Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2963 (28.5.1927)
- Date
- 1927-05-28
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2963 Wien, Samstag Wiener Morgenzeilung 28. Mai 1927 Seite? faiKIWIBTHilAfT Verband der jüdischen Kaufleute nnd Gewerbetreibenden. Am Donnerstag abends fand im Bürgcrcafe in der Pratcrstraße die Plenarversammlung des Verbandes der jüdischen Kaufleute und Gewerbetreibenden statt. Der Vorsitzende, Herr A. M. E h r l i ch, konnte bei Eröffnung ein außerordentlich zahlreiches Publikum begrüßen, das den Referaten mit stärkstem Interesse folgte und sich auch an der Diskussion rege beteiligte. Die Mitteilungen über die Fortschreitende Aktion zur Errichtung einer Kreditkaffe wurden mit lebhaftem Beifall entigcgengcnommen. Rechtsanwalt Dr. Josef Gelbard legte das demnächst einzurcichendc Statut des Verbandes vor, worauf Rechtsanwalt Dr. Moses Reiß einen sehr instruktiven Vortrag über das Mictenrccht bei Gcschäftslokalen hielt. Er legte insbesondere Gewicht auf die im März crflossenc oberstgerichtliche Entscheidung, svonach die Weitervcrmietung eines Gcschäftslokalcs keinen Kündigungsgrund bildet. Von sämtlichen Rednern wurde der „Wiener M o r g e n z c i t u n g" der Dank dafür ausgesprochen, daß sic den Zwecken des iir Vorbereitung befindlichen Verbandes ihre Publizität zur Verfügung stellt und die kräftigste Unterstützung der „Wiener Morgenzcitung", die zum Verbandsorgan erklärt wird, allen Mitgliedern zur Pflicht gemacht. Der Verband wird außer einer Krcditsektion noch Spezialabteilungen für Rechtsschutz, Stcuerberatung, Stellenvermittlung usw. cinrichten und sich mit allen gleichartigen jüdischen Korporationen im Ausland in Verbindung setzen, um allen nach Wien kommenden jüdischen Kauflcnten und Industriellen mit sachkundiger Führung zur Seite zu stehen. Der Hinweis auf die in Palästina vor sich gehende südische Aufbauarbeit, die für den gesamten jüdischen Kaufmannsstand von so großer Bedeutung ist, Ivurdc mit stürmischem Beifall ausgenommen. Das für die nächste Zeit in Aussicht gcnominene Arbeitsprogramm ist sehr umfangreich und berücksichtigt alle Interessen des jüdischen Gewerbe- und Kaufmannstandes. Am Donnerstag, den 26. Mai, abends spricht der Präsident der deutschen Wirtschaftskammer, Herr Trosse t, über Einimb AuSfuhrbezsehungen zwischen Oesterreich und Deutschland. ' Freigabe der österreichischen Eigentums in Kanada. Nach einem jüngst iir Kraft getretenen 'Uebereinfoiitmeu zwischen der österreichischen und der kanadischen Regierung verpflichtet sich Kanada, an Oesterreich jenen Ueberschüß des beschlagnahmten österreichischen Vermögens ‘ h e r a u s z n g c b e n, dev nicht zur Zahlung österreichischer Vorkricgsschuldcn verwendet lvurde. Diesen Reinerlös wird das österreichische Älbrcchmlngsamt unter die Eigentümer des Vermögens nach dem Verhältnis ihrer Anteile verleiden. Sorveit das Vermögen zur Zahlung von Schulden verweiloet lvurde, werden im Sinne des Vorkriegsschnldengesetzes die Eigentümer durch AbrechnungsschnldVerschreibungen entschädigt werden. Mit der Durchführung des Uebererirkonlinens kann erst Begonnen