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Wiener Morgenzeitung · 1927-08-17 · Heft 3040 (17.8.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3040 (17.8.1927)
Date
1927-08-17
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 3040 ~ SSten, Mittwoch Pasteten aus MenkchrnsteW. Die BerÄvechen eines sibirischen Gastwirtes. Verl in, 16. August. Das „Acht-Uhr-Blatt" meldet kurs W a r s chia u: Ungeheuerliche Einzelheiten über die verbrechen eines Mannes namens Do misch« nko, der kürzlich im Wer von 98 Jahren starb, werden jetzt bekannt. DomHschenko wurde vor 60 Jahren nach Sibirien vettbannt. Er ließ sich dort als Wirt nieder und hatte großen Zuspruch. Besonders begehrt ivaren Pasteten sowie eine Art Koteletts, weil man eine ähnliche Qualität weit und breit nicht erhielt. Nach fefttcm Tode machten die Gendarmen furchtbare Entdecknngm. In einer großen Truhe fand man Gkele1t«Kvon 70 Menschen; sechs Fässer enthielten eingepöckeltes Menschenfleisch. SoiLxeit sich noch feststellen ließ, hat Domischenko seine Opfer d»urch Schnaps betäubt urü> sie dann geräuschlos hingeschlachtet. Die Pasteten und die ''elettS, dir Huniderte Von Personen gegessen hatten, bestände«: aus Menschenfleisch. Me i^roß die Zahl der Opfer dos Massenmörders ist, kann man überhaupt nicht feststellen, Zweifellos muß man'die meisten Verschwundenen in dieser Gegend seit Jahrzehnten auf das Konto dieses Unholdes setzen. Rn Lancher vernnglM. Bon einem Saugrohr angesogen. / Au§ Altona wird gemeldet: Bei Arbeiten, die im AnAmge des Elektrizitätswerkes Unterelbe an den Sangpohren vorgenommen churden', kam der Tmccher Bartels dem Saugrohr zu nahe und wurde an g e sog en, wobei die Sign «Norme und der Luftzufnhrmngsschlauch rissen, so daß Bartels erstickte: Die Leiche wurde geborgen. 8kn Irrsinniger oder ein StrMrig? Das Geheinmis deS Professors Canella. Die vor einiger Zeit viel erörterte Geschichte des. geheimnisvollen Insassen der italienischen Irrenanstalt Collegno, ein Fall, der weit über die Grenzen Italiens hinaus Aufsehen erregte und. die Gemüter lebhaft beschäftigte, hat jetzt eine neue Wendung genommen. Die italienischen Behörden haben nämlich auf Grund einer eingehenden Untersuchung entschieden, daß bas Individuum, daS angibt, der angesehene Professor der Philosophie Giulio Canella zu fein, in Wahrheit der entsprungene Sträfling Mario Bruneri ist, der noch eine achtjährige Gefängnisstrafe zu verbüßen hat. tprofeffor Canella hatte als Soldat am Weltkrieg teilgenömmen und war von der italienischen Front in Mazedonien als'' vermißt gemeldet und später tot erklärt worden. Im März vorigen Jahres war in den Straßen von Turin ekn-armfelig gekleideter Mann ' im Instand völliger geistiger und körperlicher Er- . , fchöpsung aufgeftmden und, da fein -Geist zerrüttet schien, nach der Irrenanstalt von Collegno gebracht worden. In den Abbildungen, die die Zeitungen von dem rätselhaften Unbekannten brachten, glaubte.Frau Canella, die eine schöne Villa am Gardasee bewohnt, ihren als tot beweinten Gatten wiederzuerkenncn. Sie kam in die Irrenanstalt und erklärte, nachdem sie den Mann gesehen hatte, mit aller Bestimmtheit, daß es ihr verschollener Gatte sei. Nach dieser Erklärung