Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 22 (29.5.1896)
- Date
- 1896-05-29
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/3019627-3019682-3019702--146-3020588- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Bereinigung Monbijou. Mittwoch» den II. Juni 1890, Lallrls Hotel, Wurgllr W. Letzte Sitzung vor den Serien. Geschäftliches, Um -as tfrfrfmnrn aller arfittrn Mitglieder bittet dringen- Der Porftand. Se«achrichtt-«ng. Zwecks Herausgabe eines neuen Eatatoges werden alle activen nnd inaktiven Mitglieder ersucht, die in ihrem Velih betindtichen Wucher bis Sonntag, 7. I«ni in der Wereinsbibliotbeli niederen- ,egen. Die Commission für geistige Interessen. kl rtlIlTitiijtxxmirmmri11־1־*|.r0TTTrrr *j Verein für. Arbeitsnachweis. Kloster-Strasse 44. Fernsprecher 5. 3366 Geschäftsctunden 9 I und 3 6 $>onnt>Q 10 12 Wir erbittin dringen«! Arbeitsgelegenheit für teigen«־»!׳* Kraft«•: Commis und Expedienten v«1׳>«!n<׳«l«׳n., Braue•Inml Calculator für Oamenconfection. Stadtreisende. Buchhalter. Comptoiristen auch für fremde Sprachen. Schreiber. Buchbindergesellen. Schlächtergesellen. Klempnergese/Ien. Schaftsetzergehtitfen. Conditorgehülfen. Uhrmachcrgehülfen. Glasergehülfen Tapezierergcbülfen. Sattlergehülfen. Zuschneider und Bügler für Oamenconfection Handwerkerlehrlinge. Cigarrenarbeiter. Verheiratete Männer für jede Beschäftigung Hausdiener. Bassenboten, -nu ll mit Cautionen. — Buchhalterinnen,au« h «t>t« Kraft«•, mit Snraohkcnntmsscn Verkäuferinnen v. ix-hi« <l,*n. r Brau«*h«*1t. --־ Lehrmädchen für <׳ngr««s und <l<*tail mit lmlu-t«׳r und Volks- Schulbildung. Vereins-Schau. Israelitischer Fortbildungs-Verein Montefiore. Am l!1 Mai , 1. sprach Herr Willi. Lewv über das Thema ..Die Vorliebe der ,Engländer, des 17. Jahrli underts für .Inden und Judentum.“ Die interessant «,n Ausführungen zeigten, dass zur selben Zeit, als die Juden Polens unter Anführung (,hnieliekis aufs grausamste verfolgt wurden und in Deutsch- 1 and der «Ireissigjährige Krieg tobte, das jüdische Volk und s«*in«־ Litte/atur in England begeisterte• Verehrer besonders ׳ bei dm׳ puritanischen Partei, an deren ״Spitze Crom well '־!and. fanden. Am 2b. Mai er. sprach .Herr Max Salinger.über das Thema Henriette• Herz. Ha hei und ihre Zeit. Der Redner verstand es. das mit vielem Pie iss Zus׳ammenget ragen« in "geschickter, anregender Weise zum Vortrag zu bringen. K! schilderte «1-m Niedergang des jüdischen Lebens jener Zeit in unserer Vat«*rsta«lt nnd versuchte uaclizuweisen. dass di«. Ursachen im Aufblühen de!• Romantik zu suchen sei« n. An beide Vorträge knüpfbm sich lebhafte• Diskussionen. Am 2. Jimi halt Herr Rr. Heinrich Lowe .•in׳*u V״! - iiag liber ״D**r « wige Jude“. Gäste sind willkommen. Am 20. c. tagte jm Hotel Münchener Hof die m<tituirende Versammlung d«r jüd. Lehrer der Provinz Brandenbürg. '♦unberufen. von den 'Herren •Rector Dr. Adhr und Lehrer (Vdin-Küst rin. Nachdem die Versammlung von «hui Einbernfern gegen I I Uhr Vormittags eröffnet worden war, wurde' zunächst «las Bureau aus den 'Herren D! Adha*. U«»hn-Küstrin mal Remaek 'gebildet. Darauf entwickelte irlänz«•] Rede Zf ג ׳Dr. Adle!