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Berliner Vereinsbote · 1896-07-24 · Heft 30 (24.7.1896) · page 5

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Journal
Berliner Vereinsbote
Volume
2 (1896)
Issue
Heft 30 (24.7.1896)
Date
1896-07-24
Page
– (sequence 5)
Language
German
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־R*sbts Confect der Jeff nac^taeiuer alieiitia^T eigen׳ artigen Ang«be fabriziert e.apfieylt I». F a■ 8b ejrder, plaititt/ni St. König!. HohE beyrprtnjert Zllexander Nur atteitt FAHvichstvaKr 178. Gefüllte ^o«ffan1Vk Ffd. MO Mk. ff. Praltttees ^>fd. 1 Utf. rc. himbeer-, Ananas-, LittMen- und Wkschsaft-timonaden« rveihnaÄM« und Gster - ArtWhl in großer Auswahl. ^-Lelephon Amt I, No. Lebensstellung. Gewandte Herren und Damen ervv. sich in kurz. Zeit durch •Vertretung einer bestrenomm. V ersieh.־ Ges. nanih. Verd. Ev. Anstellung bei hob. Fixum schon nach 4 Woch: Meid. Alexanderstr. 70 I. Massage Heilgymnastik. Einpackungen einpf. sich Karl Matthe8, ärztl. gepr. Masseur, Neue Grünstr. 25 b, 1. Photographisches Atelier ÄH. ZEIDLER Berlin S.W. V, Jerusalemerstrasse 6. Cinarren-Fabrik Cigaretten-, Rauch- "O t Kau״ und Schnupf״ TabÄk!><l^Ve*renzlktuerStr.61. Wiederverkäufern ו° pCt.b. Einkauf v.3Mk.a. gewähre Vorzeigern dieser Annonc e 7 pCt. Rabatt. 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Dass mnn im Volk gewöhnlich nur Bernhard unter dem ..Juden Seelig״ verstand, hatte ■ seinen (!rund wohl, darin, dass dieser'allein'die auswärtigen Ciesrhätte •besorgt♦׳*, während ■ Josef‘ dem in seinem Hause befindlichen- Bomtoir Vorstand. Auf die Strass»‘ kam dieser seiten-, im ■Sommer gewährte ihm min sorgsam gepflegter Barten kühlen Aufenthalt, im ׳Winter ritt er zwar täglirh spazieren■, ■dorh wählt♦‘ er dazu die lange einsame Allee-, die den ■Bahnhot* von der inneren Spult trennt. " , r'iir ♦•in so winziges Städtcheü war er auss♦ »rdentiieh. |a fast befremdend unbekannt in der eigenem NachbarSchaft. Kr war ein' noch junger Mann, .schlank und zart ge ha nt. mit hellblonden Haaren ■um| müden dunklen Augen. Sein .bartloses fein geistiges (׳es!♦ bt passte besser auf die‘ Schultern eines Belehrten, als auf den b'nnipf eine> Kaufherrii. >!nd in der. Timt, Josef war ein׳'■ Belehrter. Lu dem weissen Hause gab ♦*> ein geräumigem ( iemäch.. weh\heÖM־ing>mn mit Büchen! ungefüllt mar, und. wenn die kleine bucklig♦׳ Lina Honig in ihrer kleinen Leilihiblr♦thek um ein Buch angegangen wurde.■ welches die (Tan! ♦•!!>♦־!!♦•- »der IvinahliiiiVLittera!ur 11111 einige Bedeutung üB-Tragte, >o riet sie halb neidisch und halb ermutigend: ״Gehen Sie mal nach dem blonden Juden, der wird es haben!” Pud Josef’lieh'.' bereit willig dem Herrn Pastor oder dein jungen Doetorsohn. .dem Herrn Kandidaten oder ♦lern alten grinsgrämlichen Provisor‘, je naeli ihren Wünschen. Hegel oder •H*) ׳:Novellen am dem jüdischen Familienleben. Berlin lSS'.t l>l־uck mal Verlag voi! Find Streisund. ORNATE für Rabbiner, Prediger, Cantoren,Riehter u. Rechtsanw&lteetc. liefert in allen Preislagen zu soliden und festen Preisen 6. Herbert. Berlin sw., 5. Alte Jacobstrasse 5. Telephon Anschluss Amt IV. No. 1255. Gegründet 1826. Gustav Silberstein Tapezierer u. Decorateur Eigene Gardinen-Wasch u. Spann-Anstalt. 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' I Ivöslnin hätte auf seinem Schoosse SG treiben- und 1 .n-׳*m! gelernt, daun lösten sich unangenehm schnell eine ganze j Legion Gouvernanten ab. und erst als; Frau Matbdd״! Seelig mit kein♦•!• de! seil »er! Frieden h:!lt♦ u dmnnte. ».-10♦ kt<- j man;das Mädchen in die Privatschule ־.der Stadt. Hu . I zeichnete sic sich durch Fh'iss und Körnen am. Kinde׳.-'; sehiiessen sie!, gen'1 an artige, •und .hühsch gekbnd.ua; I Mit>chüle!äuucu an, deshalbging in der ernte!! /e;! alb-- | vortrefflich dann siegt׳.;■ da־- zersetzende Prnwip. <!׳■> i ־N cjdc*s. ־־ . - Wäre l'ö»s;i die TtM'hte!־ des reichen. \a >?'ו i. ־ h!Hel! .!׳.(Iberlbrstmeisters gewesen, die m ihren Weiten Kleide rn ■״-:>; unnahbar hoch zw iS♦!len den anderen ■1 bam-Mnen ..׳!;•סי j batte , sie -wie Xandim־ von \Y ilketi durch ihren .. Kr׳-fi(z;! falu-er׳ ״ Ade! auch zugleieh den Mangel an''Germ und : •Vermögen ge.i.-ek!. sn.wiitv ihre f..;n״ l'oüett♦•, iin־ Le.■lg■•־.׳ ' mäulclien ' wohl .bewmi'd"».*rt. statt; beneidet worden. Ab*•! ן Xandih«• Von Willen, wel.de- >e!1.a*!süe!uig an iliren mag«-׳׳.a, W ♦-;ssbroi isch n 111 eii kaut♦* .. 1.-11 bekomm•• k‘Ui.‘ i»u.to!.! wisst. Ihr, weil fette.» Essen einen pöbeihaf'tep T*>im ׳* ז:;-.יהו!י; - gab das Signal zu einer . Empilning. . Als die Kimen in ן de!׳ Panse wie gewöhtiin h mit einander spielt en und en,.n!! -King bilden wollten, rief di♦- kleine hoshatie Kreatur: . ■ .. Rosa■Seelig; ׳Du fasst tnieh nnd!t an. teb spiele ־mit. Imme! ■Jüdin, mein Papa sagt, all♦• Juden rieehen naeli Km.blnn.!!,*■ Die andern .Kinder hm!gen und traten von l\o»a zmn. k. Diese sju-ang zornig auf ihr•• Beleidigerin zun ..leb w.-ow alle Tage gebadet und rein gekleidet, bd, . - - ■ nur ׳ i :־ schönsten Saehen. ■ meine Mama sagt, dass eine Prinz♦• »sin.

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