Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 28 (10.7.1896)
- Date
- 1896-07-10
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Wöchentliche Auflage 5000. nmir!1 Postzcitungs-Liste 978. für die jüdischen Vereine Berlins. Erscheint jeden Freitag, wird allen Mitgliedern der Vereine gratis zugestellt, und liegt in allen jüdischen Hotels und Restaurants aus. Bezugspreis fürNichtmitglieder 1 Mark vierteljährlich. insertionspreis für die viergespaltene Petitzeile 30 Pf! Expedition und Annoncen-Annahme: Berlin NO., Kaiserstrasse 39 40. Nummer 28. Berlin, den IO. Juli 1896. II. Jahrgang. Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich. ״Adass jeschurun“. J. Ros<*nthaL Agudath aehim in Pankow. Alb. Katz. ״Ahawas reim.“ Egers. ״Ahawas SCholaum.“ Hirsch borg. Akad. Verein für das Studium der hebr. Bibel. A. Lubowski. ״Amicitia. 1)1. Ungerleider. ״Asriel “ Berthold Auerbach-Loge. Mor. Meyer. Beth hamidrasch-Gesellschaft. M. Rosenberg. ״Beth Jacob.“ Levinsohn. ״Beth zion." Heymannsohn. ״B’ne brith.“ M. Löwinsohn. Brüderverein. ' Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Dr. Horwitz. Central-Verein für die Interessen der jüdischen Gemeinde. Oppenheim. Comite. Chanukah-Bescheerung. Frauj.Neumann. ״Dibbuk Chawerim.“ Dr. Liebermann. Deutsche Reichsloge. Alb. Bloch. ״Esra.“ M. Dorn. Frauenverein d.Berl. Logen B’ne brith. Frau Singer. Gesellschaft jüd. Handwerker und Künstler zur Unterstützung in Krankheitsfällen. Heim. Landsberger. Gesellschaft zur Verbreitung des Handwerks und Ackerbaues unter den Juden des Preuss. Staates. L. Le88er und J. Frankel. Vereinstafel. Hachnassath Kallah. Martin Simon. Haspakot Ebionim. Institut fiir Holz- und BrocU Verteilung. Bernhard״ Behrens. Humanitäts-Verein für Gewerbetreibende. Alex Büchel. Humanitäts-Verein Gewul Tow. G.■ Michaelis. Humanitäts-Verein, ״Linath hazedek.“ Lewinsohn. Israel. Frauen-Verein f.d.Louisenstadt. FrauEgers. Israel. Frauen-Unterstützungs-Verein. J.Weinberg. Israel. Mädchenheim. Hermann Abraham. Israel. Fortbild.-Verein Montefiore. R. Gradenwitz. Israel. Mieta-Hilfs-Verein. D. Struck. Israelitischer Wohlthätigkeits-Verein ״Gemilus chassodim.“ I. Rosenthal, Juda s Töchter. Frl. Tonn. Jüd. Frauen und Jungfrauen-Wohlthätigkeits-Verein ״Mathilde.“ Fr. Silber. Jüd. Mädchenstift. Frau Julie Neumann und Herr Dr. Strelitz. Jüd. Lesehalle. Julius Isaac. Jung Israel. ■ ־Willy Bambus. Jüd. Studienbefördeimgs-Verein. Dr. Blamenthal. Lehrlingsheim in PanUow. I. Bodenstein, J. Frankel. Liberaler Verein für die Angelegenheiten der jüd. Gemeinde. R.-A. Dr. Veit Simon. ״Linath hazedek.“ Humanitäts-Verein. Kunz. Lippmann Tauss-Synagogen-Verein. I. Heilbrunn. Litterarisch-gesellige Vereinigung. Martin Cohn. ״Machsike thora.“ ״Magine reim.“ Mor. Mannheimer. ״Mädchen-Haus, Pankow“ Justizr. Makower. Monbijou. B. vVoltT. Montefiore-Loge. 1s. Gutmann. Synagogen-Verein ״Moabit“ M. Heimatm. Synagogen-Verein ״N’weh scholaum.“ J. Lew, Synagog.-Verein ״Ohel jizchak.“ E. Zucker. Synagog.-Verein ״Schochare hatob.“ M'argolinski. Talmud Verein. W. Goldschmidt. Verband ehern.Schüler und Schülerinnen der Relig.- Schule ״Adass jisroel.“ M. Hildesheimer. Verein Agudas Achim ״Brüderbund“. L. Beck. Verein der Freunde der Taubstummen. Geh. Saiiit.-R: Dr. Marcuse. Verein für Arbeitsnachweis. Sieg IV. Leichten tritt. Vereinigung jüdischer Studierender. Rob.Hantke. Verein für jüd. Geschichte und Litteratur. Dr. G. Karpelös. Vorschuss-Verein für hilfsbedürftige Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Cb Ratnenau. Verein für jüd, Krankenpflegerinnen. Louis Sachs. Verein selbständiger Handwerker jüd Glaubens. Bäckermeister Joseph. Wissensch. Vereinig, israel. Schulmänner Berlins. Dr. Adler. Eine jüdische Palästina-Ausstellnng in Berlin. Von Dr. Heinrich Loewe, Redakteur des ״Zion“. In einer früheren Nummer des ״Berliner Vereinsbotea ißt kurz .auf die so überaus interessante Palästina-Aus- Stellung hinge wiesen worden, der heutige Artikel bezweckt, den Besuchern der Ausstellung ״Kairo“ ein Führer durch die jüdische Ausstellung zu sein. Gegenüber dem Nilpanorama, dem Beduinenlager und ilem Tempel, in ״dem das kleine Journal sich häuslich eingerichtet hat, am Platze zwischen der grossen Pyramide und dem Edfutempel, der die Khedivialausstellung birgt, liegt ein Haus, das eine getreue Nachahmung eines Teiles Vom Turme Davids in Jerusalem darstellt. Am Eingänge ist ein Schild mit' hebräischer 'und deutscher Aufschrift mit folgendem Texte; ״Erzeugnissejüdischer Dörfer inPalästina“. Vor dem Hause, das mit Blumen orientalischer Herkunft geschmackvoll ausgeschmückt ist; stehen Tische und Stühle aus Bambusrohr, und eine Aufschrift: ״Wohl bekommV.“' ladet zürn Genuss der Palästina weine ein. Im ersten Zimmer ist der Weinausschank. Dort liegen die Originalfässer, vor denen zwei junge Leute aus Jaffa, beziehentlich aus Bischoii-rZiöü, und Herr M. D. Schonb, der jetzige Administrator von Ain-Seitün und Gründer von Rösch- Pinöli und MischmahrHajarden tätig sind. Hier hat sich denn auch ein zahlreiches Stammpublikum hergewöhnt, ׳ das täglich erscheint, ohne die vielen Nebenkosten zu scheuen, um liier die Weine der jüdischen Bauern Palästinas zu trinken.