Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3015 (22.7.1927)
- Date
- 1927-07-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2981905-2982103--30722-3018972- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-eile 4 Wien. Freitag Wiener Morgen,zeitnng 22. Juli 1927 Nr. 3015 oder Von Wladimir Javotinfly. Den na6)folgenden Auösüheinigen, die wir uns nicht in ihrer Gänze zu eigen inache nköimen, komnrt angesichts des nahen 15). Zionisten- , . kongresses großc .Bedeutung zu. Vorbemerkung: Wir haben — ivic man heute zu sagen pflegt — keinerlei Absicht, uns „in die inneren Angelegenheiten eines befreundeten.Landes einzumischen''. Ich kritisiere nicht den i t a l i cni sch e u Fascisinns. Dort mag er am Platze sein oder nicht am Platze sein — Ausländer können darüber nicht urteilen. Eine ganz andere Frage ist aber die Uebertragung der sascistischcn Weltanschauung auf den Boden de? Zionismus — und das eben ist mein Thema. Wie jeder bereits weiß. besteht FascismuS nicht darin, daß inan Leute auf der Straße mit Stöcken prügelt und imnrcr ron kriegerischen Eroberungen spricht. Die Sache gebt viel tiefer — cs ist ein Problem der Weltanschauung. Der SchN-'crnni'.l, liegt, meines Erachtens, in der Frage, nach iaclchcn Grundsätzen ein Volk seine Negierung besctzeii und die Richtlinien ihrer Politik bestimmen soll. Die demokratische Auffassung besagt: Das Volk lägt Vertreter der verschiedenen Anschauungen vor sich erscheinen, hört, was jeder zu sagen, und entscheidet, wer recht und. wer unrecht hat. Hauptsache bei dieser Diskussion und bei dieser Entscheidung ist die Nichtigkeit, Gründlichkeit, Durchführbarkeit nsw. des Prvgrammes, welches von der einen oder der anderen Partei vertreten wird, nicht die individuelle Begabung oder Popularität oder magnetische Anziehungskraft der Personen, die an der Spitze der einen oder dep anderen Partei stehen. Wenigstens gilt das von Ländern höherer Kultur.' Ein Vorkriegsgriechenland hätte ivohl Parteien, die „Rhallisten" oder „Theotokisten" hießen -— nach dem Namen der betreffenden „Führer"; in England aber, in Frankreich, in Deutschland, stimmt der Bürger in parlamentarischen Wahlen nicht für sympathische „Führer", sondern für sympathische Richtungen. Asquith gilt auch heute in England als ein „größerer" Mann denn Baldtvin, Macdonald auch, aber das Volk hat in seiner Mehrheit für Baldtvin gestimmt.' Irr Frankreich zweifelte am 11. Mai 1925 kem einziger Wähler daran, daß Poincare als? Individualität seine Gegner weit überragt; aber seine Liste wurde niedergestimmt.. . ‘ Dagegen vertritt der Fascismus eine ganz andere. Auffassung. Hauptsache ist — eine führende Persönlichkeit zu finden. Was Programm, Grundsätze, Richtlinien betrifft — das,ist schon Sache des „Führers", nicht der Bürger..Wird ein neues Programm vorgeschlagen, fragt man nicht danach, ob.es. gut oder.schlecht, notwendig oder nutzlos, oder, schätz-, lich ist: .man. fragt nur: „Was sagt dazu, der Führer?". Nimmt .'er es nicht, an, dann ist es Zeitvergeudung, weiter, darüber zu sprechen: der.