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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1891-06-05 · 22 (5.6.1891) · p. Seite 409

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
8 (1891)
Issue
22 (5.6.1891)
Date
1891-06-05
Page
Seite 409 (sequence 23)
Language
German
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Nr. 22 Hefierrerchifche Wochenschrift Seite 409 v wenn nicht die Frauen in allen diesen Novellen schöner gezeichnet wären als die Männer. Eine Novelle „Wandlungen" betitelt, reich an philosophischen Ideen, paßt zwar nicht in den Rahmen des Buches, das sich „Aus dem Osten" nennt; aber die Berfasserin dürfte mit dieser Arbeit nur gezeigt haben wollen, daß ihre Feder nicht blos den engbegrenzten heimischen jüdischen Boden bearbeiten könne, sondern daß sie Phantasie genug besitze, auch weitere Gebiete zu beherrschen. Diese dem Namen des Buches nicht entsprechende Novelle wäre also die Folie, durch die das Bestreben der Verfasserin hervorleuchtet, mit ihrer Feder zur Ehre des Judenthums;u schreiben, obwohl sie nicht auf dieses Feld ausschließlich angewiesen ist. Und darum ist es unsere Pflicht, diese geniale Dame zu ermuntern, den betretenen Weg weiter zu gehen, in interessanten.Schilderungen jüdisches Leben vorzuführen, daß die Wahrheit über die Juden iw die weitesten Kreise dringe. Üriefkasten. l Wolf, Wien : Ihrem Wunsche wurde in der heutigen Nummer entsprochen. L M., Röhrenbach: Besten Dank. Der Artikel ist überholt. 1, 8. Schwarz, Wien: Daß der Verein human wirkt, ist zweifellos, und wenn die Juden den größten Theil der Beiträge liefern, so ist es selbstverständlich, daß auch jüdische Kranke berücksichtigt werden. Dr. Leo Feuerstein: Für Gedichte haben wir keinen Raum. Ernst Neurath, Wien: Nicht Juden, sondern beinahe ausschließlich Griechen betreiben in Korfu — den Essrogimhandel. Die Griechen bringen die Waare nach Triest, wo ihnen die Juden dieselben abkausen. Von denjenigen unserer geehrten Abonnenten in der Provinz, welche uns bis heute den laufenden Abonnementsbetrag nicht eingesendet haben, werden wir denselben, wie bisher üblich, per Postauftrag einheben lassen. Auf Allerhöchsten Befehl Sr. k. u. k. Apostol. Majestät. Reich ausgestattctc, von dock.k. Lotto-Gefälls-Directiongarantirte XXII. Staats-Lotterie Vf für Civil-Wohlthätigkeits-Zwecke. 3091 Gcwinuste im Gesanimtbetrage von 170.000 Gulden, und zwar 1 Haupttreffer mit 100.000 fl., mit 2 Yor- und Nachtreffern a 500 fl., 1 Treffer mit 15.000 fl., 1 Treffer mit 5000 fl. 1 Treffer'zu 4000 fl 1 Treffer zu 3000 fl., 1 Treffer zu 2000 fl., 1 Treffer zu 1000 fl., und 80 Treffer zu 100 fl. im Raren, endlich Sericngewinnste im Gesammtbetrage von 30 000 fl. Die Ziehung erfolgt unwiderruflich am II. Juni 1891. Ein Los kostet Li 11. ö. W. Die näheren Bestimmungen enthält der Spiolplan, welcher mit den Losen bei der Abtheilung für Staats-Lotterien, Stadt, Riemergasse 7, 2. Stock, im Jakoberhofe, sowie bei den zahlreichen Absatzorganen unentgeltlich zu bekommen ist. Oie Lose werden portofrei zugesendet. Wien, März 1891. Von dsr k. k. Lotto-Gefälls-Direction Abtheilung der Staats-Lottorie. Pension. Ein Frühlings-Anzug fl. 12, ein Ueberzieher fl. y, ein Kammgarn-Anzug fl. 14, stets vorräthig bei Jacob Rothbeiger, k. u. k. Hoflieferant, Wien, I., Stefan spla tz Nr. 9. Täglich bis 12 Ehr Nachts offen und elektrisch beleuchtet. Teleplon Nr. 978. Filiale: Mariahilferstrnsse Nr. 58 von Strümpfen um nur 25 Krenzer Wolle inbegriffen schnellstens in der mechanischen Strickerei, Wien, IX., LidOhtOlt» Steinstrasse 22, woselbst auch neue Strümpfe verfertigt, sowie alle in dieses Fach schlagende Arbeiten angenommen werden. Concurs. Bei der Lemherger israelitische» Caltasgemeittde ist der Posten eines Rabbiners zu besetzen. Bewerber haben den Nachweis über ihr Alter, österreichische Staatsbürgerschaft, Qualifikation und bisherige Amtswirksamkeit zu liefern. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten wie auch der Gehaltsbczug, welcher die Maximalhöhe von 2000 fl. jährlich nicht überschreiten kann, werden mit dem betretenden Candidaten im Wege der Lereinbarung bestimmt werden. Die Anstellung erfolgt im Sinne des § 66 des Statutes der Lemberger Cultusgemeinde provisorisch vorläufig auf drei Jahre. Die gehörig belegten Gesuche sind bis 2V. Ä»»r l.J. in der israelitischen Gemeindekanzlei in Lemberg zu überreichen. Lemberg, den 19. Mai 1891. Der Vorstand der isr. Cnltnsgemeinde. cornfRS. Bei dem israel. Bethausverein in Przemysl ist die Stelle eines ersten Cantors neu zu besetzen. Diese Stelle ist mit einem Jahresgehalte von 1000 fl. östr. Währ., nebst einem jährlichen Nebeneinkommen von 300 fl. bis 500 fl. verbunden. Bewerber, welche gründliche musikalische Kenntnisse, sowie ein klangvolles Organ und eine schöne Vortragsweise besitzen und die Eignung haben, einen Chor heranzubilden und zu leiten, wollen ihre Gesuche nebst Belegen über Qualifikation, .Alter, Bildungsgrad und Familienstand an den Tempel-Administrator Herrn Jacob Reisner längstens bis zum 15. Juni a. c. einsenden, wobei bemerkt wird, dass ein Probebeten der Bewerber nur auf Grund einer an dieselben ergangenen Einladung seitens der Vereinsverwaltung stattfinden kann, und dass nur dem Aceeptirten die Reisespesen werden vergütet werden. Für die Verwaltung des Israel Beth&nsvereines. Handelsakademiker oder Sohnler einer Mittelschule wird von einem Gymnasiallehrer zur Erziehung und gewissenhaften Ueherwaohnng in Pension genommen. Geneigte Anfragen an die Redactiou des Blattes. Gruft- und Grab-Monumente rQKtt für den israelitischen Friedhof sowie für die Umgebung und Provinz offeriren gut und billig SOMMER & WENIGER, WIEN vis-ä-vis der israel. Abtheilung des Central-Friedhofes. JPreis-Courante gratis und franco. Przemysl, den 13. Mai 1891. Leon Schwarzthal i' z r-. i

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