Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 3 (1897)
- Issue
- Heft 9 (26.2.1897)
- Date
- 1897-02-26
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Vereins-Schau. Am 15. ds. Mts. sollte Herr Docent Dr. Schreiner zum Besten des Stipendienfonds der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums einen Vortrag (den dritten Montags vertrag) über ״Was ist uns die Wissenschaft des Judentums?“ halten. Herr Dr. Schreiner war aber leider erkrankt, weshalb Herr Dr. Walter, ein Gönner der Lehranstalt den angekündigten Vortrag verlas. In anschaulicher Weise wurden darin die Wandlungen und Entwicklungsphasen der Lehre des Judentums wiedergegeben und die geistigen Führer der verschiedenen Epochen, von der spanisch-arabischen Zeit an bis auf die unmittelbare Gegenwart, in ihrem Einfluss und ihrer Bedeutung für die Ergründung und Erforschung der Wissenschaft und der Lehre des Judentums characterisirt. In dieser Lehre allein liege unser Heil und unser Hort, und daher muss es unsere Aufgäbe bleiben, uns nicht mit dem bisher Errungenen zu bescheiden, sondern die Forschungen auf diesem Gebipte fortzusetzen. Das zahlreich erschienene Publikum folgte mit gespannter Aufmerksamkeit dem sehr interessanten Vortrag und gab seinen Dank durch lebhaften Beifall kund. Im ״Verein für jüdische Geschichte und Litteratur“ sprach am 11. ds. Herr Prof. Dr. Fleischer über das Thema: ״Was ist alte jüdische Musik?“ Nach einer Besprechung der in der Bibel erwähnten Instrumente ging der Vortragende auf das Wesen der Tempelmusik näher ein, die zur Zeit Davids in der höchsten Blüte stand. Von dieser Tempelmusik sei keine Spur mehr vorhanden. In der nachbiblischen Zeit wurde die Tempelmusik durch Recitation ersetzt. Das zahlreich versammelte Auditorium, zu dem viele Musikverständige gehörten, spendete den höchst interessanten Ausführungen des Redners reichen Beifall. Infolge einer ihm von auswärts zugegangenen Anregung hat der Deutsch-Israelitische Gemeindebund, wie mehrfach in früheren Jahren bei patriotischen Anlässen, für diejenigen Mittel- und Klein-Gemeinden, die eines Predigers entbehren, eine Ansprache nebst Festgebet für die Centennarfeier zum 18, März d. J, durch einen bewährten Fachmann ausarbeiten lassen. Die Ansprache, der ein vom hiesigen Lehrer Herrn Gustav Jacobsohn im Aufträge des Verbandsvorstandes der jüdischen Lehrervereine verfasstes, für die Schulfeier geeignetes Festgedicht beigefügt sein wird, steht den Interessenten gratis und portofrei zur Verfügung und muss eine rechtzeitige, möglichst umgehende Bestellung im Bureau des D. I. G. B.. Berlin W., Sigismundstr. 5, ersucht werden. Adass jeschurun“. J. Rosenthal. Agudath achim in Pankow. Alb. Katz. Ahawas reim.“ Egers. Ahawas SCholaum.“ Hirschberg. Akad. Verein für das Studium der hebr. Bibel. A. Lubowski. ״Amicitia.“ Dr. Adler. Berthold Auerbach-Loge. Mor. Meyer. Beth hamidrasch-Gesellschaft. M. Rosenberg. ״Beth Jacob.“ Levinsohn. ״Beth zion.“ Heymannsohn. Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Dr. Horwitz. Central-Verein für die Interessen der jüdischen Gemeinde. Oppenheim. Comite. Chanukah-Bescheerung. FrauJ.Neumann. ״Dibbuk Chawerim.“ Dr. Liebermann. Deutsche Reichsioge. Alb. Bloch. ״Esra.“ M. Dorn. Frauenverein d.Berl. Logen B’nebrith. Frau Singer. Frauenvereinigung des Humanitätsvereins ״Gewul tow“. Frau Marianne Dewitz. Gesellschaft jüd. Handwerker und Künstler zur Unterstützung in Krankheitsfällen. Herrn. Landsberger. Gesellschaft zur Verbreitung des Handwerks und Ackerbaues. L, Lesser und J. Frankel. Haspakot Ebionim. Institut für Holz- und Brod- Verteilung. Bernhard Behrens. Vereinstafel. Hachnassath Kallah. Martin Simon. Humanitäts-Vereinf.Gewerbetreibende. Al. Büchel. Humanitäts-Verein Gewul tow. G. Michaelis. Humanitäts-Verein, ״Linath hazedek.