„Führer" muß doch „Führer" blei-- ben —-tv o.hg n er. führt—W Nebensache. . Unser „leitungstreuer" Zionismus steht heute ganz im Zeichen dieser fäscistischen Auffassung und versucht auch nicht, 3 zu leugnen. ..... * Welche Folgen die fascistische Weltanschauung in Italien zeitigt, geht uns nichts an. Bei uns aber im Zionismus hat sie ganz andere Folgen moralischer und politischer ^atur.; ‘ * * Erstens: Das Niveau der Diskussion wird vom Grundsätzlichen auf das Persönliche herabgedrückt. Jeder!veiß,^ ivaZ für eine Rolle'in der lohalistischen Propaganda das Argument spielt, daß Herr A. oder Herr B. gescheitere und mehr begabte Leute sind als C. und.D., oder daß sie größere Verdienste haben. Dadurch, tpicb Ker.'Oppositionelle manchmal auch in dasselbe Geleise geschoben — er „mutz" doch öeweisen, daß' Ä. ünd B. gar nicht.'so wunderbar sind und paß C. ünd D. sogar eine ruhmvollere tzpersönlkchc'Biographie haben. Zweitens: -Dem Bürger toird eingeredet, daß die Pflicht des Denkens nicht ihm, dem Schekelzahler, sondern pur dem „Führer" obliegt'. Jede Debatte, sogar im. klassischen'Lande des zionistischen Denkens — im deutschen Sprachgebiete — endet mit dem sakrosankten Syllogismus: Wäre das, was der Gegner fordert, richtig und durchführbar — dann würden es doch unsere „Führer" einsehen, da sie doch gescheite Leute sind; daß sie aber damit nicht einverstanden sind, ist ein klarer Beweis dafür, daß ihnen wichtige — wenn aruh uns unbekannte — Motive bekannt, sind, warum diese-Forderung als unrichtig und undurchführbar zu betrachten ist. Mit. anderen Worten: Es ist nutzlos, vor pem Forum der zionistischen Bürgerschaft irgend. welche Diskussion zu führen. Tex Bürger ist von der Denkpflicht bereit. Drittens: Dieser Personcnkültus entartet unvermeidkicherweisein politischen Ser'vilismüs nach außen. 'Denn rine der Hauptrollen in dieser politischen Lobgesangs-Agitation spielt — und muß natürlich spielen'— jenes wirkungsvolle Argument, daß A und B bei einer fremden Regierpng als personae gratae gelten, daß sie in einer gewissen Hauptstadt viele Verbindungen haben und daß ihr Rücktritt in gewissen fremden Machtkreisen Mißstimmung erregen könnte. So wird der Zionist in der Auffassung erzogen, daß der Zionismus nicht mehr eine unabhängige Bewegung ist, die ihre Ideale selbst formuliert und ihre Vertreter selbständig tvählt, sondern daß die Richtlinien der jüdischen Nationalentwicklung immer:— wie in der Ghettoperiode — von fremdem Willen, sogar von fremdem Geschmack, bestimmt werden müssen. Aber die schlimmste Folge des zionistischen Fascismus besteht darin, daß bei diesem System dieselben „Führer allmählich ihren sittlichen Ernst verlieren: ich spreche natürlich von sittlichem Ernst in politischem Sinne, in dem Sinne, daß cs politisch unsittlich ist, Anschauungen wie Handschuhe innerhalb einer und derselben Saison zu wechseln. Sie lernen, ganz saus gcne, heute das zu bekämpfen,!vas sie gestern verteidigt haben; heute für „Jewisi) Agency" und für „Givirokratie" mit denselben Argumenten aufzutreten, gegen welche sie gestern im Brantzcis-Kampfe anstürmten; einen und immer denselben, immer sich selbst getreuen, Herbert Samuel im Jahre 1922 als Natiönalgefahr zu bezeichnen, 1923 zu unterstützen, 1925 vom Oelberg wegzujvünscheu — 1926 als Oberpatron des Zionismus in den- Vordergrund zu rücken. So wird den zionistischen Masien die Erkenntnis eingehämmert, daß cs überhaupt keine Grundsätze, keine Richtlinien, keine Planmäßigkeit gibt und daß man auch keine braucht; daß die Reden ihrer leitenden Männer nichts anderes als rhetorische Hebungen sind, auch nichts