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Berliner Vereinsbote · 1896-07-31 · Heft 31 (31.7.1896) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Berliner Vereinsbote
Volume
2 (1896)
Issue
Heft 31 (31.7.1896)
Date
1896-07-31
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Vermischtes. tu Berlin hat sicli auf Ersuchen des ^Moskauer Organi-. sationskomitees für den auf den August 1897 berufenen NIL Internat. medizin. Kongress nach dem Vorgänge bei dem römischen Kongress, und zwar zunächst provisorisch, ein Deutsches" Reichskomitee gebildet. Diesem gehören folgende Mitglieder au: Dr. Virchow, Geh. Med.*־Rat. Prof..•, Vorsitzender. Dr. Bartels, Baiutatsrat, 8chritzmeister. Dr. Posner, Prof., Schriftführer. Dr. Eulenburg, Prof., Stellvertr. Schriftführer. Dr. Aub, Ober-Med.-Rat, Vors, des Deutschen Aerzte-Vereiusbundes, München. Dr. v. Bergmann. Geh. Med.-Rat. Prof. Dr. v. Coler. AVirkl, Geh. Ober- Med.-Rat. Generalstabsarzt der Armee, Prof. Dr. Ewald, Prof, Dr. Fraenkel, Geh. Med.-Rat. Prof Dr. Gerhardt, Geh. Merl -Rat, Prof. Dr. Koenig. Geh. Merl.-Rat, Prof Dr. Leut, Geh. San.-Rat, Vors, des Ausschusses der preuss. Aortztekanunern, Köln. Dr. v. Lieden, Geh. Med-Rat. Prof, Dr. Mai tin. Prof. Dr. Pistor, Geh. Ober-Med.-Rat, Pro ft, .Dr.. Waldeyer, (L־h. Med.-Rat. Pjof. Das Komitee hat, bevor es endgiltig seine Tlmtigke.it• übernimmt, geglaubt, eine Regelung der Passfrage in dem Sinne versuchen zu müssen, «lass allen deutschen .ärztlichen Kongressbesuchern Passe ohne Unterschied der Religion ausgestellt werden, denen die gl eie heu Rechte und Verpflichtungen, an haften, dass also speziell für Aerzte jüdischer Konfession jegliche besondere Beschränkung beim Eintritt in Russland oder beim.Aufenthalt dort wegfällt. Nach den jetzt eingegangenen Nachrichten stellt die Regelung der Frage in diesem Sinne in sicherer Aussicht. Geschäftliche Mitteilungen. Eine der interessantesten Erscheinungen auf dem Gebiete der Mineralwafisorqliehen, ist der Gerolsteiner Sprudel Marke roter Stern. Derselbe .entstammt jenem idyllischen Städtchen der vulkanischen Eifel, dessen Namen er führt. Die herrliche romantische Lage und die interessanten Sagen über die zwischen den früheren Grafengeschlechtem geführten Kämpfe. —denen das noch in Ruinen den Berggipfel krönende Schloss zu eigen gehörte - inspirirten. später Olfen ha eh zu seiner Opem-Travestie ,,La Grande Duchesse de Gerd- 8teinu. Und eben dieses Gerolstein ist es, welches heute das kostliehe Mineralwasser liefert, dessen Entstehung den letzten Nach wirkungen des alten Kraters, der Pappenkaule, zu verdanken ist Als Schutzmarke führt der ״Gerolsteiner Sprudel“ einen schwarzen heraldischen Löwen im goldenen Felde:' dem Witppen des Gerolsteiner Grafengeschlechtes Gerolstein-Manderscheid-Brankeuheim, entnommen und umkränzt von einem roten Stern. Es empfiehlt sich daher besonders auf das Etikett und die Schutzmarke zu achten wie sie in der heutigen Beilage unserer Zeitung so deutlich veranschaulicht sind, wom man sicher sein will, den echten ,.Gerolsteiner Sprudel“ zu erhalten. Untersucht־, und empfohlen von ersten fachinäihiiscluin Autoritäten wie Geh. Hotrat Professor Dr. R. Fresenius in Wiesbaden, Hotapotheker Dr. F. Hör- .mann Schloss Monbijou in Berlin und ander«*, hat der Gerolsteiner Sprudel, besonders seit der Anerkennung selber grossen Vorzüge durch zahlreich(* Aerzte aus der Praxis bei Auftreten von Magen-, Nieren־. Zuckerkrankheiten imd 'HalsÜbeln eine Verbreitung erfahren, wie sie nur .erreichbar ist .durch, wirklicl»e״Hrf olgebet Leidenden. Neben seiner mediciuischen BedeutiMg ist der Gerolsteiner Sprudel aber auch ein Tafelwasser vom seltener Hein+mit und köstlichem Geschmack. Niemand sollte daher verstürben, einen ׳ Versuch mit diesem unübertj’olleneu Mineralwasser machen, um sich selbst von dessen vielseitigen Vorzügen .;zu überzeugen. Berichtigung! In unserer No. 80 muss es in dem Artikel ,,Die Volksernährung in der Berliner Gewerbe-Ausstellung“ statt ,.8״elmar Zuiutein1* Salomon Bernstein heissen. 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