Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-08-06 · Heft 3030 (6.8.1927) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3030 (6.8.1927)
Date
1927-08-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2982118--30887-3019152
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

I Men, GamNay Mteirer Morgenzettttttg 6. AvKrst 588^ E «Ml diadioproeramm uropäischer Stationen v. 7. bis 13. Slugast, Berlin, Welle 484 (SSO, 1250). So.: 6.60: Militärkonzert; 9: Konzert mit Gelang; 1430: Konzert; 1?: Konzert; 30.30: Korvzcrt mit Gesang; 28.30: Tanzmusik. Mo.: 16.3V: Konzert; 20.80: Symphomekonzert. M.: 17.30: Konzert; 19.06: Otto Lilienthal cvls Erfinder nn>d Mersch; 20.30: Unterhaltu-ngsmnsik; 31: Liederkonzert und Rezitationen. Mi.: 1630: Schädlinge in Haus und Speicher; 17: Orchcsterkoi^ert; 2040: Die Bajadere; 22.30: Konzert mit Gesang. Do.: 13: Uebertragung der DerjvssungSfeier aus dem Reichstag; 17: Leichte Müsik; 17.30: Konzert; 2230: TanzmuisK. Fr.: 1630: Kotiert; 2135: Kammermusik; 2830: Konzert. Sa.: 17: Konzert; 82.36: Tanzmusik. Königsberg, Welle 329,7. So.: 16.90: Opernmusik; 20.10: Hallol Die 1000. Sendung, Revue von Perser; 23.30: Tanzmusik. Mo.: 11.30: Konzert; 16: Liedervorträge; 1650: Konzert; 31.30: Sonatenftunde. Di.: Dl.30: Konzert; 17: Konzert; 20.10: Liederkonzert; 21: Balkettsuiten und Tänze für Orchester; 32.1-5: Tanzmusik. M'..: 1130: Konzert; 16.30: Konzert. Do.: 16.60: Konzert; 2040: Kammermusik. Fr.: 11.30: Konzert; 17: Konzert; 2040: Carmen. Sa,: 11.30: Konzert; 1630: Körpert; 2145: Konzert und Rezitation. Prag, Welle 348,2. So.: 17: Konzert; 18: Deutsche Sendung. Mo.: 1s.lv: Konzert; 17: Kammerkonzert; 18-20: Deutsche Sendung; 2040: Konzert; 21.20: Konzert. Di.: 11: Konzert; 17: Konzert; 1846: Deutsche Sendimg; 2040: Hörspiel; 20.40: » Bunter Abend. M.: 1240: Könzert; 17: Konzert; 1830:! Deutsche Sendung; 3040: Konzert; 3130: Konzert. Do.: 1840:! Konzert; 17: Konzert; 2040: Lustiger Abend; 2140: Unterhaltungsmusik. Fr.: 11: Koivzer^; 17: Konzert; 1846: Deutsche Sendung; 2040: Hörspiel; 21: Konzert mit Gesang. Sa.: 1240: Konzert; 17: Konzert; 18.20: Deutsche Sendung; 2040: Operettenabend. Bratislava, Welle 30V. So.: 1840: Konzert. Mo.: 18.16: Konzert. Di.: 17.46: Quartett; 22.00: Leichte Musik. Mi.: 1645: Konzert mit Gesang; 22.20: Leichte Musik. Do.: 17.45: Zigeunermusik. Fr.: 18.20: Konzert mit Gesang. Sa.: 16.15: Tanzmusik. Brünn, Welle 441*2. So.: 9: (Znainy Feier des 900jährigen Bestandes der Stadt; 17: Tanzmusik; 18: Konzert mit Gesang; 20: Konzert mit Gesang; 21: Konzert. Mo.: 17.46: Deutsche Sendung; 19.30: Konzert; 2040: Lustige Lieder; 21: Tanzmusik. Di.: 18.16: Konzert; 17.46: Deutsche Sendung; 19: Konzert mit Gesang; 21-: MilitLÄonzert. M.: 17.45: Deutsche Sendung; 10: Konzert; 20: Konzert mit Gesang; 21: A-ttibrünuer Blasmusik. Do.: 1246: Konzert; 1746: Deutsche Sendung; 19.30: Konzert; 21: Militärkonzert. Fr.: 1745: Deutsche Sendung; 19: Liede vv ortrag; 19.25: Konzert; 01: Militärkonzert. Sa.: 1246: Konzert; 17.46: Deutsche