Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3036 (12.8.1927)
- Date
- 1927-08-12
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung 12. August 1227 r. 3036 | VOLKSWIRTSCHAFT Die EinMung der Zt. s. T.-Püori!ötek. i DK Lew Jorker Besprechungen der Noten- Laut eine.- Mitteilung der 'Caisse Co:iun-u>ie gelangt s ÜNNiprUsideNieN. der Corrpon per 1. ^lngust 1927 von vierprozentigeu Obligationen der St. E. vom Fahre ,1900 ab 16. Augtzrst 1927 mit je franz. Fmncs 10.—, Abzüglich.fr. Frwrcsi—.10 Inkassospesen, zum jeweiligen Tageskurse, in Schilling ungerechnet, bei der Mlgemermn: Oestim reich! schm Bohjen- Kredit-Anstalt ür Wien zur Auszahlung. \ Ae englische Kohlendlse. Herbert Samuel befürchtet neue Krisen. SirkHerbxrt Samuel, der als Vorsitzender der Ew quete-Kommission von 1926 die Verhältnisse des englischen KvWenbtzrgbaus genau Untersucht hat, legt in dem bekannte» Berliner Fachblatt,Magazin der Wirtschaft dHej Gründe für die schlechten Geschaftsergebnisse der engli- Eschen.Grube» dar. Er stellt fest, daß ihre Lage sich auch wachsam großen Kohle nstreik kaum gebessert Hat, und Mildst eingehend die Whilstmaßnahmen,, die man ergreifen könnte. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, daß Jckdu-strie und Regierung bisher kaum eine der von der -Wq^che-MUrm-iWvn Vvrgeschlageiren Reformen in >An- Mff genommen haben. 'Unter diesen Umstünden hält er .eyrste Krrsenerschrimmgen für unvermeidlich. Jas Abkomme« Farbe«—Standard Skt. ' .... Derstimmmrg in England. r j_!AÜs ÄvndVn itriiib gemeldet: In der) englischen chLMijMön.Industrie hat das Abkommen zwischen dev I. G. lFarbenimdu-striie: und der Standard Oil e r h e b l i ch e s A u fißeNe n-vrrLgt. Während die englische chemisch^ Industrie bis jjttzt -rmcht Ln der Lage war, eine enge Zusammenarbeit mit -dem Shell-Konzern herzustellen, glaubte man trotzdem, daß!rmnvden deutschen Farbentrust durch dis vorbereitenden Ver- IhaEuNgeu mehr oder-weniger fest in der Tasche hatte. Daß -der Farbentrust bei aller Bereitwilligkeit, mit den Englän- ^dern^Mmcinsam praktische Arbeit zu leisten, sich doch bewähttgt gefühlt hat, sich gleichzeitig nicht nur auf dem MLngMittelmarkt, sonoern auch mtt bxr amerikanifchrn MittL^M-Jndnstrie enger zN verbinden, erschsint vielen -MWHeN Fachleuten erstaunlich. «- WM MWvsrr»er«WMW der z. 8. FmreniMftrie. Die I. G. Farbenindustrie errichtet, wie aus Halle gjeweldet.wird, in Kürze ein neues Werk in Wolfen bei Bitterfeld. In -ihm sollen die Rückstände des Schwefellots aus dem Betriebe in Wolfen, die bisher der Mansfeld W.G. zur -Weiterverarbeitung überlassen wurden, und die bedeutende Mengen an Rohkirpfer enthalten, verarbeitet wecheM! Die Stabittsicrung -es Francs. „Algomeen Handclsblad" erhält von blonderer Seite, hinter der Kreise -er Nbberilandschen Bank vermutet werden 'können, interessante Mitteilungen über die New Yorker Besprechungen der NotenSarÄprÄfidenten. 