werden, sobald Kanada die Namen der Eigentümer Nnd ihre teile bekanntgegeben mrd eine erste größere Ueberweisung vorgenommen habeix | wird. ...... Das gesamte beschlagnahmte Vermögen ist nach einer rohen Schätzung Nlit 800.000 kalt. Dollar zu. Lelverten, wovon höchstens eilt Viertel ßiv "Zahlung von Schulden verkoendet werden dürfte. Generalversammlung der Sefterreichlschen Kreditanstalt. Unter dem Vorsitze des Präsidenten LouiS R'othf ch i I d fand gestern in: große,: Saale des Ingenieurnnd Architektenvereines die 71. ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Oesterreichischen Ereditanstalt siir Handel und Gewerbe statt. Es war die erste ordentliche Generälversammlnng der Creditailstalt, die nach der Uebernahine der ^österreichischen Filiale der An g l v - ö st c rr e i ch i f ch e n Ban k abgehalten lvurde. Direktor N c U-- r a t h verlas zunächst den Geschäftsbericht über das Jahr 1026, worauf eine Reihe von Aktionären zu dem Geschäftsbericht das Wort ergriffen. An der Debatte beteiligten sich die Herren Math käs Löbl, Erwin Pen dl, Kommerzialrat Schcllbach und Oberkurator Viuzl jun. Bemerkenswert lvar insbesondere die Rede des Oberkurators Viuzl, der die Schlvierigkeiten hervorhob, denen die Baukleiluug bei ihrer Geschäftsführung im abgelaufenen Jahre begegnete und' auf ' das internationale Standing der Anstalt und ihre Bedeutnilg für die österreichische Industrie und die anderen., wirtschaftlichen Kreise Oesterreichs'hinwies. Die Uebernahme der Anglobank bilde ein Ruhmesblatt in der Geschichte der Oesterreichischen Ereditanstalt, weil dadurch der heimischen Wirtschaft und den zahlreichen Industrien, die früher zum Konzern der Auglobank gehörten, ein nicht hoch gcnlig zu schätzender Dienst erwiesen worden sei. Der Redner verwies auch auf die großen Lasten, die dem Bankbetrieb auferlegt sind; einem Reingewinn von 78 Milliarden K. stehen 47 Milliarden au Erfordernissen für Steuern und Abgaben gegenüber, worunter besonders die Fürsorgeabgabe drückend sei, die den Effekt habe, daß auf je 12 Bankangestellte ein 13. bezahlt werden müsse mit allen Zuwendungen^ und Avancementansprüchen. Solche unökonomische Belastung schmälere nicht so sehr das Erträgnis der Aktionäre, sondern lvirke sich in Industrie und Handel ungünstig aus. Eine Milderung der den Unternehmungen auferlegten Lasten würde wesentlich dazu beitragen, die Betriebe lukrativer zu gestalten, was indirekt in einer Milderung der Arbeitslosigkeit zum Ausdruck kommen würde. Sämtliche oben genannten Redner sprachen der Verwaltung, der Direktion und der Beamtenschaft den Dank aus. Direktor N e u r a t reflektierte im einzelnen auf die verschiedenen Ausführungen und dankte für die zum Ausdruck gebrachte Anerkennung. Es wurden hierauf die Anträge der Verwaltung, betreffend die Verwendung des Reinerträgnisses sowie Wanderung des § 16 der Statuten, betreffend den Aufdruck f r e m d sprachiger Texte (iu englischer, französischer, tschechischer und ungarischer Sprache) auf der Rückseite der Aktien, Coupons und Talons einstimmig genehmigt. Es gelangen demnach von dem per rund 7,8 Millionen Schilling