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Berliner Vereinsbote · 1896-11-27 · Heft 48 (27.11.1896) · page 5

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Journal
Berliner Vereinsbote
Volume
2 (1896)
Issue
Heft 48 (27.11.1896)
Date
1896-11-27
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Im Zimichweiohpn teilten sie sieh, wichen zu beiden Seiten der Fnssgänger, tun sich hinter ihnen zu sammeln. Hier war es, wo dicht vor der Front der Jäger ein Schuss den /Rittmeister (Traf Roderieh• in die Schulter traf, dass er den Säbel sinken liess und nach einigen Schritten seines .Pferdes von diesem herabsank. Die Jäger/hatten schnell ein (darre gebildet und hielten kräftig Stand. Aber der Feind verweilte nicht lange bei ihnen, sondern stürzte siefi mit aller.•Macht■ auf die Husaren, um ihnen zum Sammeln keine Zeit zu lassen, so dass diese, wenn auch in gewisser Ordnung,•;.ihre Flucht fortsetzen..... Daniel befand sich in der Vorderlinie der Jäger, und kaum hatte er den■׳"Grafen Roderieh fallen sehen, als er trotz Säbelhieben und Kugelregen vorsprang, den Grafen mit grösster Lebensgefahr aufhob und in die ׳GH‘der der -Jäger■ hinein trug. Hier deckte er ihn mit seiner eigenen Person, und indem er mit äasserster Anstrengung den Forderungen des Augenblicks genügte, und so sehr auch rechts und links von ihm die Kameraden stürzten7 und die Glieder sich zusammeuzpgen, liess er den Grafen keinen Moment aus aen Augenf um ihn. vor allen. Gefahren zu schützen. Das Häuflein wäre indes verlor♦‘11 gewesen, wenn nicht glücklicher Weise noch zur rockten Zsit aus einem naheliegenden Walde ein anderes Detachement des Freicorps, durch ♦las Sehiessen von der Not ihrer Kameraden unterrichtet, heratisgebrochen, und dom Feinde in die Flankt* gefallen wäre, wodurch denn auch die Hnsarei^GeIeg«*n 11♦ *it ■ bekamen, sich zu wenden, und den! weichenden Feinde noch einmal nachzustürmen. Eine halbe Stunde׳ ׳.-späte׳! war der ■Feind aus ,seiner Position vertrieben und hb .־r! den Hergen verschwunden. Ais die Jäger auch ihrerseits | den fliehenden Feind verfolgten, halte sieh Daniel ׳ sofort | zu dem verwundeten Grafen gewendet, der hei fomn Marken! Blutverluste und den Schmerzen der Wunde ganz hülilos | war. trug ihn vom Kampfplatz hinweg und verschafft♦•‘ j ihm ärztlichen Be ist and.׳• Den letzten ..Tropfen in seiner | ,Feldflasche hatte er dem Verschmachtenden! schon eiligej fiösst. Nachdem; er sieh des besseren Zustandes seines׳• [ •Schützlings versichert hatte, kehrte er zir seinen Jvameraden j zurück, ״mit welchen er )bald nach einer;anderen Richtung beordert wurde. Roderieh, der nach einer! nahen Stadt gebracht worden, fiikltj ׳sich nach kurzer Zeit stark genug, um nach sepnem heimatlichen Schlosse zu seinem Vater ziirückzukeiiren und da die gänzliche Heilung seiner be~ nächtlichen Wunden ahzowarten. Dies that er denn auch mit grosser Ruhte, und schien durchaus keine Lust zu. besitzen, von den ferneren Korbe«*reit seiner bisherigen

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