Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-06-22 · Heft 2987 (22.6.1927) · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2987 (22.6.1927)
Date
1927-06-22
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2982075--30432-3018654
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

'©ette 8 Wien, Mittwoch Me«er Morgenzsitirng 22. Fun! 1927 Vr. 2987 LKIWIRTSCHAIT DK Aussallshastung für das österreichische Rußlaadgeschöst. Im nicderöslerreichischcn Landtag richteten die Abge- -rdnetcn Birbaumcr und Genossen an die Landescegiernug eine Anfrag e, ob sie bereit sei, ehestens dem Landtag einen Gesetzentwurf zu unterbreiten, in dem das r'and Niederösterreich eine Darlchensteil nähme oder »ne Ausfallshaftung von mindestens 25 Prozent für Lieferungen niederösterrcichisch'r Unlernehmungen nach Sowjetrußland im Sinne des Bnndesgesetzes vom 16. März d. I. gewährleistet. Dieses vnndesgesetz bietet die Möglichkeit, inländischen Unternehmungen, die Lieferungen mit einer Vertretung der russischen Sowjetrepubliken abschließen, die Gewährung aus öundesmitteln unter bestimmten Voraussetzungen znzusichern. Eine dieser Voraussetzungen ist die Teilnahme des Landes an dem Darlehen oder die Ausfallshaftung. Von den österreichischen Landtagen hat bisher nur der Miene r die Uebernahme einer Älussallshaftung für das Rußlant^eschäft Wiener Industrieller beschlossen. Dr. Schacht über Börse and Wirtschaft. Aus Berlin wird gemeldet: Ir: einer Ansprache bei ridtr geselligen Zusammenkunft des Berliner Börsenvoritandes erörterte Reichsbankpräsident Dr. Schacht die Keichsbankpolitik der letzten Zeit und betonte insbesondere, )aß der Leitgedanke dieser Politik die Erhaltung des Vertrauens in die Solidität der deutschen Finanzgebamng sei. Hiemit sei es nicht vereinbar, auf die Dauer durch LBermäßige Verwendung von Krediten die »olkswirtschastliche Liquidität zu belasten. Des weiteren legte er die Gründe dar, aus denien die Erhöhung des Reichsbankdiskonts erst nach Bereinigung der rach seiner Auffassung ungesund gewordenen Verhält n i s s e a n der Börse vorgenommen tverden konnte. Der Präsident schloß seine Ausführungen mit der Erklärung, daß er es weit von sich »vcise, ein Gegner der Börse xu sein, und im Gegenteil» den Wunsch habe, im Einvernehinen mit den leitenden Kreisen der Börse die deutsche Wirtschaft zu fördern. Dazu gehöre die Wachhaltung des Verantwortlichkertsgefühles der Börse für die allisemeinen Aufgaben. Gegen die staatlichen Wittschastsbetriebe. Berlin, 21. Juni. Im volkswirtschaftlichen Ausschuß des Reichstages stand ein Antrag der bayrischen Volkspartei prr Beratung, der die Regierung ersucht, die wirtschaftlichen Betriebe des Reiches und der ihm unterstellsen ösfentlichrechtlichen Körperschaften mit' Ausnahme der gemeinnützigen Versorgnngsbetriebe auf das unerläßlichste Mindestmaß zu beschränken. Zu diesem Antrag erklärte Reichs-Wirtschastsminister Tr. Curl ins, haß die Reichsregierung schon bisher im Sinne dieser Forderimg gewirkt und weiter wirken werde. Irr Banleminssuß i« Polen. Wertere Hernbfetzmrg. AuS Warschau wird gemeldet:: Im „Dziennik Ustaw" wird eine Verordnung des Finanzministeriums veröffentlicht, wonach die Vermögensvorteile bei Kreditoperationen seitens der Banken und Kreditinstitute 12 Prozent im Jahresverhältnis nicht übersteigen dürfend Bei Abkommen über Gelddarlehen, welche vor