1 In 8eN Ausführungen des AmsteMüner Blattes werden die während der Newyorber Besprechungen wiederholt damentirrten Meldungen bestätigt, daß die Stabilisierung des Franc und die Wiedereinführung des Gvld-Standars in Frankreich einen wichtigen GegeilHmd.'der Erörterungen gebildet habe. Allerdings sei bas fran-Hffche Balutaproblem itur irt Prrvatgesprächen und in allgemeinen Ausführungen behandelt worden. Aus diesen Besprechungen lasse sich der amettlnnische Standpnn kt wie folgt umschreiben: Die Vereinigten Sdraten seien prinzipiell bereit, Frankreich größere Kredite einMäumen, falls die franMsche R^ierung die gesetzliche Stabilisierung der Väluta beschließe. Die amerikanischen Regierungs-, Bank- und Finanzkreife vertreten den Standpunkt, daß Frankreich keine Kredithilfe gewährt werden könne, solange das französische Parlament nicht die Ratifizierung der Kriegsschulde nvereinbarung beschließe- Die Schuldensrage bilde ein unüberbrückbares Hindernis für jeden Stäbllisierungsversuch, da es nicht möglich erscheine, daß die französische Balutareform ohne Mithilfe deramerikanischen Banken durchgeführt werden könne. Es sei ausgeschlossen, daß die politischen und finanziellen Autoritäten in den Vereinigten Staaten sich mit der jetzt von der französischen Kammer angenommenen Haltung absinden würben, da die Sch-Ädenzahlungen ein wirksames Mittel zur Kontrolle des Wirtschaftslebens in wichtigen Teilen Emopas bilden. Der Berlauf der Newyorkev.Konferenz habtz dieutüch gezeigt, daß die Vereinigten Staaten keine n&uc Verteilung des Gvld-es über die ganze Welt wünschen^ sondern daß sie den tatsächlichen Gold-Standard, wie er vo-rdam Krieg e in zahlreichen Landern,/ und vor allem in Frankreich, bestand, durch eine Art Dollar-Standard ersehen -möchten, Durch diesen würden die Vereinigten Staaten die Weltpreise nach ihrM Ermessen beeinflussen können. Auf alle Fälle hätten sie die "Möglichkett, die -auf Gold basierenden,, jedoch nicht mit einer -.wirklichen Goldzirkulation verbimdenen Valutasysteme zu 'kontrollieren. , ■ . -Französifchersetts scheine man sich hinsichtlich der nationalen Valuta weder drreckt noch indirekt ausländischen Einflüssen unteriverfen zu wollen. Die Banque de Fvanee ser-der iAusfassung, daßi das einzige Valutasystem, das sich auf psychologischen, Polittschen und wirtschaftlichen Erwägungen für das Land eignet, der Gold-Standard ist. Infolge der prinzipiellen Gegensätze zwischen de»' amerikanischen und französischen Instanzen liege der Termin für die Stabttifierung des Franc im Ungewissen. e Sine Lreuhandsielle in Palästina. Unter dem Nannu „HacinLn, Treu..rndfiello Haisa" üjX wie bereiis berichtet, in Palästina eine Tveuhandstellv unter -er Leitung des Herrn. Dr. -Ernst sWollstein! errichtet lvicsr'.'en!. Die Ziel: der Gesellschaft sind: Verwaltung von KapitalsiMeressen ausländischer Kapitalisten in Palästina (Häluser, Wlrien, Beleiligurrgen, (Gelder usw.); treuhänderisch: Durchführung jeder Art von Jnvestitioiren (Bauten, Pflan^ungeir uflv.); treithändsrische Erledigung jeder Art /von Sprzi-alaufträgen «auf geschäftlicher Grundlage gegen Gebühren. ( Die Treuhandstelle versprich: sich vonihrer Tätigkeit ein Anwachsen der privaten Investition j£it Palästina, da jetzt