Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3065 (11.9.1927)
- Date
- 1927-09-11
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Wien, Sonntag Wiener Mvrgenzeikmg 11. September 1937 Nr. mb Gerichtssaal. Ae antisemitischen ßmA in Breslau. Breslau, 8. d., hart) uns berichtet.: Bor bont Gießen erweiterten SchöffsngeriM fand heute der Prozeß gegen vier Mitglieder des Bundes Totenkops statt, die sich »regen Körperverletzung und Beleidigung zu i^ranmwrten hatten. Die Angel tagten hatten in der Nacht zum 4 Jänner b. I. in der Kaiser-Wilhelnistvahc gemeinsam mit anderen 'Anhängern dieses Bundes mohmre jüdische Bürger, die sich auf dem Heiuuveg bsestmvm, üb-srfaAon und schwör mißhandelt. Der Ueberfall, der von den Roivdies systematisch vorbereitet worden war, hatte seinerzeit in der Br?slancr Bevölkerung große Erregung und Empörung hervorgcrufen. In der .Verhandlung, der teilweise dxo LanogerichtsprLs«.oent beiwohnte, bestrittendic Angeklagten die ihnen zur Last gelegten Straftaten und gaben <rn, schwe r be tr unkcn gewesen zu sein. Die Betoeisaufnahme — eZ wurden 17 Zeugen vernommen —> ergab jedoch derart betastendes Material gegen die Angeklagten, daß der Staatsamoalt in seinem Plädoyer'die Anfrage auf schweren Landfrie-densbruch erweiterte. Auch das Gericht gelangte zu der Ansicht, daß nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme schwerer Larrdfriedensbruch vorliege, und verurteilto f^rei der Angeklagten zu sechs Monaten Gefängnis, »rührend der vierte wogen Mangels an belastendem Material freige^peochen wurde- In seiner Begründung führte der Vorsitzende aus, daß das Gericht nur in Anbetracht dessen, daß die Angeklagten unbestraft seien, nicht über die gesetzliche Mindrststrafe von sechs Monaten hinausgegangen stj.! Für Untermieter gibt es feine Wohnungsnot. Ei,re Entscheidung des Obersten (Gerichtshofes. Die Peirfionistiu Wilhelmine Steingrn.be r kündigte i;,rct' Uniennieterin das Zimmer »vogen Eigen bedarfes, »veil sie das Ziimncr mit ihren ans dem Dachboden aufbstvahrten Möbelstülken möblieren mtb dann vorteilhafter tvrnrieten »wlle. Hiezu sei sie genötigt, »veil sie mit ihrer Pension von monatlich 110 S. nicht leben könne und »regen ihrer vollständigen Eckverbslmfühigkeit ihre Einnahmen auf andere LLeise nicht vergrößern könne. Die Gekündigte bestritt die Zulässigkeit der Geltend machung des Eigenbedarfes bloß zu dem zugegebenen Zwecke der Einnah »ne «Vergrößerung. Es gebe Pension istinnen und kpfm'iildnerinnen, die'mit »reit weniger als 110 S. im Monat auskonrmcn müssen. Wenn die Beklagte die Wohnung verlassen müßte, »oärc sic der Obdachlosigkeit preisgcgebcn. Dcr Prozeß zog sich durch alle drei Instanzen. Der Over st e Gerichtshof hat nun entschieden, daß die Kündigung zu Rocht bestehe. In der Begründung wird ansgesührt: Die Taisachc allein, daß die Hairptmicterin durch eine anderlveitige ibrrt^r- Vermietung ihre Entnahmen vergrößern kömrte, könne einen Kündigungsgrund nicht beinhalten, doch dürfe man ihr die Möglichkeit nicht nehmen, den Mietwert der Wohnung durch Verwertung ihrer unbenütztcn Möbel zu vergrößern und sich so eine Erhöhung ihres gewiß bescheidenen Einkommens zu verschaffen. Daß die Beklagte, wenn