ausgewiesenen Reingewinn nach Abzug der statutenmäßigen Dotierungen auf die ganzjährig dividendenberechtigten Aktien 4 Schilling, auf die Aktien mit halbjähriger Dividcndenberechtigung 2 Schilling ab 28. d. M. zur Verteilung. Nach Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und der übrigen Anträge der Verwaltung fanden Wahlen in den Verwaltungsrat statt. Die infolge des Ablaufes ihrer Funktionsdauer ausscheidendeu Herren Dr. Wilhelm Regend a n z, Louis Roths ch i I d und Dr. Karl S ko d a, ferner die Herren Dr. Albert H i r s ch, Michael S. S p e nc e r - S rn i t h, Baron Sigismund Springer und A. P a l a ch e wurden einstimmig in den Verwaltungsrat gewählt. Sleuerlermlne im Funi. Blmdessteuern. 1. Juni: E i,n.k o m mcnftcuc r, Vorauszahlung der zweiten Rate., . A l.I gemeine E r w c r ü st c u e r, Vorauszahlung der zweiten Rate. V e r m ö g e n s st e u e r, Boräuszählung der zweiten Rate.. . Itz..Juni: Effektenumsatzsteuer für Mai. 20. Juni: W a r e n Umsatzsteuer für Mai, Wiener Gemeindesteuern.. 10. Juni: Plakat aö g a b e/ Wcks s^e r'k r astab gä b e, Nahrungs- und. G e n u ß ,n i t t el - a.b g ab e für die Vcrrechnungsperiode vom 1. bis 31. Mai. Lu st b a rk e i t s a b g a b e vom 16. bis 31. Mai. 14. Juni: F ür s o r g e ab g a b e, Fremdenzimmerabgabe vom 1. bis 31. Mai. 16. Juni: Wohnbausteuer vom 1. bis 31. Mai. 20. Juni: L u st b a r k e i t s a b g a b e vom 1. bis 16. Juni. 26. Juni: Anzeigen ab.gäbe vom 1. bis 31. Mai. Sie Berliner Börse vor der llltimo- Lionivattoa. Trotz anhaltender Verkaussänsträge wiedcrstnndsfähig. Berlin, 27. Mai. Die hauptsächlich mit den Arbeiten zur Illtimoliquidation beschäftigte Börse nahm heute einen sehr stillen Verlauf. Das Publikum beobachtet bei der noch nicht behobenen Unsicherheit über die synrers Gestaltung der Vörsenverhältnisse und vor allem hinsichtlich der Auswirkungen des Abbruches der englisch-russischen Handelsbeziehungen starke Zurückhaltung. Zu den ersten Kursen lagen aber noch immer Verkaufsaufträge seitens des Publikums vor, so daß Kurseinbußen von durchschnittlich 2 bis 3 Prozent und vereinzelt auch mehr eintrateu. Mit stärkeren Kursrückgängen, nämlich von 6 bis 9 Prozent, sind zu erwähnen: Stollberger Zink, Schubert und Salzer, Feldmühlc, Ofiwerkc und Sarotti, mit solchen von 12 bis 13 Prozent Ilse Bergbau und' Julius Berger. Eine Ausnahme machten Vereinigte Glanzsto f f, die zeitweise bis 18 Prozent im Kurse gewinnen, konnten. Nach Erledigung der ersten Aufträge zeigte die Börse verhältnismäßige Widerstandskraft bei vereinzelten Kurserhöhungeil von 2 bis 3 Prozent, ivas tu der Hauptsache damit zusammenhängt, daß Schiebungsgeld genügend zur Verfügung gestanden sein soll. Etwas regere Umsätze entwickelten sich zeitweise in F a r b e n t lt b u ft i* i e bei 3 Prozent höheren Kursen iu Wiederholung der alten Gerüchte von einem baldigen Abschluß der Verhandlung eil mit der englischen chemischen Industrie. Sonst aber unterlag der Kursstand nur geringen Veränderungen bei weiterhin recht ruhigem Geschäfte. Am Geldmarkt machte sich im Zusammenhang mit dem Ultimo etwas vermehrte Nachfrage bemerkbar. Die