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Berliner Vereinsbote · 1896-06-19 · Heft 25 (19.6.1896) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Berliner Vereinsbote
Volume
2 (1896)
Issue
Heft 25 (19.6.1896)
Date
1896-06-19
Page
– (sequence 7)
Language
German
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/Z/JÄ/ 1 ' 111 1 ׳ J.." J'־■ ♦! ־ ♦ ^Ein sozialistischer Grössstaät Soeben ׳erscJuen: vsV ־ vor 400 Jahren. > ERLEBT.< X Von Dr. Oioar Martens. ♦ 1♦ Erzählungen aus dem jüd. Familienleben von Alphonse Levy, Gegen Einsendung von Mk. 1,50 dureh die Expedition des * * Preis SO /׳/]?. ״Berliner Vereinsbote‘*, Kaiserstr. Bt) 40, franko zu In jeder Buebbandlung, sowie in dem Verlag des ״Berlinern ... beziehen. Vereinsbote‘*, Berlin, Kaiserstr.;Va U), zu haben. MMW: Chemische Waschanstalt, Färberei Garderoben-Reinigung. Wasch-Anstalt für Gardinen, Stores, Decken. Krppich-Neinigsns»- «n> Klopf-Anstalt. Fabrik: BERLIN N., Brunneristrasse 73. 15 eigene Annahme*Lokale in ßerlin. Masseur jüdischer Confessio», empfiehlt sieh zur Massage, Einpackung, Abreibung und. Anlegern von Bandagen ete.. in und ausser dem Hause. S.Wolff enstein, ärztl. ausgeb. Mass. Mendelsohnstr. Ü, Hof II. ORNATE für Rabbiner, Prediger, Cantoren, Richter u. 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Dina stand mit schlaff herabhängenden Händen.■ *‘inen Immortellenkranz haltend., vor einem kleinen .Portrait, welches an der Wand über einem Nähtischchen ,. hing. Sie betete, schluchzte und drückte dann, einen Ivuss auf das kalte Elfenbein des Bildes. Der Mil.itairmantel stand hei dieser seltsamen Andacht regungslos unter der offenen Thür. Sie war so innig ■in’ihre Gefühle versenkt, dass sie den ׳Zuschauer nicht bemerkte. Dann fuhr sie mit dem feinen Lümentnch über das angehauchte Bild, über die-nassen Augen, und befestigte das׳ Kränz!‘heil über!las Gemälde, welches eine ׳schöne junge Frau in perlengestickter Kehnebbeiihaube vorstellte. Das heftige'Flackern der Lichter rief ihre Aufmerksamkeil wach, sie wandte, sieh, um die Thür zu.• schliessen, und sah eine Gestalt im Rahmen derselben stehen. Da diese Partie des Zimmers, ausserhalb des Lichtkreises lag, konnte sie nicht Unterscheiden, ob es Mann oder Frau sei. und einen Besuch vermutend, rief sie. die Augen mit der Hand beschattend, freundlich: ..Gut schabbesA*) Der Verhüllte schloss die Thür hinter sich und trat langsam naher. Er liess den Mantel sinken, indem er «las Mützchen abnahm. Dina erkannte den ■Monarchen. Bestürzt von., der!toben’ Ehre des Besuches, hielt dieser sie 'geblendet von!lern Glanz sein!‘!■ Muonossehöne, und als sie verlegen knixend ■ vor ihm stand, schien sie ihm■ in ihrer 'reichen Kesttrachi! .weit schöner als im schlichten Haum׳öck.c!:!.׳׳!!,! Sie trug ein viereckig ausgeschnitten,-, -pitzeenn—anintes i Sehnebheuleibehen;ns rötlichem Brokat und 'einen lang-! schweifenden, grünlich-braunen Sa!m.n!׳trock mit perienge״! stiektom Täschlei.n an der Sgi! *־. Durch die W.dh-u ־ilirej• | braunen Haai־!• zog sieh <־ine S1־huur echter Perle!,.' wh-he : wii‘ XV a SS, ab lim! in nät*htiger Flutl! glänzten. Die langen.; sei׳lenen Locken fielen ungekünstelt und ie->e!l<- über den; zart!'!), weissen Hals und b'ihleten den Kähmen delieblichen i Ovals und der grossen, goldbraunen Sammetangen. Der : selitHM'ige Teint ihn—; Ge-ichtewurde wunder-am durch j drei zirk(dt*nnd«n kleine, fieGchwarze Lef,erfle<־kchcn an de I rechten: Wange gehoben. ץ | .,Hoheit, die-c Ehre!** stammelte Ge endlich, ab der i Fürst sprachlos bewunderte. ,.Aber wie hu׳] ihn! «-Ö nur. | das- Hoheit sich '. umsonst bemühten. Ib!-a־ Feiertag i-t• i ringe! >ro!־hen und mein Vat«*לו . nicht' in G,--. ■hätten "zu | s|»rcc‘h<*n, .) ׳ . 1 Einen zauderte «ha- Gebiet ende, cb er!,. - ] s.-hätt!' vorschützen ׳ ׳-sollte, alter -ias■ ,!!evalet ׳-k׳11 -׳ rz j verwarf je!le Verstellung. | rIch weiss. dass Ihr allein z.n Hau-e -cid. sch׳"'aa״- 1 Kind, und eben dt—halb bin ich hie!־. Es!■-! nicht von | Geschäften die Red('. Ihr habt mir jiing-t auserordent [ich j gut gefallet), hold,1 Scliöne. und vvral ich gr-wi--•ama-se!!! Schuld trag,', dass Ihr Eurer Einkäufe verlustig wurdet. |■ fühle ich mich bewogen. Euch ein Anerbieten nF Ent sc hä-;!ligtmg zu machen.״ j Der Souverain hielt inn,\ als ,a* dem fragend,־! Blick der schönen Gohlangen begegnete. *׳ Feiert;, < Fortsetzung fulgt.:

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