di« gcschästliche Behandlung bei Verwaltung 'und Anrag: auch sollen ausländischen Kapitalisten möglich gemacht wird, lenen bis jetzt infolge ^Mangels an geeigneter Benretung eine Jnchststron. nicht Ulgemntet iverdcn konnte-; .;; ' . Die SparoinlagenLsroegimg im DorothttM. Im Monate Juli 1927 wurden beim Dorotheum im Spar- und Schecke'.nlagenverkehr-e S. 12,856.370.82 eingelegt und S. 12,799-165.38 rüclgezahlt. Mit Eirde Juli 1927 betrug der Gesamteinlagenistand S. 31M1.652.»!. AuÄmPrs der OesterreWscheU Natkonalvank. Nach dem Ausweis Pom 7. August haben sich die eskontierken Wechsel gegen den Stand vom 31. Juli um 'W Millionen auf 125.6 Millionen vermindert. Der Barschatz erhöhte sich um> 1.65 Millionen auf 470.5 Millionen, die nrcht eingerechneteir ausländischen Werte stiegen um 7.3 Millionen auf 201.29 Millionen. Der Notenumlauf ist um 47 Millionen auf 909 Millionen zurückgegangen, mährend der Giroverbehr um 30.8 auf 64.68 Millionen gcsttegen ist. Oesterrerchische Kredit an der Münchner Börse. Nach einer Meldung des „Berliner Börsenkuriers" wurde au der Münchner Börse die Zulassung von 65 Millionen Schilling Nominale Jnyabern'ktien der Oesterpeichtschen Kreditanstalt beantragt. Oesterreichisch-tschechlscher Zollverkehr. Von der Gesandtschaft der Dschechoslowakrschen Republik in Wieir wird uns mitgeteilt, daß die Ursprrsgsbestütigun-gen, die im BewiUigungsversahren für Waren der Dar.-K'l. VI nd '»er Tar.-Pos. 35a, 41 und 89 vor ge sch rieben waren und welehe Waren österreichischen Ursprunges begleiteten, nicht mehr von den ts-chechoslowakrschen Vertretungsbehörden vidiert werden muffen, so daß weiterhin die Notwendigkeit des Vidiere ns nur noch für die Einfuhr aus Kanada und Polen nach der TschechoMvakischen Republik 'besteht. > Der Tarlsiainps HamSurs-Triest. In einer Bespchchurrg der Tariflonkurrenz zwischen den Nordsechafen und Triest schreibt der „B. B. C.": „Die jetzige Kantpspansp soll dazu dienen ,zu Abmachungen über eine dauernde Ausschaltung des Wertberverbes zu gelangen und jeder Gruppe einen angemessenen Anteil an der Bedienung deS Verkehrs zu sichern. Ausdrücklich Vorbehalten ist von beiden Setten, daß nach Ablauf 1927 die Auslobungen wiedbr in vollem Umifang wirksam werden, wenn nicht daS Ziel Ms dahin erreicht sein sollte. Neue Verhandlungen 'srnd für den Herbst in Budapest in Aussicht genommen. Im ganzen hat sich Lurch den Kamps die Stellung der NordseeWfen gefestigt. Dre icttifche Rationakbank- Man schreibt nnS ar:S Riga: Der Semestraläbschluß der letrischen Nattonalvank wies einen Bruttogewinn von 5,928.000 Lat auf (im ersten Halbjahr 1926 6,068.000 Lat). Ganz beträchtlich haben u. a. die Einlagen und laufenden RechumUchr zlugenommen, welche jetzt einen Betrag von 46.8 Millionen 'Lat erreichen. Auf der AusgabenDite ist im! Abschluß bereits eine größere Summic (500.000 Lat) zur Deckung von Verlusten vorgesehen. Als wirkticher Reingewinn darf die SuMnre von 3.4 Millionen Lat betrachtet iverden (gegen 3:8 Millionen Lat im Vorjahr). Die Bestände an ausläürdsscher Valuta sind wahrertd des ersten Halbjahres 