Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3001 (6.7.1927)
- Date
- 1927-07-06
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Wl-on, Mittwoch SSten« M-rs«rzrttm»g «. Juki 198? Ni. 80V1 Sie »evtsch-eagllschen gnsaftrieileadk' sprechvn8«a. Berlin, 5. Juli. Gestern wurden in Berlin die Besprechungen zwischen Vertretern der englischen und der deutschen Industrie wieder ausgenommen. Ueber ihre bisherigen Ergebnisse wird mitgeteilt: Die von der Weltwirtschaftskonferenz behandelten Fragen der Beseitigung der Ein-, und Ausfuhrverbot«, der Vereinheitlichung und Vereinfachung der Z o l l n o m e n k l a t u r ist besonders akut. Beide Verbände werden deshalb bei ihren Regierungen vorstellig werden, damit sie die Lösung der vorliegenden Aufgaben mit allen Kräften und mit möglichster Beschleunigung in Angriff nehmen. Sie werden gleichzeitig bei ihren Regierungen beantragen, daß schon bei den Vorarbeiten für die Zollnomenklatnr sachverständige Personen auS den Jndustriekommisfionen zu maßgeblicher Mitarbeit hevangezogen werden. Behufs Ermöglichung der für notwendig erachteten Mitarbeit von Vertretern der industriellen Kommissionen bei der Behandlung wirtschaftlicher Fragen im Völkerbund soll zunächst eine Fühlungnahme zwischen den geschäftsführenden Leitern der industriellen internationalen Vertretungen, wenigstens der großen europäischen Länder, herbeigesührt werden. Die Verhandlungen werden weiter fortgesetzt. Keine KapitalrerMimg der volntsche« Notenbank. AuS Warschau wird uns berichtet: Im Zusammenhang mit der Vertagung der Anleiheverhandlungen wird in polnischen Finanzkreisen die Frage aufgeworfen, iob die für den 11. Juli pnberaumte Generalversammlung der Aktionäre der Bank Polski stattfindet, welche die Erhöhung d«S Aktienkapitals von 100 auf ISO Millionen Zloty beschließen fall. Da die Anleihe nicht zustandekomme, sei auch die Erhöhung des Aktienkapitals der Bank Polski scheinbar hinfällig geworden, weil eine Unterbringung der Neuemission im Inland« völlig ausgeschlossen erscheine. Aus diesem Grunde sei auch damit zu rechnen, daß die außerordentliche Generalversammlung der Dank Polski fort letzten Augenblick abgesagt wird. Ter UtttmoMswers der Oesterreichischen Nationalbank, der, worauf bereits gestern Angewiesen wurde, eine starte Inanspruchnahme des Instituts zeigte, hat zu Gerüchten über eine bevorstehende Diskonterhöhu ng Anlatz gegeben» Me wir an zuständiger Stelle erfahren, ist eine solche Mahnayme nicht beabsichtigt, zumal der Privatdiskont noch unter der offiziellen Bankrate liegt. Da die nächste Generalratssitzung erst für Ende August augesetzt ist, dürste vorher wohl eine Frage der Diskonterhöhung kaum akut werden. Das Amf und Ab der Lira zeigte gestern wieder die Kurve nach oben, wenn auch nur in schwachem Schwung* Devise Mailand stieg in Zürich von 23-65 an? 28.80. Peseta (89.—) und Leu (9.13) unverändert. Der Schilling notiert 73.10 (gegen 73.12»/, am Vortag). Sonst ergaben sich auf den Devisenmärkten keine nennenswerten Kursveränderungen. Direkte Tarife Oesterreich-Jugoslawien. Aus Belgrad berichtet S. O. P.: Im VerkehrSministerium ivnrden bereits die Vorbereitungen für die Aufnahme der Verhandlungen mit Oesterreich über die Einführung drrekter Tarife zwischen Oesterreich und Jugoslawien abgeschlossen. Me wir erfahren, werden die diesbezüglichen Verhandlungen zwischen dem Vertreter des jugoslawischen VerckekMministeriums und der Generaldirektion der österreichischen Bundesbahnen noch im Laufe deS Juli in Wien ausgenommen werden. Verlängerung des polnischen Weizen-Einsuhrverbotes. Aus Warschau »;cb ge me ldet: Der polnische Ministerrat hat «in« Verordnung erlassen, wonach die Einfuhr von WeM und Weizenmehl btS -am 1. September d. I. untersagt «sird. Internationale vstniesse. in Lemberg. In der Zelt dom 4. 