Sätze blieben unverändert für Taggeld mit 4% bis 6|/2 und für Monatsgeld mit 7/2 bis sy2 Prozent. Für Schie-; bungsgeld wurde der Satz lvie am Medio auf 7% big 8 % , Prozent festgesetzt. Der Privatdiskont, der nach oben tendierte, blieb schließlich unverändert. Ford« Niedergang. KttrSstnrz der Aktien. London, 27. Mai. Ta die Aktien der Fordfchen Automobilfabrik auf ein Drittel gesunken sind, hat sich das Unternehmen, ivic „Manchester Guardian" von seinem New Yorker Korrespondenten berichtet lvird, ent-, schloffen, eine neue Type von Kleinautos herzustellen. Dcr^ffankendienst am 4. Juni. Am Samstag (4. Juni 19ß7) werden die Banken ihre Bureaus in den Hauptanstätten forme in sämtlichen Teposite Massen und Wechselstuben geschloffen halten. Für Wechselzahlungen wird in der Hauptanstalt jeder Ban>k in der Zeit von 0 bis 11 Uhr vormittags ein Schalter geöffnet sein. Auflösung -der Oesterreichischen Industrieur.0 Han» kressvank. Das Bundeskanzleramt hat über Antrag des Bundesministeriums für Finanzen die O e st e r r e i ch i s ch v Industrie- und Handelsbank in Wien, über deren Vermögen mit Beschluß des Handelsgerichtes Wien trottt 16. Dezember 1926 das Ausgleichsverfahren eröffnet wurde, aufgelöst. ' Kaufmännische Gesellschaftsreise nach den Nordischen Staaten und Finnland. Iw Nahmen der kaufmännischen Studienreisen des österreichischen Handelsmuscums (Zentralverband für den Außenhandel) gelangt in der Zeit vom 2. bis 19. August eine kaufmännische Gesellschaftsreise nach Norwegen, Schweden. Dänemark und Finnland zur Veranstaltung. Es werden Bremen, Oslo, Gothcnburg, Kopenhagen, Stockholm, Hetsingfors, Danzig und Berlin berührt. Neben dein Studium der Hauptstädte der skandinavischen Staaten und Finnlands sorgt das Programm in erster Linie für die Möglichkeit der kommerziellen Auswertung der Reise. Besonders für die Geschmacksindustrie und das Kunstgewerbe dürste di eie Reise von größtem Interesse und praktischem Nutzen sein. Prospekte und Anmeldungen in der Reiseabteilung des österreichischen Handelsmuseums, Wien, 9. Bezirk, Berggaffe 16. (Telephon 17-5-40 Serie.) Schwankungen der Lira. Die Devise Mailand verzeichnete gefterit vorbörslich einen Kurs von 28.46 gegen Zürich, im regulären Börsenverkehr schwächte sie sich zunächst auf 28.36 und schloß 23.30 (gegen 28.10 am 25. d. M.). Bukarest war bei 3.14 etwas fester. Auch Madrid hat. sich ein wenig befestigt. Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über die Firma Pollak u. Weiser, 7. Bez., Andreasgasse 6; über das Vermögen des Nachlasses nach Dr. Hermann Sieber, 1. Bez., Schrehvoglgasse 3. — Das Ausgleichsversahrcn .wurde eröffnet über Lambert und Magöalienc 2 »Hofer, 1. Bez., Graben 27. * Zwangsversteigerungen. Beim Exekutionsger'.cht Wien, Mt. 10, Zimmer Nr. 4, am 8. Juli Haus Schulevgasse 11. Geringstes Gebot 10.926 S..50 Gr., Schätzwert das Doppelte.