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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1892-05-06 · 19 (6.5.1892) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
9 (1892)
Issue
19 (6.5.1892)
Date
1892-05-06
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 19 Oryrrrrichischr MochrnschrW. Leite 339 Pnblicationen der israelitischen Caltnsgemeinde. L G. Golästein’sche Heirats-Äusstattnngs-Stiftung. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde in Wien bringt hiemit znr Keuntniss, dass die Zinsen der L. G. Goldsteiu’sehen Stiftung zur Ausstattung armer israel. Mädchen, im Betrage von fl. 140 zu verleihen kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen: dass sie 1) Waisen (vater- oder mutterlos) 2) streng sittlich sind und 3) sich im Brautstände befinden. r— Verwandte des seligen Stifters oder seiner Gattin Katharina, geh. Landauer, bis zum 3. Grade, erhalten den Vorzug und muss der diesfällige Nachweis dem Gesuche beiliegen. Bewerberinnen, die vor dem 4. August 1892 sich verehelichen, haben auf die Stiftung keinen Anspruch. Die Gesuche sind bis 31. Mai 1892 in der Kanzlei der Cultusgemeinde 11, Seitenstettengasse 4, 2. Stock) einzureichen. Wien, 1. Mai 1892. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. Gesuchsblanquette sind im Secretariate I.f Seitenstettengasse Nr. 4, 2. Stock, während der Amtsstunden von 9—32 Uhr unentgeltlich zu beheben. Benedict Karplus’scbe Gewerbeschul-Stipendien. Am 20. Juli (892 gelangen zwei Benedict Karplus’sehe Stipendien per je fl. 25 an zwei junge Leute mosaischer Confessiou, welche mit Vorzugsciasseu die Gewerbeschule besuchten, zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, dass sie mosaischer Religion und mittellos sind, ferner dass sie die Gewerbeschule mit vorzüglichem Erfolge besucht haben, bis längstens 31. Mai 1892 in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, einzubringen. In dem Gesuche ist auzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, event. in welchem Betrage. Gesuchsblanquette sind im Secretariate während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Wien, am 1. Mai 1892. . Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. Coneurs. In der israel. Cultusgemeinde Kojetein (Mähren) ist vom 1. September 1. J. die Stelle eines Rabbiners und Religionslehrers zu besetzen. Gehalt vfl. 800 nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten. Bewerber mit gesetzlicher Befähigung wollen ihre Doeumente sammt Altersnachweis bis Ende Juni 1. J. an den Vorstand einsenden. Coneurs. In der isralitischen Cultusgemeinde Andrychau ist der vacant gewordene Posten ein& Lehrers, Cantors und Koreh ab 1. Juni zu besetzen. Bewerber wollen sich über ihre bisherige Thätigkeit, sowie Leistungsfähigkeit durch Zeugnisse ausweisen. Befähigungsnachweis als öffentlicher Normalschullehrer unbedingt erforderlich. Jahresgehalt 700 fl. bei freier Wohnung und den üblichen Emolumenten. Bewerber, welche Mittelschulunterricht ertheilen können, insbesondere in Geographie, Geschichte, fremden Sprachen oder Musik, werden bevorzugt und erhalten Erhöhung ihres Einkommens um fl. 100 pro anno. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Andrychau, im April 1892._ Coneurs-Aussehreibung. In der israelitischen Cultusgemeinde OlmÜtZ gelangt die Stelle eines Rabbiners (Predigers) mit 1. Juli d. J. zur Besetzung. Bewerber um diese Stelle, mit welcher ein fixer Gehalt von fl. 2000 ö. W. verbunden ist, wollen ihre Gesuche, versehen mit ihrem Geburtsscheine und den nach dem Gesetze vom 21. März 1890 Nr, 57 R.-G.-B. § 10 und 11 erforderlichen Zeugnissen bis längstens 1. Juni 1. J. an den Unterzeichneten Gemeindevorstand einsenden. Olmütz, Ende April 1892. Für die israelitische Cultusgemeinde: Der Vorsteher _Eduard Hamburger. Bestens empfohlen wird Josef Saphier, Clavierstimmer seit 1879 Wien, m. Radetzkystrasse Nr. 7. CONCURS. Bei der isr. Status quo Cultusgemeinde in Sopron (Oeden-, bürg) gelangt am 1. September 1892 die mit einem Jahresgehalte von fl. 1200, standesgemäßer freier Wohnung nnd den üblichen Emolumenten dotirte Stelle eines Rabbiners znr Besetzung. Hierauf reflectirende ungarische Staatsbürger wollen ihre mit Belegen über umfassende talmndische Gelehrsamkeit, über moderne Bildung, wobei ein Matnritätszeugniss unerlässlich ist; über die vollkommene Beherrschung der ungarischen nnd deutschen Sprache in Wort und Schrift, nebst Hattarah von anerkannt hervorragenden Rabbinern oder mit dem Diplome eines Rabbinerseminars, sowie mit Ausweisen über Alter, Stand, Familienzahl nnd bisherige Berufsthätigkeit instrnirten Gesuche bis 25. Mai 1. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Der Anznstellende hat sämmtliche Functionen eines Rabbiners zu verrichten, Predigten in ungarischer und deutscher Sprache zu halten, in den hiesigen Mittelschulen den Religionsunterricht zu, ertheilen und in der Gemeinde-Volksschule denselben zn überwachen. Zn Probepredigten werden nur die hiezu Berufenen zngelassen nnd die Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Sopron, (Oedenburg), am 17. April 1892. Oer Vorstand der israel. Cultusgemeinde: David Hesz, Dr. Adolf Winkler, _Secretär_Präses._ Soeben erschienen! Von dem Rabbiner der israelitischen Cultusgemeinde in Baden ist soeben erschienen: Das prophetische Schriftthum. Exegetisch-kritische Stadien. I. Band. Jesaias. Wien 1892. Verlag von Osear Frank s Naehfolger. 4{ Preis fl. 3 — ö. W. Jf 8. Ullmann, Gloggnitz am F usse des Semmerings, empfiehlt seine schon seit 14 Jahren bestehende seit vorigem Jahre bedeutend vergrösserte Streng RESTAURATION allen p. t. Sommergästen und Reisenden. Beste Küche und solideste Bedienung, auch sind Wohnungen erhältlich. Versandt von Fleisch und Geflügel nach Payerbaeh und Reiehenau. Bahnbrechende Erscheinung! 2. Auflage nach 6 Wochen! Das heilige Schriftwerk -.JA 1 im Lichte der Geschichte. Neue Forschung über Ecclesiastes, nebst Text, Uebersetznng und Kommentar von Dp. David Leimdörfer. Jetziger Preis 3 Mark. 7* G. Pritsche BmMandlimg, Hamburg, Gerhofstr. 5. Ein tüchtig musikalisch gebildeter NM— Chordirigent welcher auch im Chore mitsingen kann, ferner musikalisch gebildete und stimmbegabte IW— Tenoristen nnd Bassisten werden aufgenommen. Adresse aus Gefälligkeit in der Expedit, der »Oesterr. Wochenschrift».

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