dem 15. Juni 1927 abgeschlossen und in welchen höhere Zinssätze verabredet wurden, erfolgt die Regulierung der Zinsen in der Weise, daß die vereinbarten höheren Sätze für die Zeit bis zum nächsten Terlnin ihrer Fälligkeit verrechnet werden dürfen. Dieser Termin darf jedoch «das Datum des 15. Juli 1927 nicht überschreiten. Diese Verordnung ist ein Ausdruck des nürklichen Standes der Dinge auf dem polnischen Geldmarkt, der sich in letzter Zeit durch eine ausfallende Geldfülle anszeichnet. Schon vor Inkrafttreten der genannten Verordnung haben tatsächlich die meisten Aktienbanken bei ihrer: Kreditoperationen den Zinssatz von 12 Prozent angcwendet; größere Geldinstitute in Polen bewilligen soliden Firmen sogar noch niedrigere Zinssätze, oft nur bis zehn Prozent. Sin zweites Stahlkartell? Die B lecknunm - Schaeller- Werke beteiligt. In den letzten Tagen waren verschiedene Gerüchte über eine geplante Fusion zwischen den Schoeller-Bleckmann-Werken und der Poldihütte verbreitet. Diese Nachrichten entsprechen nicht den Tatsachen, dagegen erfahren wir aus gut informierter Quelle folgendes: Zivischen den Becker- Stahlwerken, den Röchling-Werken in Marburg a. d. Lahn, der Poldi- Hütte (Tschechoslowakei) und den Schoeller-Bleckmann-Werken in Ternitz und Mürzzuschlag, die alle weder dem Stahlverband noch dem Edelstahlverband angehören, schweben Verhandlungen, die auf eine gemeinsame Bierlla^sÄÄrsganiisaiti on abzielein. Die genannten Werke unterhalten sowohl im Inland als auch an bedeutenden Platzen des -euroMschen und über-. seeischen Auslandes eigene Berkaufsbureaus, die einander scharfe Konkurrenz bereiten. Dieser Wettbewerb und die unwirtschaftlichen Spesen der eigenen Bureaus sollen beseitigt werden. Voraussetzung ist eine Einigung Über das Erzeugungsprogramm und über die Verkaufs kontingente. Zu mehr als 60 Prozent «erzeugen die Werke die gleichen oder ähnliche Artikel, Schveller-Meckmann außer den normalen Stahlprodukten noch Eisenbahnmaterial, Räderpaare, Radsätze, Tyres ustr. Das umfangreichste Programm hat Becker, das kleinste Röchling. Die Aufteilungder Erzeugung und decVerkauf skontingente ist noch ungelöst und wird von der Kapazität der bisherigen Erzeugung und dem Export abhängig sein. Auch der Sitz der gemeinsamen Bureaus ist no^ch^ni-cht entschieden. e Me» spart. Durch die furchtbare Geldentwertung irr den Jniflationsjahren ist das Sparen förmlich in Verruf gekommen. Damals wurde jeder Sparer mit mitleidigem Lächeln betrachtet. Mit der schwindenden Börsenkonjunktur nahm das Spekulationsfieber ab. Die überschüssigen Gelder tvanderten in Geldinstitute aller Art. Dia zeigte es sich nun bald, daß die Höhe der Verzinsung zur Sicherheit des Einlagenkapitals in einem ganz verkehrten Verhältnis stand. Je höher die Verzinsung war, desto geringer war die Sicherheit. Dann wieder ließen die vieler: Zusamnrenbräche von Geldinstituten die Sparer nie zur Ruhe kommen und schreckten das .Publikum davon ab, sein Geld einer Sparkasse anzuvertrauen. In diesen Jahren kam den gutgeleiteteu Geldmstrtuten eine ganz besondere Bedeutung zu. Ta sie den Einigern eine Sicherheit boten, strömten ihnen auch in einem stets steigenden Maß Einlagengelder zu. Am besten ist das aus (-«er Entwicklung des führenderr Sparinstitutes Oesterreichs zu ersehen. Tw Stand der Einlagen in der Z entralsparka sse der Gemeinde Wien steigt vom Jahr 