* in eindringlicher um Zw« ck des neuen Vei« *ins. ׳.'Der Redner führte etwa. Folgendes aus: AR-erster Punkt der Thätigkeit müsse für jeden. Lehrerverein die Förderung auf fachwissens«•haftliehem Gebiete gelten. Nicht ed» r Kollege sei in «!er Lage, die Erzeugnisse, auf pä«lagogisch-litterariselwin Gebiete sieh nnzusehaffen: hi• •r könne «ler Verein durch ■Verbreitung einschlägiger: Druckschriften und Rundschreiben unter den V«• re insgenossen «״intreteu. Am h soll «len Mitgliedern durch Vorträge und Referate in •den Versammlungen Gelegenheit zur •Erörterung pädagogischer Fragen geboten werden. Dieser Zweck reeht fertige allein schon die Gründung des ■.Provinzialvereins. Hiernach weist «h^r R♦ dm 1 auf dh- Wa!n׳ne!unnng der 111!eressen der jüdischen Unterrioh tsanstalt en und «ler jü<lis« h׳׳n Lehr»?!* hin, die häufig genug verteidigt, und gefördert werden müssten. Auch die ’Fürsorg«־ für die Veretmudtgh1־der und deren Angehörige sei ein. ■ wichtiger Programm!« i! «{es neuen Vereins. Schon seit Jahrzehnten erhalte «ler ehristliehe Kolleg«* nach eingetretener Dmnstnnfähigkei! «*in g« - setzli« lies Ruhegehalt: auch seien g«*s«1־ zlich♦*׳B«*stimmung«m für die Versorgung sein«־!' Hinterbliebenen getroffen; von diesen Vorteilen genieste .׳in grosser Teil .«{er jüdisdmn Kollegen noch gar nichts. Endlich ■müsse■ «ler Verein auch <Iie Pflege der Kollegialität auf sein Banner schreiben: nach gethaner Arb«-it soll auch fr«»he Geselligkeit. Xutraun um! Freundschaft unter «b*n V«׳r« insmitglichum herrsch«*!!. Wenn nun der Verein all«- diese Zieh* mi! Ernst uml . Eif«*r iim ■Auge .־fasse, so w«*r«h* «li**s»־s *-i« )1* 1׳! »1» 1 { > 11־ Schuh* nnd den Lehrern. «hmi Judentum und mn«*!v!)! den!Vaterlamh* zum Segen gereichen. Nachdem sich jetzt die meist«m «ha Am\«־s«׳n!.hv!1 in <li»• ausgelegt»*׳ Mirglie«]. r]R!«* «ungezeichm! Rcom. verbm «h*r Vo!־sitz«*mh* no« 11 ♦*ine ganz«* Reih«- B«־itrit'ts»־rklämng*m auswärtig« r Mitglieder: hierauf ' wurde, zu!׳ Beratung «l«׳r Statuten geschritten. Dh* •einzelnen ^Z-«h׳s von «hm Einberufen! bereits au>gearb«־it<*ten Statuts wunhm «ahn«*. «»<h׳r mit nur kleinen A«*mh rungen ang.-munm«׳n. Eine grösser«׳ Diskussion « ntspann Reh nur über rZ . Wähnmd nach, diesem $ der Zutritt allen d«*1mn. «li«* « in Lehramt an!!־!••־ UntemV 11 tsa nsta 11 hckh־id«m. mögli«־h •ist. auch' w.-nn d«1 keine staatliche Prüfung bestanden ■'׳ haben, 'wurde von mehreren Kollegen beantragt, dh Mi t gl h*« Rein,‘ft nur staatlich ׳ geprüft« n Lehrern zugänglich zu ׳mne/mm: «beser׳ Antrag' wur«h-!«*doch von «h־r Versammlung abg« ־ lehnt. Hieraut' schritt man zur Vorst.-mdmv.-dd. in «hmselben. wm*«len die Kollegen Dr. A«!h-! 1. V«»!>!1 z« mh*!־. Oohn-Küstrin II.' Vorsitzen«!er. Renumk •L. S«• in־iftf!'dipt.- Hei«hmtV*l«i-Friedel)erg II.Schriftfiihrer u. W» •1>» r zum Scharz- ' nmist'er gewählt. Mit « im-!:: Rank ׳«■ler V*׳rstnm1!u11g an ihr«■?! L«*it«u Dr. A«ller, sowie einem .Hoch ' «Rss.-lh.-n auf «las . Wachsen.■ Blülmn -und Ge« lei heil •<ie>- V«׳1׳«*in> iüdi'sclier NLehrer der Provinz schlossen. B «hmbürg, wurde dm Sitzung ge- Grösste und billigste Bezugsquelle für 4J9 frische xv ״־ / Blumen, BERLIN W. Charlnttenstr. 48. \ Telephon Amt 1,884. _ . _ fvimWÄ Otto ßiirghügen Spe*־ial־l)am«*11fris«,u1’. S., Dresdenerstr. 52 53. City-Hötel. T«1־«*j»b. Amt IV. 72!«. Separater Oamensalon zu hi Irillren, CHampsoniren, Mrden. חיי Stlrnlöokchen zur R« is«. «li« nie aufgehen. IM Haarsträhne ohne Kordel, prima. v«m 2.50 Mk. an. t'vajrn CttTcnfnlon i’.nfrtt T!«»וסחייזיו»זי Etablissement 1! elegante Herren-Moden Jagdu. Livree- Uniformen. s* <ד °^י ' BERLIN W. 189, Friedrichstr. 189 für «!«•11 A1izcig«‘1rtcii ■׳li»־v Bl.it!«׳- m־m-1cholte Provision!mm« ■ln, ( »{!•־♦!!־li -N .1! 5 k n Verlag. Kaiser-Strasse 39 40