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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1891-08-21 · 33 (21.8.1891) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
8 (1891)
Issue
33 (21.8.1891)
Date
1891-08-21
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Österreichische Wochenschrift. Seite 609 Nr. 39 Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeitule in Reielienberg i. B. gelangt die erledigte Stelle eines Rabbiners unter nachstehenden Bedingungen bis längstens 1. Jänner 1892 zur Besetzung. 1. Muss der Bewerber um diese Stelle das üsterr. Staatsbürgerrecht entweder besitzen oder erlangen. 2. Ist der Nachweis über das abgelegte Doctorat der Phylosophie zu erbringen. 3. Soll derselbe in der Lage sein, den Religions-Unterricht an den höheren Klassen der Volks-, Bürger-, sowie au der k. k. Staats-Mittelsclmle zu ertlieilen. 4. Alle Functionen eines Seelsorgers zu versehen und auch die Matrikenführung zu übernehmen. 5. Ist erwünscht, dass der Bewerber nicht über 40 Jahre alt sei. Als Einkommen wird ein fixer Jahresgehalt von 1400 fl. zngesieliert und erhält auch der Rabbiner noch weiteres für den Unterricht au der k. k. Staats-Mittelsclmle und den oberen Volksschullklasseu eine Remuneration ca. 300 fl. Ueberdies erwachsen für den Rabbiner bedeutende Functionsgebühren und Emolumente von mindestens 700 fl. da die hiesige l’ultusgemeinde 1000 Seelen zählt. Bewerber um diese Stelle haben ihre ordnuugsnuissig gestempelten Gesuche unter Beibringung ihrer Studienzeugnisse und ihrer bisherigen Verwendung, an den Vorstand der hiesigen Oultusgemeinde bis 5. September 1 J. zu richten und behält sich der t'ultusvorstand, nach Ablauf dieser Frist das Recht vor, über die Aufnahme zu entscheiden und diejenigen Herren Bewerber, welche demselben für diesen Posten als befähigt erscheinen, zu einer Probepredigt einzuladen. Später eingegangene Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Dem Aeceptirten werden die Reisespesen vergütet. Vom Vorstande der israelitischen Cultusgemeinde zu Reichenberg, Der Vorsteher: Heinrich Ljui•»•stein Concurs. In der israelitischen Cultus,gemeinde Boskowitz ist die Stelle eines Rabbiners, der in seiner Eigenschaft auch den Religions- und hebräischen Unterricht an der Volksschule theihveise zu ertlieilen haben wird, zu besetzen. Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt von 800 fl. und für die Ertheilung des Religions-Unterrichtes ein Betrag von 400 fl. nebst freier Wohnung wid üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, wollen unter Nachweis des österreichischen Staatsbürgerrechtes und der erforderlichen Qualiflcation wie dieselbe in der Verordnung des Ministers für Cultus und Unterricht von 30. Juni 1891, Z. 21.707 angedeutet ist, ihre gehörig documentirten Gesuche bis 15. September 1. J. bei dem Cultusvorstande einbringen. Boskowitz, am 27. Juli 1891. Cidtusgememde Boskowitz. Tüchtiger junger Balltechnik er der das Polytechnikum in Wien absolvirt haben muss, schon in Praxis war und dies mit guten Zeugnissen nachweisen kann, findet in einem grossen technischen Geschäfte als Arbeitsleiter und Ingenieur dauernde und gute Anstellung. Offerten mit abschriftlichen Zeugnissen an die Expedition sub. „A. D. B\ 42“ Tiiclitig-er Clavierstimmer, der rein und dauerhaft stimmt, empfiehlt sich dein geehrten Publikum. David Baehner, Wien, IX., llörlgasse Nr. 15. Nachstehende Nummer der „Oesterreichische Wochenschrift“ wird von der Administration gesucht: Jahrgang 1884: Nr. 3. Jahrgang 1888 :* Nr. 45. Hebräer und Talmudist wünscht Unterricht für Anfänger und Vorgeschrittene unter massigen Ansprüchen zu ertlieilen. Gefl. Zuschriften sub. „B. B. 4517“ Hauptpost podlagernd. Zwei Mittelschüler finden in der Familie eines Schriftstellers ganze Pension nebst Nachhilfe in den Schulgegenständen und erweiterten Unterricht im Hebräischen. Adresse in der Administration d. Bl. 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