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Berliner Vereinsbote · 1896-11-06 · Heft 45 (6.11.1896) · page 4

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Journal
Berliner Vereinsbote
Volume
2 (1896)
Issue
Heft 45 (6.11.1896)
Date
1896-11-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
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W׳n-!1«׳n. 1111׳rr,/1(ns1. trage ich' den Knts־ehlu>> m mir mit Inaaim, nicht, /ndssig zu bleilien bei dem grossen Kumpfe.׳ der pdzt gegen die Franzosen, unsre Unterdrücker, anheim (!יחסי selbst hat die 1 nd»ennfdigen in den Staub geworfen, (bdt selbst hat sei mm ldnge! der Vorsehung in die. grosse lKmiiine d-assefi lassen, ' 11111 die Völker ' anlzurulen, sie!! zu erheben, und ihrer Heimat die Freiheit wieder zu erringen. All/■ Jünglinge, alle kräftigen Männer strömen zu den Fahmuü trügen dem Aufrufe unsres angestammten König- und ieh sollte in unsrem Dorfe 'niedren, dem Srhaeher mu hgvdien. «an Ilohn für׳ mich selbst, ■ein Holm für ade Juden, ein Huhn: für alles, was mich umgiebU Nun. geliebte Rosa, ich tüldm ich kann nie lg, anders. Du bist mein höchstes Um. Dich die ■Meine.zu .nennen, ist ■ meine ganze •Seligkeit ׳ .und dennoch Dich zu verlassen. Dich ״wenigstens ins der- Kmg errungen ist zu; verlassen, scheint: mir eine Notwendigkeit,, der ich mich' nicht ent- * zirhgn kann, die mein Upjer desto grösser und heiliger macht, alter «•> desto gebieterischer heischt. Ich fühle, Du könntest mich nicht achten, ich müsste in Deinen Augen allen Wert verlieren, wenn ich jetzt glücklich sein w׳olltm jetzt' die hm-hsre Wonne׳ gemessen wollte, wo alles, was uns teuer ist. in Kampf '■und Gefahr sieht. Wir könnten nicht glic ,:lieh sein, weil wir; feig und verräterisch waren! Nun. geliebte Rosa,\meine Fiter!! wollen mir nicht gestatten, mich dien Verteidigern des •Vaterlandes ei 11 zu reihen, und um'mich hier zu fesseln, haboii jdmJn unsre Verbindung gewilligt. Du sollst mein sein. Rosa, ■ich soll Dich zu ihnen bringen, sie wollen.uns segnen.■ Ich habe es meinem Vater gleich gesagt, dass mich dies nicht .abhalten werde, fortzii gehen: dennoch blieb er bei seinem Fntseldusse, ,letzt. Rosa, liegt die Sache in Deiner Hand. Ich bürgekommen. Dich zu fragen, ob Du noch gewillt "bist, die Meine zu werden, auch wenn mein Kntsehluss. unter die .Freiwilligen-zu■'■ gehen., unwiderruf!ich in mir feststeht . . Siehst Du. das ist der Wermut, der sich um die; Roserr unsres Glücks windet." Das Mädchen hatte den Worten ,des jungen Mannes ernst gelauscht t vielfache Empfindungen hatten steh wechsei ml: auf ihrem Angesicht verraten, sie atmete schwer, 1!nd ihre rechte Handfüllte auf der Stelle ihres Herzens.

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