1922 an ununterbrochen. Während am 1. Jänner 1922 der Einlagenstand nur 68.062 Schilling betrug, erreichte er am 1. März dieses Jahres die Höhe von etwa 250 Millionen Schilling. In den ersten zwei Monaten dieses Jahres allein ist der Einlagenstand um fast achtundzwanzig einhalb Millionen Schilling gestiegen. /y Dieses imposante Anwachsen des Einlagenstandes in der Zentralsparkasse der Gerneinde Wien ist der beste Beiveis für das feste Vertrauen der Wiener Bevölkerung zu ihrer Sparkasse. Die Zentralsparkasse der Gemeinde Wien bietet aber auch eine ^absolute Sicherheit, da die Gemeinde Wien mit ihrem gesamten Vermögen für alle Einlagen in der Zentralsparkasse haftet. Der MedioausweiS der Oesterreichlschen Rationalbank weist eine Verminderung des Notenumlaufes um 42.5 Millionen Schilling aus 836.16 Millionen Schilling auf. Demgegenüber hat sich der Barschatz um zirka 6.9 Millionen Schilling vermindert, auch das Wechselportefeuillle weist eine Verringerung um 19.9 Millionen Schilling auf. Die Giroverbindlichkeiten der Bank sind um 15.5 Millionen Schilling gestiegen. Keine Wiener Samstagboörse im Sommer. Laut Mitteilung der Wiener Börsekammer werden im Juli und eventuell auch im August dieses Jahres an Samstagen die Börseversammlungen entfallen. Ex Jullkupon- Die Wiener Börsenkammer bestimmt, das; alle per Arrangement gehandelten festverzinslichen Werte mit Kupontermin 1. Juli (bezw. 30. Juni) 1927 ab Samstag, den 25. Juni, alle per Kassa gehandelten ab Donnerstag, den 30. Juni ex Julikupon 1927 zu handeln sind. D»e Devisenmärkte wiesen bei ruhigem Verkehr keine nennenswerte Bewegung aus. Nur Devise Madrid zog etwas an (89.20 Parität Zürich). Die Lira blieb unverändert 29106V4, ebenso bet Leu bei 3.100. Der Pengö ist rückgängig (90.55 nach 90.(0 am Montag), der Schilling notiert 73.16 Parität Zürich. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wuride eröffnet über: A. Mikolosah Gesellschaft m. ü. H., Wien, 15. Bezirk, Mavkgraf-Rüd:ger-Gasse 11; Aptowitzer L 0 r d owe r, Wien, 17. Bezirk, KcvHvarienlhergaass-e 14; Gutsbea mten-Kurha us Bad Schaltern ach, r. G: m. b. H., Wien, 1. Bqz'.rk. Stall'burggasse 4. Feilbietungen. Im BeMsgericht Fünfhaus (Zimmer Nr. 11) findet am 10. September, 10 -Uhr vormittags, die Zwangsversteigerung des Hauses 15. Bez., Beingasse 33 (Schätzwert 30.780 geringstes Gebot 15.304 S. 50 Gr.), statt. — Fahrn: sse. Am 23. Jun: werden zwangsweise versteigert: Nachmittags 4 Uhr, 3. Bez., Arenbergring 12, Bnreaue'mrichtumg. Schreibmaschinen, diverse Liköre, Schnäpse, Werne, Kellereieinrichtung, Apparate, Maschinen, Fässer, Oele nstv.; nachmittags 4 Uhr, 3. Bez., Ungargass« 29, Badewanne, Badeautomaten, Mantelbad, Gasöfen. Gasherde, Dufchapparat, Geschäfts- und Bureaueinrichtung, Lüfter, Bügeleisen, Kühlenbadeöfen Nstv.; nachmittags 4 Uhr, 3. Beiz., MarManergasse 85, und nachmittags 5 Uhr, 20. Bez.. Treuftraße 7b, Ruderboote, Schreibmaschinen, diverse Maschinen; nachmittags 3—7 Uhr in der gerichtlichen AMionshalle, 1. Bez., Jakobergasse 1, Woh-- nungse'.nrichtuingen, Klavier, Teppiche, Bilder, Bureaueinrichtung. Kasse, Schreibmaschine, Tisch-, Zier- und Sil'bergeräte, Spirituosen, diverse Effekten, Pretiosen ufw. Die Verhandlungen Wer das tschechoslowakische Zucker« kartell, welche, wie berichtet, vor kurzem resultatlos abgebrochen wurden, werden, wie aus Prag gemeldet wird, im