Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2959 (24.5.1927)
- Date
- 1927-05-24
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Zeile 0 Wien, Dienstag Wiener Morgenzettuiig 24. Mai 1927 Serichtssaal. Um eine Rull geirrt- Ein verhinderter Justizirrtum. Die Kunstgewerblerin Marie H., eine kränkliche Frau von 40 Jtchren, war am 22. STprit 1926 von dem Einzelrichter Dr.!' ntuet trogen Verbrechens der Veruntreuung zu zwei 'lo* natert schweren Kerkers verurteilt worden. In der sechs , leiten umfassenden schriftlichen Begründung des Schuldspruches wurde ausgeführt, daß die Angeklagte im Sinne der von Frau Paulai Kasda seinerzeit erstatteten Anzeige, bei der Verhandlung geständig war, ein von der Anzeigerin ihr anvertrautes Quantum Seidengarn im Werte von 250 Schilling aus Not versetzt zu haben. Am 27. September 1924 hatte Frau Kasda der Beschuldigten Seidengarn zum Anfertigen eines Jumpe, übergeben, am nächsten Tage hatte die Beschuldigte, die sich in grßer! Nootlage befand, das Seidengarn um wenige Schilling versetzt. Bereits am 29. Septeulber 1924 hatte Frau Kasda die Anzeigo erstattet, die auch zur Erhebung der Anklage führte, trotzbrmt Frau H. einen Tag nach der Anzeige das versetzte Seidengarn ausgelöft und der Anzeigern zurückerstattet hatte. Inder Verhaiidlunigs war die Angeklagte geständig und verantwortete sich Mit großer« Notlage befand, das Seidengarn um wenige Schilling ver- Zwischenzeit gestorben ist, nicht einvernommen werden. Die Angeklagtq Unterließ es, da sie ohne Verteidiger war, infolge ihre« Lex deutsche Börsenkrach. Allerlei Affären. Es wird immer deutlicher, daß Ne Nachwirkungen des Berliner Bvrseneinibruches vom 13. Mm viel tiefer greifen, als inan nach der unniitteAar aus den „schwarzen Freitag" eingetretemn Erholung erwartet hatte. Die Berliner Börse verfällt zusehends, trotz zeitweilig vom A-uslandskapital zu niedvigen Kursen gelegten Kaufordres, wobei sich die schon zur Zeit des Wiener Krachs beobachtete Erscheinung wiederholt, daß die nach jeder Erholung von neuem einsetzende Abwärtsbewegung die Kurse aus ein noch tieferes Niveau bringt, als es in der früheren Phase der Baisse erreicht worden war. Das ergibt im Gesamtbild einen Prozeß unaufhaltsam niedergleitender Werte, dessen Endziel vorläufig nicht abzusehen ist. Gerade darum kommt es immer wieder in der Presse und innerhalb der verschiedenen Finanzkorporationen zu Kontroversen, die sich mit der Schuldfrage befassen. Es ist bereits auch das übliche Nachspiel zu verzeichnen, das bei Gericht ausgetragen werden wird. Schon anläßlich des ersten überlMtigenden Eindruckes, den der Krach hervorgerufen hat, fehlte es nicht an Stimmen, die einzelne gut informierte Persönlichkeiten beschuldigten, daß diese, in Kenntnis der bevorstehenden gewaltsamen Kürzung der Reportkredite, die Situation für sich ausgenützt hätten, indem sie mit Leerabgaben vorgegangen wären. Der demokratische Abgej ordnete Dr. Haas hat den bekannten Beschluß der » Stempel-Vereinigung mit den Worten auf das schärfste i kritisiert, daß gerade die Führer der Finanzwelt darauf hätten bedacht fein müssen, eine Situation zu vermeiden, die die Möglichkeit in sich schließt, daß einzelne Personen ihre Kenntnis der kommenden Ereignisse ausnützen. Die Desavouierung Dr. Schachts durch das Reichskabinett, die lebhaften Vorwürfe, die der Berliner Börsenkommissär in einer Sitzung des Berliner Börsenvorstandes den Vertretern der Stempelvereinigung wegen des Beschlusses über die Reportkürzungen gemacht hat, die Mißbilligung des Vorgehens der Berliner Banken durch den preußischen Handelsmiimster Dr. Schreiber, die' Weigerung der Berliner Stempelvereinigung, in einem Kommunique den Tatbestand klarzustellen, das alles mußte schließlich zu einem Eklat führen. Ein kommunistisches Blatt beschuldigte direkt den Reichsbankpräsidenten D r. Schach t, daß er sich durch das Vorherwissen der bevorstehenden einschränkenden Maßnahmen private Vorteile