Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 29 (17.7.1896)
- Date
- 1896-07-17
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Roilwände-, Jalousien- und jdofzrouleaux -Fabrik. würdig an und meinten ob ich es dem! erzählen wollt♦‘, dass ich bei ihm gewesen.w• - — — rWeshalb nicht, Hoheit־‘?“ rief ich erstaunt, ,,wenn ich bei meinem Fürsten:, dem Vater des Volkes bin. so bin ich so sicher wie in (Gottes Haus, die Fürsten sind ja an Gottes Steile־ aut Erden. Die ganze Welt soll es wissen, dass die Gnade meines hohen Herrn ebenso gut׳ auf meine armen Glaubensgenossen fällt, wenn sie es verdienen, als auf seine christlichen. Brüder und dass •Lob Bär ebenso gut Oommerzienrat wird, wie Ghristian Schulz.. U. Hoheit,״ sagte ich und Thränen traten in meine Augen, .,keinen Abend will ich vergessen, für meines edlen Fürsten Wohlergehen zu beten, dass der liebe Gott ihn noch lange seinem dankbaren Volk, seiner hohen Gemahlin und seinen gesegneten Kindern erhalt(‘!־* Damit kniete ich vor ihm nieder und küsste dankbar; seine Hund! Fr hob mich auf, streichelte 'meine Wange und nannte mich ein braves Kind, dann führte er mich ohne .weitere Worte wieder! dem Ausgang zu. Da band ich mein Tuch um, und lief ohne auf den Regen zu achten, ganz ,glückselig, .nach Hause. Aber was bedeutet denn dies Alles. Vater?A frag Dirn» und zeigte auf de offene Sehwdt und die brennen de. Sabbathlirhter. ׳ .,da ist ja auch ,der gesegneten .Mutter liebes Bild, und Du hast den Talles nmgethai!?!" Der alte Bär lag in den Armen A bi's und weinte, wie ein Kind, auch der hochherzige Graf trocknete ohne nassen Augen. Veitel aber blies die Lichter aus. hing das Bild 'seiner.■■verstorbenen■Schwester an'di•* Wand und schloss den Folianten, dann hob er das Käppchen vom! Haupte seines 'Schwagers, zog langsam den Talles von dessen Schulter und legte beide Gegenstände in s1 Dult, j worauf' er. seine zukünftige Schwiegertochter bei Seite j führte. | ,.Dina, meine Tochter/"׳ sprach er beweg!. ״Du' hast j heute einen Schritt gethan, der manch' anderem Mädchen■ j Ehre und'Leben■ kosten würde. Schon die blosse Mn ♦dl 1mg \ Deiner Anwesenheit in des Fürsten Schloss hat uns Alle , glauben machen, dass Du uns verloren bist:. Dein gute?• Engel 'hat Dich gnädig •beschützt!״ ״ .,Alle?״ rief Abi und löste sich von Lob Bär. ״Alle, sagst: Du, Vater?״ habe ich nicht gesprochen: ..Da wo meine Dina ist, ist ein Tempel .der Tugend. I<* 1 11 נab‘ es •gewusst, rein wie sie ging, ist sie zurüekgek'dirt. Der. gute Engel, der; sie beschützte, ist die Lnschnid ihres Herzens.u .. , Dina sank ii 1 ihres Geliebt♦*!! Arme und die alte 11,!! - inonie zog wieder in ihr * .Seiden ein: ״Siel! nur AhL. flüsterte sie und hob die seidenen lörkrhen von de.!• S! irn♦*'; ״Die kleine Schramme ist geheilt, da und auch hier im j Herzen! Jetzt weiss!eh. dass Du. geprüft für all♦ Ewigkeif, mir vertrauest.־* Lob Bär wui'ile ( Vemnerzienrat. ♦ dl ne dass s.-n!-- seine!׳* Tochter denselben Preis gezahlt, wie 1 'hristiar! 'Schn!z׳elinbsclic blond♦- S<׳hwester. ■ Veit * * 1 liefert e das Tuch für die Arm♦*»* und verdiente, so viel, dabei, dass, »*r ׳־seinem Soh-n ♦an hül —,do- (jaus mieten und eh!richten konnte. Und Abi operirte die fromm♦׳ Gräfin;und חיח»■!*■ du i das Licht der Augen. i Als seine Hochzeit, statt fand, war sein Ruhmbegrün;{.*:! und ' Patienten st!‘♦"unten ihm zu. Am Abend d׳--; n!nhlung>tnges trat die <)!>♦'•!■hofmei^ierin Pulow ein Aem; ihres Sohnes in die .lüste!״ -.־ Bärengmb.״׳, vv.׳!.;« :!; heute!1! Lich'lghmz badete. Sie wollte dm -eine!.׳ I k a.n׳" seiien und ihre- ■Gabe' für das nmge Ehepaa!•. 0*11.׳. זי: de- Hand ihr« s Erretters aus dunkler \licht g׳i״-!!. D•■! Adjutant Sr. Hoheit, Graf I >n l״w. übe!־l>! achte d»s IGg.'*•!!.־;; l!e!xbchste ,Glückwünsche. Lud da küsste di♦1 י fr♦ ♦m!,!!י- (■iräfin da>!!old- Liui!;»׳!/ gesicht de!• jungen Frau!jnd sprach zu ihrem Sohn:... W alu le n. dieses Mädcljen ist des höchsten Glück.- Werl. \ ׳*rLd,“ Dir 3 »ott ♦׳inst ein ebenso -♦׳!!♦»n♦-^ edle•־ Wes.*!! /!,:׳ < »attin!״