trug die Jrrenhausverwaltung keine Bedenken, die Erlaubnis zur Ueberführung des Unbekannten, der in aller Form als Professor Canella von seiner Gattin agnosziert worden war, nach der Villa am Gardasee zu erteilen. Hier-erholte er sich dann auch recht bald, und mit seinem wiederkehrenden Gedächtnis wuchs auch die Liebe zu seinem teuren Weib und seinen geliebten Kindern, wie er sie nannte. ' ■ < Die Polizei lieh sich in der Ueüerzeugung nicht irre machen, daß dieser Professor Canella niemand anderer als der entlaufene Sträfling Bruneri sei. Da inzwischen auch die Mitglieder der Familie Bruneri den angeblichen Professor als ihren Verwandten identifizierten, wurde der Mann trotz seines Protestes wieder nach der Irrenanstalt in Turin gebracht, trotz des Einspruches der Familie Canella, die sich mit dem Ersuchen an die Staatsanwaltschaft wandte, zugunsten des zu Unrecht Internierten zu intervenieren. Ans Grund einer eingehenden Untersuchung hat jetzt die Behörde den Einspruch der Familie mit dem Hintveis abgelehnt, daß dieser angebliche Canella ein Schwindler sei, der sich die Gutgläubigkeit dev Frau zunutze gemacht habe. Durch 'einwandfreie Zeugen, vor allem durch das Zeugnis seiner Frau, mit der Bruneri jahrelang zusammengelebt hatte, und eines Priesters, der. aussagte, daß Bruneri ihn eines Tages ausgesucht und die Bitte an ihn gerichtet habe, ihn vor seinen Verfolgern zu schützen, ist der Beweis erbracht worden, daß man es mit einem Schwindler zu tun hat, der die Nolle des Gelehrten so geschickt zu spielen wußte, daß er selbst die Wissenschaftler zu täuschen vermochte. Ditz, Familie Canella gibt aher dio Sache noch nicht ans und wird an den Obersten Gerichtshof appellieren, da sie nach wie vor fest überzeugt ist, daß der von der Polizei als Brutkeri bezeichnet«; Mann in Wahrheit niemand anderer als Professor Canella ist. / Wiener Mergenzeituns rr. August 1927 Sette 8 Re .Austria" in Norwegen. Drammen, 16. August. (Norsk Telegrambyran.) In dem heute hier abgehaltenen Fußballmatch siegte der Wiener Fußballklub Austria über den Fußballklub Drasn Mit 3 : 2. Ser Tov in den Sergen. Weder zwei Todesopfer. MS Schladming wird gemeldet: Auf der Dachsteinsüdwand sind vorgestern ein Herr und eine jaMmc, wahrscheinlich aus Linz, um 4 Uhr früh pvn der SiMvandyütte aufgestiegen und haben sich verirrt. Gestern nachmittags konnte ihnen eine Führerpartie bis auf 50 Meter Entfernung ncchekoimneii, doch war es, da Schnee, Regen und Nebel herrschte, nicht möglich, sie zu retten. Am Klafferstergnn Klafferkefsel wurde ein Tourist, wahrscheinlich aus Wien, durch einen Steinschlag am 'Kopfe schwer verletzt. Der Tourist fiel etwa 100 Meter m die Tiefe.. Er wird nach SchladMing gÄwacht iverden. Die Leichen der beiden in einer Gletscherspalte am Floitenkees im Zillertal verunglückten Wiener Stu- - bihtiett Stephan Kohn und Kurt Effenberger ivurden nach Mayrhofen überführt. Bei der Bergungsaktion wurden zum ersteirmal Brieftauben verwendet. Ser Ansstand in Bolivien niedergeschlagen. Londvn, 16. August. (Tel.