gesichert habe. Dr. Schacht 'hat gegen das genannte Berliner Blatt („Die Welt am Montag") dcu Strafantrag gestellt. Gleichzeitig hat ein Vorstandsmitglied der Deutschen Bank beim Ehrengericht der Berliner Börse ein Verfahren gegen sich selbst beantragt, und nun treten zahlreiche Berliner Börsenmitglieder dafür ein, daß ein Untersuchungsausschuß, der unter Aufficht des Staatskommissärs in voller Oeffentlichkeit zu tagen hätte, sich mit den letzten Vorfällen beschäftige. Heute sicht es bereits fest, daß der Abbau der spekulativen Engagements viel langsamer und vorsichtiger hätte geschehen müssen, wenn eine Diskreditierung der deutschen j Börsen und eine Schädigung des privaten deutschen Effektenbesitzes vermieden werden sollte. Bemerkenswert ist ein Gerücht, das in englischen Zeitungen Eingang gefunden hat. Es heißt darin, daß die Aktion Dr. Schachtsdie P ä n e der Reichsregierung geradezu durchkreuzt habe; es sei die Absicht der Reichsregierung gewesen, einen großen Betrag der Reparation s v e rpf'li chtu ng e n mit solchen Dividendenpapieren zu bezahlen, die sich im Ausland großer Beliebtheit erfreuen. Durch den Einbruch an der Berliner Börse sei der ganze gedrückten Lage ein Rechtsmittel zu ergreifen, so daß die Strafe» rechtskräftig wurde. Als sie jedoch zum Strafantritt aufgefordert wurde, tvendete sie sich an den Rechtsanwalt Dr. Robert, R e i ch und erzählte ihni, daß sie das Opfer eines Justizirrtums geworderß sei. DaS Seidengarn, das ihr von Frau Kasda zur Verarbeitung übergeben worden war, habe überhaupt nur einen Wert von höchstens 26 Schilling gehabt, Frau Kasda habe sich in ihrer Anzeige bei der Polizei offenbar um eine Null geirrt. Ein zunächst cingebrachtes Gnadengesuch wurde abschlägig beschieden. Die Frau brachte nun ein Gesuch um Wiederaufnahme des Verfahrens ein, in ivvlchem dieser Irrtum unter Beweis gestellt wurde. Das Versatzamt hatte auf das Seidengarn lediglich sechs Schilling geliehen, Das Landesgericht gab dem Ansuchen um Wiederaufnahme Folge und verwies die Strafsache zur neuerlichen Verhandlung an das Strafbezirksgericht 1. In der gestern vor dem Bezirksrichter Dr. Jellinek durchgeftihrten Verhandlung beteuerte die Beschuldigte, daß sie nur infolge ihrer geradezu an Verzweiflung grenzenden Notlage das Seidengarn um wenige Schilling versetzt und bereits am Tage nach erstatteter Anzeige der Frau Kasda zurückgegeben habe. Der! Richter sprach die Angeklagte mit -der Begründung frei, daß nach der ganzen Sachlage von einer Veruntreuung in subjektiver Richtung nicht gesprochen werden könne. Der Verein der RachkSaimuttsarrwärter in Wien hält heute um halb 19 Uhr im BeLhandlungSsaal 2 der Strafbandesgerichtes I seine diesjährige Generalversammlung aß. Plan zunichte gemacht worden. Allerdings unterlassen es die genannten deutschfeindlichen Zeitungen nicht, hinzuzufiigen, daß diese jetzt von Schacht vorzeitig durchgeführte Aktion in einem späteren Zeitpunkt, also nach Begleichung der Reparationsschulden, hätte unternommen werden sollen. In diesem Falle wäre das Ausland Leidtragender der Baisscbewegung gewesen, so aber müssen die heimischen Effettenbesitzer die Zeche bezahlen. Der gestrige Wsentag. Berlin, 23. Mai. Unter der Nachwirkung des pessimistisch gehaltenen Wochenberichtes der Sonntagspresse und unter dem weiteren Druck der Großbanken geht das Publikum immer mehr aus ihrem Engagement heraus. Die auf den 'Markt kommende Ware fand bei der geringen Aufnahmsfähigkeit der Börse nur schwer Unterkunft. Während die Provinz teilweise schon Samstag ihre Kauflimite zurückgezogen hatte, kamen heute seit längerer Zeit die niedrig limitierten Kaufaufträge des Auslandes zur Ausführung, zu den Kursen, die teilweise noch unter dem niedrigsten Kurs des schwarzen Frettags * liegen. Abschläge bis zu 10 Prozent gegen Samstag sind der Durchschnittsverlust, bis zu 20 Prozent keine Seltenheit. Sehr schwach setzten Bömberg ein (— 30% Prozent), wovon sie allerdings im