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Wiener Morgenzeitung · 1927-08-16 · Heft 3039 (16.8.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3039 (16.8.1927)
Date
1927-08-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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•Sri* 4 Dimstag Wi«««r Mokgenzeiwng «a.lllla Schilling erbeutet. Ül $n Götyebvrg (Schweden) hat ein großzügiger Gauner mit gefälschten Depeschen Betrügereien an zwei Banken versucht. In dem einen Falle ist der Schwindel mißglückt, im änderet: hat er eine Summe voi: 2000 Pfund Sterling erbeutet. Der Gauner hat die Flucht ergriffen, und da der Betrug erst geraume Zeit später aufkam, einer: großer: Vorsprung gewonnen. Nach den Mitteilunger: der Kriminalpolizei i>: Göthebovg an das Wierrer Sichcrheitsbureau wurde am 6. August in der GötheborgerTelegraphen station eine Depesche an die „I n g e n e t r i c S ch e n e c t a d y" in New Jork cnrfgegeben. Sic lvar „Owen D o u n g" unterzeichnet und enthielt das Ersuchen, 16.000 Dollars an das Realitätenbureau in Oskarsham telegraphisch zu überweisen. In diesem Falle ist der Betrug, denn um einen solcher: hmrdelte es sich, mißglückt, da festgestellt wurde, daß der selbst in Schlveden weilende Dhwn Doung das Telegramm nicht abgcsendet hatte. Am 11. v. M. wurde bei der Götheborger Telegraphenstation wieder eine Depesche an die Firma „Trümmer u. Comp., Successors" in London aufgegeben. Es trug di-c Unterschrift „Kreuger". Nun heißt der Chef der bekannten großen Holzfrrma Kreuger »Idar Kreuger". Die Depesche enthielt die Weisung. sofort 2000 Pfund Sterling für Zwecke, die als diskret bezeichnet wurden, an das Realitätenverkchrsbureau in Oskarshamn anznweisen. Ir: diesem Falle glückte der Betrug; dem: die Firma Trümmer übersendete die 2000 Pfund an eine Bank in Oskarshamn und diese bezahlte die Summe an das Realitätenverkchrsbureau aus. In diesem Bureau lvar einige Zeit vorher ein Mann erschienen, der sich A r v i d Nelson nannte und sich für einen in seine Heimat zurückkehrenden SchwedisH-Amerikaner ausgab. Dieser Marm ließ sich nun den größten Teil der 2000 Pfund ausbezahlen. Als dann der Schwindel aufkam, iyurde durch die Erhebungen der Verdacht der Täterschaft gegen den tvegen Betruges vorbestraften 35jährigen Kaufmann Sixton Gustaf Algot Sand ström aus Stockholm gelenkt. Den Betrag hatte der Hochstapler vom Realitätenverkchrsbureau am 16. v. M. in d re i P o st s <H e ck s ausbezahlt erhalten, die er noch am selben Tagt bei verschiedenen Banken in Malmö verkauft hat. Festgestellt wurde dann, daß sich Sandström einen Reisepaß auf den Namen „Nils Arvid Nelson" beschafft hat. Er dürfte noch am 16. v. M. ins Ausland geflüchtet fein. Seme Verfolgung ist eingeleitet. Er ist groß und bartlos. Sein linker Ringfinger ist verstümmelt und im dritten Gliede steif, der linke kleine Finger ist an der Spitze deformiert. 