Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2965 (30.5.1927)
- Date
- 1927-05-30
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2905 Bien, Montag Wiener Msrsenzetta«- 30. Mai 1927 Leite 3 Ae Milliakdenschulden der Ritters von Sode«. MftoiKititn ein« tiuatniu vtUtolmten. Die PvltzeL hat Samstag auf Anzeige einer Jngenieurswitwe den ehemaligen Kavallericvfsizier Robert Ritter von Cohen verhaftet. Cohen hat der Frau unter dem Versprechen, ste zu heiraten, Schmuck, Silber, Teppiche irüd andere Wertgegenstände im Betrag von mehr als 200.000 Schilling herausgelockt. Cohen hat aber auch andere Personen geschädigt; so einen früheren Offizier, dem er unter dem Vorwände, glanzende Geschäfte in Kunstgegenständen durchführen zu können, 94.000 .Schilling entlockte. Bon Wiener-Neustadt aus wird Cohen .wegen Schulden in der Höhe von nutb 200.000 Schilling gesucht. Einem Kunstmaler und einem Antiquar hat Cohen Bilder und Antiquitäten im Werte von 18.000 Schilling herausgelockt. Die Zahl der gegen Cohen laufenden Strafanzeigen ist ungeheuer. Wo immer er auftrat, hat er betrügerische Schulden gemacht. Steckbrieflich verfolgt wird er aus diesem (. .ititbc u. a. auch aus Meran urrd Innsbruck. Seine gesamten Schulden sollen nicht weniger als 2.6 Mtllionen Schilling betmgjein. Nie n, 30. Ma'.. Todessprung ln den Menstutz. Dom Dommayersteg in Hietzing sprang gestern nachmittags eine ärmlich gekleidete Frau in den Wienfluß. Sie konnte nur mehr als Leiche geborgen werden. Die Tote trug einen HaustorschWssel, einen Fingerhut und einen Betrag von 1 Schilling 78 Groschen bei sich. Sie dürfte 24 Jahre alt (ein. Die Erhebungen' sind eingeleitet. Vom vierte« Stock in die Tiefe gesprungen. Die jährige Eisenbahnersgattin Marie E i s n e r stürzte sich gestern nach.einer kurzen Auseinandersetzung mit ihrem Gatten vom 4. Stock des Eisenbahnerheimes im 20. Bezirk in die Tiefe, wo sie mit schweren Verletzungen liegen blieb. Nach ihrer Ernlieferung in das Spital starb sie, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Die Mordtat Lei Stockerau. Der deS Mordes an dem Wirtschaftsbesitzer Wolf verdächtige -Osährige Hilfsarbeiter Josef Tluhar konnte bisher noch nicht verhaftet werden. Er dürfte mit der Eisenbahn nach Wien gefahren sein und sich noch in der Stadt aufhalten. Was der junge Mörder alles geraubt hat, konnte bisher noch nicht festgestellt werden. Gerne Ausforschung ist eingeleitet. Autounglück bei Jnzcrsdorf. Bei Jnzersdorf ist gestern 'da? Auto des Generaldirektors der Heinrichtaler Papierfabrik, Josef Offne r, mit der Badener Elektrischen zusammengestoben. Das Auto ging dabei ganz in Trümmer. Der Generaldirektor mußte mit schweren Verletzungen in das Mödlinger Spital gebracht werden. DragSdie im Pariser Zoo. Aus Paris wird gemeldet: Im Zoologischen Garten, der im Bois de Boulognü liegt, ist durch ein trauriges Mjftverständn^ eine junge Frau erschossen worden. In dem Restaurant des Gartens wurde eine Hochzeit gefeiert. Ms einige Gäste um 2 Uhr nachts nach Hause gehen wollten, fanden sie das Tor, das auf die Strafte nachi Neuillh hlnausjMrt. verschlossen und durch Ketten aöaesperrt. Um den Wächter herbeizurusen, rüttelte ein junger Mann an den Ketten, so daß die Hunde im Wächterhaus zu kbellen begannen. Gleich darauf fiel aus dem Fenster der Wächterwohnung ein Schuft und die junge Frau stürzte, kns Herz getroffen, tot zu Boden. Der Wächter, ein halb Gelähmter Kriegsinvalide, war aus dem Schlaf geschreckt worden und hatte an einen Angriff von Einbrechern geglaubt. Er hatte den Schuft abgefeuert, ohne sich über die Ursache des Alarms zu informieren. Der Mann ist arretiett »norden und soll durch die Reue über seine unbedachte Handlung dem Wahnsinn nahe sein. Die getötete junge Frau war erst 20 Jahre alt und war auf der Hcchzett: die Schönste und Fröhlichste von allen. ftosttttte ans dem gudentum. Alexander FerLer, 29. Juni 1902, Wien, led., 19. Dez., Sieveringerstrafte 149; Frieda Friedmann, 29. «September 1904„ Wien, led., 13. Bez., Schantzstraße 65; Ernst 91 cum ann, 27, Jänner 1898, Einsen, verh., 6. Bez., Webgasse 2; Charlotte Neu mann, geb. Wukowsky, 15. November 1896, Wiesbaden, verh., 6. Bez., Webgasse 2a; Emma Peters, geb. Povges, 18. September 1659, Ciha, verh., 6. Bez., Margaretenstraße 105; Julius PeterS, 27. Juli 1855, Rakonitz, verh., selbe 'Adresse; Nikolaus Büchler, 22. Oktober 1905, Budapest, led., 2. Bez., Wohlmuth strafte 16; Adolf Lederer, 16. Marz 1922, Wien, led„ 2. Btz., Abbsstraße 23; Elise Lindner. 30. Juni 1892, Weikersdorft leb., 9. Bez., Kolingasse 9; Bernhard Fuchs, 6. Jänner 1876, Wr.-Nendorf, verh., 9. Bez., Liechtenstoinstraße 66 Liselotte Modern. 12. Juni 1921, Wien, led., 3.i Bez., Ober« Biaduktgafse 2; Elisabeth Helmreich, 2.August 1905, Wien, led., 16. Bez., Arnethgalle 94; Friedrich Hellmut Pollak, 3. Oktober 1901, Arad, led., 4. Bez., Schleifmühlgasse 11; Dr. Paul Heller, 10. November 1902, Men, leb., 8. Bez.. JosefMbtedstraße 35: Wilson Glaser, 16. Dezember 1684, Men, led., 17. Bez., Andergasfe 68; Paul Kohn, 24. Jum 1902, Men, , verh., 3. Bez., Pazmanitengasse 13; Gattin Hildegarde, geb. König, 10. August 1898, Wien, verh., selbe Adresse; Regine Kertesz, 10. Oktober 1881, Budapest, led., 3. Bez., Wmßgerberstraße 38; Jndica Alice Stern, 13. März 1910, Men, led., 7. Bez., Seidengasse 43r Rosa Steinberger, 19. August 1905, Wie», led., 16. Bez., Koppstraße 23; Julius Welltsch^ 10. August 1889, Wieselburg, verh., 7. Bez.. Mariahilferstraße 88a; Rosa Steiner, 24. April 1909, Budapest, led., 7. Bez., Westoahnstvaße 46; Helem Steiner, 1. Oktober 1910, Wien, led., selbe Adresse; Walter Kanitz, 10. Oktober 1910, Wie», led., 3. Bez., Aspernbrückengasse 3; Ella Hirschfeld, geb. Grimm, 16. Juni 1891, Men, Iverh., 3. Bez., Bochardgasse 17; Kind Eva, 3. Juli 1920, Men, selbe Adresse; Kind Kurt, 7. August 1921, Wien, selbe Adresse; Otto Leopold Blum, 3. Dezember 1913, Wien. 3. Bitz., Wohlmuthstraße 37; Margarete Goldzieher, 19.' Juni 1698, Wien, 7. Bez., Kandlgasse 32; Kalman G olden berg. 38. Juni 1680, Men, verh., 30. Bez., Leipzigerstraße 16; Friedrich Cohen, 4. Februar 1690, Wien, leb., 3. Bez., Bachrichgafte 6; Helene Doch, 3. August 1902, Men, leb., 1. Bez., Mlztorgasse 5. Der Sohn des Moses Mautner Ein Wiener Roman von Leopold Hichler. Copyright 1927 bj L. tftwit V«rlagrWi*m - Lripstg (46. Fortsetzung.) Wenn die Seltne untergeht, fließt dev Tag fast unmerklich in die Nachts Das ist das Mitleg» der Natur. —> Schonend, nicht plötzlich, entzieht sie dien Menschen das Licht. >Am Krankenbette "Frau "Safts währte die Dämmerung euren vollen Tag. —"Es war am Äbend des nächsten Tages, als Herr Hermann plötzlich rief: „Kinder! Was ist d^s? Ich sch' nix!" — Nur für einen Augeichlkck — lttor Jo lange, als der Engel durch das 'Zimmer geschwebt — war dem tiltckn M.rnn das Licht genommen und nur er, der Lebensgefährte, hatte dein Engel gefühlt.-Die Kinder blickten verwundert zu ihrem Bater und hernach zum Bette der Mutter. — Sie wußten noch' nicht, was geschehen; denn Frau Sali war ohne Kampf, ffcitt und ruhig —- wie sie gelebt — aus dem Leben gegangen.- Zwei Tage darf der Tote im Häufe bleiben. Am dritten Tage schleppt ihn das sanitäre Gesetz hinaus. — Der Dole Hat Leine Heimat mehr. Er ist willenlos und rechtlos geworden. — Und als fühlten die Ueberlebenden das Unrecht, lodert ihr Schmerz am höchsten, tvenn der Sarg gchoben und aus dem Hau.se getragen wird.