Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 9 (1892)
- Issue
- 24 (10.6.1892)
- Date
- 1892-06-10
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 24 Vesterrrichischr Wochenschrift Ceüe 423 8a1. A ltmannselieW aisertstif tung. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt zur Kenntniss, dass am Sterbetage des seligen Herrn Salomon Altmann (21. des Monats Ab) 14. August 1892, die Zinsen obiger Stiftung per 29 fl. ö. W. an zwei vater- und mutterlose Waisen ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, zu gleichen Theilen zu verleihen sind. Zur Bewerbung zulässig sind Waisen von Mitgliedern der hiesigen Cultusgemeinde, welche nebst glaubwürdigen Armuths- Und Sittenzeugnissen aueh solche über Schulbesuch mit gutem Erfolge beibringen. Den Vorzug erhalten in erster Reihe: Verwandte des seligen Herrn Salomon Altmann, in zweiter Reihe: aus Oesterr.-Schlesien Stammende. Die vollständig instruirten Gesuche sind in der Kanzlei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde (I. Bezirk, Seitenstettengasse 4, II. Stock) bis 15. Juli 1892 zu überreichen oder an dieselbe portofrei zu übersenden. -> WIEN, am 1. Juni 1892. Marie Goldschmiedt’sche Stiftung für arme Wöchnerinnen. Vom Vorstande der hiesigen israelit. Cnltnsgeiminde wird hiemit zur Kenntniss gebracht, dass die Zinsen der obigen för eine arme Wöchnerin der Wiener israel. Cultusgemeinde begründeten Stiftung, im Betrage von fl. 20.— zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche in der Kanzlei (Stadt, Seitenstetteugasse Nr. 4, II. Stock) bis 30. Juni 1892 zu überreichen. Wien, 1. Juni 1892. Gesnchsblanqnette sind im Secretariate I.,. Seifenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstnndeu von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Concurs. In der israelitischen Cnltnsgemeinde Kanitz bei Brünn ist die Stelle eines Cautors der zugleich Koreli und Schochrt -ein muss und beim hebräischen Unterricht mitzuwirken hat bei einem Jahresgehait von ö. W. fl. 400 nebst dem ganzen Erträgniss der Schechita, freier Wohnung und üblichen Emolumenten, am i. September zu besetzen. , Bewerber um diesen Posten wollen ihre Gesuche hei dem gefertigten Vorstände einbringen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Israelitischer Cultnsgemeinde-Vorstand der Cultusgemeinde-Vorsteher: _ A. Sommer._ eÖNCÜHS, In der israel. Cultusgemeinde Wodnian (Böhmen) ist von 1. September 1. J. die Stelle eines geprüften Lehrer, Cantor und Koreh. der beider Landessprachen mächtig ist, zu besetzen. Gehalt fl. 000, freie Wohnung und übliche Emolumente. Bewerber wollen sich über bisherige Thätigkeit, Leistungsfähigkeit und Alter durch Zeugnisse ausweisen, worauf sie zum Probevortrag eingeladen werden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. DER VORSTAND der israel. Cultusgemeinde Wodnian im Juni 1892. Concurs - Ausschreibung In der isr. Cultusgemeinde Schlittenhofen (Böhmen) ist vom 1. September I. J. die Stelle eines Rabbiners und Religionslehrers zu besetzen. Gehalt 1000 fl., nebst 100 fl. Wohnnngsbeitrag nnd üblichen Emolumenten. Bewerber wollen ihre Gesuche, versehen mit ihrem Geburtsscheine und den nach dem Gesetze vom 21. März 1890 Nr. 57 R. G. Bl. erforderlichen Zeugnissen, bis Ende Juni 1. J. an den Unterzeichneten Gemeindevorstand einsenden. Dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. Schüttenhofen, am 25. Mai 1892. Der Cnltusvorsteher _JUDr. Ludwig Fürth. ■ Bestens