6iit Auto vom Zuge ersaßt. Wie berichtet, tvurde am Samstag um etwa 1/48 Uhr abends der Autotaxichauffeur Max Hur bau, Steingasse 24 ivohnhaft, mit feinem Auto A VI WO, Eigentum des Ingenieurs Bayer- Huber, Baumgasse 40, beim Bahnschranken am Ende dsv Favoriteustrahs von einem Zug erfaßt und schwer verletzt. Die Ret- , tungSgesellschaft -rächte ihn ins Wiedner Krankenhaus, wo Hurban seiner Uebergabr gestorben ist. Er war mit dem Lohnauto von Oberlan auf der Himbergerftraße gegen Wen gefahren. Als er znr BahnllbersetzuW der Donauuferbahn kam, fuhr er mit seinem Auto gegen den ge-- König und Johannes Keßler und dessen Sohn anwesend. Ald der Rat von der Teilnahim der Christen an dem'Beschnridungsvorgang erfuhr, büßte er Buxtvrf und seinen Tochtermann König um je 100, Abraham Bmunschweig um 400 Gulden. Die übrigen Juden gingen straflos aus. Nicht vergessen werden soll an dieser Stelle die Erinnerung an die Aufnahme, welche 1789, kurz nach Ausbruch der französischen Revolmion, die Stadt Basel während vier bis sechs Wochen den aus dem Oberelsaß flüchtenden Juden gewährte, mehr als 700 an der Zahl. Gin Gedicht des.' neuhebrätschen Dichters Hartwig Wessely verherrlichte diese Tat edelster Menschenliebe. Das Recht der freien Nichxr- Coffung, das die Helvetische Verfassung den Juden zuerkannt hatte, bracht« auch nach Basel wiederum jüdische Fanlilien, zuerst nur vereinzelte, denen aber bald weiters folgten. Der erste dieser niedergelassenen Juden, M aus dem Sundgaudorfe Nieder-Hageittal 1800 in die Stadt kam, betrieb daselbst eine jüdische Wirtschaft und Judenherberge. Die dritte Gemeinde wurde entweder 1809 oder 180h 'gegründet. Das Leben der Inder: war kein ungestörtes, ■w häufig wurden von seiten der Bürger Versuch: unternommen, die ihnen unmrgenehnre Konkurrenz dadurch zr: beseitigen, daß man den Söhnen der niedergelassenen Juden keine Heiratslizenz in Basel gewährt«, wodurch die Gemeinde natürlich allmählich auf den Aussterbeetat gesetzt wurde. Frankreich, dessen Untertanen alle diese aus dem Elsaß «in* gewanderten Juden waren, trat immer und immer wieder sür^Handelserleichterungen zu deren Gunsten ein. 1964 erfolgt/endllch die Jubenemanzipation, b h erster Linie Frankreich, außerdem aber auch Amerika und England zu daMi: ist. Der französisch-schweizerische Handelsvertrag von 1864 brachte den Elsässer Jude,: Freizügigkeit. Ein Jahr später erwarben auch die Aargauer Juden dieselbe dadurch, daß anläßlich einer Partialrevision der Bundesverfassung ein diesbezüglicher Artikel in dieselbe ausgenommen wuldo. Seither hat die jüdische Gemeinde eine«: schnellen Aufschwung genommen. Waren bis zmn deutsch-französischen Mege nur Elsässer Juden Kugewcrndert, so kamen nach schlosscnen, jedoch laut Zeugenaussagen nicht beleuchteten Bahnschranken an, unterfuhr ihn und gelangte in dem Augenblick auf daö Geleise, da eben ein Güterzug heranfuhr. Die Lokomotive erfaßte das Auto und schleifte es e'wa dreihundert Schritte von sich her. Lest dann gelang e» dem Lolomotivführer, den lifn voller Fahrt begriffenen Zug zum Stehen zu bringen. Der Schrankenwärter Frtckwich Sa d: l, der zur Zeit den Dienst versah, glaubt, daß Hurban betrunke: ge.vesen sei, daß er mit aufgedrehten Scheinwerfern und mit unverm inderter Geschwindigkeit gegen den geschlossenen Schranken lvSgefahren fei. Der Schranken war deshalb nicht