— Beim Bezirksgericht Hietzing, Abt. 5, Zimmer Nr. 6, am 8. Juli 21/24-Anteile des Hauses 13. Bezirk, Hietzinger Hauptstraße 140. Geringstes Gebot 7668 S. 75 Gr., Schätzwert das Doppelte. — Beim Bezirksgericht Döbling, Mt. 3, Zimmer Nr. 2, am 6. Juli Haus 18. Bezirk, Czartorisky gaffe Nr. 36. Geringstes Gebot 15.829 S. 86 Gr. — Beim Bezirksgericht Mödlin g, Zimmer Nr. 24, am 14. Juli Haus Hinterbrühl, Hauptstraße 13. Schätzwert 71.176 S. 22 Gr., Wert des Zubehörs 14.800 S., geringstes Gebot die Hälfte. — Zwangsweise Versteigerung von Fahrnissen: Am 30. Mai, nachmittags 3 Uhr, 1. Bez., Schellinggasse 3, eiserne Kaffe, Schreibmaschine, Bureaueinrichtung, Rastriermaschine, Schneidemaschine, Redisfedern, Perforiermaschine, Tiegeldruckpresse usw.; nachmittags 3 Uhr, 12. Bez., Malfattigasse 11/13, nachmittags 5 Uhr, 16. Bez., Lazaristengasse 10, und nachmittags nß Uhr, 18. Bez., M Earl-Gasse 23, Schreibmaschine, Bureaueinrichtung. diverse Bücher, Hackmaschine usw.; nachmittags'3 Uhr, 14. Bez., Hngtgasse 26, diverse Maschinen, Motoren, Auto usw.; nachmittags 4 Uhr, 16. Bez., Ottakringerstraße 41, Geschäftseinrichtung, und nachmittags 5 Uhr, 16. Bez., Ottakrinaerstraße 49, Wohnungseinrichtung; nachmittags 5 Uhr, 19. Bez., Barawitzkagasse 22, 2 Lastautos, 5 Tonnen'^ Bureaueinrichtung, 1 Schreibmaschine usw Die Ausländsanleihe der Stakst BuLapest. Aus Budapest, 27. d. M., wird uns telegraphiert: Die Regierung hat die Aufnahme einer hauptstädtischen Anleihe von 20 Millionen Dollar bei der amerikanischen Bankers Trust Compagnie genehmigt und der Hauptstadt Budapest das Emissionsrecht bewilligt. Der Anleihebetrag wird von der ameriklanischen Bank bis zum 20. Juni an die ungarische Nationalbank überwiesen werben. Der erste jüdische Börsenrat in Warschau. Aus Warschau wird uns berichtet: In der letzten Sitzung des Rates der hiesigen Produlktenbörse, welchem auch drei Juden augehören, wurde das Präsidium neu gewühlt. Unter den Gewählten befindet sich auch Börsenrat Grvßberg. Die Warschauer Blätter steüen fest, daß Herr 6)rohberg der erste Jude sei, der dem Präsidium der Prodüktenbörse angehört. . Polnisch. Tabakkäufe in Jugoslawien. Eine Delegation der polnischen Bionopolverwaltung ist in Belgrad eingetroffeu, um eine Partie Tabak zu übernehmen. Die-bisherige Schuld Polens für den bereits übernommenen und für den noch zu übernehmenden Täbak wird zusammen etwa 4 0 Millionen Dinar betragen. Hievon wird Polen die eine Hälfte in E i s e n b a h n m a t e r i a l liefern und die andere Hälste bar zahlen. - Verzollung der Importe nach Rumänien. Aus B u k « r e st wird gemeldet: Nach einem Beschlüsse der ökonomischen Delegation des Ministeriums sind alle Waren, ' die in ihrem Urj.pnlngsort bis 9. April ans ge geben wurden nnd in Rumäirien bis Ende Jrrni einlairgen, nach dem aiien Zolltarif zu verzollen, falls die Sendungen a uf dem,Seewege befördert werden. Für die E i f e n b a h n - S e n d u n g e n ist der alte Tarif bis Ende Mai nnzuwendeu. Bezugspreise der „Wiener Morgenzeitung“: Monatlich .Wien und Oesterreich. s 5 — Tschechoslowakische Republik. . . . Ke 22'— Jugoslawien .. Dinar 60*— Polen. Zloty fr- Deutschland ..Goldmark 4'— Frankreich, Belgien . .. Pres. 35'— Italien ».L,ire 20 — Rumänien . Dei 170 - Bulgarlen . Lewa 100- Amerika. Dollar 1>— Schweiz und das übrige Ausland.Franken 5*y Oesterr. Postsoarkassenkonto 150.68^ I