Stelle eines geprüften V olksschullehrers der zugleich Cantor und Schächter sein muss und in Gemässheit der Ministerialverordnung vom 27. December 1891 Z. 17.713 das Amt eines Rabbiners versehen kann, zu besetzen. Jahresgehalt 750 Gulden nebst freier Wohnung und den üblichen Emolumenten. Religionsunterricht am Gymnasium wird separat honorirt. Bewerber um diesen Posten wollen ihre Offerte mit Nachweis über Befähigung, Alter, Familienstand und bisherige Thätigkeit bis zum 1. Juli a. c. bei dem gefertigten Vorstande einbringen. Nur dem Acceptirten werden die Reisespesen zu Probevorträgen vergütet. Der Vorstand: M. Grünhut. Concurs. Bei der isr. Cultusgemeinde in Benesehau bei Prag ist der Posten eines Cantors per sofort oder spätestens 1. September 1892 ztf besetzen. Derselbe muss musikalisch gebildet, guter Koreh und womöglich auch Schochet sein. Dieser Posten ist mit dem Jahresgehalte von 600 fl. nebst der Schechita, welche jährlich ein Erträgniss von 300 bis 400 fl. ergibt, öder ohne Schechita nach TTebereinkommen 800 bis 900 fl. nebst üblichen Emolumenten verbanden. Probevortrag unerlässlich und werden die Beisespesen bloss dent Acceptirten vergütet. Offerte nebst Zeugnisabschriften, welche nicht retournirt werden, sind an den gefertigten Vorstand zu richten. Alois Bindler. S Marienbad. ( Ich halte mich verpflichtet, die ergebene Mittheilung zu machen, daß ich das vor 3 Jahren von meinem Bruder Herrn D. Löwenthal angetanste Restaurant „Etablissement Köwenthal" oberhalb der Waldmühle wieder verkauft habe und daher nicht weiter führe. Ergebenst Josef Löwenthal. —'?■» I »»<» Avis! Bezugnehmend auf obige Mittheilung, erlaube ich mir dem P. T. Publikum anzuzeigen, daß ich in meinem Hotel Malhalta" Franz-Josef-Platz einen großen Speifesaal nebst geräumigen Nebenlokalitäten gebaut habe. Sämmtliche Räume find elektrisch belenchtet. Auch sind daselbst komfortable Wohnungen für Curparteieu und Passanten zu billigsten Preisen zu haben. Für gute curgemäße 1^2 Küche und aufmerksamste Bedienung sorgt bestens D. Löwenthal .Jahrzeit-Gedenktafeln Lampen für ewiges Licht, Opferbüchsen, Schiwisi- und Zehngebote-T$fcln, alle Gattungen von Aufschriften und Schildern erzeugen Mich« Winkler & Sohn WIEN XV., Miehaelergasse 17. ♦ ♦ r Im Verlage der Bachhandlung M. Breitenstein, Wien, IX., Währingerstrasse 5, ist erschienen und daselbst sowie durch jede Buchhandlung zu beziehen: Acten und Gutachten im Processe Rohling-Bloch. Dieses Werk ist eine Fundgrube für alle auf das Gebiet des Talmuds bezughabenden Fragen. Preis 3 fl. {jpyi .'W'bvmv ,p»oijnB .-> 9 ^DDXItDtÖDnntO^ntDip •iTin laut ^vsvvv |$ö BDxiehxnyn pt g&uröeor wyip .(T) i3«n (po vihv (Q"n f v) ab» i ipnapM ov^d« .uarn tzn in« rdrso 'hm:o cmn ifD) ">pv ■pi utabi Dmaa^now ms»b 13 vachbi&Bpvi&v 131« .i^p 1V3«^ VVV012 amytn« «pnam Bestens empfohlen wird Josef Saphier, Clavierstimmer seit 1879 Wien, IIL Radetzkystrasse Nr. 7.

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