Verlaufe unter Schwankungen 10 Punkte zurückgewannen. Als ebenfalls stark gedrückt sind Sprit werte, Köln Neu Essener, Salz Detfurth, Feldmühle, Stöhr u. Co., Braubank, Klöcknerwercke, Maximilianhütte, Schubert u. Salzer, Ludwig Löwe und Hotzmann zu nennen. Auch Julius Berger, für die eine erste Notiz nicht zustande kam, wurden erst später 21/2 Prozent niedriger festgesetzt. Sehr schwach setzten alle Elektrowerte ein. Die stärksten Kursverluste hatten S ch u ck e r t und Siemens u. Halste zu verzeichnen, doch konnte gerade dieser Markt bei lebhaftem Geschäft im Verlaufe auf Deckungen Erholungen um mehrere Prozente erzielen. Auch sonst war allgemein nach den ersten Äupsen eine ge* wisse Widerstandsfähigkeit festzustellen. Eine Erholung konnte sich jedoch auf die Dauer nicht erhalten, da man befürchtet, daß zu den Kassakursen Ware heraus.o.nmen würde. Währe; d heimische Renten nur geringere A5'chlvächungen aufzuweisen hatten, ist der ausländische : entenmarkt als schwach zu bezeichnen. Zum Teil etwas fester lagen ungarische Werte. Dagegen Bosnier ausgesprochen flau. Der Pfandbriefmarkt ist ebenfalls als schwach anzusprechen. Größere Abgaben wurden in Vorkriegs- und Goldpfandbriefen vorgenommen, letztere waren bis 1 Prozent niedriger bewertet. Am Geldmarkt ist Taggeld mit 4:/2 bis 6y2 und darunter angeboten, Monatsgeld blieb mit iy2 bis 8 y2 Prozent gesucht. Sie handelspolitische finge. Eine Selbsthilfsaktion der Kaufmannschaft. Kürzlich fand unter Vorsitz des Vizepräsidenten Dr. Lothar Weiß eine Tagung des Verkehrsausschusses des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft statt, an der die Obmänner der Bvancheovganisationen teilnahmen. Gremialsekretär Dr. Müller berichtete über den derzeitigen Stand der tschechischen HaNdelsvertrngsverhandlungen und über Detai-lbosprechungen im Handelsministerium. Es wurde neuerlich dem Wunsche nach Beschleunigung der Verhandlungen sowie Mitwirkung der Kaufmannschaft bei diesen Verhandlungen Ansdruck gegeben; da ein vertragsloser Zustand von längerer Dauer sowohl für das österreichische als auch für das tschechoslowakische Wirtschaftsleben die nachteiligsten Folgen haben müßte. In diesem Sinne hat sich auch eine vom Herrn Vizepräsidenten Binzl geführte Deputation der Kaufmannschaft im Handelsministerium geäußert. Herr Dr. Müller berichtete ferner über den Abschluß eines ungarisch-tschechoslowakischen Handelsvertrages, über die Schwierigkeit, die im Verkehre mit Rumänien durch den neuen rumänischen Zolltarif entstanden ist, ferner Über eine Intervention bei der österreichischen Gesandtschaft in Warschau wegen Verzögerungen in der Erledigung von für Polen bestimmten Einfuhransuchen. Er konnte zur Kenntnis bringen, daß sich der österreichische Gesandte in Warschau, D r. P o st, in sehr entgegenkommender Weise bereit erklärt hat, in konkreten Fällen zu intervenieren. Der zweite Punkt der Tagesordnung beschäftigte sich mit einer S e l b sth i l fe ak t i o n gegen Zollschikanen der Nationalstaaten. Es ist 'beabsichtigt, an den wichtigsten Vevzollungsorten der umliegenden Nationalstaaten vertrauenswürdige Spediteure mit den Verzollungsarbeiten für die Mitglieder bestimmter Verbände zu betrauen. Die Idee fand fast allgemein Anklang und es wurde ein Komitee, bestehend aus den Herren Schuschny, Dr. Lothar Weiß, Hacker, Benedikt, Feldmann und Dr. Chiari damit betraut, die Vorarbeiten für diese Aktion sofort in Angriff zu «nehmen. e Prlv. öfterr.-anaarische F'aüseiseubahn» G-sellschaft. In der heute abgehaltenen Generalversammkunig der Priv. österr.-ungar. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft wurden nach Genehmigung des Rechnungsabschlusses für das -abj gelaufene Geschäftsjahr die Anträge «des Bcrwaltungsvates wegen Verwendung des Reingewinnes angenommen. Der ‘ Dividendenkupon für das Jahr 1926 wird vom 24. Mai 1927 an mit dem Betrage von S. 4.50 für jede neue Aktie zu Nom. S. 50.—, bezw. S. 2.25 für jede alte / Aktie zu Nom. K. 480.