sie die Wohnung zu verlasst« genötigt wäre, der Obdachlosigkeit ausgesetzt feilt würde, könne angesichts der derzeit herrschenden Verhältnisse auf dem Markt für Unteriniet-rwehnnngen n i cht angenommen werden. TOIKSWIRTSCHAFT Das Land der «nbegremte« Kreditmögttchketten. te MMvlMgsgeschSft^ in dev Bereinigte!! Staaten. Von Syndikus Dr. Brchw Birrchamn, Berlin. Der Verfasser hat Äs Mitglied der „German Merchcrnts DÄegat'.on" eine Reise nach Amerika gemacht, die ihm interessanten Einblick in das smeribarüische Wivtschaftsleben ermöglichte. Er verLffeMtcht. Mm seine Evfahrumgen in,einer Serie von Artikeln in der Zertfchvist „Industrie imck Handel". Wir entnehmen einem solchen die isolgeMen Ausführungen: , . > . Eine der interessantesten Erscheinungen des amerikanischen Wirtschaftslebens — sowohl für den -Wirtschaftspraktiker wie für den Theoretiker — ist bk» outzsrondentlßchL Ausdehnung des DeÄKahlungsgeftzchtes im amerikanischen Handel. Nach einer Berechnung der Farmers' Loan and Trust Company, einer amerikanischen. Barrkgesellschaft, sind ln einem Jahre für ü b e r 5 Milliarden Dollar Waren auf Teilzahlung gekauft worden. Da nun der Gesaintumsatz im amerikanischen Einzelhandel für dieses Jahr auf etwa 30 Milliarden Dollar geschätzt wird, so ergibt sich, daß -bereits 17 Prozent dieses Umsatzes in Abzahlungskäufen getätigt worden sind. Für die Bost o'tter Warenhäuser gibt die Federal Reserve Bank den Anteil der Abzahlungskäufe am Umsatz mit 15 Prozent an. Das Teilzahlungssystem findet sich jedoch'nicht gleichmäßig bei allen Warengattungen, sondern beschränkt sich in dsr Hauptsache... ayf Automobile, .Haushaltungsgegenstände (StavSsmMr, Wafchmafchinon), Musikinstrumente (besonders Klariere), GrMnmophonie, Möbel, Schnmch'achen, in stoigpndew Maßp auch: Bekeivdungsgeßenstände und Radrogeräte. DchieHsn gibt es natürlich noch eine Reihe anderer Waren, die gleichfalls auf Abzahlung gekauft werden können, bei denen aber das Abzahlungsgeschäft noch nicht solche Verbreitung gefunden hat, wie bei den oben angeführten. Die Abzahlungsgeschäfte werden entweder direkt durch die Fabrik, durch den Einzelhändler oder das Warenhaus getätigt. ■ Die erstaunliche Entwicklung des Teilzahlungsgeschäftes ist noch ziemlich jungen Datums. Zwar hatte es schon lange vor dem Kriege in Amerika Geschäfte gegeben, die auf Ratenzahlungen verkauften, aber diese Geschäfte waren durchaus minderen Ranges, und man schrieb ihnen die Absicht zu, ihre Schuldner durch ihre Bedingungen zum Ruin zu bringen, um dann wieder in den Besitz der Ware zu kommen. Außerdem war auch die Preispolitik dieser Geschäfte äußerst unreell. Dagegen war im Möbel- und Klaviergeschäft die Ratenzahlung auf durchaus reeller Basis schon vor dem Kriege üblich. Die heutige Entwicklung des Teilzahlungsgeschäftes hat ihren hauptsächlichen Impuls von» An t o m o b i l ge s ch ä f t empfangen, so daß kaum eine direkte Entwicklungslinie von den Teilzahlungsgeschäften älteren Datums zu heutigen Formen des Deilzahlungssystems führt. Im Automobilgeschäft läßt sich das Aufkommen der Teilzahlungskäufe ungefähr für das Jahr 1915 nachweifen; der eigentliche Aufschwung setzte aber hier erst mit dem Jahre 1920 ein. Das