1927 vedeutend angewachsen, und zwar von 25.4 Millionen Lat am 16. Dezember 1926 auf 31 Millionen Lat vm 1. Juli d. I. Im ersten Halbjahr 1927 sind gegen Wechsel lmd Sicherheiten Darkehlen in Höhe von 127 Millionen Lat bewilligt worden, das sind 6 Millionen Lat mchr gegenüber 1926. (28. Fortsetzung) *7 vr. Max rra^er, R. LOvtt VetUg, Wien. I AMERIKA. Ein Roman von Sdiaiom Asm. 5 ,Meir konnte sich bald überzeugendaß Amerika! eüvas Md^reZ bedeute als Leschna, daß seine Autorität hier zu, iGrde sei. Auf alle Vorwürfe, die er ihuerr machte, antwmteten sie nur iu englischer Sprachen „Sorge du für deine iGeschäste!"; •iHannah Lea ihrersetts verfluchte des Kolumbus!Gel^yre, obwohl sie keine Ahnung davon hatte, wer Kolumibps'war. Sie hörte nur, daß die anderen jüdischen'Frauen, Wenn sie Amerika grollten, den Kolunckus verfluchden, — lsvttat sie desgleichen: „Ach, wozu hat er mich, nach Amerika gebracht, mein Mann, zu Kolumbus! Er soll keine Ruhe ttr.ider'Erde finden, dieser Kolumbus!" ( Und nicht nur di^ „Bandes sogar Riachele war ein sganz anderes Geschöpf geworden. (Sie ivar seit langem Wieder mit Judel, dem Schneider, nach Amerika zurückgekehrt, nachdem sie Aossele bei Tante Scheindel unter- ^ebrqcht hatte.) Sie ging irr die Fabrik und lernte von. chren Freundinnen, geputzte'Hüte, zu tragen rmd ins Theater jM.gehen. (Einmal hatte sie sogar .Ham'.ah Lea inS Theater mügemommen...) l * Da faßen dernr Hammh Lea und Mir u.nd sehnten, sich nach Jossele, der jenselts des großen Ozearrs zurückgeblieben War. Ihr einziges nannten sie ihn rmd bangten schmerzlich mph ihm. , Jossele war indessen ein' gwßer Junge geworden. Etwa anderthalb bis zwei Jahre ivaren vergangen, seit er seine EÜorrr nicht gesehen hatte. Schon längst hatte er mit dem Talmudstubtum begoniren, schon längst saß er im Kreise der Deren Schüler, der Fleißigsten einer, j Weder M'.<r noch Hann/ch Lea hatten die Freude, sein Vezttlsren mitairznhören. Jeden Sonnabend nachnrittags mrchbe er das Ergebnis seiner Tabnudstudien dem Onkel ' im Beisein von Taltte Scheindel vorführen. UM»' MchMci f jScheindel kicherte dabei so sonderbar, daß mvn nicht ent-, -.nehmen-konnte, vb sie sich! darüber sreue Mn tzräme. Mr ' Mesicht wurde immer Nässer, die Flecken auf den ' Mmgen, mrit jedem Tage-rpter und'die jAugeniMmer grstner. Tjen^ tzanzen Tiag saß -sie oft dü^IuNdi'-Nahke^sich'ihre TvitenKeiders' „Irän muß vorberettet sein," sagte.sie, „jeder Mensch mutz vorbevettet sein." Sie wiurde iMttglicb einer 'BegräbNisgesellschaft, und wenn jemand im Städtchen starb, betreute sie seine Seele. Und Jossele Wußte voir allen,Berstorbene,r, welchen Todeskarnpf sie zu tragen gehabt, welche Krämpijv sie üöerstanden, welche Verzerrungen ihre Wesichter entstÄt hatten. Und nicht nur dieses Wußte er. jEr wußte apch, lver der Nächste an der Reihe war. Denn die Muhme ffatz ganze Winternächte hirrdurch und rechnete, wer jetzt a*t§ tStevben komme. Wahrhaftig, wenn Jossele sie auf der Straße erblickte, so schien, es ihnr, daß es der Tdbeslengel sei, der da mu die Leute herumschleiche... Mer Onket