Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 8 (1891)
- Issue
- 48 (4.12.1891)
- Date
- 1891-12-04
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Orstrrrrichische Wochenschrift Sette 899 Nr. 46 Kundmachung . Bei dem ComiiZ zur Heranbildung israel. Krankenpflegerinnen (Vli. Sektion des Centralvereines jüdischer Angelegenheiten) sind mehrer Postenfür Krankenpflegerinnen zu besetzen. Mädchen oder kinderlose Frauen jüdischer Confeflion welche sich diesem Berufe widmen wollen, werden hiemit aufgefordert, bei der gefertigten Sectionsleitung ihre Gesuche, belegt mit ihrem Gebuits- und Wohlverhaltungszeugnisse, sowie einem ärztlichen Zeugnisse über ihren Gesundheitszustand zu überreichen. Die aufgenommenen Krankenpflegerinnen werden von der Sektion verpflegt und erhalten überdies freie Wohnung und Kleidung und sobald sie in die praktische Ausübung ihres Berufes treten, auch einen monatlichen Lohn, der nach der Dienstdauer bemessen wird. Die Instruction und Geschäftsordnung für die Krankenpflegerinnen kann Jedermann bei der gefertigten Sectionsleitung gratis erhalten. Für das Comitezur Heranbildung isr. Krankenpflegerinnen. Die Vorsitzende Julie Leipen, Prag, Lange Gasse Nr. 29 neu. Für3 Haushaltungen. Prima Preussische Stück-, Würfel- und . In plombirten Säcken ä 50 Kg. netto spesenfrei in’s Haus gestellt, mit Abtragen bei Abnahme?<m mindestens 5 Säcken . . . . 75 kr. bei Abnahme einer ganzen Fahr.71 kr. P0r* in offenen Fohren spesenfrei ins Haas, mit Abtragen 68 kr. f 90 Kg. » ,, ,, ]i ti » ohne „ 66 kr. Gebrüder Guttmann, Detailgeschäfts-AbtMimg Bestellungs-Aufnahme I, Kolowratring, Fichtegasse Np 12, I., Bauern markt Nr. 8, Nordbahnhof, Kohlenhof Nr. 2 und in unseren bekannten Bestellungsorten. 1! Coneurs. Bei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde gelangt mit Beginn des nächsten Jahres die Stelle eines Religionslehrers an den Volksand Bürgersehalen, eventuell einer höheren hebr. Fortbildungs-Anstalt zur Besetzung, mit welcher ein jährliches Einkommen von 1200 fl. verbunden ist. Die Bewerber (österr. Staatsbürger) haben nachzuweisen, dass sie mindestens das Obergymnasium mit gutem Erfolge zurückgelegt und sich die erforderlichen hebr. Spruch-Bibel und Literaturkenntnisse erwarben haben. Die mit dem Geburt«-, den Studien- und Verwendungs- Zeugnissen belegten Gesuche sind bis längstens 20. December 1. J. an den Unterzeichneten zu senden. Brünn, 18. November 1891. Vorstaud der isr. Cnltns Gemeinde Coneurs. In der israelitischen Cultusgemeinde Kojetein (Mähren) ist die Stelle eines Cantors, der zugleich Koreh und Sehoehet sein muss, sofort zu besetzen. Gehalt 400 fl., freie Wohnnng, die Erträgnisse der Schechitah im Betrage von circa 300 fl. nebst üblichen Emolumenten. Die mit Befähigungsnachweisen versehenen Gesuche sind an den Vorstand bis Ende December 1. J. zu richten. Reisekosten werden nur an dem Acceptirten vergütet. Israel. Cultusgemeinde Kojetein, den 22. November 1891. Der Vorsteher: Simon Bosenfeld. Ich suche für meinen 14j übrigen Soln welcher die Real-Schule besuchte, eine Pr aetikanten-Stelle in einem guten Hanse, am liebsten im 6., 7. oder 8. Bezirke. L. Wurmser VII., Seidengasse Nr. 33, 37. buT wird ein tüchtiger Clavierspieler bestens Gesellschaflsabende REACH’We"’ Bestens empfohlen wird Josef Saphir, Clavierstimmer in Wien seit 1879, III. Radetzkystrasse Nr. 7. Ignaz Baum’sche Armenstiftung. Der* Vorstand der hiesigen israel. Coltusgemeinde bringt hiemit zur Keuntniss, dass am 20. Februar d. J. die jährlichen Interessen per 300 fl. der Ignaz Baum’schen Armenstiftung zur gleichmässigen Vertheilung unter zehn arme Personen jüdischer Religion gelangen. Die Bewerber haben lediglich ihre Mittellosigkeit und Unbescholtenheit auszuweisen; jedoch wird bei Vertheilung der Stiftung vor Allen auf Verwandte des Herrn Ignaz Baum, von väterlicher oder mütterlicher Seite, sodann auf Diejenigen, welche zwar in Wien wohnhaft, aber ans der Vaterstadt des Stifters: BielHz gebürtig sind, endlich auch verheiratete und mit zahlreichen Kindern Gesegnete, Rücksicht genommen. Die Gesuche um Verleihung eines dieser Stipendien sind in der Kanzlei der hiesigen israel. Cultusgemeinde (I, Seitenstettengasse 4. II. Stock), bis längstens 31. December d. J. zu überreichen. GesHehshlenqHette sind im Secretariate I, Seitenstettengasse Nr. 4, II. Stock, wählend der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beleben. David Neumann’sehe Stiftung. Am 7. Adar, d. i. am 6. März 1892, als am Sterbetage des seligen Herrn David Neumann, gelangen die Zinsen aus der David Neumann’schen Stiftung im Betrage von 317 fl. ö. W. an Verwandte des Stifters oder seiner Gattin. Helene zur Vertheilung. Die mit den legalen Verwandtschafts- und Armuthszeu° nissen belegten Gesuche sind bis 31. Deeember 1891 in der Kanzlei der Cultusgemeinde (I. Bezirk, SeHenstettengasse 4, II. Stock), während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr zu überreichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rticl^icht genominen. Wien, am 1. December 1891, Der- Vorstand der israelit. CultUBgenieide. 11 Pji|ccür Zahntechniker, Sniatyn, verfertigt e'nzelne ivlo I * UooCI 9 Zähne, auch ganze Gebisse nach amerikanischem Steysm unter Garantie. Violinspieler Wiener Conservatorist, ( Schule Grün) sucht Lectionen eventnel Begleitungsstnnden oder Kammermusik-Abende. Auskunft ertheilt Ch. D. Lippe S, Buchhandlung Wien, II/l. Praterstrasse 13. JOSEF STJEOJElt Conditor, Bäcker und Lebzelter WIEN II. Stefaniestrasse 2 Stefaniehof). empfiehlt sich IHr _ HocMteiii. Südes _ wobei auf Verlangen auch, servirt wird. Feinste Torten, Aufsätze,! 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