gleich gilt auch für die j anderen Waren, und so haben wir von 1920 ab ein?! immer weitere Ausbreitung des Abzahlunosgeschästes festzustellen. Der letzte Grund für diese rapide Entwicklung dürste in den damaligen Produktionsverhältnissen L>rr ameriLanischsen Industrie zu suchen sein. In. den Kriegsjahren hatte nämlich die amerikanische Industrie einen ungeheuren ' Aufschwung erfahren. Nach Friedensschluß besaß das Land daher einen stark erweiterten Produktionsapparat, der in den ersten Nachkriegsjahren für die Bedarfsdeckung der europäischen Länder vollkommen angespannt war. Dann aber trat ein starker Rückgang der Nachfrage nn, der hauptsächlich auf das Ausbleiben Europas als Kunden zurückzuführen und in der beendeten Deckung des großen Warenbedarfs nach' dem Kriege begründet war. Die amerikanische Industrie konnte nun ihren erweiterten Produktionsapparat nicht mehr voll ausnutzen: im Jahre 1921 betrug die.. industrielle Produktion Amerikas nur 5.7 Prozent der tatsächlich vorhandenen industriellen Kapizität. ' - Es wurde also für die Industrie notwendig, die Aufnahmefähigöoit des Jnlandsmarktes so sehr wie möglich zu steigern, die Kaufkraft des amerikanischen PMikums zu erhöhen, denn nur auf diese-Weise wurde-eine Ausnutzung der vorhandenen Anlagen möglich. Um dies Ziel zu erreichen, wurden verschiedene Wege eingeschlag-en: Der eine führte zur äußersten Rationalisierung der Betriebe, wodurch eine'Senkung der Pröduktionskosten und damit eine Senkung der Preise hcrbeigeführt wurde, der ändere eng damit zusammenhängend zur Einführung'des Abzahlungsgeschäftes. Das Abzahlungsgeschäft nimmt die z u k ü n f t i g «e Bedarfs d e ckung vorweg, es steigert so die augenblickliche Nachfrage, schafft dadurch den Masse nabsatz für die durch die Rationalisierung ermöglichte Massenproduktion und damit wieder d4e GnmdlaciM für einsö weitere VL-MllWmg der Waren. . Diese Preissenkung aber wirkt ihrerseits wieder konsumsteigernd, und auf diese Weise hat es die amerikanische Wirtschaft durch die Einführung des Abzahlungsgeschäftes; erreicht, daß der Jnlandsabsatz eine-ungeheure Steigerung erfuhr und die Konsumtion wieder mit der Produktion Schritt hielt. Heute soll die industrielle Produktion Amerikas bereits wieder 75 Prozent der Produktionskapazität ausmachen. Ganzs Jn-dnstrlpMeigst verdarÄsn dem Abzahlungssystem ihren erstaunlichen Aufschwung, und fast allgemein ist. man in Amerika der Ansicht, daß der Verbreitung des Teilzahlungssystems ein wesentlicher Anteil an der Prosperität des Landes zuzuschreiben ist- In den Warenhäusern wickelt sich das Teilzahlungsgeschäft im allgemeinen ohne Zuhilfenahme besonderer Finanzierungsgesellschaften ab; die Warenhäuser verfügen über "große finanzielle Mittel, und außerdem bildet auch das Kassageschäst stets einen gewissen Ausgleich. Besondere Sorgfalt wird auch hier der Nachprüfung dor Kreditfähigkeit des emZelnen Kunden gewidmet. Das außerordentlich ausgebildetc Kreditauskunftswesen Amerikas leistet bei diesen. Aufgaben Vorzügliche Dienste. So bilden zum Beispiel die Leiter der Kreditabteilungen der Einzelhandelssirmen fast in jeder Stadt j eine feste Vereinigung, die die Krcditerfahrungen ihrer! Mitglieder sammelt