-Komp.) Nach einer Meldung auS La Paz wurde in den Provinzen Podos:^ Kochabamva und Orurv dier Aufstand der Indianer niedergeschlagen. Nach einer Mitteilung des KriegsnünisteriumS ist die Lage im ganzen Lande wieder ruhig. Die Truppen sind im Begriffe, die Rädelsführer zu verfolgen: Auf Seite der Aufständischen werden etwa 1200 Tote gezählt, während die Bundestruppen mir eften M-mn verloren haben. Sine Snglstnderin in Lhnffa. Die geheimnisvolle Hauptstadt von Tibet. Als erste weiße Frau ist die Engländerin Alexaiidra David-Neel auf einer Abenteuerlichen Reise verkleidet nach Lhassa gekonrmen, der Verbotenen Stadt in Tibet, in 'der der Dalai Lmna residiert. Sie erzählt ähre Abenteuer mit gutem Humor sin ihrenr Buch „Meine Reise nach Lhassa". Nach fünf vergeblichen Versuchen glückte es ihr schließlich, nnt einem jungen tibetanischen Lama, ihrem Adoptivsohn, . als einzigem Gefährten, nach einer Fußwanderung von vier Monaten die „Heilige Stadt" -"zu betreten und dort zwei Monate unerkannt zu leben. Infolge eines furchtbaren Saubsturmes, der'unk Lhassa tobte und alle Aufmerksamkeit auf sich zog, gelang es ihr, unbemerkt durch das Dar der Stadt zu 'schlüpfen; ihr Begleiter Aongdeu gab sich für einen Bürger von Lhassa aus, und so kanwn sie ungefährdet bis zu dem „Petala", und sahen die Ten:pel und Klöster des höchsten tibetanischen Heiligtums vor sich : liegen. Lhassa hat auf Die Engländerin einen merkwürdig „Pariserischen" Eindruck gemacht,'uE sie hat dort so viel Merkwürdiges und Sonderbares gesehen, daß sie nur nnt Mühe , das Lachen verbeißen konnte, bas nun um so lebhafter durchlihre SchiLerung tönt. Die Städt ist voll von Polizisten. Einer von ihnen, der sie argwöhnisch betrachtete, wollte sie anhalten, aber sie fing sofort mit einer am Wege fitzenden Händlerin um eine Pfanne zu feilschen an und brachte die versammelte Menge zürn Lachen; inan hielt sie. für eine „Halbwilde" von irgendeinem Nonmdeirstcnnm, und damit gab sich auch der Schutznrann zufrieden. Ein anderer Hüter der Ordnung suchte Geld von ihr zu erpressen, ein dritter schlug sie mit einem Stabe, weil si< sich auf einen Weg gedrängt hatte,' auf dem nuv „seine Leute" gehen dursten; sie erzählt, wie fvoh sie über diese Schläge ivar, die ihr die Mite ihrer Verkleidung anzeigten. Gefahren wurden von dieser (kühnen Frau gering geachtet. Einmal mußte sie sich lg egen Räuber mit ihrem Revolver verteidigen. Ein andermal wäre sie fast von einer Seilbrücke, die sie mit 'ihrem Korb überqueren mußte, heruntergestürzt. Die Furcht vor Entdeckung und Mangel an Nahrung waren die .größter: Schrecken der Reisenden. Da sie ihren Vorrat auf dem Rücker: mitführten, mußten sie oft um Speise betteln. „Einmal erschreckte ich eine Frau, die uns nicht in ihr Haus aufnehmen wollte und sich mit Krankheit entschuldigte," erzählt sie; „ich sah durch die Luken, daß niemand in: Kaufe krank ivar, sagte ihr die Lüge auf den Kopf zu und. verkündete ihr, daß wirkliche Krankheit über ihr Haus' konnnen rverde, da sie zweh heilige Pilger betrogen habe. Diese Erklärung, die ich durch ein Schütetln Meines weiten Gewandes unterstützte, wix w-nn ich Schaven von bösen Dämoner: daraus hervorzaubern wollte, versetzte sie in furchtbare Angst und sie brachte uns tveinend eine hübsche Merrge Lebensmittel." „Niemals habe ich in meinem Leben eine so billige Reise gemacht", erzählt sie vor: diese,n 