Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 8 (1891)
- Issue
- 14 (3.4.1891)
- Date
- 1891-04-03
- Page
- Seite 257 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Sir. 14 AeSerreichische Wochenschrift Zeile 25/ nur die Lebensbilder, sondern auch die Lebensweisheit der Bibel, dieses großen Erziehungsbuches der Menschheit, anschaulich. Die Arbeit des Herrn L ö w y ist eine schöne Exemplificirung der sonst von der exacten Wissenschaft angewendeten inductiven Methode, die hier auf das pädagogische Gebiet übertragen erscheint. Das Streben des Verfassers verdient jede Aufmunterung und werden diese „Lebensbilder" unter den Schriften ihrer Art, an denen es nicht fehlt, eine ehrenvolle Stellung ein.nehmkn. W. Aterelh Zrvi, Erläuterungen und Glossen zur Bibel von Josef Rosenfeld, Rabbiner in Freistadtl a. d. Waag. Preßburg 1890. S. 324, nebst Anhang. Glossen zum Talmud. S. 17. 8°. Ein interessantes Schriftchen, welches von dem Scharfsinn und dem frommen eifrigen Studium des gelehrten Verfassers Zeugniß gibt. Allen Fachgenossen sei das Büchlein bestens empfohlen. Oeffentliche Danksagung. Peczenizyn (Galizien), 25. März. Wir fühlen uns verpflichtet, im Namen aller Freunde der Gerechtigkeit und speciell im Namen der Beschädigten zu Slobodarungurska dem dortigen k. u. k. Gendarmerie- Postenführer Herrn Eduard L a m s e r für dessen energisches und wahrhaft lobenswerthes Einschreiten bei der Eruirung und Jnhaftirung der Thäter und Aufwiegler bei den Excessen in der Nacht vom 7. auf den 8. März 1891, sowie für die hiebei bekundete, mit Lebensgefahr verbundene Selbstaufopferung auf diesem Wege den tiefinnigsten Dank zu sagen Der Cultusvorstand: Michael Zweig. KriefKasten. Dr> Niedermeier, Ratimor-Gstra« Die Geschichte ist wahr, jedoch verbietet uns die Discretion den Namen mitzntheilen. Ignaz Gipst, Pöstqe«. Die Rabbinatsbezirke sind nach nicht eingetheilt und werden die Eintheilungen erst von der Statthalterei vorgenommen werden. Mehrere Abonnenten, Wien. Die Einsendung betreffend die Tabak-Trafik II. Negerlegasse 7 kann, nachdem die Zuschrift uns anonym zugekommen ist, nicht publicirt werden. Herrn Sch. Hemberg. Das Bureau des Curatoriums der Baron-Hirsch-Stiftung befindet sich Wien, l. Schwarzenbergplatz 4. Es ist vollständig unrichtig, daß das Curatorium die Ernennung des Executiv-Comitös schon berathen, dazu hatte es. noch gar keine Gelegenheit, nachdem die Ernennung des Execntiv - Comites in erster Linie vom Stifter erfolgt, und dieser bisher noch keine Entscheidung in dieser Richtung getroffen. K., Men. Der Fürst Liechtenstein, in dessen Haus die Wohlthätigkeits-Vorstellung stattfindet, ist kein Antisemit, lebt entzweit mit dem Antisemitenführer Prinz L. Für die ««glücklich Geplünderten in Sloboda r«ng sind uns zugekommen: von Heinrich Abeles in Döbling ö fl. Gonrurs. Die in unserer Gemeinde erledigte Stelle des ersten Gantor» gelangt am I. August l. I., eventuell auch früher, zur Wiederbesetzung. Gewidert wird: a) die genaue Kenntniß der Lithurgie und intelleetuelle Bildung; b) gründliche musikalische Bildung zur Leitung und Heranbildung des Synagogcn-Chores mit Orgelbegleitung und zur Enbeilung des Gesangunterrichtes an der öffentlichen confessionellen Schule der Gemeinde, worüber ein legales Zeugniß 'von einer öffentlichen Musikbildungsanstalt speciell verlangt wird, und c) die Befähigung, um auch als fungiren zu können. Diese Stelle ist mit einem fixen Jahresgehalte von 1000 st. <S. M nebst weiteren Ä00 fl. ö W als Wohnnngsbeitrag und den üblichen Emolumenten dotirt. Bewerber um diese Stelle haben ihre Gesuche, worin Alter und Familienstand genau angegeben sind, nebst den Zeugnissen über die erlangte Qualification und die bisherige Berufsthätigkeit bi» Ende April l. I. an das „Secretaria* der Gffegg-Oberstädler israelitische« Gultnsgrmeinde" einzusenden, und wird zugleich bemerkt daß Probefnnctionen nur nach erfolgter Einladung jeitenS des Vorstandes zulässig sind. Reisespesen werden nur dem Acceprirten nach Uebereinkommen vergütet. Israelitische Gnltusgemeinde Gstrgg Oberstadl, am 6. März 1891. Der Secretär: Der Präses: Langer. K ä st e n b a u m. Conrurs. An der concesfionirtea einclasfigcn deutsche« Privatvolksschule in Teltsch (Mähren) ist mit 1. September d. I. die Stelle eines geprüften Lehrers zu besetzen. Derselbe muß zugleich befähigt sein, den böhmischen, hebräischen und Religionsunterricht zu ertheilen und als Cautor und Kore zu fungiren. Derjenige, der auch rabbinische Functionen vornehmen kann, wird bevorzugt. Jahresgehalt 8o0 fl., außerdem freie Wohnung und die üblichen Emolumente. Diesfällige mit den e,-forderlichen Zeugnissen belegte Gesuche nebst Angabe des Alters und Standes sind an den israelitischen Cultusvorstand in Teltsch bis zum 15. Juni einzusenden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. riDa Milch in versiegelten Flaschen bei S. Schlesinger, Wie«, I-, Salzthovgalse Uv. 5. Weinhandlung. Simo« Snchrvald, Wien, II., Stephaniestrasse 7, empfiehlt seine vorzüglichen österreichischen «nd «ngarischen Hand- «nd Grbirg»«»eine Weiß per Liter.von 36 kr aufwärts Roth ,. ..38 „ aw noa W sind alle Sorten zu denselben Preisen zu haben. Hioße Arrswctht von Dessertweinen. Gruft- und Grab-Monumente roso für den Wiener israelitischen Friedhof sowie für die Umgebung und Provinz offeriren gut und billig SOMMER & WENIGER, WIEN vis-ä-vis der israel. Abtheilung des Central-Friedhofes. Lieferanten der israelitischen Cuitusgemeinde Wien. Preis-Courante gratis und franco.