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Berliner Vereinsbote · 1896-07-10 · Heft 28 (10.7.1896) · page 3

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Journal
Berliner Vereinsbote
Volume
2 (1896)
Issue
Heft 28 (10.7.1896)
Date
1896-07-10
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Vereins-Schau. Dem zum Besten der . WMilfahrteeinrichtiiug des Humanitäts - Vereins ״Gewul tauw“ vom Vorstandsmitgliede Herrn Justin BToc 11 .veranstalteten Sommerfest am 5. <ls. Mts. hätte Vater pluvius fast ein Schnippchen geschlagen. Auf die im Garten getroffenen Veranstaltungen mussten die zahlreichen Teilnehmer wegen des ■ununterbrochen niederströmenden Hegen8 verzichten; sic wurden aber durch die vollends gelungenen Darbietungen im grossen Dm- Hersehen Saale reichlichentschädigt. Neben dem Tanz waren es besonders die Gesangs-Vorträge des Fräulein Clara Jaflfe und •die' humoristischen Vorträge der Herren Kröner, Ludwig St e i 11 um 1 andere, die alle Fest- Teilnehmer in heiterste?• Stimmung erhielten. Dank der regen Beteiligung war cs dein Veranstalter möglich, der Wohlfalniseinrichtung des Vereins ein namhaftes Sümmchen zu überweisen. Preisausschreiben. Die von dem Deutsch - Israelitischen Gemeindebund herausgegebenen;״ ׳Grundsätze der jüdischen Sittenlehre“ sowie die hierzu aus biblischen und talmudischen Schriften von Df. S. Kristeller gewählten ״Belegstellen“ haben sich als über die״־־ kindliche Fassungskraft hinausgehend erwiesen. Deshalb stellt der Ausschuss des Deuts<•}?-Israelitischen Gemeindebundes folgende Aufgabe: ״Die Grundsätze sollen, ohne das der Inhalteine Aenderung erfährt, einer Umformung unterzogen werden, die sie dein Verständnisse zwölfjähriger Schulkinder zugänglich und zu unt-errichtliclien Zwecken geeignet macht. Mit den Sätzen sind auswendig zu lernende ..Belegstellen“ aus der .erwähnten' Sammlung zu verbinden. Die Arbeiten sind bis zum Bl. März IS!ff an das Bureau des Deutsch-Israelitischen Gerneindebundes, Berlin, W, Sigismundstr. 5, einzusenden. Jede Arbeit ist mit einer Aufschrift zu ׳ versehen, die zugleich auf einem verschlossenen, den Namen des Verfassers enthaltenden Brief- Umschlag angebracht ist. Für die drei besten Arbeiten sind Preise im Betrage von 150, 100,!00 Mk. ausgesetzt. Die Verwertung der preisgekrönten Arbeiten behält sich der Ausschuss des Gemeindebundes vor. Zu Preisrichtern sind bestellt die Herren: Rek'or Dr. Adler, Oberlehrer Dr. Blaschke, Direktor Dr. Holzmau, Direktor D1*. Kirschs!ein.' Stadtverordneter Theod, Marcus, Professor Dr. Philippson, Oberlehrer l)r, Srhaefer, summt lieh, in Berlin, sowie Rechtsanwalt Plotloin Frankfurt, a. M. Berlin, den■ 20״ Juni. 18!Mi. Der A usse i)u ss < 1 es Deutsch-Israe 1 it isc 11«1 11 Gerne nnlebinides. Vermischtes. Baron Hirsch hat der jüdischen Gemeinde zu Berlin in Vermäehtnis Jiiiiterlassen, bestehend in BO(Kl Aktien der Argentinischen Kolon'isations - Gesellschaft <k 100 Pfund Sterling׳ — Der wirkliche Wert der Aktien dürfte weit geringer sein. Herr Fabrikbesitzer Julius Isaäc. dessen Verdienste um das Gedeihen vieler Wohlfalirtseinriclitungeü. besende?׳s in jüdischen Vereinen, allbekannt sind, hat den Charakter, als Kgl. Kommerzienrat verliehen erhalten. Wien, 8. Juli. Nach einem Petersburger 'Telegramm der ״Wr. .Allg. Ztg.“ hat die Wit we des Baron H1' rs011 liumlert Millionen Francs zur Förderung der Auswanderung russischer Juden nach •Argentinien - gespendet. ״Ein Stück jüdischer Selbsterkenntnis“. Unter dieser Spitzmarke sucht die ״Staatsbürge!- Zeitff in ihrer Dienstagminimer vorn 7. Juli er. ein Poem, das einen der Artikel über Selbsthilfe absehliesst, die wir in einer Serie von drei Fortsetzungen gebracht haben, ganz in ihrem Sinne tcn~ denziös zu verwerten. 'Leider, sind wir dadurch, dass uns dies Machwerk zu!spät zu Gesicht kam. heule nicht• mehr in der Lage, gebührend darauf zu erwidern, behalten uns aber■ vor. in der nächsten Nummer darauf zurückzu־ kommen, falls ♦*in dem Werte ,jener geistlosen pamphlotsartigen Notiz entsprechender kleiner Raum dafür vorbanden sein sollte. . SSW Grösste und billigste Bezugsquelle für frische Blumen. , VjS^ BERUM W. Charlottenstr. 48. V Telephon Amt I, 984. äAäWaä!Aä!aäääA HUGO PANZ Maler 0. Hofpbotograph 28, Jerusalemerstrasse Ecke Kronenstrasse empfiehlt, «ein Atelier für Porträt• Aufnahmen namentlich für Copien und Vergrossemngen alter Bilder. Fässer und Flaschen kauft •1. holt ab A. Kolinski, Krautsstr. 86. Amt 7, No. 4219. Otto ßurghagen Sperial-pamerifriseur iPränmri mit einem StaatspreO und silberner Medaille, t 8, Dresdenerstr. 52 53, City-Höfel. T. ]. |.11. Amt IV, 75». Separater Damensalon zum Irikren, Cliampoonrren. IärKen. _. — Spocialität: — Stirnlöckchen ~ zur Reise, die nie entgehen. 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