— ein gelöst. Wien, 23. Mai 1927. ' ‘ ' Oesterreich!sche Natiomrlbank. Die Oesterrelchische Nationalbank teilt mit, daß sie den am 1. Juni d. I. fällig werdenden Zinsschein Nr. 8 der Völkerbundanleihe Msterr. Ausgabe) in Dollar bereits ab 27. Mai d. I. bei ihrer Wechselstube in Wien und bei ihren Zweiganstalten einlösen tzvird. Die österreichische Handelsbilanz im Verkehr mit Italien. Zu Beginn des Jahres hat wegen der Hausse der Lira die italienische Ausfuhr stark abgenommen; da aber seither die Preise gefallen sind, beginnt in letzter Zeit die Ausfuhr wieder zu steigen. Die italienisch-österreichische Handelsbilanz ist zugunsten Oesterreichs aktiv, doch könnte diese Aktivität stark gesteigert werden, wenn auch die österreichische Geschäftswelt fick, wie die entsprechenden Kreise anderer Staaten, in intensiverer Weise um den italienischen Markt bemühen würde. So erfahren wir, daß auf den für den Absatz ausländischer Produkte in Italien ausschlaggebenden Messen in Mailand und Padua wohl ein polnischer, ein tschechischer und ein jugoslawischer, -aber kein österreichischer Pavillon zu finden ist. Könnte hier nicht Wandel geschaffen werden? Ruhige Devisenmärkte. Bei geringem Verkehr bröckelte gestern Mailand bis auf 28.35 ab, Bukarest schloß 3.13 nach 3.16 gegen Zürich. Pfunde Madrid erhöhten sich auf 27.54. Ausgleich der Burgenkändischen Zentralbank. Am Sonntag fand in Neusiedl am See eine Versammlung der Gläubiger der Burgenländischen Zentralbank statt. Zu der Versammlung hatten sich zahlreiche Gläubiger sowie ein Vertreter der Landesregierung eingefunden. Nach einer lebhaften Debatte wurde beschlossen, einen stillen Ausgleich durchzuführen und die Wahl eines Gläubigerkomitees vorzunehmen, das die Abwicklung der Geschäfte zu überprüfen und gleichzeitig auch die Schuldfragen in zrvil-- und strafrechtlicher Hinsicht zu untersuchen haben wird. Nach den Darlegungen eines Mitgliedes des Berwaltungsrates der Bank werde es möglich sein, bei einer ruhigen Abwicklung der Geschäfte und einem halbwegs günstigen Eingang der Außenstände sofort eine Quote von 20 Prozenr der Einlagen auszuschütten, welche dann voraussichblidr bis auf 50 Prozent erhöht werden wird. Die Goldabhihebungen bei der Bank von England. Aus London, 23. d. M., wird telegraphiert: In. Geschäftskreisen ergeht man sich in Vermurungen bezüglich der Persönlichkeit. die am Samstag in der Bank von England eine MillionPfund Sterling behoben hat. Manche Kreise glauben, daß es sich hiebei um Rußland handle. Auf jeden Fall steht'es fest, daß es sich um dieselbe Person handelt, die am Donnerstag 1.6 Millionen Pfund Sterling behoben hat. Tie „Times" erblickt hingegen hierin eine spezielle Operation mit Rücksicht auf den gegenwärtigen Stand der Devisen und ist der Meinung, daß der E»- Lomptemarkt eine sehr vorsichtige Politik betreiben solle, da die samstägige Einbuße den Nettogoldzuftuß der Bank von England feit 1. Jänner auf 656.000 Pfun> Sterling herunterbringe. Wiener BSrfe. Schwach. Der Wiener Markt stand gestern unter dem Eindrücke ungünstiger Tendenzmeldungen aus Berlin. Zu Beginn waren in der Kulisse noch eiuzellne tschechische und besonders ungarische Werte gefragt und verliehen dem Markt eine gewisse Stütze. Die Führung hatten wieder Rima-Aktien, die bis 170.75 umgesetzt wurden, zum Schlüsse aber noch unter das Niveau vom Samstag berabfankeu. Salgo erösfneten schwächer, gingen dann auf 97.25, büßten aber schließlich gleichfalls ihren ganzen Gewinn ein und sanken aus 93.10. Die meisten Kulisse- und Schranken-papiere schlossen in schwacher Haltung, wenn auch das Angebot nirgends drängend war. Der Anlage markt verzeichnet« in den festverzinsl'.chen Werten des Bundes im allgemeinen behauptete Kurse, Renten waren gsfchäftSlos, ErseUbahnaLligationen ungleichmäßig. Kassakurse: Kroa t. Eskompte 11.30, Kompaß ,, Lärrdevbank 17.40, Bankverein 34.36, Bodenkredit 135, Oester»« l«l VOLKSWIRTSCHAFT ssamsä ■1-v