beleuchtet, weil es zur Zeit des Unfalles noch ganz taghell war. Dieser Umstand wird vo.r Zeugen bestritten, so daß danach die Schuld an dem Unfall Saidil treffen würde. Di« Leich: des Hurban wird gerichtlich geöffnet. Die Erhebungen werden fortgesetzt. Di« MaatSanwaltschast ist verständigt. Ser Prozeß gegen Schalom Schwarzbarth. rorres hofft auf Freispruch. In einem Gespräch mit Pressevertretern erklärte der Verteidiger Schwarzbarts, der Advokat Torres, er iverdr die Labung von etwa 50 Zeugen beantragen Insgesamt lverden etwa 100 Zeugen verhört werden. Der Prozeß lvird ungefährzehn Tage in Anspruch nehmen. Das Aktenmaterial häuft sich zu Bergen; selbstverständlich wurde alles, was die Rolle Petljuras und sei ne Unterführer bei den Judenpogromen betrifft, zu den Men gegeben. „Schalom Schwarzbart und ich, fein Verteidiger, sehen dem Prozesse im Bewußtsein, daß, das Recht auf unserer Seite ist, mit Ruhe entgegen. Ich Werbe auf Freispruch plädieren und hoffe au f den Freispruch." Zu den Anklagen Jabotinsky S (siehe „Wiener Morgenzeitung" vom 14. d. M.) erklärte Torres, er sei Advokat und habe die Pflicht, seinen Klienten auf die beste Art zu verteidigen; man Hab« aus der Art, wie er vor kurzem einen Kommunisten verteidigt hat, absolut nicht auf seine allgemeine Gesinnung zu, schließen. Der Prozeß. SchwarKart hat nichts mit Politik zu tun; - es. handelt sich um den Rache- und Protestakt einer glühenden Seele gegen graue,wolle, barbarische Taten, die gegen Juden verübt worden sind. Es hcnwelt sich um eine jüdische Sache und mir als kämpfendem Juden ist sie nicht fremd. 9er Mselkaftr«. Redigiert von Joto. Nichtige Auflösungen der in Nummer 9031 (Sonntag, den 7. August 1027) erschienenen Rätsel sandten; Janika F; j ch « r, Bratislava. Karner, 11, Bezirk, Sch neide rgasse 10. Fanny Hager, 1. ÄeM, Gonzaga gasse 16. Bella ANweiß, 16. Bezirk, Währtngerstrahe 1L9. Markus Depper, 9. Bezirk, SechSschkmmelgasst 17. Kalman Hammer, 4. Bezivk, Wiedner Hauptstraße 76. Friedensschluß auch Aargauer und deutsche Juden nach Basel und seit den mmnziger Jahren auch zahlreiche Ostjuden. Seit 1873 ist das Bürgerrecht auch den Juden zugänglich. Infolge des Anwachsens der jüdischen Gemeinde wurde schon in den sechziger Jahren eine für damalige Verhältnisse große Synagoge errichtet! und am 9- September 1966 in Anwesenheü städtischer, kantonaler und geistlicher Abordnungen eingeweiht, wobei die Rabbiner vvn Hegen-eiip und Langnau, Nordmann und Kayserling, die Festpredigtar hielten- Bereits zwei Dezennien später mußt« bify Btynop goge erheblich vergrößert werden. Das Baslev Rabbtrmt, das bis Mit« der achtziger Jahre von Rabbiner Nordmmm in,Hegenheim verwaltet tvurde, erhielt in dev Person de» im' fegten Jahre verstorbenen Rabbiners Dr. Artur Mohn, km Ich« 1885 einen eigenen, den ersten Rabbiner der dritten Gemeinde Leider ist es Rabbiner Dr. Cvhn nicht vergömt gewesen, den XV., den Jubiläumskongreß, mitMrfeben. Bor einem Jahre ist er nach 40jährigev Tätigkeit in der Gemeinde, von himwn geschieden. Rabbiner Dr. Cohn ist der Rabbiner da« Basler Kehilla gewesen, von dem Dr. Theodor Herzl in seiner 