“ Lewinsohn. Israel. Frauen-Verein f.d. Louisenstadt. Frau Egers. Israel. Frauen Untsrtützungs Verein. J.Weinberg. Israel. Fortbild.-Verein Montefiore. R.Gradenwitz. Israel. Heimathaus. Hermann Abraham, Israel. Kindergarten u. Kinderhort. Sanitäts-Rat Dr. Ehrenhaus. Israel. Kinderheim. Israel. Miete-Hilfs-Verein. D. Struck. Israelitischer Wohltätigkeits-Verein ״Gemilus chassodim.“ Kunz. Israel. Wohlth.-Verein ״Humanitas“. 8. Kunz. Juda’s Töchter. 1895. Frau M. Sachs. Jüd. Frauen und Jungfrauen-Wohlthätigkeits-Verein ״Mathilde.“ Fr. Silber. Jüd. Mädchenstift. Frau Julie Neumann und Herr Dr. Strelitz. Jüd. Lesehalle. Comm.-R. .Julius Isaac. Jung Israel. W. Bambus. Jüd. Studienbeförderungs-Verein. Dr. Blumenthal. Lehrlingsheim in Pankow. I.Bodenstein,J.FränkeI. Liberaler Verein für die Angelegenheiten der jüd. Gemeinde. R.-A. Dr. Veit Simon. ״Linath hazedek.“ Humanitäts-Verein. Lippmann Tauss-Synagogen-Verein. I. Heilbrunn. Litterarisch-gesellige Vereinigung. Martin Cohn ״Machsike thora.“M. Stein. ״Magine reim.“ Mor. Mannheimer. ״Mädchen-Haus, Pankow“ Justizr. Makower. Monbijou. B. Wolff. Montefiore-Loge. 18. Gutmann. Schaumere schabbos. L. Becker. Synagogen-Verein ״Moabit“ M. Heimann. Synagogen-Verein ״N’weh scholaum.“ J. Levy. Synagog.-Verein ״Obel jizchak.‘ Perleberg. Synag.-Verein ״Schochare hatob.“ u ״Bne Brith.“ M. Talmud Verein. W. Goldschmidt. [Löwinsohn. Verband ehern. Schüler und Schülerinnen der Relig.- Schule ״Adass jisroel.“ M. Hildesheimer. Verein Agudas Achim ״Brüderbund“. L. Beck. Verein der Freunde der Taubstummen. Geh. Sanit.-R. Dr. Marcuse. Verein für Arbeitsnachweis, i. V. E. Rosenstiel. Vereinigung jüd. Frauen und Mädchen Juda s Töchter. Frau Bohrend. Frl. Tonn Vereinigung jüdischer Studierender. Roh. Hantke Verein für jüd. Geschichte und Litteratur. Dr. G. Karpeles. Vorschuss-Verein für hilfsbedürftige Mitglieder der jüdischen Gemeinde. O. Ratnenau. Verein für jüd. Krankenpflegerinnen. Louis Sachs. ״ Verein selbständiger Handwerker jüd. Glaubens. Bäckermeister Joseph. Verein z. Förderung der Interessen der Israel. Taubstummen in Deutschland. Oppenheimer. Wissensch. Vereinig. Israel. Schulmänner Berlin. Dr. Adler. Den werten Vereinen empfehle ich mein reichhaltiges Lager von Musikalien aller Art als: Salon-MusikstQcke, Lieder, Couplets, Duette, Ensemble■ und Solo- Svenen. Billigste Preise! A. Bandtlow, Musikalienhandlung Alte Sehönhan serstr. 19. Streng כשר Fleisch- und Wurstwaaren und Geflügel empfiehlt zu soliden Preisen GllliS, Centr.-Markthalle Stand 173. Ehemaliger Schächter Sr. Ehrw. Rabbiner Dr. Hildesheimer. מצות טעהל-הניג Offerire bei Abnahme von 5 Pfund frische Matzes a 26 Pf., Tlieematzes ä 31 Pf., Eiermatzes a, 70Pf., Honig ä 70 Pf., sowie sämmtl. Osterwaaren. Bestellungen zum Feste nehme schon jetzt entgegen. S. Gutkind, Elisabeth-Strasse 61. Zur ernsten Beachtung nnd . Mit Rücksicht auf die bevorstehende bedürfnissvofle Zeit der HDD ימיי ist die Unterstützung unserer notleidenden Brüder und Schwestern des heiligen Landes eine besonders heilige Pflicht. Möge dieser Notschrei nicht ungehört verhallen! Es sind viele kranke und altersschwache Greise, die sich in drückendster Not befinden, die des Allernotwendigsten entbehren. Zur Empfangnahme von Gaben, die in diesem Blatte quittiert werden, ist gern bereit Salomon Strassburger in Rexingen (Württemberg). Auch die Expedition dieses Blattes (Kaiserslr. 39/40) nimmt Spenden für die notleidenden Glaubensgenossen in Palästina entgegen. Schadchen שדכן in besseren Kreisen. Postlagernd L. G. Postamt 60, Berlin. Cigarren und Cigaretten, Rauch-, Kauu. Schnupftabake empfiehlt Otto Tulosinski, Kurzestrasse iS ist das beste gesündeste Tafel - Getränk F psi ri פ ■ I MM I I MM ginn Trinken fertig, W M alkoholfrei aus frischen Ä w Früchten, jede Flasche sterilisirt. Dr. Aägeli's D. Aeichs-Palent 88116. 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