-Gustav hatte bis zu diesem Augenblick aus ein Wunder gehofft. — I5td)! — Was kam: der liebe Gott alles tun!! Er kann Leben zu Tod, Tod zu Scheintod wandeln und — wer weift? — Vielleicht bewegt sie sich, hebt plötzlich ihren weiften Kopf und schaut — klein uxtt ihr Gesicht im Sarge geworden — und fragt: „Kinder! Habt's scho gegessen?" Nach dem Begräbnis kehtten die Trauernden! ins Sterbezimmer zurück. Zur Schiwoh. Sic saßen in blähen Strümpfen Schemeln und niedrigen Bänkchen und dachten und sprachen von der Verstorbenen. Unsere Religion ist groß; und weise! — Es ist alles durchgedacht und b:e Schiwoh — ist keine Forma ft tat! — In dem engen Beisammenleben der sieben Tage erblühen oft verdorrte Wurzeln der Zusammengehörigkeit und die Erinnerung an den gemeinsamen Toten schmiedet entfremdet? Geschwister wieder aneinander. — — Die Kinder Frau Safts saften traulich und eng, wie frierende Küchlein beibeie inander und dachwn der glücklichen Zeiten, als sie noch alle zu Hause tvaren. „Ma könnt' glauben!" ries Heinrich, der Aelteste, „es is wie vor zwanzig Jahr', wie wir ncch alle beisammen gegessen sind und Rcsi das Nachtmahl hereingebracht hat!" — „Eigentlich könnt' ma schon essen!" rief eines der hungrigen Küchlein. Es war der wohlbeleibte, vollbärtige Robert. •»- Herr Hermann empfand diese Assoziation pietätlos und brummte: „Jminer nur bk Nechile!" — „Wenn ich Hunger Hab', Vater!" ries Robert. „Wenn ich Hunger Hab', Vater!" spottete Herr Hermann in demse'ben Tone, in dem Robert gesprochen. „Und wenn du Hungerhast?! — Gott! Wenn ich an das Nachtmahl denk', fallt nur ein — erinnert's Euch noch, Kinder? — Wie fein die Mutter das einzuteilen gewuftt hat, das Nachtmahl! — Sie hat c Gewure gehabt! Da haben können noch so viel Gäst' znm Nachtmahl kommen, jeder hat eppes gekriegt." — „dliber wenig manchmal, Vater!" ries der hungrige Robert. „Du warst immer e Fresser, Robert!" — „Wieso Vawr? Wenn ich wenig bekommen Hab',-war ich e Fresser?!" — „Du warst ja noch klein. Die Mutter hat gewußt, >oas sie tut: G klahner Magen braucht nix e so viel." — „Platz war' genug gewesen in dem kleinen Magen, Vater! — Aber die Mutter hat gesagt: du gibst ihr zu wenig Geld." — „Das is wahr!" bestätigten, die anderen Geschwister und im Chore wiederholten sie: „Das is wahr- Das hat sie gesagt!" — „«Also, Kinder!" rief der alte Herr, „an nnr stuppt's nix an! Denn, wenn Ihr mich ärgern wollt's, da;..." Er erhob sich von ibieitt Schemel. Heinrich, der Diplomat der Familie erkannte die bedrohliche Situation und rasch lenkte er das Gespräch in minder gefährliche Reminiszenzen: „Das sind alles Dummheiten!" rief er, „da hat die Mutter einmal einen Witz gemacht!" — Herr Hermann lieft sich wieder nieder. — Heinrich quittierte mit einem beredten Blick, aber an die Geschwister: „WaS! Kann ich mit ihm umgehen?!" und dann sprach er: „Ueberhaupt! Was wißt's Ihr? Was wißt's Ihr von der Mutter aus die früheren Jahre! — Ihr wart's doch noch ganz klein! — Könnt'S Ir Euch denn überhaupt erinnern? Alber ich!" -Die Betonung des „Ich" war niederschmetternd und der begleitende Blick ein Schraubstock, in dem die reifen Jahre seiner Geschwister in das Nichts hevaibgedrückt wurden. — Sie fühlten sich auch in die Zeit der rückwärts geknöpften Höschen versetzt, und eingeschüchtert fragte der Jüngste, der achttmdzwanzigjährige Knabe Gustav: „WaS weißt du Heinrich von der Mutter?" — Heinrich hielt sein Pulver. — Zunächst schwieg er und erst nach einer langen Pause rief er und dehnte jedes Wort: „Ich? — Was ich wei? —- Hm! — Ich weiß — da wart's Ahr noch gar nicht auf der Welt — tvie die Mutter herumgefahren is — was sie für das Geschäft geleistet hat!" — „Das ist tvahr!" rief Herr Hermann. „Sie hat viel getan und wie ttug sie nur war! — Wie hat sie nttt die Leut' irmzugehen verstanden und zu reden gewußt!! Denn ich war — manchmal — schlecht gelaunt und..