Sendung; 19: Konzert; 2030: Liedcvvortrag; 21: Altbrünner Blasmusik. Warschau, Welle 1111. So.: 15.30: Konzert mit Gesang; 1735: Konzert mit Gesang. Mo.: 18: Jkzz; 2046: Konzert mit Gesang. Di.: 1746: Konzert mit Gesang; 20.30: Konzert; 22.80: Jazz. Mi.: 17.15: Konzert mit Gchrng; 22.80: Jazz. Dou 18: Jazz; 20.80: Konzert. Fr.: 18: Konzert mit Gesang; 20.30: Konzert mit Gesang. Sa.: 1746: Konzert; 2030: Konzert; 2S.80: Jazz. Zagreb, Welle 319. So.: 10: Figaros Hochzeit. Uebertraguug aus Salzburg. VOLKSWIRTSCHAFT 35555£5£SS2E5S55S5555S5555SS5555SSSm555525£5552 Sie Sirozentrate. Die Statuten genehmigt. Wie mir erfahren, hcit das Bundes kanzleramt im Gn-- vernehmen mit den -rntzterffierten Resorts die Statuten der Girozentrale der österreichischen Gen-osserrschäften genehmigt.' Der Aktiengesellschaft. gehören Nebst der Bodenkreditanstalt in Wien dieländwirtschaftlichen. Genossenschasten der Bundesländer fowie^ der allgemeine Verband deutscher Erwerbs- und WirtschaftsgenofsensHaften in Oestervcßch, die Oesterreichische ZeUtralgenossenschastskaffe; und der Zentralverband gewerblicher Erwerbsnnd Whrtschastsgenossenschasten Oesterreichs an... Sie Lage der Staden in Polen. ' Das Bankgewerbe in Polen hat, wi«, ine „Frantsurter Zeitung" meldet, irach dem Bericht des Verbandes der poluifchm Banken für 1926 eine wefentlichr» 'HesferMtz hÄllrch erfahrär, baß eine große "Änzcchl der schwächeren 'Bänken lrqniedre rt ist. Maßgeberll) dafür ^war die Verordnung des Finänzmimsters, wonach alle in Polen bestehenden Bankgefellschaftsn bis Ende 1925 ein Mrudestkapital von 500.000 Zloty und bis Ende 1926 von 1,000.000 Zloty austveifeu sollten. Auf. Grund dieser Vorschrift traf nicht weniger aB 23 Banken .diie Auflös n u g. Einschließlich der staatlichen. Banken —- Bank Polsfi mit 52 Filialen, Landeswirtschaftsbank mit 2Q, Ländereibank mit 4 — betrug Ende 1926 die Gesam tzahl 8er Banken und Filialen 296, während zu Anfang des gleichen Jahves noch 386 bestanden. Infolge der für. Polew'günstigen ' Wirkung.des englischen Kohlenbergarbeiterstreiks begann eine Kapitalsbildung, wenn auch zunächst'noch in. mäßigem Umfattg. Wahrertd zu Anfang 1926 die „Depositen aller Art" bei den 32 Banken des Verbandes nur 219 Mikl.. Zloty betrügest, waren sie gegen Ende des Jahres auf308 ^Mll. .?Zloty -angewachsen. In der Summe sämtlicher Kreditinstitute des Landes vermehrten sich die Depositen prozentual noch etwas stärker/. Bei der Bank Polski betrugen dis Saldi Ende 1926 125 Millionen (10. Juli 1927: 157 Mill.; 1. Jänner 1926: 49 Mill.X Bon den Arbeitsbankeil berichtet man folgend» Kvediitorenverände» rungen (in Will. Zloty): Landeswirtschaftsban? 