anderes sein dürfen; daß das einzige, womit unser Volk sich rettet, Schmiegsamkeit und Biegsamkeit ist. Die revisionistische Kritik hat auf der ganzen Front gesiegt: das sagen heute auch ehrliche „Loyalisten". Alles, was noch vor drei Jahren als Ketzerei galt, wird heute als „Selbstverständlichkeit", als „Gemeinplatz" bezeichnet. Daß die politische Atmosphäre eines kolonisierenden Landes, sein „Regime", den Erfolg oder Mißerfolg einer Kolonisation in höchsten: Maße mitbestimmt; daß das gegenwärtige Regime in Palästina in dieser Hinsicht ein die Kolonisation hemmendes ist; daß die Bodeneriverbfrage, in jenem Umfange, wie der Zionismus sie anfrollt, nicht und nie auf dem Wege des „freien" Ankaufes, ohne gesetzgeberische Intervention seitens der.Regierung, zu lösen ist; daß auch die industrielle Entwicklung wenigstens ebensosehrvom Zoll-, Steuer- und Transportsystem des Staates wivon: Kapitalaufwand abhängig ist; daß die Schuhmannschaften Palästinas wie eine gefährliche antijüdische Stoßtruppc aussehen, und daß der ganze Jischuw für eine jüdische Wehreinheit cintritt; daß also unsere Taktik der Regierung gegenüber einer drastischen Aenderung bedarf: alles — so sagt man uns —■ all dies ist heute schon Gemeingut. Auch in der Agency-Frage stehen heute sogar wichtige Mitglieder der Exekutive und ohne Zweifel die uttgehcuve Mehrheit der zionistischen Masse auf unserem Standpunkte —■ daß eine gemischte Agency mit politischen Befugnissen eine Gefahr für den Zionismus darstellt, daß die Mitarbeit der Nichtzionisten sich lediglich auf das budgetäre Gebiet erstrecken sollte. Unsere vernichtende Kritik der absurden Kolonisationsmethoden der Exekutive wird heute von jeder „loyalistischcn" Bühne aus gepredigt, und ein Vorsitzender einer wichtigen „loyalen" Landsmannschaft leistet sich sogar den Spaß, öffentlich zu erklären: „Unsere Wirtschaft in Palästina wird von Narren und Dilettanten geleitet." Unsere Warnung, daß das heutige System der zionistischen Organisation 3um' Zusammenbruche führt, steht auch nicht mehr auf dem Index der Ketzereien, sondern im Buche der anerkannten Wirklichkeit.. ' Aber man sagt uns: Gut, alles muß man ändern; man muß neue Wege cinschlagen, in vieler Hinsicht diametral entgegengesetzt denjenigen, die man bis heute gegangen ist; aber — dabei muß die Leitung in denselben Händen bleiben, denn so fordert es der zionistische Fascismus. Da die chronischen „Führer" (absichtlich entlehne ich das Wort dem Wörterbüche der Pathologie) das Agency-Spie'lzeng noch immer nicht preisgeben wollen, soll man es ihnen schenken, obwohl es ein nutzloses und gefährliches Spielzeug ist; aber in jeder anderen Hinsicht werden doch'die „Führer" — so versichert man heute dem Wähler — mit derselben Eleganz unter dem Pseudonym Floridor auftreten, mit welcher sie bis gestern als Celestin fungierten. Wir glauben nicht an diesen Gilgul-Nefaschoth und tvarnen vor politischem Pseudonym-Wechsel. Aus Gerechtigkeitsgefühl den Mäimern der Leitung gegenüber halten wir es auch noch nicht für vollständig erwiesen, daß sie wirklich am Kongresse ihre Zustimmung zur Annahme des neuen Pseudonyms proklamieren werden. Es ist aber charakteristisch für den Verfall der zionistischen Sitten, daß gerade ihre Anhänger darüber keine Zweifel zu hegen scheinen. Eine merkwürdig schmeichelhafte Einschätzung der „führerischen" Psyche. Sie erinnert an ein berühmtes literarisches Meisterstück — und da man mir in Berlin von hoher deutsch-zioni-. stischer Seite versichert hat, daß es.ganz parlamentarisch sei, dieses Beispiel auch in der Anwendung auf ehrliche Leute zu zitieren, füge ich mich und zitiere: „Ich habe rechts geschrieben, ich habe links geschrieben — jetzt werde ich querüber schreiben..."