15. September 192? findet die 7. Internationale Ostmesse ttt Lemberg statt. Die Leitung der Messe legt auf «ne rege Beteiligung der österreichischen Interessenten großes Gewicht. Im Zusammenhang mit der Herbstmesse wird unter dem Protektorat des Ministerpräsidenten unter der Losung „Polen als Transittand" eine Ausstellung für Verkehrswesen stattfinden, die das Bahn«, See-, Flutz- und Lustschiffayrtswesen, die Straße«'Verkehrsmittel und das Telegraphen-, Radio-, Post- und Telephomvesen umfassen wird. Die Einfuhrdrosselung in Polen. Infolge der andauernd passiven polnischen Handelsbilanz beabsichtigt die polnische Regierung, wie bereits gemeldet, das Einfuhrkontingent für eine Anzahl von Warengattungen um 20 bis 25 Prozent zu verkleinern. Wie uns ans Warschau gemeldet wird, werden von dieser Maßnahme vornehmlich harte Häute, Schnitt- und Textillvarcn, KonfektionSartikel, Trikotagen, Wäsche und Seide betroffen. Diese Maßnahmen dürften indessen nur solange in Kraft bleiben, als die Getreidekäufe seitens der polnischen Regierung im Ausland« andauern. Die beabsichtigte Valorisation der Zölle dürste etwa 40 bis 70 Prozent betragen. Die Lage ans dem polnischen Textlvvareittrwrtt. Airs Lodz wird uns aeschrieöen: Die Sommersaison neigt sich für den TextilgroKandel seinem Ende zu; der Großhandel rauft zwar noch Sommerwaren, aber in geringen Mengen und vorsichtig. Der Detailhandel setzt sowohl ln der Provinz als auch in der Stadt gleichfalls schon weniger Waren ab. Dre Bauern arbeiten auf den Feldern, bereiten sich zur Ernte vor und haben keine Zeit, Einkäufe zu machen und die Städter sind auf dem Land, in den Bädern. Im allgemeinen ist die heurige Sommersaison in Anbetracht des Mylen Frühlings als schlecht zu bezeichnen. Die Industrie ln Lodz tmb in den anderen Industriezentren Polens rüstet sich für den Winter und der Großhandel in Lodz, Warschau, Lemberg, Krakau, Posen,, Melun, Rowno interessiert sich bereitS^ark für den Ankauf von Winterwaren in Wolle und Baumwolle. Die Winterivaren kalkulieren in diesem Jahr infolge der letzten Preiserhöhung für Rohbaumwolle teurer als int vergangenen Jahr. Standard Ott und russische- Raphtha-Syndikat. AuS New York wird gemeldet: In der letzten Zeit sind seit langem bestehende Verträge zwischen der Standard Oil Co. und dem russischen Naphthasyndtkat verlängert worden. Sie betreffen die zwischen der Standard Oil und den Russen bestehenden Bindüngen, di« sich vor allem aus den ägyptischen und türkt scheu Markt beziehen, und außerdem die LteferungSverträge der bekanntlich zum Standardkonzern gehörenden BaeuumÖil Eo. über die Belieferung der vorwiegend in Oesterreich, Deutschland und der Tschechoslowakei gelegenen Oetraffinerien. Der 'Abschluß eines umfassenden allgemeinen Vertrages ist. nicht geplant. Allerdings will Man hier von russischen Absichten wissen, die darauf htnauSlaufen, in Newyork eine eigene Vertretung des russischen NaphthasyndikatS einzurichten. Die Bewummg ausländischer Kommissionswaren ln 'Rumänien. ÄuS Bukarest wird berichtet: DaS Finanzministerium hat soeben hinsichtlich der Besteuerung von ausländischen Kommissionswaren die nachstehenden Verfügungen getroffeit: 1. Die ausländischen Firmen, welche ihre Erzeugnisse im Lande durch Handelsvertreter absetzen, unterliegen keiner Besteuerung, wenn diese Waren, ahne daß sie bei den Vertretern zwecks! Weiterverkauf eingelaaert werden, den Kommittenten direkt fakturiert werden. S. Diejenigen ausländischen Firmen, die ihren Vertretern Waren auf Lager senden, unterliegen der Besteuerung, wie jeder inländische Kaufmann, der von seinem GeschästSnutzen Steuern zahlt, wenn die Waren von den Vertretern tm Namen und auf das Konto der ausländischen Häuser verkauft werden und die erlösten Summen, inklusive Nutzen oder Preisdifferenz, de« betreffenden ausländischen Firmen übermittelt werden. 