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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1892-05-13 · 20 (13.5.1892) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
9 (1892)
Issue
20 (13.5.1892)
Date
1892-05-13
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 26 Orstrrrrichtfchr Wochen fchrtft. Seite 355 Coneurs-Aussehreibung. In der israelitischen Cultusgemeinde Olmütz gelangt die Stelle eines Rabbiners (Predigers) mit 1. Juli d. J. zur Besetzung. Bewerber um diese Stelle, mit welcher ein fixer Gehalt von fl. 2000 ö. W. verbunden ist, wollen ihre Gesuche, versehen mit ihrem Geburtsscheine und den nach dem Gesetze vom 21. März 1890 Nr. 57 R.-G.-B. § 10 und 11 erforderlichen Zeugnissen bis längstens 1. Juni 1. J. an den Unterzeichneten Gemeindevorstand einsenden. Olmütz, Ende April 1892. Für die israelitische Cultusgemeinde: Der Vorsteher Eduard Hamburger. CONCURS. In der israelitischen Cultusgemeinde M.-Weisskirchen ist die Stelle eines Rabbiuers der auch den Religionsunterricht am liierortigen k. k. Obergymnasinm und an der deutschen Volksschule *n ertheilen hat, sofort zu besetzen. Jahresgehalt fl. 1000, für den Unterricht an dem k. k. Obergymnasium fl. 240 nebst ireier Wohnung, Ertrag für die Matnkeuführun?, Stiftungen und üblichen Emolumenten, welch letztere nicht unbedeutend sein dürften, zumal sich die Cultusgemeinde Wall.-Meseritsch an unsere Gemeinde angeschlossen hat. Bewerber um diese Stelle wollen mit dem Nachweise der akademischen Bildung belegten Gesuche bis 15. Juni 1. J. an den hiesigen Cultusgemeinde-Vorstand einbringen. Dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. Mähr.-Weisskirchen, 4 Mai 1892. A Schäfer Der Cultusvorstand: Secretär. ® Kundmachung. Vom Vorstande der israelitischen Cultusgemeinde in Lemberg wird hiemit zur Kenntniss gebracht, dass aus der Rabbiner Bernhard Löwenstein’scben Stiftung mit Beginn des nächsten Schuljahres 1892,93 ein Stipendium in der Höhe von 180 fl. jährlich an einem Rabbinatskandidaten für die Dauer seiner dreijährigen Studien zur Verleihung gelangt. Bewerber um dieses Stipendium haben den Nachweis zu erbringen: 1. über ihr Alter, 2. über die an einem Staatsgymnasium in Galizien abgelegte Maturitätsprüfung und die hiebei erlangte 1* ortgangsclasse in der polnischen Sprache, 3. über den Besuch einer Rabbinatsschule resp. die Einschreibung an einer solchen und schliesslich 4. über den Umstand, dass dieselben weder aus eigenen, noch aus Mitteln der Eltern sich zu erhalten im Stande sind. l>as Stipendium wird in halbjährigen Raten ausgezahlt werden und wird der damit betheilte Rabbinatskandidat während der Zeitdauer seiner Studien verpflichtet sein, alljährlich den guten Fortgang in denselben nachzuweisen, ferner nach deren Beendigung einen Rabbinats- und Prediger-Posten in einer der israelitischen Cultusgemeinden in Galizien anzunehmen und wenigstens durch drei Jahre ein solches Amt zu bekleiden. Die mit obverlangten Dokumenten belegten Bewerbungsgesuche sind längstens bis 30. Juni 1 J. in der israelitischen Gemeindekanzlei zu üh erreichen. Lemberg, 25. April 1892. Concurs. In der Israel. Cultusgemeinde Kojetein (Mähren) ist vom 1. September 1. J. die Stelle eines Rabbiners und Religionslehrers zu besetzen. Gehalt fl. 800 nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten. Bewerber mit gesetzlicher Befähigung wollen ihre Pociunente samnit Altersnachweis bis Ende Juni 1. J. an den Vorstand einsenden. S. Ullmann, Gloggnitz am Fusse des Semmerings, empfiehlt seine schon seit 34 Jahren bestehende seit vorigem Jahre bedeutend vergrößerte Streng TOD RESTAURATION allen p. t. Sommergästen und Reisenden. Beste Küche und solideste Bedienung, auch sind Wohnungen erhältlich. Versandt von Fleisch und Geflügel nach Payerbaeh und Reiehenau. Jeder der Leben- Versicherung in beliebiger Combination, ebenso Rentenversicherung oder Kinderversicherung etc. etc. schließen will, berathe vorerst mit einem praktischen, erfahrenen Asseeuranz-Fachmann. 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