Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 43 (23.10.1896)
- Date
- 1896-10-23
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Engros. Export. Für Wiederverkäufer komplette Preisliste gratis und franco. Stets Neuheiten. L. Brockmann. Gegründet, 1871. Berlin C, 26. Kaiser Wilhelmstrasse Aeltestes Specialgeschäft für Verloosungsgegenstände. Versandt nach auswärts von M, 3,— an, unter Vorherbetrag oder Nachnahme. _ Stets Neuheiten. Urosse Auswahl m Cotillon-Artikeln, Masken, Dominos, Ball- und Gesellschafts-Fächern, Knallbonhons, Orden, Bijouterien, hlippes 61c. etc. ^.. UsiiAiiia liefere bei dutzendweiser Entnahme pro Gegenstand laut meiner Preisliste, die gratis und franco versandt wird, *ur Vul dillC zu lSs)jpr0f-Wiedenr6rkaufsprel1en. Aufrufi Beim Nahen der rauhen Winterszeit wenden wir uns wiederum für eine Schar von mehr denn 1000 jüdischen Kindern, welche die Communalschulen besuchen, an das allezeit milde Herz unserer Glaubensgenossen, um Spendung von Geld für die nötigsten Kleidungsstücke. Diese Gabe schützt nicht nur die kleinen Körper vor Külte, sondern erfreut auch ihr Herz und wirft in ihre jugendlichen Seelen einen Lichtstrahl, der ihrem sonst freudlosen Dasein die ermunternde Gewissheit bringt, dass sie von den Nebenmenschen nicht ganz verlassen sind. Im vorigen Jahre erhielten am Chanukahfeste laut unseres Berichtes vom Januar. 1896: 1100 Kinder Stiefel, Kleider. Wäsche und Lehrmittel. So wurde bitterste Not an vielen Stellen gelindert. Gleichzeitig gelang es, wie man uns aus Lehrerkreisen berichtete, einen moralischen Einfluss auf die Schüler zu üben, indem wir bei unseren Recherchen diejenigen Kinder bevorzugten, die sich durch Fleiss, Betragen und Sauberkeifc auszeichneten. Beide Erfolge ermutigen uns, alle Kinderfreunde, besonders die Frauen_unserer Gemeinde, herzlichst zu ersuchen, durch eine freundliche Gabe an Geld, Stoffen, Jugendschriften oder dergleichen, dies Liebeswerk wiederum fördern'׳zu helfen. Jede der Unterzeichneten nimmt Beiträge mit innigem Danke entgegen und erteilt bereitwilligst nähere Auskunft. Berlin, im Oktober 1896. Köpenicker Handwäscherei und Natur-Bleiche von A. RETTIG, Köpenick, Glinickerstr. 19. Sauberste Ausführung und grösste Schonung der Wäsche. Jeden Mittwoeh Abholung und Zusendung. R. Lowinsfcy Dampfwäscherei für Haus- und Höfel-Wäsche BERLIN O., Alexander-Strasse 26 gewährt den Mitgliedern der in der Vereinstafe! aufgofährten Vereine Rabatt Speciaiitat: Gardinenwäsche. WWC Freie Abholung und Zusendung. *Wl Fernsprech -Anschluss VII, 1654. ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦. ♦ .♦ 0 ♦. י♦, 0 .♦ «: ־♦־ Niederlage der Silberwaaren-Fabrik von - Lazaruß Posen Wwe. Hoflieferant Sr. Hoheit des Herzogs von Sac nse n-G ob ס rg-G o t 11 a BERLIN W., Unter den Linden 5 (Hotel Bristol.) _♦ ♦ ♦ ♦ ♦. ♦ ,♦ 4 ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ 0 :0 ■ 0 י*«: :'0 Das Comite für Chanukah-Bescheerung. Frau Julie Neumann, Vorsitzende, Victoriastr. 