— „Manchmal Vater?" urttechrach Heinrich. „Stnppst de schon wieder an mir mr?!" rief Herr Hermann ärgerlich. „Nein, Hermann!" sagte Heinrich, denn mit dem Vorrecht der Erstgeburt jhattk er auch einen ftvieven Don W seinem Vchsv erlangt jund der >Asste — Wft sich ihn gefallen. „Schis gut," schmunzelte er, „Ihr HM's imnier groß' Clhuzpe gehabt! Ich hätt' Euch nicht so viel nacpgegeben: aber die Mutter hat immer gesagt: „Lasst ste, Hermann. Mir werden, noch Frahd an ihnen erleben. Me werden gut geraten!" — „No Vater? Bin ich nicht? gut geraten?" fragte Robert. — Der Mte erwiderte bloß: „Mbo." — Mbo. — Nur -der jd>er Jude toeisp was Mbo 'bednttet. Wie inhaltsreich und deirnoch unübersetzbar! — Aber Robert war ein wenig verstimmt. Der iMe tröstete ihn: „Ja, Aobert I Sie hat viel von dir gehalten! — Denkt's Ihr noch Kinder!" sprach er zu den anderen, „wie Robert in die Fremd gegangen is und die Mütter — sie ^oll nrrs moichl sein: LLs war « klahne Narrischkat — tvie sie gesagt hat: „Wenn Robert zu e Lederfabrikanten kommen wird, >vird er zuerst Gerbergesell' eintreten und dann — wird er mit dem Fabrikanten bekannt werden und der wird ihn am Abend zu sich in die Wohnung einlaidien und.— Robert wird Klavier spielen und die Tochter von dem Fabrikanten — wird sich in Robert verlieben und er wird sie heiraten und tmrd sei Glück machen!" — „Vater! Welcher Fabrikant ivar das?" fragte Gustav. „Das is doch die Narrischkat!" rief Herr Hermann. „Hat sie denn gewuftt, wohin Robert konnnen wird und ob der Fabrikant überhaupt e Tochter hat!?-Sie war stolz, auf Robert und hat gemahnt..> Mbo! — Macht's Licht, Kinder; es is.schon finster." — Lass' noch ein bissel finster sein, Vater!" rief Robert. „Es sitzt sich so schöner." — „Das hat er von der Mutter," sagte Herr Hermann. „Sie is auch gern im Dunkeln gesesseir. -Einmal Hab' ich sie gefragt: Warum? Hat sie gesagt, sie kann mehr denken. — Sie seht besser, wenn nicht Licht is! — Bersteht's Ihr das, Kinder?!" Der liebe alte Herr! Er konnte seiner Frau selbst nach ihrem Tode nicht gerecht werden! Sein Verstand war Fu scharf, um dem Flug' ihrer Phantasie zu folgen.-„Wahft ich?" sagte er, „was sie damit gemahnt hat?! Sie hat so eigene Sachen gehabt, so klahne Narrischsten! — Aber schön war' es, großer Gott! — — Wie »schön, wenn sie noch leben möcht! — Sechsundvierzig Jahr' Hab' ich mit ihr.. K" Er weiitte. ,,Lasst, doch, Vater!" riefen die Kinder/ „red' nicht mehr. Denk' nicht immer so viel daran!" — iAber hier 'Mien.sch kann Und will hlas Verlorene nicht lassen. 'Er wühlt mit schmerzlicher Freude in den Erinnerungen, iveil sie auch das einzige sinidi, was ihür »pon dem geliebten Toten geblieberr. — — Und so sprach Herr .Hermann fast die ganze Zeit der Schiwoh von nichts.astderein, als seiner lieben Frau. — — r (Fortsetzung folgt:) IRMA SINCtER Das verschlossene Buch Nachwort von Max Brod; die farbigen Lithographien von Kosel-Gibson In Ganzleinen gebunden S 7*20 Sammlung ■ preisgekrönter Märchen und Sagen Herausgegeben von der Jugend- 8ehriftenkommisslon des U. 0. Bnei Brith Reich illustriert In Ganzleinen gebunden S 6*— Das schönste Kindergeschenk! Die Kinder finden hier den Wex za Hoffnung Mut % Kraft Buchhandlung R. Löwit, Wien, t. Bez. ROTE2YTURJK&TBA88E Nr. »