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Berliner Vereinsbote · 1896-03-27 · Heft 13 (27.3.1896) · page 2

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Journal
Berliner Vereinsbote
Volume
2 (1896)
Issue
Heft 13 (27.3.1896)
Date
1896-03-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Verein für Arbeitsnachweis. Kloster-Str&sae 44. Fernsprecher 5, 3366. Geschäftsstunden 9—12 und 3—7 Wir erbitten dringend Arbeitsgelegenheit für folgende Kräfte: Commis und Expedienten verschiedenster Branchen. ״— Stadt• reisende. — Buchhalter — Comtoiristen auch rur fremde Sprachen. — Bureauvorsteher. — Schreiber. — Reisende für Sattlerleder. — Schriftsetzer. - Arbeiter. — Hausdiener. — Cassenboten. — Yerheirathete Männer für jede Beschäftigung. — Lehrmädchen. — Buch• halterinnen. Directrice und Zuschneiderin für Wäsche. - Ver- Käuferinnen verschiedenster Branchen. — Maschirenschreiberin. Zu besetzen haben wir folgende Stellen: Stadtreisender für Papier. —׳ Verkäufer für Kleiderstofte. — Dictatschreiber für die Zeit von 2-7. - - Verkäuferin für Herrenhüte, ■Posamenten, Wäsche. Directrice für Kinderconfectiön. Die Vermittlung erfolgt kostenlos. Der Vorstand. Vereins-Schau. Die ״Vereinigung Monbijou״ beging am Sonnabend, len 21. März in den Räumen des Hotels zu den vier Jahreszeiten die Feier ihres 2. Stiftungsfestes. Die Vereinigung hat es immer schon verstanden, die Aufmerksamkeit weitester Kreise auf sieh zu lenken, jedoch der. Eindruck, den die Teilnehmer dieser Feier mit nach Hause nahmen, wird wohl nicht verfehlen, der Vereinigung Monbijou die Anerkennung zu teil werden zu hissen, die ihr mit Recht gebührt. Der offizielle Aut als erster Teil des Festes, wurde durch eine Ouvertüre eingeleitet, an die sich der vom Mitgliede Herrn Julius Ro s e il t h ad verfasste Prolog schloss. Derselbe wurde von FrL ■Julie Loewenstein mit viel Wärme und tief empfunden zum Vortrag gebracht. Sodann folgten zwei Gresangspieeen des von unserer Oper her bekannten Herrn C. Mich;!eis, die von dem zahlreich erschienenen Publikum mit grossem Beifall aufgenommen wurden. Sodann ergriff das Wort der erste Vorsitzende, Herr Bernhard Wolff. In klaren Zügen gab er ein Bild der Bestrebungen des Vereins, eine kurze Uebersiehi der bisherigen• Arbeiten und Erfolge, und betonte besonders, wie sich leider noch A Für das Pessachfest j| v LEOPOLD PELTESOHN י' -:י ׳ 29. «11(.I 30. März ߣRLIN . C ich in meinem Restaurant lie Abhaltung de •. י ״SEDER־ ■ unter streng ritueller Leitung eingerichtet. Anmeldungen, pro Couvert 2 Mk. erbitte, baldigst. Leopold Peltesohn, Burgstr.16. 3 פו ר H. Elkan. In]!aber: I. Kretschmer. Spandauerstrasse 57. Restaurant u. Frühstücksstube. v. ‘ * r k; 1!! t ff. Fleisch- und Wurstwaaren. Zu!e>hh׳r! Sederabenden nehme Anmeldungen r 1 <. > e 1 ו e n r ge gen. Sämmtliche Pessach-WaareD. NEUFJ I n ^Hi8Z6krvnr nit , -■־•f 6 Medaillen PIAHUO Brussel etc. ISerlisi, < lu11׳loU*,n«U•. IH Coneert-, Salon-, Stuiz-Fliigei u. PIANINOS Perfeclaste Systeme ^ranz Liszt, Prof. KuKack u. v A. 1890. Dutuidiu Ausst. 2 tuul prümiiit. ל M. Rosenthals SM- Restaurant -Wg Konigstr. 31. 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Den Mittelpunkt der ganzen Feier bildete die Festrede des Herrn Dr. Karpeles. ־'• Bezugnehmend auf den Frühling, der gerade jetzt die Natur aus ihrem Winterschlaf zu einem neuen Leben erwachen lasst, entwickelte der gottbegnadete Redner Ausführungen, denen bei einer Fülle von Geist und genialem Gedankengang, die Zuhörerschaft doch mit Leichtigkeit folgen konnte. Jeder der Teilnehmer muss hingerissen gewesen sein von den Worten des Vortragenden und enthusiastischer Beifall brach sich Bahn als der Redner geendet. Man kann der Vereinigung Monbijou nur von Herzet! Glück wünschen, dass sich Männer wie Herr Dr. Karpeles in ihren Dienst stellen und man kann wohl mit demselben sagen: ״Wir werden die Früchte solchen Strebens mannhaften Eintretens für unseren Glauben nicht mehr erleben, aber über unseren Kindern wird wieder die vom Rassenhass und Religionskampf zerfetzte Fahne des Judentums in alter Pracht und Herrlichkeit schweben.^ Verschiedene Vereine hatten zur Feier Deputationen ge- 8 an dt. So sprach für die wissenschaftl. Vereinigung Israelitischet* Schulmänner Herr Redacteur Fla111 er, für den Verein Montefiore Herr I. Marcus, für den Verein Jung-Israel Herr Hart mann, für die litterarisch-gesellige Vereinigung Herr Martin Cohn. Der Verein ״Judas Töchter4 hatte seine Glückwünsche telegraphisch ausgesprochen. Dem ersten Teil des Festes schloss sich ein Ball an, der mannigfache Ueberrasohungen bot. Die Kaffe pause enthielt Vorträge und Tafellieder, welche mit Toasten und Ansprachen auf Dr. Karpeles, den Vorstand u. tu m. abwechselten. Die Costüm - Polonaise bot ein prächtiges, farbenreiches Bild, das seinen schönen Abschluss durch Ueberreichung einer Damenspende, in Form einesTambourins fand. ■■g!1■11»1■■1!1■■1■ ■■■ 1 L 1 111 1 ■>—ui■1■■ .1 '1 . ׳■ו■ י■, ■■jn■ ■■■ Hannemann’s Buchhandlung*. Friedrichstrasse 208, BERLIN S.W., Friedrichstrasse 208 DMzwischen Zimmer und Kochstrasse. "WE O und franco kurze Lagerübersicht u. Verzeichnis!Tp^lTlQk billiger Gelegenheitskäufe. \י^ JL wJLkJ Convers.-Lexica. Welt, Litteratur- und Kunstgeschichten, Prachtwerke, Jugendschriften. Klassiker etc. ,,fl.FaljF . Berlin! ggpiat^ ■■^Är/infte c\\e v Fabrikmarke eine Biene 1 beftes Fabrikat derwe 1t ן mehrfach preisgeKrönt | incl*.Etuiu.Riemen _ CQmafpV.77M^50 Friedrich Straße 210 und Üloritzpiatz 151, Grösstes optisches Institut Berlins. ־צ"! Doppelfernrohr asm Pateiitirt \1. gesetzlich geschützt, m. 8 Gläsern ti. Zubehör 17 cm hoch jetzt «irr 12 Mark. Nur Allein von mir zu beziehen. 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