Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 19 (8.5.1896)
- Date
- 1896-05-08
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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WSohentliohe Auflage 5000. Berliner Verein$b6fe. fA ^enfraf-Onjctr[ Postieitungs-Uste 978. für die jüdischen Vereine Berlins. Erscheint jeden *Freitag, wird allen Mitgliedern der Vereine gratis zogestellt, und liegt in allen jüdischen Hotels und Restaurants aus. Bezugspreis für Nichtmitglieder 1 Mark vierteljährlich. — Insertionspreis für die viergespaltene Petitzeile 30 Pfg. Expedition und Annoncen-Anriahme: Berlin NO., Xaiserstrause 39/40. Nummer 19. Berlin, den 8. Mai 1896. I. Jahrgang. Vereinstafel. ״Assss jesokurun". Kuntz. Agud&th achim in Pankow. Alb. Ratz. ״Ahawas reim.“ Egers. ״Ahawas schoiaum.“ Hirschberg. Amicitia. Dr. Ungerleider. ״Asrie! " L. Stein. Berthold Auerbach-Loge. S. Haagen. Beth hamidrasch ־Gesellschaft. M. Rosenberg. ״Beth Jacob.“ Levinsohn. .,Beth zion.“ Heymannsohn. . ״B’ne brith.“ M. Löwinsohn. Brüderverein. J. Greiling. Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Dr. Horwitz. Central-Verein für die Interessen der jüdischen Gemeinde. Oppenheim. Comite für Chaniikah-Bescheerung. Frau Julie Neumann. Deutsche Reichsloge. Ad. Mayer. ״Esra.“ M. Dorn. Frauen Verein der Berliner Logen B'ne brith. Frau Singer. Gesellschaft jüd. Handwerker und Künstler zur Unterstützung in Krankheitsfällen. Herrn. LanäSbeskgM. Gesellschaft zur Verbreitung des Handwerks und Ackerbaues unter den Juden des Preuss. Staates. L. Lesser und J. Frankel. Hachnassath Kallah. Martin Simon. Humanitäts-Verein für Gewerbetreibende. Alex Büchel. Humanitäts-Verein GewulTow. G. Michaelis. Hümanitäts-Verein, ״Linath hazedek.“ Kunz. Israel. Frauen-Verein für die Louisenstadt. . Frau Egers. Israel. Frauen-Unterstützungs-Verein. J.Weinberg. Israel. Mädchenheim. Hermann Abraham. Israel. Fortbild.-Verein Montefiore. R. Gradenwitz. Israel. Miete-Hilfs-Verein. D. Struck. Israelitischer Nohlthätigkeits-Verein ,.Gemilus chassodim.“ I. Rosenthal. Juda s Töchter. Frl. Tonn. Jüd. Frauen und Jungfrauen-Wohlthätigkeits-Verein ״Mathilde.“ Fr. Silber. Jüd. Mädchenstift. Frau Julie Neumann und Herr Dr. Strelitz. Jüd. Lesehalle. Julius Isaac. Jung Israel. Dr. Loewe. Lehrlingsheim in Pankow. I. Bodenstein, J. Frankel. Liberaler Verein für die Angelegenheiten der jüd, Gemeinde. R.-A. Dr. Veit Simon. ״Linath hazedek.“ Humanitäts-Verein. Lewinsohn. Litterarisch-gesellige Vereinigung. Martin Golm. ״Machsike thora.“ L. Stein. ״Magine reim.“ Mor. Mannheimer. ״Mädchen-Haus, Pankow“ Justizr. Mako wer. Monbijou. B. Wolff.^A ־ Montefiore*Loge. 18. Gutroann. Synagogen-Verein ״Moabit“ M. Heimann. Synagogen-Verein ,,H'weh schoiaum.“ J. Levv. Synagog.Verein ״uhel jizchak.“ E. Zucker." Synagog.-Verein ,,Schochare hatob.“ Margolinski, Talmud Verein. W. Goldschmidt. Verband ehern. Schüler und Schülerinnen der Relig.- Schule ״Adass jisroel.“ M. Hildesheimer. Verein A^udas Achim .,Brüderbund“. L. Beck. Verein der Freunde der Taubstummen. Geh. Sanit-R. Dr. Marcuse, Verein für Arbeitsnachweis. Siegfr. Leichtentritt. Vereinigung jüdischer Studierender. Rob.Hantke. Verein für jüd. Geschichte und Litteratur. Dr. G. Karpeles. Vorschuss-Verein für hilfsbedürftige Mitglieder der jüdischen Gemeinde. O. Rathenau. Verein für jüd. Krankenpflegerinnen. Louis Sachs. Verein selbständiger Handwerker jüd. Glaubens. Bäckermeister Joseph. Wissensch. Vereinig. Israel. Schulmänner Berlins. Dr. Adler. '.1J-.■■ - Die Verwaltung der jüd. Gemeinde. (Fortsetzung.) Die Arme 11 k om m is g io 11 hat die Armenpflege der Gemeinde durch Gewährung von Geldunterstützungen an jüdische Hilfsbedürftige zu besorgen, wobei den Mitgliedern der Kommission obliegt, fortdauernd sich in möglichst genauer Kenntnis der Verhältnisse der Unterstützten zu erhalten und von jeder Veränderung derselben, welche auf djp Unterstützung von Einfluss sein könnte, Anzeige zu machen. Die Kommission verfügt über die ihr bereits zugewendeten als künftig zugehenden Geschenke und deren Zinserträgnisse und über die Zuschüsse der Gemeinde. Die Armenkoimnission zerfallt in eine grosse Anzahl Unter-Kommissionen: für verschämte Arme, Stiftungs- Ausschuss, Jahrzeit^ Ausschuss u. sw. If)ie Altersversorgungs-Anstalt der. jüdischen *Gemeinde bezweckt, Mitgliedern der hiesigen Gemeinde männliehen und weiblichen Geschlechts im Greise nulter ein sorgenfreies Leben zu bereiten. Die Anstalt ist eine Stiftung der hiesigen jüdischen Gemeinde und geniesst die Rechte einer moralischen Person, sowie alle Befugnisse, weiche den vom Staate genehmigten Armenanstalten und milden Stiftungen zukommen. Ihr steht namentlich auch das den Armenanstalten eingeräumte Erbrecht in den Nachlass der Hospitaliten, sowie Steuerfreiheiten bei den ihr gemachten Legaten za. Regelmässig werden Personen im Alter von nicht unter ÖO Jahren aufgenommen, .welch# sich körperlich noch frei bewegen können und deren Gesundheitsziistand nicht das Zusammenleben der Hospitaliten in der Anstalt zu stören geeignet ist. Dieselben müssen mindestens 15 Jahre der hiesigen Gemeinde als Mitglieder ־angehört haben. § Ferner dürfen Stellen an andere geeigriete Person» n auch gegen Einkaufs- oder Eintrittsgeld v.»rgeben werden: zuweilen bringen dieselben auch eigenes Mobiliar, Hausgerät und Wäsche׳'־״!nit.