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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1891-06-11 · 23 (11.6.1891) · p. Seite 429

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
8 (1891)
Issue
23 (11.6.1891)
Date
1891-06-11
Page
Seite 429 (sequence 19)
Language
German
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Nr. 23 Hesterreichische Wochenschrift Seite 429 Bei der am 5. Juni 1891 vorgenommenen Verlosung wurden ausgelost: an 4l/20/gigen, ZBVriährigen Pfanilbrisfen fl. 3,453.200. , an 4°/0igen, 40'/2jährigen Pfandbriefen fl. 438.500.— und an 4"/,igen, 50jährigen Pfandbriefen fl.!9!.500.—. Die am 5. Juni 1891 gezogenen Pfandbriefe werden vom 1. Qctober 1891 an sowohl bei der Hypothekar-Crediis-Casse in Wien, als auch bei allen Bankanstalten ausbezahlt. ' Das Nummernverzeichniss der am 5. Juni l. I. gezogenen, dann der aus früheren Ziehungen noch unbehobenen 4>/2- und 4"/t>igen Pfandbriefe wird von der genannten Lasse und von allen Bankanstalten auf Verlangen unentgeltlich ausgefolgt. Tie Verzinsung verloster Pfandbriefe erlischt mit dem der betreffenden Verlosung z u n ä ch st f 0 l g e n d e n C 0 u p 0 n - T e r m i n e, daher bezüglich der am 5. Juni l. I. verlosten Pfandbriefe am 1. Oeleber 1891. Wien, am 9. Juni 1891. QESTERREICHISCH-UNGARISCHE BANK. Zimmermanu Yicegouvernelir. Hutterstr ass e r Generalrath. Mecenseffy Generalsekretär. Ein junger Mann>s£“ristÄr. besten Platzkenntnissen, bittet als l(austi>c*'Ieia, Bureau- oder Gescl.äftsdiener unterzukommen. Näheres XVIII Bezirk, Ottakring, H auptstrasse Nr. 19, 3 Stock. Josef Singer. Nsh-K Strick- Maschinen Nähmaschine oder Strickmaschine versäume man nicht, sich Moriz JacoM’s Special-Maschiaen in Wien, IX., Porzellangasse 38 anzusehen, oder Katalog mit Abbildungen zu verlangen. Nadeln, Ersatztheile etc. änsserst MiHg and gnt. Coneuvs Für den neuerrichteten israelitischen Tempel im IX. Bezirke in Wien, Müllncrgafle 21, gelangt die Stelle eines academisch geb'ldeten Predigers zur Besetzung. Gehalt pro Jahr 1200 fl. nebst Emolumenten. Bewerber wollen ihre gehörig inslruirten, mit dem Geburtsscheine, dem Maturitätszeugnisse, der Beschreibung des Lebenslaufes und der Familienverhältnisse, dem Nachweise über die ordnungsmäßig erlangte Docto. würde belegten Gesuche bei dem gefertigten Vorstände längstens bis 30 Juni 1891 einbringen. Zn dem Gesuche wolle der Bewerber die Erklärung abgeben, daß er eventuell zur Abhaltung einer Probepredigt bereit sei, jedoch werden die Reisespesen nur dem Acceptirten ersetzt. Der Antritt wäre spätestens am 1. September 1891 und geschieht die Besetzung vorläufig provisorisch auf ein Zahr. Wien, am 4. Juni 1891. Der Vorstand des Sethaus-Dereins im!I. Bezirke in Men. Concurs. Bei der Lemberger isrsettttfche» Snllresgemeittde ist der Posten eines Rabbiners zu besetzen. Bewerber haben den Nachweis über ihr Alter, österreichische Staatsbürgerschaft, Qualifikation und bisherige Amtswirksamkeit zu liefern. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten wie auch der Gehaltsbezug, welcher die Maximalhöhe von 2000 fl. jährlich nicht überschreiten kann, werden mit dem betreffenden Candidaten im Wege der Vereinbarung bestimmt werden. Die Anstellung erfolgt im Sinne des 66 des Statutes der Lemberger Cultusgemeinde provisorisch vorläufig auf drei Jahre. Die gehörig belegten Gesuche sind bis 2B. JMN l.J. in der israelitischen Gemeindekanzlei in Lemberg zu überreichen. Lemberg, den 19. Mai 1891. _ Der Vorstand der isr. Cultusgemeinde. Concurs. Durch die Invalidität unseres Secretärs der politischen und Cultusgemeinde ist dieser Posten, verbunden mit der ebenfalls vacanten Stelle eines 1. Cantors, in Bälde zu besetzen, und ist hiefür ein Jahresgehalt per 1000 fl. nebst namhaften Nebenemolumenten bestimmt worden. Bewerber haben durch Probe vortrag ihre cantorale Fähigkeit zu erweisen und bezüglich ihrer Qualifikation als Secretär sich einer Prüfung zu unterziehen. Ueberdies hat der auf diesen Doppelposten Reflectierende sein Alter, seinen Familienstand und insbesondere seinen moralischen Lebenswandel durch Atteste zu documentieren. Die diesbezüglichen Gesuche sind an den Gefertigten längstens bis 10. Juli 1. J. einzusenden, und werden nur dem Acceptierten die Reisespesen vergütet. Nikolsburg, am 8. Juni 1891. Der Bürgermeister und CultusVorsteher: Siegmund Blau. Gruftuud Grab-Monumente 02L!2 für den israelitischen Friedhof sowie für die Umgebung und Provinz offeriren gut und billig SOMMER & WENIGER, WIEN vis-a-vis der israel. Abtheilung des CentraLFriedhofes. Pi eis-Coui'ante gratis und llanoo.

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