nn^ so in ihrem Archiv ein erstaunlich reichhaltiges Material besitzt; durch ständige Nach- 1 Prüfung werden die Angaben »"»ber die einzelnen Kunde»» Ms auf dem laufenden gehalten. Dies lokale Auskunfts- »letz wird noch dadurch erlveitert, daß die Bereinigungen durch Anschluß an die Retail Credit Men's National Association alle miteinander verbunden sind und durch die Anstauschsielle dieser Spitzenorganisation gegenseitig ihre Krediterfnhruugen austauschen und nachprnseu können. Es ist wohl nicht zuletzt auf die airsgezeichnet: Organisation des Anskunstswcscns zurückzusühreu, daß dke Berluis-e im Abzahlungsgeschäft durchweg a»st.»rordsntlich geringfügig geblieben sind. So weist die General Motors Acceptaucc Corporation für das Jahr 1923 eine Verlustrat? von 0.001 Prozent und für 1924 eine solche von 0.097 Prozent des Umsatzes aus.- In der Marenhausbranche »verden die Verlust? mit' 0:1 bis 0.2 Prozent des Umsätze?■ angegeben. Bei den Schmuckwarengeschäften beträgt der Satz 0.4 Prozent. Wenn man nun von den besonders günstig gelagerte»' Verhältnissen Aincrikas absieht, so wird man die Kousnmfinanzierung auch für weniger reiche Länder nicht ab-, lehnen können, sobald es sich um Waren handelt, die für längeren Geöra u ch bestimmt sind und zugleich ein c größere Oekonomie der Wirtschaftsführung gewährleisten. Das gilt zum Beispiel von Waschmaschinen, Staubsauger»». Möbeln usw .Bei solchen Waren kann das Teilzahlung^ geschäft sogar fast als eine neue Form de i Sparens an gesprochen werden. Verband der jüdischen Kattfleute rcnd GewersetdribrriLen i» Wien veranstaltet ü» den Monaten September und Olltober in säinklschen Bezirken Wiens Bezlirksgruppcnnitb Sektionsversam'mlurlgen. Er richtet das dringende.Ersuchenan alle jüdischen Jndüstrielten, Kansteute, Handelsvorstcher und Kleingewerbetreibender», »relche |nf> Tir die Vorstandslertunaen der -in»einen Bezirke zur BerMurrg steilen »vollen, sich tunlich bald beim SeÄlrtariä't. I.,' Elisabethstraf'»? 0.1. Stork, Televtzon 09-0-18;»nd 4Ä-8-34. anzu'mtelden. Vor del»»., Ssbfchtnß eines de»rtfck-engNstl:en CT^m»^ a>vrvilr»ncns? Aus Irankiurt a. M. wird ^enrcld Die Verhandlungen Ivegen eines Abkonlnrens der I. G. > Farbenindustrie mit der Imperial Ehemlcal^Jndirstnes Courpanv Ltd. schstnen jetzt in das entscheidende Stadkuni m treten. Soeben sind Vertreter des errglischen Wenrietrusts' in Frankfurt angekonlnren. um hier i'nit. den» Arbeitsausschuß des Anfsichtsrates der I. G, Farbenindnstrie in btefer Angelegenheit zu verhandeln. Ekn Konzern der Samtsabeirn». Aus V.ra g'Mrd gemeldet: Wie seinerzeit vericbt.et, erwlgte Ende April dieses Jahres der Zusammenschluß der Lin den er michanii'ch'en Weberei mit der Berliner Velvet- Fabrik d'e»re»r sich nnmittelar auch die größte'Tertklfabrik des Warnsdnrfer Platzes, die G. A. Fröbliitz anschloß. Durch den Znsanrm'enscljlüß der drei größten Samt-', sabriken des- Kontinents ist ei»» Kortnern entständen, der. für den Weltinarkt ausschlagaevend ist.. Wie nun bekannt »oird, ist die m>echanische Webere» Linden auch »rät einem namhaften Betrag an dem 6' Millionen Kc betragende»» ' Aktienkapital der G. A. Fröb'lich?