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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1892-06-17 · 25 (17.6.1892) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
9 (1892)
Issue
25 (17.6.1892)
Date
1892-06-17
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr 25 Oestrrrrichifche Worhenschrstt. Sette 439 Denn diese Fräuleins Haben selbst Alles cjelefeii^ was sie in ihrer Bibliothek am Laden haben und sagen gewissenhaft, was für ein Mädchen paßt und was nicht. Die Mandel'schen sind in den letzten Jahrzehnten die Tugendwächterinnen der Preßburger Gasse, die moralisch rein geblieben ist, wie in den besten alten Zeiten, trotzdem die „''Aufklärung" auch in sie gedrungen und sogar das Wahrzeichen derselben, das „Sonnenhaus" in einen Reformtempel umgewandelt wird. WochrnKalrnder. Wochen- Juni 1892 Silvan 5ö52 Kalender Freitag 17 22 Samstag 16 23 1*? nb& Sonntag 19 24 *• 1 Montag 20 25 Dienstag 21 26 Mittwoch 22 27 Donnerstag 23 28 Freitag 24 29 Briefkasten. I. CH. Krämer, C z e r n o w i tz: Abonnementsbetraa bis Ende Oktober 1892 erhalten. Coneurs. In der israelitischen Cnltnsgemeinde Kanitz bei Brünn ist die Stelle eines Cantors der zugleich Koreh und Sehoehet sein muss und beim hebräischen Unterricht mitzuwirken hat bei einem Jahresgehalt von 8. W. fl. 400 nebst dem ganzen Erträgniss der Sehechita, freier Wohnung nnd üblichen Emolumenten, am 1. September zu besetzen. Bewerber um diesen Posten wollen ihre Gesuche bei dem gefertigten Vorstande einbringen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Israelitischer Cultusgemeinde-Vorstand der Cultusgemeinde-Vorsteher: A. Sommer. CONCORS,' In der Israel. Cultusgemeinde Wodnian (Böhmen) ist von 1. September 1. J. die Stelle eines geprüften Lehrer, Cantor und Koreh, der beider Landessprachen mächtig ist, zu besetzen. Gehalt fl. 600, freie Wohnung und übliche Emolumente. Bewerber wollen sich über bisherige Thätigkeit, Leistungsfähigkeit und Alter durch Zeugnisse ausweisen, worauf sie zum Probevortrag eingeladen werden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. DER VORSTAND der israel. Cultusgemeinde Wodnian ____im Juni 1892._ Coneurs. In der israel. Cultnsgemeinde Jaroslau ist die Stelle eines Synagogen-Vorbeters prt zu besetzen. 1 Derselbe muss sowohl im hebräischen als auch im musikalischen Fache tüchtige Kenntnisse besitzen, und hat die Verpflichtung, einen entsprechenden Chor auf eigene Kosten zu erhalten. Jahresgehalt: 1000 fl. ö. W. nebst üblichen Emolumenten. Auf diesen F osten können auch Vorbeter ohne Chor compeilren, ein solcher würde jedoch nur einen Jahresgehalt von 600 fl. 8. W. zu beziehen haben. Bewerber wollen ihre gehörig instruirten Gesuche an den gefertigten Vorstand spätestens bis zum 15. August 1. J. einsenden und während dieses Zeitraumes zu einer Probeandacht erscheinen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Jaroslau, den 7. Juni 1892. DER VORSTAND der israel. Cultusgemeinde Heinrich Strisower Präses. Coneurs. In dem Krankenhause der israelitischen Cultusgemeinde in Wien ist die Stelle eines Secundararztes vom 1. October 1892 ab zu besetzen. Der Angestellte bezieht nebst freier Wohnung und Verpflegung ein Jahresgehalt von ö. W. fl. 600. Bewerber müssen Doctoren der Medicin und Chirurgie, respective der univ. Meclicin sein, operative Befähigung und chirurgische Spitalpraxis nachweisen und dürfen das 40 Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können in der Kanzlei der Cultusgemeinde eingesehen werden. Die mit dem entsprechenden Dokumenten belegten Gesuche sind bis 15. Juli d. J. in der Gemeindekanzlei (I., Seitenstettengasse 4, II. Stock) zu übergeben. Wien, am 14. Juni 1892. DER VORSTAND der israelitischen Cultusgemeinde. Rosalia Poilak’scke liliixltnsliffung. Der Vorstand der hiesigen israelit. Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kentniss, dass die Zinsen der vom Herrn Moriz Pollak begründeten Rosalia Pollak’sehen Blindenstiftung im Betrage von fl. 42.— öst. Währung an eine erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frau oder Mädchen israel. Confession, für das i auf ende Jahr zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche um die genannten Stiftnngszinsen mit einem Armnthsscheine nnd einem Zeugnisse des Verwalters des hiesigen israelit. Spitales über ihre Erwerbsunfähigkeit zu versehen und bis 30. Juni d. J. in der Kanzlei der hiesigen israelit. Cultns-Gemeinde (Stadt, Seitenstettengasse 4f von 9—2 Uhr zu überreichen. Wien, 1. Juni 1892. Vaeanz. Durch eine ehrenvolle Berufung unseres bisherigen Stadt- und Conferenz-Rabbiners, des Herrn Dr. Adolf Schwarz, nach Oesterreich, wird das hiesige Rabbinat frei und soll demnächst wieder besetzt werden. Die Stelle ist, abgesehen von freier Wohnung und nicht unbedeutenden Casualien mit einem festen Anfangsgehalt von 4000 Mark ausgestattet, einschliesslich des Honorars für Ertheilung von Religionsunterricht an den höheren Schulen. Bewerber, welche akademisch gebildet, anerkannt gute Prediger und Schriftgelehrte sein müssen, wollen sich unter genauer Angabe ihrer bisherigen Thätigkeit und ihrer persönlichen Verhältnisse bis spätestens 1. Juli d. J. an uns wenden. Karlsruhe (Baden), 8. Juni 1892. Dop Synagogenrath. J. v. A. SeeUgmann. Auf zum Glück! Als beste und billigste Linkanfsqnelle von nur aus den besten Material selbst erzeugten Schnhwaaren für Damen, Herren und Rinder in bester, elegantester Ausführung zu den billigsten j)reisen empfehlen wir die schon seit Jahren als gut und billig rühmtichst bekannten Echuhwaaren-Riederlagen von M. Glück Wien, I., Teinfaltstrasse ■uäcL ^otlxexa.tlro.xaaa.stza.sse nur 3jTx. 23.. Bestellungen nach Maß und Reparaturen, sowie j)rovinzaufträge prompt Lawn-Tensis-Sclmlie und Pürsch-Jagd-Schnürstiefel mit massiven _Kantachncksohlen in gi össter Auswahl vorr&thig. Soeben erschienen Beiträge zur Beschichte der Essäer von Dr. N. J. Weinstein, Wien 1892. —.75 kr. 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