195.3 (77.2), Landes lHndereibank 8 (1.2), Komryunalbgnken 15.1 : (8.2), .Verband der Privatbanken 308.5 (206.1), verbandsfreie Banken 91 (36.6), fremde Niederlassungen 554 (29.9), Postsparkasse 128.8 (65), Gemeindesparkassen 125 (58.2), KrcLäigenossettschaftert 63 (38.1). Bor dem Kriegesollen nach den'Berechnungen des statistischen Amtes die Depositen bei den Banken im Gebiete des heutigen Polen ungefähr 3100 Mill. Zloty betragen haben. Davon ist also heute schon wieder etwa ein Drittel erreicht. Allerdings ist zu bedenken, daß' heute ungefähr 30 Prozent auswärtige Darlehen in der verschiedensten Form einbezogen sind. Während in. den letzten Jahren die Bank Polski sozusagen die alleinige Kredilquelle des Landes war, liefern jetzt andere Banken einen erheblichen Prozentsatz der verlangten Kredite aus ihren Dep-ositen. Di« Einschränkung der Zahl der Banken und Filialen bei besserem Geschäftsgang hat auch ein Sinken der Kosten zur Folge, was neben dem vermehrten Kapitalsangebot zur Herabsetzung der Zinssätze beitrug. Während der Satz der Bank Polski, der zu Anfang 1936 noch 12 Prozent für Diskont und 14 Pro^ zeut für Lombard betrug, guf 8 und N/z Prozent zurückging, ist auch für Privatdarlehen im freien Berkehr der Zinssatz von 5 Prozent monatlich auf 2 Prozent herabgegangen. Der gesetzlicher Höchstsatz für Banken beträgt 12 Prozent und für den privaten Geldverkehr 15 Prozent. Doch werden in dev Regel, vor allem im privaten Geldiverkehr, mit Hilse vor: allerhand Kunstgrifferl diese Sätze wesentlich überschritten. Aus der Gesamtsumme der gewährten Kredite entfallen unter anderem auf den Verband der Banken 340 Mill. Zloty, ans d e Landeswirtschaftsbank 301 Mill. Zloty, ungerechnet geunfie [uvj fristige Kredite. SirkoutermSbigimgen in Amerika. Von 4 auf PA Prozent. Wie in Wiener finanziellen Kreisen verlautet, haben die Fcherak Reservs-Banken von Newyork und Bo stau ab 5. dden Diskontsatz von 4 auf 3l/2 Prozent ermäßigt. .... , ■ Die.Banken von Ka n sa s und St. Louis sind mit der Zitlsfvßherabsetzung vorangegangen. Ser internationale Metallmarlt. Rach Wlauf der ersten Julidekade hat auf den Metall-- markten eine Aufwärtsbewegung eingesetzt,' die bisher anhält. Die Konsumenten scheinen plötzlich zu der Erkenntnis gekommen zu sein, daß die Melallpreise eigentlich recht tief liegen, und sie schritten — mitten im Sommer —* zu umfangreicheren Eindeckungen. Die .Folge der verstärkten Nachfrage, die bereits auf die anfänglich geringen Kurssteigerungen eingesetzt hatte, waren weitere Preiserhöhungen, die schließlich alle Metalle erfaßten. Derzeit ist das Metallgeschäft, so w o h l in Amerika wie inEngl'wn d u n d D e u t s ch l a n d recht rege. Auch der Handel kauft emsig ein,-zumal seine Lagerbestände ziemlich zusam-. mengeschrumpft sind. Zweifellos ist das stärkere Metallgeschäft teiliveise auch auf die Belebung der Metall Warenindustrie in Amerika und England zurückzuft'chren. Anderseits befürchten die Konsumenten auch von der Drosselung der . amerikanischen Produktion, die bereits zu ansehnlichen Ausfällen in der Metallerzeugung geführt hat, ungünstige Auswirkungen auf 'den Metallmarkt in preislicher Beziehung. Tatsächlich waren die Umsätze in Nohmetallen schon seit Monaten nicht so. umfangreich wie in der Berichtsperiode. - Was die Londoner Metallnotierungen anbelangt, so zeigt der Kurs von Ende Juli laufenden Jahres gegenüber 8. Juli mit 66 Pfund Sterling für