3. Diejenigen inländischen Firmen, welche Wqren in Kommission »der Konsignation von ausländischen Häusern erhalten, unterliegen selber her Besteuerung, wenn sie (die inländischen Firmen) den Nutzen, das heißt die Ueberpreist (das Plus des Fakturenwerte-) zurückhalten, die das BesteuerungIvbjekt bilden. In diesem Fall» werden die ausländischen Firmen nicht besteuert. Mtgliedrrvcrzeichnis und JahreÄerkcht -er Wiener Produktenbörse. Soeben erschien das neue Mitglie-derverzeichniS Der Wiener Produktenbörse, scwie Der Jahresbericht über daS Jahr 1326. DaS Mitglrederverzeichnis enthält unter anderen» noch ein Fachgruppenverzeichnis, ein Verzeichnis der Mitglieder der Agentengenossenschaft, Pie gegenwärtige Zusammensetzung der Börsenkammer und des Schiedsgerichtes sowie den derzeit geltenden Tax- und Gebührentarif. Der Jahresbericht bringt Abhandlungen des Generalsekretärs Hofrates Dr. Alexander Hvrovitz über „Die Preisbildung an den landwirtschaftlichen Börsen" und des ersten Sekretärs Reaierungsrates Dr. Otto Müller über „Nachfrist und Nachlieferung", überdies den Tätigkeitsbericht der Börsenkammer, des SchtedSrtchterkollegiumS, der Sachverständigenkommission und Berichte über den Geschäftsverkehr in einzelnen Berkehrsgegenständen im Jahre 1926, nebst Ernte- und Preistabellen. Das Mitgliederverzeichnis ist zum Preise vor: 3 Schilling, der Jahresbericht zum Preise von 8.60 Schilling im Sekretariate der Wiener Produktenbörse erhältlich. D»e englische Slnleche der Stadt Be*ktn. Wie das Reutersche Bureau meidet, sind die Zeichnungslisten für die 6prozentige Anleihe der Stadt Berlin im Betrage von 3.5 Millionen Pfund Sterling, die zum Preise von M/s aufgelegt worden war, bereits um V40 Uhr geschlossen worden. Die Anleihe wurde dem Vernehmen nach dreifach überzeichnet. Der englisch« Kredit für die polnische Zuckerinvustrie. Mr haben vor mehreren Tagen über die Verhandlungen berichtet, welche in London zwilchen den Repräsentanten des Verbändeder Zuckerindustriellen Kongreßpolens und einer englischen Bankgruppe unter Führung der British Overscas Bank weg«« Aufnahme emer Anleihe geführt werden. Diese Verhandlungen sind nunmehr, wie unS aus Warschau berichtet wich, zu günstigem Abschluß gekommen. Das englische Konsortium unter Führung der British Overscas Bank, welche seit langem die polnische Zuckerindustrie finamie-rt, gewährt dem poLnischen Zucterverband neuerdings eine Anleihe von 650,000 Pfund Sterling für die Kampagne 1927/8. Wie verlautet, wurde die erste Rate bereits ausoezahlt. Tabafbauversuchsstationen in bet Slowakei. AuS Nove Zamkh wird -berichtet: Hier fand eine fettendes LanoeSkulturrats einberufene Tabakenquete statt, aus welcher dre Scliaffung von TabakproduktionsversuchsstaUonen be nen Se der <B; suchSsta voja wb Bagd exrichtet werden.» chlosfen wurde. Diese sollen sich mit dein Studium chlosfen wurde. Diese sollen sich mit dem Studium »eziakfragen der Produktion befassen. Die Versionen werden in Komarno. Rimiavsk a So- Verhandlungen Mischen der schwedischen und russisch«» ZündhMindustrre. Aus Moskau wird gemelder, daß Arischen dem schwedischen Zündholzshndikat und der russischen Zündholzindustrie neue Verhandlungen über g enrernsame Arbeit auf dem Weltmarkt eingeleitet worden sind. Die Schweden haben den Russen angeboten, den Absatzmarkt so einzuteilen, datz bet «Stowtet* Union die nahöstlichen und asiatischen Länder überlasten werden, «ährend das schwedische Syndikat Westeuropa üoernintntt. Das Syndikat Veanrvagt ferner, eine Konzession in Karelien für 2t Jahre. Entsprechende» Verhandlungen schweben noch. Eine Dollaranleihe der Stadt Bukarest. Aus Bukarest berichtet S.O.P.: Die Verhandlungen zwischen der Gemeindeverrvaltung und einer ainerikanischen Finanzgruppe wurden mit Erfolg abgeschlossen. Nach dem zustandegekommenen Vertrag beträgt der Emissionskurs der Anleihe 85 Prozent, bei einer Verzinsung von 7 Prozent auf die Dauer von 22 Jahren. In dieser Transaktion steckt eigentlich ein großzügiges LieferungSgefchäst, nachdem die WIR bitten unsere Leser und Freunde, in Kurorten u. Sommerfrischen in allen Restaurant- und Kaffeehäusern sowie in Lesehallen stets unser Blatt zu verlangen! amerikanische Gruppe die Anleihesumme nicht in Bargeld bezahlen -sondern die JnvLstit ionSarveiten der 'Stadt durchführen wird. So «erden die Wasserleitung--, die Kanalisierungs- und die ElektrisizterunaSarberten acht Millionen Dollar in Anspruch nehmen, während die refs* lichen 2 Millionen Dollar für andere Investitionen Md Gemeindellekenrngen verwendet werden. Wim« Dürft. Stagnierend. Die Göschäftslosigkeit der letzten Tage hielt auf dem Aktienmarkt auch gestern an. Die geringen Umsätze beschränkten sich auf wenige Effektengattungen. Die Kursveränderungen in der Kulisse waren »»nbeträchtlich. Nur ungarische Papiere lagen ausgesprochen »natt, trotz einiger Budapester Arvitragekäufe. Im Schranken umren tschechoslowakische Werte fester, die übrigen Gattungen zumeist schwächer. Aprilrente konnte einen Teil ihres Kursabschlages von Montag wieder hereinbringen, sonst ergaben sich auch auf dem Rentenmarkt keine nennenswerten Veränderungen. Auf dem Anlagemarkt notierten: Oesterreichische Lisenbahnanleihe S- 4.90. Mener Verkehrsa «leihe S. 2.81, Wiener Anleihe Emission 1917 S. -.67, Emission 1918 S. -.31 und Emission 1921 S. 3.05. Quoten. Franz Josefsbahn Schuld 8.50. Kassakurse: Phönix Leben 116, Unfall u. Schaden 386, Länderbank 16, Merkur 6, Bankverein 82.10, Bodenkredit 127.05, Brit.-ungar. Bank 113, Oesterr. Kredit 68, Anglobank 6.10, Nationalban! 238.60, Ungar.-ital. Bank 76, Donau - Dampfsch. 116.60, Nordbahn Genuß 608, Staatsbahn 33.60, Königshofer 698, Hauser u. Sobotka 11.10, Ber. Drogen -.22, A. E. G. Union 6.56, Elin 86.26, Gal. Montan 1.60, Steir. Magnesit 71.76, Flesch 10.26, Alpine Montan 10.70, Daimler —.67, Oesterr. Hofherr 12.30, Krupp 23.60, Rima 118, Waffen 30, Waagner 7, Steyrermühl ISO, Gal. Karpathen 85.06, Gerngroß 8.90, Awestem 6.50, Etti Berge! 8.75, Semperit 16, Ungar. UrProdM. 90.—. Mener Warenbörse. Die gestrige Börse hatte guten Besuch aufzuweisen. Von Kolonialwaren ermäßigte sich Kaffee irr fast allen Sorten um 10 S. Der Konsum verhielt sich reserviert und notierte Santosancy S. 585, SantoS extra Prime S. 510, Santo- Prime S. 630, Santo- Superior S. 500, Rio VII unverändert S. 447.50. Von Gewürzen setzte Pfeffer seine AufwärtSbewegung fort und notierte S. 795 (-1- 80); auch Piment konnte seinen Preis erhöhen und wurde zu <S. 925 (4- 5) dem Markte entnommen. Ermäßigt wurden die Preise für Paprika S. 650 (— 10) und Kümmel S. 175 (— 8). Kakaoiprodukt«,Tee und Südfrüchte wiesen kerne Veränderung aus. Sttll war auch das Reisgeschäft, bis auf italienischen Glace, für welchen sich Interesse zeigte und der zu Lire 115 (-s- 6) ab JavviS gekauft wurde. Me soeben bekannt gewordene Lichtsche Schätzung für das heurige Jahr,, die den europäischen Mehranbau an Juckerrübe auf zirka 68.000 Hektar schätzt, sowie, die flaue Tendenz der Ausland Märkte haben auch hier