31. Frau Max Benjamin, Königgrätzerstr. 8. Frau Julius Boehm, Behrenstr. 20II. Frau Michael Fiegel, Alexanderplatz 2II. Frau Geheime Sanitätsrat Flatow, Friedrichstr. 216 II. Frau Dr. Frankl, Louisenstr. 35. Frau Leopold Friedmann, Thiergartenstr. 8. Frau Dr. Ginsberg, Karlsbad 4. Frau Dr. Grabower, U. cl. Linden 29. Frau Commerzienrat Emil Jacob, Eichhornstr. 5. Frau Prof. Dr. F. Liebermann, Bendlerstr. 10. Frau Dr. Maybaum, H. d. Kathol. Kirche 1. Frau Sanitätsrat Dr. Mühsam, Schöneberger Ufer 47. Frau Louis Oppenheim, Potsdamerstr. 118a Frau Helene Schönwald, Magdeburgerstr. 9. Frau Emma Sieskind, Wilhelmstr. 67a. Frau Sanitätsrat Stern, Potsdamerstr. 126. Frau Arnold Weiss, Schöneberger Ufer 23. Handschuh u. Cravatten - Manufactur en gros & en detail August Müller. Köni08tr• 61 ■"11B ••מי•# ■MiiAUvA j gjgp neben der Post ~SB6 Reichhaltiges Lager sämmtlicher Herren-Artikel. Grösste Auswahl. Täglich Eingang der letzten Pariser u. Londoner Neuheiten. Vorzeigern dieser Annonce gewähre 50/0 Rabatt. Stimme: ״Teurer Vater! Du wirst es mir glauben, dass ich nicht erst Deiner Worte bedurfte, um alle diese Gedanken durch meine Seele gehen zu lassen. Es packte mich stets wie eine glühende Angst, wenn ich Eurer gedachte, in der Vereinsamung und der Verlassenheit, sobald ich fort wäre. Wie oft verwünschte ich den Sinn und den Geist, die Gott in meine Seele gesenkt, und frug mich, warum ich nicht still meinen ruhigeiMUfad gehen könnte, der mich ohne Schwanken und Verirren die heiligen Pflichten des Sohnes erfüllen Hesse! Aber es liess mich einmal nicht ruhen. Und wenn ich nun hier bliebe, und die anderen Jünglinge gingen fort, um sich unter ddb Fahnen unseres Königs zu sammeln, und ich schliche als Feigling und Schwächling gebrandmarkt Aimher, und jede Nachricht eines Kampfes träfe mich wie ein Donnerschlag, und jede Kunde eines Sieges wie ein Dolchstich — wie würde mir aller Mut zum Leben, alle . Kraft zur Thätigkeit genommen sein, wie würde mich alles Thun und Treiben hier anwidern, wie würde ich nicht die Augen auf schlagen können, um Jemand anzuschauen — ich Würde hin sie eben, ohne Euch helfen zu können, und, glaube es mir, die heimkehrenden Sieger würden mein Grab finden . . .a (Fortsetzung folgt) Die Berliner Vereinsabzeichen-Fabrik von Paul KÜSt; Berlin C, Seydelstr. 19a. empfiehlt sich.den geehrte» Vereinen ■zun»־ Bezüge von Vereinsa bzeichen, Vorstandsabzeichen, Fahnennägeln, Schieden. Uur bessere Maare. — Mastige Preise etc. ן Färberei und Waschanstalt 2 ן H. M. Schramm, Fehrbellinerstr. 19 Reparaturen an jHerren-Gai dorobn w׳׳rd,-u billig ausgeführt. Fest-Dichtungen Tafellieder, Vorträge, Aufführungen etc, Ueberualime von Druck Ausstattung in einfachen u. sehr eleganten neuen originellen Formen. Ueberraschungen u. Humoristika. Muster verschiedenster Art. Telephon III, 453. Eitterarisohes Bureau Dr. Bloh. Hirsch Spandauer Brücke 9. 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