Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 19 (8.5.1896)
- Date
- 1896-05-08
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Achtung der Andern erringe. In diesem Sinne möge das heilige Land, möge die alte Tempelmauer gleichsam als Symbol der jüdischen Jugend vorschweben, um sie für alle jüdischen Ideale immer von neuem zu begeistern, zu entflammen. Dass die ״Vereinigung Monbijou״ dazu beitragen möge, sei sein Wunsch! - Man sah es dem zahlreich versammelten Publikum an, mit welcher Andacht und Begeisterung es den Worten des talentvollen Redners lauschte. ״Mögen״, so sagte der erste Vorsitzende, Herr Bernhard Wolff, ״sich noch recht viele Männer finden, die unserer jüdischen Jugend den Glauben an unser Judentum und an die grosse Geschichte unseres Volkes wachzurufen verstehen, wie es Herr Dr. Luewe gethan hat. Im ״Israel. Fotlbildungsverein Montefiore“ hielt am letzten Dienstag Herr Dr. A. Berliner einen Vortrag über das Thema ״Der synagogale Gottesdienst während des Tempelbestandes״. In ausführlicher und interessanter Weise erklärte der Vortragende die Ordnung der Gebote jener Zeit, die sich in ganz derselben Form bis auf den heutigen Tag erhalten haben und dermi Ursprung man bis auf die Stammväter zurückführt. Mb lebhaftem Beifall dankte die erfreulicherweise sehr stark besuchte Versammlung, die den Saal bis auf den letzten Platz füllte, dem Vortragenden für seine lehrreichen Ausführungen. Besondere verdient bemerkt zu werden, dass Herr Dr. A. Berliner vor 11 Jahren den Montefiore-Verein ins Leben gerufen bat und sich durch seine interessanten, früher regelmässigen Vorträge schon vielfach •um denselben verdient gemacht hat. Wir wiederholen an dieser Stelle, dass sich der Montefiore-Verein zur Aufgabe gemacht, jüdische ■־Wissenschaft-, Geschichte und Litteratur der Juden unter der herangewachsenen Jugend zu verbreiten und es sind zum grössten Teil dem Kaufmanns-Stande angeboren de j unge Leute, die si eh diesem Verein als Mitglieder angesehlossen haben. Die •verehrten Leser unseres Blattes seien an dieser Stelle auf das hier seit dem 1. Oktober 1805 bestehende Detektiv-Institut von Ludwig Windell, Schlossplatz 2, aufmerksam gemacht•. Der Inhaber desselben war hier auf allerhöchste Kabiuetsordre bei dar "Königl. geheimen Staatspolizei angestellt, aus deren .pieustenjer bei Gründung obigen Instituts trat. Herr Windell ist bekannt .durch seine vielen Reisen irn In-und Auslande und besonders in Amerika hat sielt derselbe im Dienste der Washington Detectiv Agency, Washington einen guten Ruf erworben. Sein Lehrer war der berühmte ('hef der Criminalpölizei Mr. Thomas Bvrn׳-s in New-York. Wie wir יחוו über.- zeugt haben, hat Herr Windell hier bedeutende Erfolge in aller! Zweigen seiner vielseitigen Tätigkeit erzielt und hiöchten wir daher׳ allen Lehrern empfehlen, bei Gelegenheit die Dienste der Firma Ludwig Windell in Anspruch zu nehmen.?Siehe Inserat.. Volksernährung auf der Berliner Gewerbe-Ausstellung. Täglich 100 streng rituell zubereitete Gerichte zum Preise von Vegetarische Kost. ־ ־־ 10 Gemischte Kost. te Gerichte zum .Preis«? Pfennige die Portion. Wir hoffen, es allen Kreisen tier Bevölkerung, besonders auch den Ausstellungs-Angestellten zu ermöglichen, sich auf der Ausstellung billig als •zu Hause zu beköstigen, andererseits an dem Ausbau des rationellen. Ernährungswesens mitzu wirken. Die Direetion f&r Volksernährung• auf der Berliner Oiewerbe-Ausstellung 1896. — Bureau: Gormannstr. 3. imiiimi ri n r ז n 1 ז nri tr 1 inniimi 1rrr Berliner Privatpost u. Spedition, Act-Ges. Der Betrieb der Postabteitung erstreckt sich auf die Beförderung von Briefen, Karten, Kartenbriefen, Drucksachen, Waarenproben. Geld* anweis ungen, Einscheibebriefe etc.; und Incasso von Quittungen. — Briefe nach den Vororten dürfen nicht geschlossen sein. Die Beförderung erfolgt durchschnittlich innerhalb 3 Stunden. — Bis 4 Uhr aufgegebene Sendungen gelangen noch an demselben Aber! J zur Ausgabe, die bis zur späten Nachtstunde den Kästen entnommenen Briefschaften kommen mit der ersten Morgenbestellung in den Besitz der Adressaten. Unsere Briefkästen haben gelbe Farbe. fTTTTTYrrri 11 Tf rrxiiiiixixmxiiiiixriiTiii P Bremer Lebensversicherungs-Bank Lebens-; Aussteueru. Militairdienst-Versicherungen. Anträge in" jeder Höhe nimmt entgegen H. Krojanker, Berlin Chausseestrasse 36/37. Den Kameraden vom Militär- und Sanitäts-Verein . ״Deutsches ׳Vaterland״, sowie den Mitgliedern der in der Vereinstafel aufgeführten Vereine werden besondere Vergünstigungen gewährt. Vertreter für den Anzeigenteildies. Blattes gegen hohi» Provision gesucht. Ged. Offerten erbeten au den Vertag, Kaiser-Strasse 3940. Vorträge in Vereinen übernimmt J. Mansbacher, Hannoverschestr. 2, כנעער Fleischwaaren-Handlung כע2ר und Wnrstfabnk mit Dampfbetrieb. empfiehlt alle Wurstwaaren und Aufschnitt pr. Qualität. LoiÜS J'üCobß Kommandantenstr..18. 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