Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 3 (1897)
- Issue
- Heft 14 (2.4.1897)
- Date
- 1897-04-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Kreis-Schulinspectors über die in der Knaben- und Mädchenschule der Gemeinde abgehaltene Revision wurde zur Kenntnis der Versammlung gebracht. Der Bericht spricht sich über die Leistungen beider Schulen belobigend aus. Eine Zuwendung der Hagelberg’schen Erben im Betrage von 10000 Mark für das Reichenheim’sehe Waisenhaus als Wolf-Hagelberg-Stiftung wurde angenommen. Ferner beschloss die Versammlung die Gräber von Moritz und Sarah Reichenheim auf Kosten der Gemeinde zu erhalten. Mit der nächsten Nummer beginnen wir die Veröffentlichung der ״Geschichte der jüdischen Vereine Berlins.“ Wir bitten die verehr). Vorstände, die sorgfältig ausgefüllten Fragebogen uns recht bald zustellen zu wollen. Redaktion des ״Berliner Vereinsbote.“ Vereins-Schau Das Stiftungsfest des ״Ersten Israel. Kindergarten und Kinderhort'bestehend in einem Dienstbotenball, fand unter grosser Beteiligung am 25. März ds. statt. Ein farbenprächtiges Bild bot das bunte Gewoge •der frohliehen Festteilnehmer in den Costümen der Dienstboten aller Art. Hier fehlte weder der fürstliche Lakai, noch der Dienstmann mit roter Mütze. Zierliche Kammerkätzchen und robuste Hausdiener, Koch und Köchin — kurz: Dienstboten aller Schattierungen vergnügten sich bei den heiteren Weisen der wohlgeschulten Kapelle. Frl. Elsa Bloch sprach zn Beginn der Kaffeepause, die manchen anerkennenswerten geistigen Genuss bot, den von Leo Herzberg verfassten Prolog recht wirkungsvoll. Diesem folgte die Begrüssung der Gäste und die Festrede des Vorsitzenden, Sanitäts-Rat Dr. Ehrenhaus. Von den gesangliehen und deklamatorischen Darbietungen verdienen besonders ein Terzett, gesungen von Frl. Lilienthal und Herren Weinbaum und Halpern, zwei deelamatorische Vorträge von Herrn Epstein und humoristische Vorträge von Herrn Thielmann, Mitglieder des Friedrich-Wilhelmstädt. Theaters besonders hervorgehoben zu werden. Wie uns mitgeteilt wird, hat die Veranstaltung auch einen nennenswerten Ueberschuss für die Kasse dieser unterstützungswürdigen Institution ergeben. Ueber ״Assimilation“ lautete das Thema, über welches Herr Dr. Heinrich Meyer Cohn im ״Verein für jüdische Geschichte und Litteratur“ am 30. ds. spsach. Nachdem der Redner die Assimilation in anschaulicher und humorvoller Weise charakterisiert und die Gründe für Assimilationsbestrebungen erörterte, deren vernehmlichstes meistens ir> der Sucht besteht, der Umgebung alles nachzuahmen, um ihr zu gefallen, gelangte er zu dem Schluss, dass es nicht כשר על פסח empfehle meine bekannten naturreinen Weine zu bedeutend ermässigten Preisen. pr. FL Ltr. Vöslauer ä M. 1,30 Ofner-Adelsberger 1,50 ״ ■״ Bordeaux Nr. I. 1,25 ״ ״ do. Nr. II. ,, 1,40 ״ do. Nr. III. 1,70 ״ ״ Süsser Oberungar 1,40 ״ ״ Rüster Ausbruch 1,60 ״ ״ T okay er Ausbruch 1,80 ״ ״ feiner müdh. Oberungar 1,8 ״ ״ müder Szamorodner 2 ״ ״,— Rheinwein Nr. I. 1,30 ״ ״ ,7 Nr. 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