aber saß tagelang und schwieg. Kein überflüssiges ,Mwt kaMr aus seinem Mmcde, npr gerade das Meriwüoendigste, M ob er sein Leben! lang in einer anderen.Welt steckte roch! nur inmnchesm"l zur Erde medersteige, um zu essen...! IGJrofj war die Sehnsucht des Vaters und des,Sohnes tuod) einander. Ein Weltmeer trennte sie — aber Briese Konnten sie sich tvenigstens senden. Jossele machte dem Water Mitteilung von jedem neuen TalmUdkafützel, bas er beganm, und von jedem neuen Stückchen Bibelkom-mentar, das er einsiudierte. Dagegen teilte ifjm der Vater alles ' mit, was sich' drüben! zutmg. Die Kinder irr Amerika verursachten h«enr Vater Kur Herzleid. Sie hören anf, Juden zu sein, schrieb er an Jossele. Sie stehen am Morgen auf, verschlingen hastig das Frühsttick und vergessen das Beten. Tie ganzen Tage bleiben sie in den Schulen, wo sie sich nur mit denr Leru-en profaner Gegenstände abgeben, und dann lausen sie in den. ,Straßen ohne Kopfbedeckung müev .freiem HiMnvel hemmu! und stecken große Laternen an. Sie svrechen nur christlich, -fc* jHWe.'Mort Men sie'^M «geben nichts auf Vaters und WMters Reden, derm 'in sAmevika ist es Sitte, daß man Vaiter und Mutter nicht' .-.sonderlich achtet. Auch Wachrle ist ganz anders geworden, Zträgt große, geputzte Hute und beftvcht Theater Und Zirkus. MsJossele war über all lhies sehr VesUrzt. Was hieß däs^ -^''iBater und ^Mutter nicht gehorchen?.! Wie, >mau nttl-ß sie Hüm Eebet mahnen?. Wie ttöun-eu sie vor denr Gebet essen? Und er schrieb' .ihnen cknuge Briefe, in denen er sie zur lAjchtung gegew-Vater Und Mutter nrahube, und schickte ihneln 'Moraslische 'Geschichten zu, in -deicerr in Fornr von Beispielen das Gebot ber> Liebe wrd Llchtung für die.Elterit als shstschste Wicht gefeiert wurde. Aber das hatte aus die «Brüder auch! nicht hie geringste Wirkung. . : Und je größer Pie Kinder in Amerika wurdeic, UM so sÄeUcher -wurden sie Weir. Bor seinen Augen wuchsen sie hamn, wrd vor seinen,Augen wurden sie.ihm mtfrrmdet.- Des Vaters Art und Frönmngkeit wnrde schließlich fürfre eine Duelle der Heiterkeit. Sie weigerten sich, mit byn Pater zunr Sabbatgebet zu gehen, sondern, liefen gerade am Sabbat „zur Jagd". „Die Jagd" nannte Harmah Leä das. Fußballspiel, dem sie sich mit Enthusiasmus hiugaben. Sie kämet: gewöhnlich - abends mit zerrissenen Kleidern und zerkratzten -Gesichtem vhue Kopfbedeckung nach Häufe, und man durfte-kem''W>rö sagm. So sah Mir seine; Kinder als -Achtjuden heranwachsen, die täglich ünzählige Male die IGebott Werlvaten, und Vonnte nichts tun. Noch mehr, sie hielterc den Vater für einen Verrückten, für ptitett Dunpnkopf, für einen ,^Gtrünen", äußerten sich oesMierlich Über sein bißchen Studieren b^r heiligen Bücher, seine Msche Mchrsamkett, sein Judentum überhaupt hätte in ihren /Augen gar keine Bedeuttcug. Indessen erhielt er von sele Briefe Voll Liebe zunr Judentum, Mm TÄMudstMnm und Bibelkommentareu. Jossele ivar sein einziges, echt Wjdrsches Kind, und alles, Ivas in Meir au SseienWftUn ivar, verlangte rurch Jossele. Er wollte chu.-- ^spvechen. . ,! (Fmischurlg. solgt,)^