Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 14 (3.4.1896)
- Date
- 1896-04-03
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Verein für Arbeitsnachweis. Kloster-Strasse 44. Fernsprecher 5, 3366. Geschäftsstunden 9 1 und 3 6 Sonntag 10 12. Wir erbitten dringend Arbeitsgelegenheit für folgende Kräfte:? Commis und Expedienten verschiedenster Branchen. Stadtreisende. Buchhalter. Comtoiristen auch für fremde Sprachen. — Bureauvorsteher. Schreiber. - - Reisende für Sattlerleder. — Schriftsetzer. Arbeiter. Hausdiener. Cassenboten. Verheirathete Männer für jede Beschäftigung. ,״ Lehrmädchen. Buchhalterinnen. Directrice tmd Zuschneiderin für Wäsche. Ver- Käuferinnen verschiedenster Branchen. Maschirenschreifeerin. Zu besetzen haben wir folgende Stellen: Stadtreisender für Papier.! Verkäufer für Kleiderstoffe. Verkäuferin für Herrennüte. Posamenten. Wäsche. Directrice für Kinderconfertiuii Die Vermittlung erfolgt kostenlos. Der Vorstand. Religionsseh ui je d - Vereins1 Adass Jeschurun I X Ueineindeschule. Hirt.eustr. 4. _ Ai»Kleidungen nimmt d. ■ Dirigent, Herr Kabh. Ellenbogen während d׳׳r Dnterriclttszeit am Sonntag '׳> ' - Vorm.. Mittwoch von Bl 5 N.h hm. im SchuUocale, wie auch in. <i. Privatwtdinuug Saa1־hrü<;kerstr. 15. riiüfl. v. B 4 Nachm, «*!itg. Lippmann-Tauss - Synagoge. GaAnata-Stratze 11. Andacht Freitag. B. d. Mts. abends t»1 i2 Uhr, Sonnabend. 4. d. Mts. abends 7 Uhr, Sonnabend, 4 d. M. und Sonntag, 5 d. Mts., morgens 8 I hr. Beide, Tage Predigt. Der Vorstand. Dem Wunsch vieler'im Süden und Süd-Dsteu Berlins wohnhaften Mitglieder, des ssentrai Perein» deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens entsprechend, von Zeit zu Zeit eiiu* der Belehrung und dem fnMindschj1.ftlieh.et1 Gedankenaustausch gewidmete Geselligkeit zu pti*\gei1, veranstalten <ije l'ntcM'zeichneten am ) Mittwoch, de« K. April ISO« abends 8* 4 I hr in den Oränien hallen, tv.m״ nMrn<>« 7.1 >׳ ן' /. . . einen , ׳ ׳' ... j Vortrags-Abend' bei welche]!}!.Herr. Di״־ med. d ׳'-. Lew V iiln1־; ,,Das jüdische Weib ' "!־חי« iifi! wird. , \ £. Sanwitt O. ¥ 01)11. Alphanse Levij. Dr. )as. Crmi). S. Läwinsohn ן Re*•ht-auwalt G. Pappelauer. W. Rasenfeld. Vsr6!u8F8chau. Die Vorstände von fünf hiesigen ״Humanitäts-Vereinen‘ haben am 2a März eine gemeinsame Sitzung in Dräsels Festsälen abgehalten, um die einleitenden Schritte zu einer Centralisation der betreffenden Vereine zu beraten/ Das Referat hielt Herr Dp. med. Mo se s. Wir werden diese wichtige Angelegenhei^inunserrii Blatte eingehendbespreche$1. Ansichten und Vorschläge in dieser Beziehung finden in unserm Blatte bereifwillige Aufnahme. In der am 25. März stattgehabten Generalversammlung der ״Vereinigung Monbijou“ wurden folgende Herren in den Vorstand gewählt: Herr Bernhard Wolff zum ersten Vorsitzenden, Herr Pli. A. Man es zum zweiten Vors., Herr B. W. Sonn zum Schriftführer, Herr S. Rosenthal zum Cassierer, Herr Ad. Rawitz zum stellv. Schriftführer. Der letzte Diskussionsabend des ״Vereins für jüd. Geschichte und Litteratur" in dieser Saison am 24. d. M. gehört zweifeilos zu den genussreichsten, die der Verein im Laufe des Winters veranstaltete. Herr Schriftsteller Albert Katz hielt einen Vortrag über Byron und seine ״Hebräischen Melodien“. Der Raum versagt es uns leider, diesen Vortrag, der das Gepräge emsigsten Fleisses und genauer Kenntnis der Litteratur hatte und in geistreicherWeise und in edler Sprache zu Gehör gebracht wurde, selbst im Auszüge wiederzugeben. Der Beifall der zahlreichen Hörer bekundete die hohe Befriedigung, die der Vortrag bei allen hervorrief. Zum ersten Male hat auch eine Dame ihr Talent in׳ den Dienst des Vereins gestellt. Frau Martha Hellmuth ergötzte die yersummelteri durdi eine Vorlesungeiniger eigenen Dichtungen. Linen besonders guten Eindruck machte ihr Gedicht ״Dina״, das die dichterische Begabung der Frau Hellmuth im icliönstep Lichte zeigte. Eine tiefe religiöse Empfindung, ein feines Verständnis für poetische Schönheiten und eine vornehme! Sprache zeichnen die Dichtungen und die Vorlesimg aus. fn Worten wohlverdienten Dankes gab der Vorsitzende, Herr I>r. G. Karpeles dem Wunsche Ausdruck, dass, das. edle Beispiel der Frau Hellmuth bei uusernFrauen -Nachahmung finden möge. 13, Friedlünder!--.T..— Conditorei und Cafe. Könlgstrassc 32 am Bahnhof Alf^amterplaU;,. Amt V, 3237. Sp<M‘iahht1«־a: Posener Marjbekuehen. , Butterkuchen, Pfannkuchen In reiner Butter, :tv.it ׳!!*;u vt*1־st־|H0<h-|.1.s*t*n Füllungen, :,Tort.*״. Bau.mkm׳h4*n. Imn.to . Schü-siMt». I 4\1ו1*>*1י״ן*-י .<*uy Alles in garantirt![einer Naturbutter, >W Sitte ansschneiden.'יי g» H. Bestehen Photograph Berlin, Landsbergerstr. 82 njtht* .\h'\;in*{» rp!:e/.. 1 Otzd. VisitporträtS 0 Lü UU od. 3 Käbinetsbilder DjüU MIL. Nach alten Bildern vvnrü. Ver-^r*•ss.׳r, 1 ugv׳u *dum IMT Mr 3 Mark OJUJ׳ t'M!!:׳? Auf hrirfholH* .\f»fr;»jL־׳. tnnu• h» u׳l B» s<!ה rel. ■ <;«•.jhn.M. St »1! n!:! 7.! ״. ♦J CU! | 7W Fleischwaaren-Handlung ן כ^ר <>>! Wurstfabrik mit Dampfbelrieb. 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