- gubNSum des Ullstein-Berlages. Bier Millionen Mark für die Angestellten. Berlin, 21. Juli. (Wolfs.) Aus Anlaß des 5 0jährigen Bestehens des Verlages 1l l l st e i n fand im Berlagshause eine Feier statt, in deren Verlauf chekanntgegeben wurde, daß der Verlag für das gesamte Personal einen P e n s i 0 n s f 0 n d s v 0 nein er Million Mark stifte, der im Laufe der nächsten Jahre auf drei Millionen Mark erhöht werden soll. Außerdem soll jedes Mitglied des Gesamtpersonals einen Geldbetrag als Jubiläumsspende erhalten. Me ln Lefterrelch. Berlin, 21. Juli. (Wolfs.) Dem amtlichen preußischen Pressedienst zufolge hat die Strafkammer m Frankfurt an der Ober angeordnet, daß dcr Aügcschuldigte Schmelzer (Sohn) in eine öffentliche Irrenanstalt gcw bracht und beobachtet werde. Da der Tod eines werierm bei den Znsannnenstößcn in Ahrensdorf verletzten RHch:- bundangehörigen für die Beurteilung des Sachrerhasie? von 'Zedeutung ist, wird der Untersuchungsrichter in Frmsinr''. au der Oder im Rahmeu der von ihm gefiiuhrteu P. run- Versuchung die Leichenöffnung des zweiten Verstorbenen beantragen. In Ahrensdorf hat sich ein Vorfall a la Schairendor? ereignet. Eine Mteilnng Reichsbannerlcutö wurde von radfahrenden Harcnkreuzlern überfallen und beschösse u H.ebei fanden zwei der Ueberfallenen den Tod. Es würbe am Unzahl Nationalsozialisten verhaftet. Kleine Nachrichten. Der Buchhalter Oskar Meist ist mit seinem Motorrad in ein Auto hineingesahren und wurde mit c r - heblichen V - rl - siunge n ins Mi dncr K r re tr$ gebracht. s Auf dem Handelskai ist gestern der Hilfsurbcitec Franz Mikuskvwitz über die drei Meter hohe Kaimauer gestürzt und wurde mit einem Bruch des Schädelgrundes in das Arbeiterunsallspital überführt. - * . Auf seinem Zweirade wurde gestern der 16jä heize Keliirerlchicling Emi!l M i ch a l s k i von einen: A r; i 0 nied er gestoßen und wurde mit schweren B t rletzungen von der Rettungsgesellschaft gle''^' - - in das Arbeiterunsaltfpital gebracht. Wien, 22.-Juli Nun also! . Jetzt nässen wir endlich, was unserem Bauernstand sch'lt: Das silberne E y r e n z e i ch ee n d e r . R e P "" b ltk. Lebt da die H a nslb äu erin' Maria Lanz in Kunrpitz bei Fohnsdors in Steiermark. Ahnungslos arbeitete die brave Hanslbälrerin 69 Jahre im Stall und auf. dem Feld und nun echielt sie höchsteigcnhändig vom Bundespräsidenten das silberne Ehrenzeichen der Republik. Wofür? Nun eben für das Melken und das Misten. Es wird nicht initgeteitt, was die ehrsame Bäuerin mit dem Kreuz, das ihr da aüfgevürdet worden ist, begonnen hat. Jederrfal'ls zeugt es für den Wert äHr Orden, daß auch brave Leute damit ausgezeichnet n!.rden. Schönes Wetter. Die amtliche Wettervorhersage läutet: Zur»hst beiter, j in. den Nordalpen föhnig, Teylperaturzuyah.ne, ew.H m-id vielleicht schon Bewölkungszunahme. Swlizeyntr österrekchischn Klasfenkotteric. Bel der gestern . abgehaltenen Ziehung des zweiten Tages der 2. Klasse