Kupfer eine Steigerung um fast 3 Pfund Sterling. Zinn erhöhte sich um rund 5V£ Pfund Sterling auf 292 Pfund Sterling, Blei zog um mehr als 2 Pfund Sterling auf 24 Pfund 4 Sch. an; der Zinkpreis stieg von 27 Pfund 13 Sch. auf 29 Pfund 10 Sch. Es handelt sich bei allen Metallen um kontinuierliche Preiserhöhungen, nur der Zinnpreis lag vorübergehend wieder schwächer. Der Aluminium mar kt zeigt gleichfalls eine günstige Verfassung. In Deutschland und Frankreich trat eine weitere Belebung des Absatzes ein, die sich in verstärkten Abberufungen der Aluminiumwarenin'dustrie auswirkt. Weniger günstig sind die Umsätze auf dem englischen Markte, und auch in Nordamerika blieb der Absatz fast unverändert. In Streifen der deutschen Aluminiumindustrie hofft man in nächster Zeit einer neuen Leichtlegierung aus Aluminium neue Msatzgelegenheitm zu verschaffen. Es handelt sich um die Verdrängung von Konservendosen. Derzeit kommen Konservendosen aus Muminiumblechen zwar noch teurer als solche aus Zinnblechen, doch würden Aluminiumdosen den Vorzug bieten, daß Korrosionserscheinungen dann vollständig ausgeschloffen Ivären. Wie einschneidend diese Neuerung in der Herstellung von Konservendosen wäre, geht daraus hervor, daß heute '40 Prozent der Zinnerzeugung zu Weißblech verarbeitet werden und daß von letzterer Erzeugung wieder zwei Drittel zur Herstellung vom Konservendosen benötigt werden. Verband Mischer Kaufreute und Gewerbetretberlder. Unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten KoMmlerzialrat Theodor Jellinek fand Donnerstag in der Kaufmannshalle des Wiener Bücgercafes die 14. Pldnarverjtimmfung statt, ircMje im Delegierten aus sämtlichen Bezirken und Fachgruppen beschickt war. Herx A. M. [ Ebrlrch referierte über den Fortschrivt der Organiste- ' rung von Fachsektionen aller Branchen smvie über di>: Vorarbeiten für die Kollektivausstellung b et der Wiener H e rv stnreffe. Sodann gelangte der Einlauf an Angeboten und Nachfragen in sämtlichen Branchen zur Behandlung. — Nächste Plenarversammlung am 11. August, 8 Uhr abends, ebendort. — Anmeldungen, betreffend die Kollektivausstellung bei der Herbstmesse, ivsvoen beim Sekretariat, 1. Bez., EkeMethstraße 9„ täglich von 9 bis 11 Uhr vormittags (Samstag und Sonntag ausgenoinmen) entgegengenomnren. Die Er,Mäßigung der Fremücnzimmerabgabc. Das Gesetz über die zeitweilige Ermäßigung der Fremdei^lmmembgabe bezweckt vonehmlich eine Einschränkung der Arbeitslosigkeit und die Beschäftigung der iirlänidffchen Industrie. Unter den für die Renovierungen der Hotels in Betracht kommenden JndustrieNen und Händlern kolmnt in großem Maße auch die Teppichu nd Mö belst oss -IN d ust rie in Frage. Um nun einen einwandfreien Vorgang in dieser Angelegenheit herbeizusührer hat der Präsiden^ des Verbandes der Teppich-, Decke» tu'. Möbelstoff-Industrie, Kommerzialrat Felix Bacher, beim- Stadtrat Breitner vorgesprochen. Dieser hat den Vorgang vbrgeschlagen, daß in jedem einzelnen Falle die Handels- und Gewerbekammer um eine Aeußerung ersucht, wird. ~ Preishinauffetzmig