zu PreiShembsetzunaen am Zuckermarkt geführt. ES notierten: Tschechoslowakische Ware: Kristalle, prompt 250 (— 5), August-September-Lieferuna 255 (— 5), Würfel, prompt 287.50 (— 2.50), Derminware 292.60 (— 2.50) in Tschechen* krönen, ab Grenze Lundenburg, unverzollt und unversteuert; Wiener Lagerkriftalle S. 89.50, (— 0.50), Wiener Lagerwürfel S. 98 (— 0.25). Oele und föcHc lagen auf allen Gebieten ruhig. In Schweineschmalz ist die Tendenz stetig. Lediglich Budapester Ware verlor S. 5 und notierte S. 860. Der Chemikalien markt zeigte wenig Belebung, weshalb auch die Preise einiger Sorten rückgängig waren. Die Notierungen sind: Harz, inländ., Marke F S. 78 (— 2), Marke I S. 80 (— 2), inländ. Marke WW S. 86 (— 7), auSlünd. Marke WW S. 90 (— 6), Terpentinöl, mländ., S. 165 (— 10), Terpentinöl, weiß, russ., S. 1-15 (— 5), CarnaubawachS G. 670 (— 10), Japanwachs S. 370 (— 10), alle übrigen Sorten unverändert. Textilien und Leder zeigten keine Veränderung. Von Roh hä ulen haben sich Zickelselle auf S. 4 (— 0Lv) ermäßigt. xulcuec ir e w e « m a i c i. wurtcieo; 10.383 Fleisch- und 4579 FettWwelne. Es notierten: Fleischschweine 1.95 bi» 2.10, Fettschweine 1.95 bi» 2.215 per Mogvamm Lebendgewicht. Bei lebhaftem Verkehr verteuerten sich Fleischschweine um 10 vis 16, Jettschwein« um 10 Groschen per Mogramm. — Pferdemarkt. Auslgetrteben wurden: Gebrauchspferde 105, Schlächterpferde 398, aus dem Schlachthaus 23 und a»s der Kontumazavteilung 185. Es notierten: Kutschpferde 600 bis 1200, leichte Zugpferde 300 vis 1200, schwere Zugpferde 600 Vis 1400 per Stück; Schlächterpferde, Prima (Fohlen) —.90 bi» 1.-, Sekunda -.70 bis -.85, Extrem 1.10, Bank- Vieh —.50 bis —.65, Wurstvieh —.30 bis —.416 pro Kilogramm Lebendgewicht. Markkverlauf lebhaft. Wiener Börse für landwrrtsMftllche Produtte. Die Tendenz in Brotgetreide ist im Einklang' mit Budapest flau. In MaiS kam es in den letzten Tagen zu belangreicheren Abschlüssen zu steigenden Preisen, da aus Rumänien sehr ungünstige Meldungen vorlteaem Hafer,vird in allen Provenienzen um 25 Groschen VMger erlassen. Die Nonerungen sind ziemlich unverändert. Budapester Getreideterminmarkt. Infolge größerer Abgabetust haben sich die Kurse nicht unerheblich a^ogesthwächt. Die Notierungen lauten in Pengör Oktoberweizen 26.18, Märqweizen 31.50, Oktoberroggen S1L6, Märzroggen 26.52. Auswärtige Börsen. Berlin. Der schon Montag fest«»- s.ellcildo freunüliche Grundton konnte sich auch aus di« geftrure Börse übertragen. In den Monatsberichten der verschiedenen Großbanken wird die Lag« der' Börse und de- Geldmarktes zivav nicht einheitlich beurteilt; sie sind jedock im Grund« genommen optimistisch gestimmt. Auch die weitere Erleichterung de- Geldmarktes, die, wenn auch nur langsame, aber sichtbare Fortschritte macht, bot Anregung. Da daö Publikum immer »roch vorsichtig operiert und vielleicht auch durch die Reisezeit vom Börsengeschäfte abaehalten wird, ist die Börse im großen und ganzen unter sich. Auch die Großipekulation nimmt von umfangreicheren Engagements Abstand und begnügt sich mit kleinen TiMSgewinnen. Zu den ersten Kursen, die nicht an die hohen Vorbörsetaxen yeranreichen, beschränkte sich das Geschäft aus wenige Spezialwerte. Kleine Deckungen haben durchschnittliche Erhöhungen von 1 bis s Prozent gegeir gestern zur Folge gehabt untz nur einige Elektrowerw, ferner Mtteldeutsche Sreditbank, Sprife Aktien, Glanzstofs und Bemberg, Julius Berger und Ludwia LSwe konnten einige Pwzente mehr gewinnen. Bemerkensty,« ist ferner dar Interesse für Kolomalwerta aus Mandatrhofsmo» am unter Bevorzugung von Schutzgebiet und Schantuna. 1* lechen und Ausländer ruhig, MMri^e haben Achr