gewannen: 29.990 S. das Los Nr. '«1:660; 10.000 S. das Los Nr.'89.W4; je 3000 Sdie Lose Nr. 74.826, 98.117, 99.260; je 1000 S. die Lose Nr. 5953, 01.685, 52.678, 66.403, 83.597, 91.505. Außerdem wurden 1489 Gewinne zwischen 500 und 95 S. ausgelost. Eröffnung des Gmundner StranÄSadeS. An: 16. Juli wurde das neue Naturstrandbad äin'Trairw see cröfftret, das in der windgeschühten Bucht von Schloß Orth liegt. Bürgermeister Dr. Thomas hielt die Festrede. Ganz besonders ivurde auf die Nichtschwimmer Bedacht genommen, denen eine Wasserfläche von über 4000 Quadratmeter zur Verfügung steht. Ein besonders abgegrenzter Teil wurde für die kleinen Kinder eingerichtet.' Der Strand ist 200 Meter lang und 60 Meter breit. Achtung auf den Zug! Die Generaldirektion der Bundesbahnen teilt mit: Da in der Sonimcrreisezeit voraussichtlich zahlreiche Jugendliche zun: erstcnulal Kraftfahrzeilge lenken w-erden, richtet die Generaldirekcion an alle Ettern das höfliche Ersuchen, die Betreffenden eindringlichst auf die Gefahren des unvorsichtigen Befahrens von Wegüb ersetz ungen ito Ba'hnen aufmerksam zu machen und die Betreffenden zu warnen, Leib und Leven lelchflinnig zu gefährden.; S Unfall eines Wiener ReligloEMers. im Bürgenland.? Aus Kobersdorf (Burgenland) wird uns berichtet: Der hier als Sommergast weilende jüdische Religionsrchrer Moritz Neumann aus Wien erlitt dieser Tage einen schweren Unfall. Neuulann verließ gerade das Postamt und befand j$7 J*uj öem Gehweg, als plötzlich ein scheu gewordenes Pferd daherraste. Neumann wurde von der Wagendeichsel, welche das Pferd 'mit sich schleifte, an der Sflrne getroffen,, so daß er blutüberströmt mit einer schweren Verletzung am Kopf zusammensank. Die Strafanzeige über diesen Vorfall wurde erstattet. Der Schneldergehiffe als Do'k!ok ber Rechks. t Gestern mittags fand im Festsaal der Uni. . die romotton deS Wiener Schneidergchilfen cand. jur. Franz :'Bares zum Doktor der Rechte statt. Namens der Genossenschaft der Kleidermacher Wiens überbracht^ Altvorsteher Andreas Keller nach der Promotion dem jungen Doktor die 'herzlichsten Glückwünsche. Kkud radikaler Zionisten. Die Wählerliste für die Kongreßwahlen Ua,.u . -v cks bereits auf mrd können wegen eventuellen Reklame.i^nen ab heute täglich Mischen 7. und f.;ai& 10 Uhr abends int Klüblokal des Cafe Atlashof, 1. Bez.. Aspernplatz, eingesehen werden. E Seidenhauser S. Willheim, 1, Bez., Duchlauben 8, und 1. Be^., Bauermnavkt 2 a. Ueberzouaen Sie sich, was wir bieten, und Sie werden staunen! Vrima Zanan Gbantunn. »a I-7.VII iivy, ivu» IWU Uitiuil, :e werden staunen! Prima Hmian Shantung, 90 Zentimeter breit, St 4.90; Japan Pongis, alle Farben, S. 3.S0; RohseideMrturell S. 4.70; Geblümte Mode-Georgette S. 18.—, 15.—, 12.—; Seiden-Fomard, herrliche Dessins, S. 9.—, 5.80: Melder-Abpaka^Seide, waschbar, S. 4.90, 3.80; fabelhaftes Laaer, Hunderte Farben, Crepe de Chine S: 13:—, 10.80, 9.—; 5.80; Hut-Samte, alle Farben, S. 3.90. Wir.rämnen das ganze Waschtvarenlager. Mode-Marquisette, 115, Zentimeter bre:t, | S. 2.50, 1.90; Cpoirge, glatt und gemustert, S. 2.40, 1.80; 8 Delain, 80 Zentimeter breit, S. 1.50, 1.20; Franzos-Mode» ■ Croppons S. 1.80, 1.40. Hunderte Reste diverser Waschtvare« per Meter S. —.90. Berufen Sie sich auf di^es Inserat und Sie erhalten separat noch 5 Prozent Rabatt von den ange- /