des ittiertiationaleu Drahtverbandes. Der internationale Drahbverband erhöhte die Preise um 8.4 bis 8 Schilling per Tonne je nach Qualität, so daß jetzt blanker Draht 76.0, verzückter Draht 9.10.0, Stacheldraht 12.8.0 und Drahtstifte 8 Lst. fob Ausfuhrhafen kosten. ' Erhöhung der Kupferblechpreife. Der Entwicklung der Rohkuipfermarktes entsprechend, ^hat die Verkaufsstelle des Kuipferblech-Gynd^ats den Grundpreis für Kup-fer-blech-Fabrikate mit Wirkung vom 3. August ab auf 474 Reichsmark per 100 Kilogramm festgesetzt. Der TarrsVertwg mit der Tscheichofloumkei. Die bisherigen Verlautbarungen über die. Inkraftsetzung des Tarif-. Abkommens Mt der Tschechoslowakei enthalten keine Präzisen Angaben über den Termin der Inkraftsetzung. Ditz Handelskammer teilt unS Mt, daß auf Grund einer demnächst erscheinenden Verordnung die vereinbarten Zölle gm 10. August d. I. beiderseits in Kraft treten. Die Einnahmen des polnischen Staates aus den öffenüiche« Abgaben und Monopolen in der' zweiten Julidekade betrugen insgesamt 59.2 Millionen Zloty. Davon entfallen 17.7 Millionen aus die. direkten Steuern, einschließlich Vcrmögenssteuer und lOprozentige außerordentliche' Znsatzsteuer/ ferner 9.8 Mi^nNen aus die indirekten Sieuern,' 4.1 Millionen allst die Ste>..pel^ gebühren, 7.3 Millionen auf die Zölle und 213 Millionen auf die Monopole. . Trotz Unrerferiignng der atlpolnfiiihen ztzÄckewronven-« t<on noch immer Uneinigkeit unter den einxeltren KoMrn» ibergwerren. Aus Kattomitz wird gemeldet: Am 1.August haben, wie berichtet, die Vertreter des polnischen Kohlenoergbaues die Kohlenkonvention für. den Zeitraunr von »tzetteren drei Jahren und zwei ' Monaden 'uniterfertigt. Dre' Konvention umfaßt für die einzelnen Kohlenbergwerke die Maxkmalverkauss'köntinaente auf denr' Jnlandsmarkt, sowie für den Export nach Oesterreich/ in die Tschechoslowakei und nach Ungarn. In der Allsfuhr nach anderen Ländern haben dagegen die einzelnen Kohlenbergwerke völlig freie Hand. Trotz de? Untjerflertigung der KoMnkonvention wurden aber die Kontingente für d-ie einzelnen Kohlenbergwerke bisher noch nicht endgültig festgesetzt und einige Bergwerke haben bereits von vornherein erklärt, ernenr eventuellen ÄrbitrageybkoMnen sich nicht unterwerfe^ hu wollen. Ein neuer Gesetzentwurf über den Loulvardkrrdit ln Polen. Polnischen Blättermeldungcn zufolge wird derzeit im Finanznrinisterium an einmn neuen 'Gesttzentivurs über den Lombardkrcdit in Polen gearbeitet. Der neue Gesetzentwurf dient vor allem dem Zweck, die bisher tu den verschiedenen Gebietsteilen geltenden deutschen, österreichischen und ruffischen Gestztzesbestiminnügen für das ganze Gebiet der Republik Polen zu unifizieren. Düe jugoslawische HandelsÄlanz. .Das statistische Amt veröffentlicht genaue Daten über den jugoslawischen Außenhandelsvevkehr im "ersten Quartal des Jahres 1927. Dieser Statistik zufolge schließt die Handelsbilanz des ersten Quartals mit einem Defizit von fast 250 Millionen Dinar. Es wurden Waren^im Gesamtwerte von 2.268,198.430 Dinar importiert