Zusammenhang mit der für den Herbst dieses Jahres durch die Negierung angekündigten Einbringung eines Gesetzes über die Erinäßigung der Zuckersteuer int A - " st wstederaMeuammen werden. Die slowakischen Privotbahnen. Aus Budapest wird und gune'.vet: Nach „Pesti Tözfde" ist die tschechvslowakisch e Regierung mit der Ungarisch mlremschen Bank tu Verhandlungen getreten, um die tnt Bantbesitz befindlichen slowakischen B i z i n a I b a h n e n zn übernehmen. Wie eS heißt, wurde ein vorläufiges Abkommen getroffen, nach welchen: die Tschechoslowakei diese Dahnen gcgeir Zahlung von 750.000 Dwb» l a r übernimmt. Erhöhung des Papierzolles in Ungarn. Die ungarische Regierung ha: eine .Verordnung herausgegeben, nach Niel che c der Einfuhrzoll für Papier besserer Qualität je 100 Kilogramm von 1.80 Goldlroneu auf das Zehnfache, d. h. auf 18 Goldkronen, erhöht wurde. Es handelt sich hierbei in erster Linie um Buchpapier. In Verlegerkreisen verlautet, daß via Negierung bei dieser Maßnahme nur den Zlveck verfolgt, die Interessen der einzigen ungarischen Papierfabrik in Di osgyör zu schütze,:. Polnische Goldobligationen. Aus Warschau wird ums brrichrci: riuf analoger vlrundlage wie die Pfandbriefe beabsichtigt dio staatlickp: Lan'üesivirtschast^bank in nächster Zeit auch Banrvbligationen auszugcbeu. Diese Baukobligationen werden auf G o l d v a l u t a laute: und sich auf das ^Vermögen derjenigen Jndustrieunternehmungen stütze,:, die den langfristigen Kredit der Lanveswirtschaftsbank in Anspruch nehmen, lieber diel Garantie dieser Obligationen wird bekannt, daß der Wert dsr ausgegcbenen Bankobligationen einen bestimmten Prozentsatz der zu» Sicherung der Papiere Herangezogenei: Industrieanlagen nicht übersteigen darf. Und zwar ist der Satz auf 40 Prozent des Taxwertes! der Fabriksgebäude und Grundstücke, smvie auf ein Drittel des Wertes der Maschivcnanlagei: festgelegt. Die Obligationen genießen überdies die Garantie des Staates bis zu einer Höhe von 100 Millionen Goldzloty. : Dre rrerren 1ü«Zloih-Noten der Bank Pokski werden, wie aus Warschau berichtet wird, noch Ende Jnnl dieses Jahres in Umlauf gesetzt rverdcn. Polnische KMe für Rußland. Die polnischen Kohlenbergwerke treffen, wie „Sop" aus Warschau meldet, umfangreiche Vorbereitungen für eine große Ausfuhrkampagne nach Rußland. Infolge des Abbruches der Beziehungen zwischen England und Rußland eröffnet sich näntltch für die Kohlcnausfuhr Polens eine günstige Konjunktur, was auch von den russisajen führenden Wirtschaftern in den letzten Tagen öfters bestätigt wurde, indem biete erklärten, daß die ryMche SmvjetreLierunL einen^grgtzen Teil des Kotzlenbcdarfes durch polnische Kohbe decken u^rde- Ermäßigung des amerikanischen Kasezokles. Die Negierung der Vereinigten Staaten hat den Zoll auf Hartkäse mit Löchern (Zolltarifnummer 710) auf die Hälfte herabgesetzt, so daß er in Zukunft 5 Cent per Kilogramm betragen wird. Der zu entrichtende Zoll darf jedock) nicht weniger als 25 Prozent von: Werte des Käses betragen. Zündholzmonopol rn Belgien? Für Belgien wird ein Zündholzmonopol geplant, um der Krise in der belgischen Zündholzindustrie abzuhelfen. Der belgische Ministerrat hat erne KomNiission beauftragt, die Lage zu untersuchen und die geeigneten Maßnahmen vorzuschlagen. Man glaubt in maßgebenden Kreisen, daß es zu einer Art Monopol kommen wird, das den belgischen Fabriken