2lLenteuer, bei dem sie imb blutenden Füßen, unter ihrer Last ächzend, vielfach in Schnee und Dunkelheit so lange Zeit auf steiniger: Pfaden einherzog. Lentsche nrchSolvgische Funve in Sgim». Die archäologischen Grabrrugen, die fett mehreren Monaten seitens Dr. Weiter von der Deutschen Archäologischen Schutte in Athen in Egina durchgeführt wurden, sind von 'bemeckvenswerten Erfolgen begleitet gewesen. Me Ruinen, d» die deutsche Forschung jüngst Mage förderte, sind vom historischen Standpunkte der Inseln von weitgehendster Bedeutung. Unter den Ruinen des Tempels der Aphrodite legte Dr. Wetter dieser Tage vier Städ begründ risse sie:, die in -ihrer Entstehung über ein hohes , Mer verfügen und deren Gründung mit dem Baue Trojas ^tzMr.suLamMnWen. dürste. WßerdemM«rdw»DMe,-a«8 der protcHelladischen Periode, also 2806 bis 1600 v. Ehr., Aotzgc'iegr. Ein weiterer außerordeMich intsveßaMer Fund ist «ne prähistorische Zitadelle. Dm: der Zitadelle blieb bis zum Heuügen Tage eine Wallmauer sowie im Innern einige Arrfenchaltsräume gut erhalten. Im'Osten der ersten Wallmauer wurde außerdem e:ne zweite Umfaffungsmaucr entdeckt. Die gesamte Ausdehnung dieser prähistorischen Funde beträgt 400 bis 500 Meter. Unter den neuen Fundgegenständen, die seitens der deutschen Forscher in Egina zutage gefördert werden konnten, befinden sich verschiedene Basen mit reicher Ornamentenverziernng aus den protcchelkadischen, mihelladischen Md mycemschen Epochen, eine große Anzahl sehr alter Reliefs, Köpfe von ausschließlich archäologischem Interesse und mehrere fast wertlose Inschriften. Die Grabungen :n Egina werden mit finanzieller Unterstützung der Bayerischen Akademie d-urchgesührt. Die Fundgegenstände wurden im Neuen Museum in Egina ousgastellt, einem alten Gebäude, das unter Capodistria zum Zweck« eines Gymnasiums erbaut worden :st. Der Bau wurde auf Initiative des Al'hener Mnister'mms für öfsentlichen Unterricht restauriert, und die Deutsche Archäologische Schule in Athen stiftete Vitruien zur Unterbringung der Fundobjekte. Die Grabrrngen unter der Leitung Dr. Wellers dauern noch weitere Kwölf Monate; in dieser Zert glauben die deutschen Archäologen noch weitere inte^ essante Mjokte zutage zu fördern. Bmn Tage. Wien, 17. August. Das Werte» Vorhersage: Trüb, regnerisch, ikühl, zeibwriseS Aus» Aaren, westlich-nordwestliche Winde von zun^chmender StäÄe. Die Brvttochet de« Waelitifchen KvltnMMt:inde, Wien, % Bez., Ferdinandstraße 23, ist ab 16. August d. I. wieder für den Parteienvktr^hr geöffnet. Skändrge« Geburtenrückgang in Wien. Die Zahl der Lebendgeburten in Men hat auch irr: Vorjahr abgenommen. Wahrend im Jahre 1913 in Wien 37.632 Lebendgeburten zu verz/richnen waren, wies das Jahr 1925 dre Zahl von 26.048 Lebendgeburten auf und das Vorjahr 23.078. Davon waren 11.991 Knaben und 11.078 Mädchen. Einen erstculichen Rückgang hat im Vorjahr die Säuglingssterblichikeit zu verzeichnen. Im Jahre 1918 starben tm ersten Lebensjahr 5833 Kinder. Diese Zahl sanl im Jahre 1925 auf 2086 herab' und ging ini Vorjahr aus 1807 zurück. Das gesähritche Motorrad. Der 23jährige Geschäftsdiener Walter Wiefenfeld, Vrnehhoferstraße 3 wohnhaft, fuhr gestern abends mit seinem Motorrad, auf dessen