und Waren im» Werte von 2.015,465.059 Dinar exportiert. Zunehmende Passivität des russischen Außenhandels. Nachdem im Monat Mai d. I. die sowjetrussische Handelsbilanz zum ersten Male feit vielen Monaten mit einem Passi-vum von 22.9 Millionen Rubel abgeschlossen wurde, gestaltet sich der russische Außenhandel immer ungünsti-ger. Die Junibilanz ist ,■ bereits mit einem Pafsivum von 30.8 Millionen Rubel abgeschlossen worden, wobei der Export von 50.1 Millionen Rubel im Mai auf 42.6 Millionen Rubel im Berichtsmoirate zurückgegangen, während der Import von 73 ans 73.6 Millionen Rubel gestiegen ist. Rekord der englischen Emissionstätrgkeit im Juli. Airs London wird gemeldet: Die Statistiken über die Kapitalsemissionen am Londoner Geldmarkt im Juli zeigen, daß der Umfang der Emissionen besonders hoch gewesen ist. Die Gesamtsumme langfristiger Kapitalsaufilahmen beträgt 87.603 gegen 53.72 Millionen Pfund Sterling in: Juli 1928 imd wird nach dem Krieg nur durch etwas höhere Ziffern inr Juli 1920 und 1925 übertroffen. Oeffentliche Anleihen sind mit 53.68 Millionen Pfund fast doppelt so groß als im Juli vorigen Jahres. Die Höhe der Anleihen der ausländischen Städte int Juli dieses Jahres entspricht nahezu der Gesamthöhe der Städteanlekheaufnaymen im ganzen Jahre 1926. Zienckich bedeutend ist auch iM Jlstt die Ansnahlne von Neukapitalien durch bestehende Unternehmungen. Diese sind van 7156 Millionen Pfund inr Juli 1926 aus 18.820 Millionen Pfund im Juli dieses Jahres gestiegen. Die ameritanischeu Ernteaussichten. Aus Chicago ivird telegvaMert: Der Statistiker Snow beziffert den Durch« schnittsstand der Maisselder ans 71.4 gegenüber der amtlichen Ziffer von 69.9 nach dem Stand von:' 1. Juli. Den Voraussichrlichen Ertrag gibt er mit 2411 Millionen Bufhels gegenüber der amtlichen Schätzung von 2274 Millionen Büchels und dem vorjährigen Ernteertrag von 2645 Millionen Büchels an. Den Ertrag der Wintettveilzienernte beziffert er mit öffi Millionen Bufhels gegen 679 vzw. 627 Millionen Bufhels. Die Kondition von Sonrnlevweizen gibt Snow mit 87.9 Prozent an, gegenüber dem airrtlichen Bericht, dev sie mit 89.7 Prozent answcist. Den voraussichtlichen Ertrag beziffert er mit 309 Millionen Büchels gegen eine amtliche Schätzung von 374 Millionen Bufhels und eine Ernte von 205 Millionen Büchels im Vorjahr. Der Stand von Hafer wird mit 77.2 beziffert (gegen 79.9), die Haserernte mit 1325 Millionen (gegen 1349 bzw. 1462 Millionen Büchels). Curtis u. Co. beziffern den Stand der Maisfelder mit 70 Prozent, die Ern'te mit 2364 Millionen Bufhels, den Stand von Sommerweizen mit 85.2 Prozent und die Ernte auf 300 Millionen Bucheis. Die Wintevivelzenernte wird auf 562 Millionen Büchels geschätzt, mtb die Haferernte auf 1338 Millionen Bufhels. Die voraussichtliche Roggenernte wird mit 68 MiNionen Bufhels bezisserh Schätzung der Bannr-r^irtz^nLetiiernte 1926/1927. Der Sekretär der Neu^Orleanier Banrnwolltzörse LeN?r schätzt »nFni hiß rarererV*™» «^Tnn»> >,l *

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.