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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1892-02-05 · 6 (5.2.1892) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
9 (1892)
Issue
6 (5.2.1892)
Date
1892-02-05
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 6 Orstrrrrlchische Wochenschrift Seite 107 Das Hauptverdienst der zweiten Auflage dieses klassischen Buches besteht darin, daß sie eristirt; der Zunz-Stiftung gebührt der Dank der literarischen Welt sür die Obsorge, die sie der Herausgabe widmete und die Verlagsbuchhandlung kann stolz sein, ein so berühmtes Buch verlegen haben zu können Die Ausstattung ist schön und angemessen. Wien, Januar 1892. Feuchtwang. Briefkasten. Joachim Neiger, Ozydow: Derlei Ausrufe werden grundsätzlich nicht publicirt. Sch. Landau, Krakau: Kausen Sie sich Schatzke's Hamafreach 1. u. 2. Band an, da haben Sie eine Fülle von Material. Samuel Löwenbein in Schlesien: Barou Hirsch d1 Gereuth, Paris, rue d’Elisee 2. „Wißbegieriger, Wien: Das vierte Gebot richtet sich nicht blos an den Mann, sondern an jede erwachsene eigenbercchtigte Person, also auch an das Weib und deswegen mußte der Wortlaut derartig sein. Was Sie bemängelten ist unzutressend. Für die aus Rußland vertriebenen unglücklichen Juden ist uns von Frau Dr. Sophie Braun in Prag fl. 1.— zugekommen. Wochenkalender. Wochen- Februar 1892 Theweth 5652 Kalender Freitag 5 8 Samstag 6 9 82 Sonntag 7 10 Montag 8 Dienstag 9 12 Mittwoch 10 13 Donnerstag 11 14 Freitag 12 15 i i Eingesendet. 4 4jio Percent Zinseszinsen anf die bezabltenPrämien und ausserdem volle steigende Versicherung für den Todesfall durch 24 Jahre gewährte „The Mutual“ die grösste u. reichste Versicherungs-Gesellschaft der Welt. Garantiefonds 3673/4 Millionen Gulden Oe. W. auf Polizze Nr. 62053, ausgestellt 1867, ausbezahlt 1891 Dollars 5000. Alter: 36 Jahre Abrechnung der Polizze im laufenden Jahre: Beispiel Nr. 37. (22Zeiaa.e Tontine.) Dollars j Dollars Ges.-Prämienzahlung . . 3537.50 j Versicherungssumme . . 5000.— Reingewinn. 4563.49 j Zuwachs der Dividende 3100.99 Doll. 8100.99 I Doil. 8100.99 Keine Ganztontine und daher der Verlust sämmtlicher Prämien im Nichtzahlungsfalle nach drei Jahren ausgeschlossen. General-Direction für Oesterreich: Wien, I., Lobkowitzplatz 1. Bestens empfohlen wird Josef Saphier, Clavierstimmer Wien seit 1879, in. Badetzkystrasse Nr. 7. sehr gut empfohlen, unterrichtet gewissenhaft in sämmtlichen Untergymnasial-, Volks¬ und Bürgerschulgegenständen, wie auch französische Gramatik. JAKOB FORTUNA, Universität Pnblikationen der Israel. Cnltnsgemeinde in Wien, Kund machung. Der gefertigte anf Grund des hohen Erlasses Tom k. k. Ministerium für Cultus und Unterricht vom 4. December 1891, Z. 25194 R .G.-Bl. Nr. 64 constituirte Vorstand bringt hiemit zur Kenntniss, dass er in Gemässheit des Gesetzes vom 31. März 1890 R.-G.-Bl. Nr. 57 und auf Grund der Ermächtigung der hohen k. k. n.^ö. Statthalterei vom 16 Jänner 1892, Z. 750 nachstehende Verfügungen getroffen hat. 1. Für das Jahr 1892 werden den Steuerpflichtigen in den bisherigen Cultusgemeinden Wien, Währing, Ottakring und Sechshaus die Cultussteuern ebenso vorgeschrieben uncheingehoben, wie dieselben für das Jahr 1891 bemessen waren. Desgleichen bleiben auch die sonstigen bisher eingehobenen Abgaben und Gebühren in Kraft. 2. Für die zufolge des Gesetzes vom 21. März 1890 dermalen der Cultnsstener unterworfenen Personen, welche bisher nicht besteuert waren, erfolgt die Bemessung der Cultnsstener in Gemässheit der bisher geltenden Bestimmungen. 3. Die Aufnahmsgebühr iür neu eintretende Mitglieder hat mindestens der Höhe des jährlichen Cultusbeitrages gleich zu kommen. 4. Die rückständigen Cultusbeiträge werden wie bisher durch die politische Behörde im Executionswege eingehoben. Wien, am 20. Jänner 1892. Der Vorstand der israel. Cnltusgemeinde. Nannette Edle von Wertheimstein’sche Heirathsaustaltungs-Stiltung. Aus der vom Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein zm« bleibenden Andenken an seine Gattin Frau Nannette Edle von Wertheimstein begründeten Heirathsausstattungsstiftung für arme israelitische Mädchen, ist für das laufende Jahr ein Zinsenbetrag von 168 fl. zu verleihen. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen aus der Verwandtschaft der Frau Nannette Edlen von Wertheimstein, bei deren Abgang Mädchen ans der Verwandtsehatt des Stifters, endlich in Ermanglung auch dieser, Mädchen aus der israelit Cnltusgemeinde in Wien, berufen. Die Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, dem Sitten- und Armuthszeugnisse, dem Nachweise, dass Peteutin sich im Brautstande befinde, und wenn das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend gemacht wird, auch mit dem, diese Verwandtschaft nat hweisenden mit den Geburts- und Tiauungsscheinen bebgten Stammbaume bis 28. Februar 1892 in der Kanzlei der israel. Cnltusgemeinde tl. 8eitenstettengasse 4, 2. Stock) zu überreichen. Gesuchsblanquette sind im Secretariate I, Seitenstettengasse 4, 2. Stock, während der Amtsstnnden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Vm tfiphtidor IWtAF der gesamnitei1 Heilkunde m t lang- Julll lulillllgOl 1/UlilUl jähriger Praxis und bestens empfohlen, der deutschen, ungarischen und slavischen Sprache mächtig, welcher müde des Kampfes gegen einen rohen Antisemitismus ist, sucht einen seinen Fähigkeiten entsprechenden Posten. Für von Erfolg begleiteter Vermittlung angemessenes Honerar. Geneigte Anträge übernimmt aus Gefälligkeit Herr Rabbinats-Secretär Rudolf Fuchs II. Bezirk, Antonsgasse Nr. 2.____ üm« PHg« mMi.,| Letzte Woche. Haupttreffer 100.000 fl. Lose ä X fl, empfehlen: Hirsch & Horetzki, Wechselstube I., Rothenthurmstrasse 18, Josef Schimeezek, Wechselstube VI., Mariahilferstrasse 79. Komorn & Kohu, Wechselstube I„ Kärntnerstrasse 29. 490149

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