1897 erschienenen Schrift schreibt r „Der Rabbiner von Basel, dev nicht Mitglied des Kongresses War, sondern als Zuschauer den Verhandlungen beiwohnt«, .erbat sich in der letzten Sitzung das Wort, um feierlich zu ««klären, daß er ein entschiedener Gegner des Zionismus gewesen und bekehrt worden sei. UiD dieser ehrliche Mann, b«n wir schon achteten, als er unser Gegner war, ist seither ein Tstwstel unserer Bewegung." Diese Genwind« hat den ersten Ziontstienkongreß miterlebt. Sie ist stolz darmtf, daß nach der abwetsenderr Härtung der Münchner Kultusgenwinde die Anberufer des ersten Kongresses gerade Bafel als Kongreßort wählten und daß nunmchv hier zum siebenten Mal« das Parlament des jüdischen Volkes tagen soll, dessen XV. Session hoffentlich das Werk des Mästinaaufbaues Um ein gutes Stück weiter bringen wird. 16. August TWf Ek. «MSr. 9t» »esrSkmi- 9ittKot Solo Hauptmanos Un.er ganz ungo.vöhnlich zahlreicher Beteiligung wurde gestern der so plötzlich verstorbene Direktor des „Phönix", Herr Galo Haupt mann, am ZeiUralfriedhof bestattet. Dta Dtvek toren der Gesellschaft, lvelcher der Verblichene dient«, di« Beamten und Angestellten, die Vertreter d«r Fürsorgekorpovatio-nen, di« durch den Tod dieses Manne» cinen herben Verlust erlitten haben, die zahlreichei: Freunde und Verehrer waren erschienen und der Präsident der Wiener jüdischen «KultuSgemeinda, Herr Generalstabsarzt Prof. Pick, trahm persönlich an der Bestattung teil, um das Andenken de? anSgrzeichi^ten jüdischen Mitbürgers zu ehren. Herr Rabbiner Dr. Dobrinsky würdig!« schlicht und eindrucksvoll die hervocrugendrn Eigenschaften Direktor Hauptmanns, der ein bedeutmder Fachmann, aber auch tzlin Menschenfreund und Wohltäter im besten Sinne des Wortes war. Für die Direktion des Phönix nahm Herr Direktor Berliner tiefbewegt von dem unersetzlichen Mitarbeiter Abschied, für di« Beamtenschaft sprach Herr Saphir. Am offen«, Grab: dankte für den Verein der jüdischen Kindersreunde Herr KultuLrat Doktor Klaber dem Verblichenen für die aufopfernde Liebe und Treue, welche er den Kindern angedeihen 1i«ß, die durch da» allzu frühzeitige Ableben ihres Kurator« verwaist sind. Sodann hielt namens des Verbandes der Bukowinaer in Wien sin Mitglied des BorstatckeS einen ivarmen Nachruf. Die kantoralen. Funktionen versah Herr Oberkantor Müller. 9« LeichenschSnder Mer. Hitlers ,Illustrierter Beobachters^ bringt unter der Sammel- Überschrift „Von unseren Feinden" ein Lichtbild vom Grabe Hugo Zuckermanns, das vor «iniglen Wochm auf dem Egerer Friedhof enthüllt wurde. Darunter ist zu lesen: „Go ehren sie ihre Toten,"-Zu den barbarischen Gräbgr-- schändungen der Hakenkreuzler, di« «auf jüdischen Friedhösen fortgesetzt begangen wurden, zuletzt in Köln durch Umlegung und Besudelung von nicht weniger als 70 Gvabsietne«:, kommt jetzt die symbolische Schändung des Grabes eines der edelsten Menschen, eines jüdischen Dichters, der im Mltkrieg gefallen ist. Als Frontkämpfer für Alldeutschland! . . . Ist nicht diesmal die Dummheit der Hitler^Leute größer als ihre haßwütige Roheit? Wenn der „Illustrierte Beobachter", der Ableger de- Hitlerschen „Völkischen Beobachters", mit dieser Publikation der „siemden Staffe" aiÄrvidet, daß sie «inen ihrer besten und edelsten Toten würdig ehrt, so muß den engstirnig-! sten und ergebensten Hitler-Anhänger di« Gemeinheit und Umsinnigkeit solchen Vorwurfes abstoßen. Und es ist noch jener Hugo Zuckermann, dev das „Oesterrrichifche Retterlted" schuf, da» „Salzburger Diarium" und das unvergängliche Gedenkblatt für jenen deutschböhmischen Lchver, der von der tödlichen Kugel gewoffen siärd, während er den Brief seiner Geliebten liest: „Eine Kugel kam geflogen v Nun kam eine Stinkbombe geflogen. >AuS der hakenkrouzlerischen Front auf das Grab Zuckermanns in feine deutschböhmisch: Heimat.^ Zuckermann ist gefallen, aber Hitler lebt und M den Ky«a. überstanden. Das Sieb der schwarzen Reichswehr. Aus der neudeutschen Frredenslyrik. D«aS Amtsgericht in IDiuisbnrg hatte Mtte Juni einen Trupp vor: Jungstahlhelmern in Strafe genlontmen, weil ft« das „Lied der schwarzen. Reichswehr" auf der Straße gesungen hatten. Die Verurteilten legtz:n §%tt das Urteil Berufung ein. Die Bemfungsvechandlung fand am 30. Juni statt. Die Angeklagten hatten zngegeVen, das Lied zitsckmmen mit anderen Teilnehmern des ans 54 Leuten ÜestehendßN Trupps gesungen m Wen. In der BerufnngSverhandlnirgj wiiderriefen sie dieses Eingeständnis, behaupteten vielnvehr, ein anderes Lied gesungen zu haben: „Hallo, bl« Synagoge brennt, der Jude steht im H'emd!"> In, dem Lied der schwarzen Reichswehr, das nach eidlichen Bekundungen gesungen Wochen war, 'heißt es: ,-Schmeißt sie raus die Jubenband«, Schmeißt sie raus aus Unserem Batjerlchche! Laßt sie zich'n bis Vach Jerusalem Und hackt st« gleich die Belinp ab Sonst kommen sie wieder rin. Denn das deutsche Volk ist ganz anderer Meinung Mi« Rudolf Wosse und sein Tageblatt: Und so zich'n wir mit Webrüll Auf zum Mull, jawnll, jawultj Um de» Gaustatt ausMmistm, Schmeißt sie raus die Kommuniften Und das ganz« Judanpack 'MvseS, Mohn und Isaak!" Mewohl auch ein von den Angeklagten benannter Zeug« bestätigte, daß die Angeklagten bas Lied auf der Kaiser- Mchelm-Gtraße gesungen hatten, wurden diese in der rufungÄnstanz frsigesprochon, da nicht seftgestellt Wochen könne, ob si« gewußt hätten, daß in der Straße besonders viele Juden ivvhnen. — Das Urteil ist von der gleichen Wsinnung wie das Lied. I «Das Schöffengericht in Königsberg i. Pr. hat un-, längst Aufreizung zum Klaffen haß angenommen, als ein MtlonalfaMtstischev Trupp durch dj« Straßen von Königsberg zog wd dabei ein Lied sang: „Wer will mit uns gen Juda zieh», wenn Hitler kommm:diert? Da heißt's wohlauf marschieren, der Jude muß krepieren. Logt an, gebt Feuer >:md ladet schnell welch' keiner von dev Stell'!" ' ij Nach der Begründung des Königsberger Gerichts wbtbl! durch dieser Lied, das sich dem Inhalt nach nicht von dem Mi der schwarzen Neichsivehr unterscheidet, zu Mwatttätigkeiten gegenüber dev jMschen Bevülkerungöklass« aufgefochert. Doch wurden die Angeklagten fr«lgesprvch«n, da nach Ansicht des Gerichts der Vorsatz zu ehM str<W«en! Handlung gefehlt habe.

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