Soziussitz die 16jährige Pflegerin Gisela Langer saß, durch die Hafenzufahkrtsstraße. Das Motorrad fuhr mit solcher Wucht an einen Wagen an, daß beide auf das Pflaster geschleudert tamribe«. Wiesinfeld erlitt eine GehiruzerschülLerung, einen offenen Bruch des Nasenbeins und einen Bruch des rechten Unter«vines, seine Begleiterin eine Gehirnerschühteruna. Die Verunglückten wurden in das Rudolssspital gebracht. Ern« mysteriöse Geschichte. In der Leidesdorsßasse in Döbling wurde dvn Haus« Partelen der Modelleur Julius T. in seiner» mit Leuchtgas erfüllten Wohnung, fest schlafend, aufgeftrnden. In öfev Küche standen alle drei Gashähne des Kochherdes offen. Der Modelleur erzählte b'e: der Polizei eine einigermaßen mysteriöse Geschichte, in der eine postenlose VeEuferin Paula P. dre Hauptrolle spielt. Der ModeWur hatte die Verkäuferin a^f Grund eines ZeitungsinEerates keninengelernt und sie nach zwei Rendezvous auf schriftliche Mid, Teilungen vertröstet. Sie warf nun am 9. d. M. in feinen Briefkasten einen Brief, in dem sie ihm Vorwürfe machte und ihm drohte, er möge sich hüten, so mit Frauen umzugehen. Au: 12. gegen abends erschien die Verkäuferin in der Wohnung des Modelleurs. Gegen 10 Uhr abends hatte sie es sehr eilig fortzukour'mpn. Dier Modelleur stellt es nun als ziemlich wahrscheinlich hin,- daß die Verkäuferin, während er das MvarniMoPhon spielen ließ, in der Küche die Ga-Ihahne öffnete. Dia Beschuldigte stellt das natürlich in Abrede. Das Gericht wird sich nunmeß' mit der Aufklärung des Falles zu beschMigen haben. Gm unbctannter Seivstmörder. Montag abends hat sich vor dem StvatzenLahnhch Ottakring ein ekoa 20- bis Wjähriger Mann durch einen Revolverschuß schwer verletzt. Er wntde inS Mlh^lminenspita: gebracht und statb dort im Laufe der Nacht. Der Selbstmörder war mittelgroß, schlank, hatte längliches Gesicht und schwarzes Haar. Er trug einen braunen. Anzug und unter der Hose eine zwlttte gwne Hose. Er hat<te den rechten Fuß verkrüppelt und trug eine Prothese mit orthopädischem Schuh. Vermißt. Die 30jährige Schneiderin Johanna S ege^l, in Levt« berg geboren, hat sich am 13. d. M. aus ihrer Wohnung V. Bez., Arnetzhoferftraße 11, mit der Angabe entferitt, sie wolle in größerer Gesellschaft einen Ausflug :Nachen. Sie ist aber bisher nicht zurückgekchrt und bat auch steine Nachricht gegeben, so daß mm: einen Unfall besiirchitzt. D:e Vermißte ist klein, rbastig, hat rundes Gleicht, braunes Haar nttt Bubikopf und trug grauen Mantel, gelbes Kleid und blauen Fikzyut. Mttetlungen über äften Aufenthalt sind an das PraterkoMmisiariat zu richten. Siebzehnte Klasirnlotterte. Be: der gestern abgehaltenen Ziel^ng deS ersten Tagoder 3. Klasse geivanneu: 25.000 S. das Los Nr. 75.889; 10.000 S. das Los Nr. 61.754; 5000 S. das Los Nr. 38.74-4; je 3000 S. die Lose Nr. 12.160, 70.492, 73.214; je 1000 S. .die Lose Nr. 12.843, 19.18b, 37:331, 31.841, 40.113, 78.330, 81.W9 und 98.639. Anßerdmn wurden 14ö^ Gewinne zwischen 600 und 123 S. ausgelost. Kk«v der vrrernWen Zionisten-IdeUisimrMen. ' . Donnerstag, den 18. d. M., um 8 Ms aberM, findet im Cafe Metro pol, 9. Bez., Be BetzsamMlung statt, Kn der auch xvufir '-■y

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