Vorbehalten werden soll, so daß die ausländische Konkurrenz anSgeschalt et wird. Die Pächter des türkischen Spiritusmonopols insolvent. Aus! Warschau wird berichtet: Das Handelsgericht in Stambul hati die polnische Gesellschaft, die das türkische staatliche Sptritusmonopol gepachtet hat, für insovent erklärt. Bekanntlich hast das polnische Konsortium die Bedingungen des Pachtvertrages nicht eingehalten. Verminderte Ausfuyrkaxen für Petroleumprodukte m Rumänien. Laut Beschluß des rumänischen Ministerrates und des Obersten Wirtschaftsrates find die folgenden verminderten Ausfuhrtaxen für Petroleumprodukte festgesetzt worden: Schweröl, raffiniertes Oel und Motoröl 300 Lei pro Waggon, Schwer- und Leichtbenzin 500 Lei pro Waggon. Die Taxen werden in starker Valuta (das ist 6, bezw. 10 englische Schilling pro Waggon) erhoben. Die neuen TaWn smd bereits an: 16. d. M. in Kraft getreten. > Palättmensifche Wirtschaftsna-chrtchten. Aus Jerusa-- l e m wiro uns berichtet: Die Vereinigung der Tabakpflanzer ln Palästina hat anfangs Jmri 75.000 5tilogramm Tabak der Ernte 1925 zum Verkäuf auf den Hamburger Markt gesandt. — Die Textil industrie in Tel A w i m hat sich trotz «der Krise stetig entivickelr. Die Zahl der Textilfabriken ist von 3 Mit 24 Arbeitern im Jahre 1924 auf 13 mit 216 Angestellten Ende 1926 gestiegen. In diesen 13 Unternehmungen arbeiten zirka 90.000 äghpt. Pfund, das sind etwa 18 Prozent des gesamten in der Industrie von Tel Llwiw investierten 5iapitals. — Die A u t o ui o v r l - ein fuhr nach Palästina ist im Jahre 1926 mit 767 Fahrzeugen gegen das Jahr 1925, wo 806 Autos importiert wurden ^.etwas aesunkex, erscheint jedoch noch immer bedeutend höher als rn: Jahre 1924, wo 318 Auto mobile cingeführt wurden. Der Anteil der Vereinigten Staaten an den: Antomoviliinport ist im letzten Jahre erheblich zurückgegangen: während er 1925 noch 92 Prozent betrug, ist er 1926 auf 56 Prozent gesunken, während der Anteil Englands und Jtalrens stark gestiegen ist. Gegenwärtig gibt es nack „Palestine and Near East" in »P'alästina zirka 17 00 Automobile, von denen 1300 dem Personenverkehr zwischen den einzelnen Orten, 100 Transportzwecken und 300 dem Stadtverkehr dienen. Eine neue Mktrelstandsbank in Palästina. Unter denr Namen „Bank Aehudi Ltd" wurde, wie I. T. A. aus Jerusalem berichtet, mit einem KapitN von 100.000 äghpttschen Pfund eine Bank gegründet, die kleine Hhpothlekendarlehen an Angehörige des Mittelstandes geben wird. Dr. S. R o s e n v a u m, der litauische Generalkonsul für Palästlna und frühere Minister für jüdische Angelegenheiten Litarlens, ist der Präsident der neuen Bank, die im Atrgust ihre Arbeit anfnimmt. Wiener Börse. GqchiiM-s. — Ungleich,„Wg. Die Börse eröffnet« zurückhaltend und bei Begiirn ergaben sich nur in tschechoslowakischen Montantverten auf Grund von Präge« Arbitragekäufen nennenstverts Kurs Verschiebungen. Später zogeix Petroteumwerte etwas an, in de,: anderen Kulissen herrschte, bei sehr geringen Umsätzen lustlose Stimmung. Nachdem die übrigens geringe Wirkung der Arbitragekäufe vorüber war, neigte die Börse zur Schwäche, auf die auch die unmittelbar vor Schluß vor: Budapest angeregte leichte Besserung m^arischpr Montanpapiere keinen Einstich ausüben konnte.!Auch der Schranken ivar ungleichmäßig. Bor: Renten bessert« sich

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.