empfohlen wild Josef Saphier, Clavierstimmer seit 1879 Wien, IX!. Radetzkystrasse Nr. 7. Concurs - Kimdmachimg wegen Besetzung der Stelle eines Oberrabbiners .zugleich Prediger für die Landeshauptstadt Czernowitz. In der israelitischen Cnltnsgemeinde der Landeshauptstadt Czernowitz (Bukowina, Oesterreich) ist die Stelle eines OHsrrabbiners, welcher auch das Predigeramt zu versehen befähigt sein soll, neu zu besetzen. Der Jahresgehait beträgt 1200 fl. sage: Eintausend Zweihundert Gulden. Nebstdem wird dem jeweiligen Oderrabbiner die Inspiziruug des mosaischen Religionsunterrichtes an den öffentlichen Volksschulen in Czernowitz sammt Vorstädten übertragen, wofür ihm ans dem Schulfonde der Cnltnsgemeinde eine Remuneration jährlicher 400 fl. erfolgt wird. Ferner wird der Oberrabbiner in der. Regel mit der Ertheilnng des Religionsunterrichtes.'an den hiesigen. Mittel- Schulen (dermalen gibt es deren zwei) betraut, wofür eine •Remuneration jährlicher 900 fl. aus Staatsmitteln verabfolgt wird. Auch ward dem bisherigen Oberrabbiner seitens der politischen Behörde (Stadtmagistrat) das Amt der israel. Matrikenführung für die Landeshauptstadt Czernowitz sowohl, als auch für alle zum Sprengel derselben gehörigen Dorfgemeinden, gegen Bezug der gesetzlich normirten Tpxen und Gebühren anvertrant. Schliesslich darf nicht unerwähnt gelassen werden, dass mit den Functionen eines Obberrabbiners und Predigers in Czernowitz sonstige Emolumente verbunden sii.d. Für diese Stelle sind nebst der österreichischen Staatsangehörigkeit unerlässlich: absolvirte Gymnasial- und theologische oder sonstige akademische Studien (§ 28 Gern. Stat.) erforderlich. Die Amts- und Vortragssprache ist die deutsche. Die Anstellung hat vorläufig als eine provisorische .zu geschehen n. z. anf die Dauer von drei Jahren, wobei sowohl der Cnltnsgemeinde als auch dem Ernannten jederzeit das Recht einer halbjährigen Kündigung gewahrt bleibt. Bewerber um die anmit ausgeschriebene Steile haben ihre mit den gehörigen Nachweisen über die erforderlichen Bedingung«n nnd Qnalificationen, sowie seines Alters und Familienstandes versehenen Gesuche bis längstens Ende August d. J. (1892) an den Vorstand der israel. Cnltnsgemeinde in Czernowitz zu übersenden. Demjenigen Candidaten, welcher nach erfolgreicher Probe- Predigt im hiesigen Tempel acceptirt werden wird, werden die Reise- und Aufenthaltskosten von der Cnltnsgemeinde r Lickern tat werden. Czernowitz, am 26. Mai 1892. Der Präses: - Naftali Tittinger. Concurs Bei der hiesigen Cultusgemeinde ist der vacant gewordene Posten eines Cantor und welcher auch! zugleich die Befähigung haben muss, den hebräischen Unterricht zn ertheilen, mit einem Jahresgehait von 500 fl. freie Wohnung nnd Öchechita-Erträgnisse nebst den üblichen Emolumenten am 15. Juli a. e. zu besetzen. Bewerber um diesen Posten wollen ihr eigenhändig geschriebenes Gesuch nebst hiezu gehörigen Zeugnissen unter Angabe Aires Familienstandes, Alter, bis Ende Juni a. c. einbringen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Mähr.Aussee, im Mai 1892. Der Cu^tnsvorstand S. JL Pollak. Concurs. In der israelitischen Cnltnsgemeinde Mödling gelangt die Stelle eines Beligionslehrers der auch aushilfsweise vorbeten kann, zur Besetzung. Bewerber wollen sich über ihre bisherige Thätigkeit durch Zeugnisse bis längstens 1. Juli d. J. ausweisen. Jahresgehait fl. 500. Für die israelitische Cultusgemeinde «ler prov» Vorsteher - Dr.