-Söbne in Warnsdorf beteiligt. Die Erwerbung der Mehrheit der Mtien dieser Gesellschaft ist der Liirdener Weberei drrrch Optionsvertrag gesichert. ' ' . > ‘ : GÄN'sttg'S Mend"nq in den tM'?choslojv>afts>chen Zilcker» xartjeN'verßandlUn.gen. In d<>n Zuckerkartellverhändlnngen ist laut „Prager Tagblatt" einenerce Wendung - eingetreten, »ndenr sich wieder ^eme Annähernng ergeben Hat. Frelitaa wurden'die Beratungen mit. den slowakischen Fabriken sorkf»?sM. Die mährischen Fabriken haben den Antrag aestellt. - nicht ein zehnjähriges. sondenr ein fünfsähriges Kartell' abzuschließen. Die MebrzM der Osescllschaften ist jedoch für ein zehnjähriges dlbkoiNmien. Für nächste. Woche - er- - wartet Man auch die StellunmahMle der Royzuckerfabriken, . die sich bisher noch nickt geäußert haben. Erhöhung der polnischen EiscnMbntartfe. Aus Warschau wird geiweldet: Nach einer Erklärung des Verkehrsministers werden zu Anfang d es-nächsten Ja hr.es die Eisenbahntarife u m 10 b; s 1' 5 -P r o z e n t e y ö h 1 . werden. Erhöhung soll dyn- Bau neuer Bahnstrecken . dienen. NücklMflge Bewegung des polnischen ZuckercxortoS. . Alls Warschau Mrd berichtet:- Die Exportlage der.polnischen Zuckerinduftrie, war im zweiten Jahresvtertel 1927 ausgesprochen ungünstig. Die Gesamtmenge ausgcsührten Zuckers aller Gatt»»ngen erreichte int1 ganzen 22.000 Tonnen gegenüber 96.700 Tonnen int ersten . Jahres- ■ viertel, was eilten Rückgang u »>t 7 7 Prozent ergibt. Pas Hauptabsatzgebiet bildet' Schweben, »vohin 44 Prozent der OwsaMtausfuhr.sich bewegt, to Prozent gingen nach Holland, 13 Prozent nach England und 9 Prozent nach Finnland. Bank Polfki schränkt die Devifenkrjedite ein. Aus Warschau wird gemeldet: Nach der vor kurzeinvorgeitom-' meneir Restriktion der Diskontkredite schreitet nunntehr, . .wie die Blätter mjelden, die Bank AZolski darain auch die Devisenkredite einzuschränken. um den Beschlüssen , der Me-. gierung gemäß, den in der letzten Zeit stark angeschivollenen Import ausländischer Waren j,u drosseln. Die Devisen-! kvedite werden vorällem in jenen Fällen reduziert, in denen sie die früher eingeräumte Kredithöhe überschreiten, und' werden gänzlich eingestellt,, wo es sich um' Importwechsel handelt. FketgaiM der ZUckerauSftlhr ans F rankreich. Aus, Parts 'wird berichtet: Durch ein Dekret der R^!»ermM wird Vom 1. Oktober ab das Verbot der. Zuec?r-- mtst Melaisegusfuh'räl,^'hohen. Der MSglieich nmrde eröffnet »Wer Keller ma n n,■ & Friied, I., Salzäries 10; Franz Nummer, Buchdrucker, H., Schubertgasse 14;. Leopold Teich, Farbwarenhändler, xii., Seirmegaffe 3. . . FteUtzietUngen. Beim BezirksgeMit ^Favoriten an»-. 9. NoveMbex. S Uhr vornr. H'äuser lO.B.ez., Eckartgasie 19. . 10. Bez.. Herzgasse 26. Schätzwert 46.763 Schilling, geringstes; Gebot 23.376 Schilling; am 26. Oktober ein sechstel Anteil Pernerstorfergasse 26. SchätzweA 3646 Schilliirg, geringstes Gebot 1823 Schilling. ' Wiener BSrfe. Weiter fest. , Die Nachrtchtsn über teilweise Besserung des Bertütep ÄLttenM ntarkteS sowie über anhaltende Festigkeit der Prager Börst tvkrkten ans die kokalie Spekulation günstig eil». Dir fraundlkchvit An. regungen ginge« von de.n. vorn Prager Markt abhängigen MicngaMmgen aus mb erfaßten dis nrestshon MkikLen- und SchraM^n.